Ein Statement aus San Francisco

Blick über den Teich.

Bevor ich zur NFL komme, möchte ich auf eine bemerkenswerte Leistung des Deutschen Tim Stützle hinweisen.In seinem erst 229. NHL-Spiel schaffte er beim 2:0 seiner Ottawa Senators gegen die Seattle Kraken seinen 200. Scorerpunkt (78 Tore, 122 Assists. Deutscher Rekord. Leon Draisaitl brauchte 260 Partien, um diese Marke zu erreichen.

Apropos Senators. Die haben erst 19 Spiele bestritten, die Konkurrenten bis zu 26. Tolle Ansetzungen. So sind sie zwar Letzter der Eastern Conference, aber noch mitten im Play-off-Rennen, wenn sie ihre Aufholspiele weiter ausgeglichen gestalten.

NFL, NFC

Das unbestrittene Spitzenspiel des 12. Spieltags bestritten die Eagles und die 49ers. Das Team aus San Francisco setzte sich nach verhaltenem Start (2 Three and Outs) in beeindruckender Manier mit 41:19 in Philly durch und setzte ein markantes Zeichen. Zwar führen die Eagles die NFC noch mit einem Spiel Vorsprung vor den Niners (sowie den Cowboys und Lions) an, aber erstens warten auf sie jetzt heftige Spiele (nächsten Sonntag eben gegen die Cowboys), und zweitens juckt die 49ers, wenn sie in voller Kapelle und mit voller Motivation auflaufen, auch ein Auswärtsspiel sogar im fanatischen Financial Field zu Philadelphia offenbar wenig. QB Brock Purdy spielte ohne Fehler bei 4 TD-Pässen. Er profitiert natürlich von reichbestückten Klasse-Offense mit MacCaffrey, Ayuk und Samuel, um nur die stärksten von vielen starken zu nennen.

Die Lions sind nach dem Erfolg bei den Saints auf dem besten Weg zum Sieg in der NFC North, das wäre zurzeit ein Heimspiel im Wild-Card-Spiel gegen die Nr. 6 oder 7. Allerdings schwächelt die Abwehr bedenklich. Die vermeintlich klar gewonnene Partie wurde unnötig spannend. Amon Ra St. Brown steuerte einen Touchdown bei, fing abe nur zwei Pässe für 49 Yards.

Hinter diesem Quartett ist das Rennen um die Play-offs völlig offen. 4 Teams haben einen Rekord von 6:6, zwei einen von 5:7. Ein Platz geht dabei sicher an den Sieger der NFC South, der es dann höchstwahrscheinlich mit dem Zweiten der NFC East (Phillies/Cowbooys) zu tun bekommt. Ein schweres bis unmögliches (?) Unterfangen trotz Heimvorteils.

AFC

Nichts taugt weniger als die Statistik von gestern, und Totgesagte leben länger. Wie die Bengals, die in einer großartigen Partie bei den Jaguars in Overtime gewannen. Die erlitten schon die 4. Heimniederlage in 7 Spielen, auswärts sind sie in 5 Partien makellos. Zu allem Überfluss verletzte sich auch Quarterback Trevor Lawrence. Bengals-QB Jake Browning war ein fulminanter und vor allem fehlerloser Joe-Burrow-Ersatz und warf einen TD und für 357 Yard. Dabei komplettierte er 32 seiner 37 Versuche, oft über höchstens 5 Yards. Für die Entscheidung sorgte Kicker Evan McPerson mit seinem Fieldgoal in der Overtime aus 42 Yards. Und endlich konnte auch Joe Mixon zufrieden sein mit 2 TD-Läufen und 68 Rushing Yards.

Im vermeintlich so starken Osten dürfte den Dolphins bei 3 Siegen Vorsprung bei noch 5 Partien kaum noch zu nehmen sein. Bei den Commanders suegten sie mit 45:15. Dabei fing Tyreek Hill zwei Touchdownpässe von Tua mit jeweils mehr als 60 Yards. Das hat in einer Partie bisher erst ein Spieler geschafft. Die Bills zeigen zwar starke Spiele, doch es fehlen oft die Ergebnisse. Die Play-offs sind ernsthaft in Gefahr bei diesem knackigen Restprogramm. Dagegen haben die Ravens im Norden sehr gute Chancen, weil die Steelers und Brown jetzt schwächeln – beide mittlerweile ohne ihren Stamm-QB. Die Bengals könnten diese beiden trotz eines heftigen Schlussprogramms noch abfangen. Ich will nicht wirklich daran glauben, höchstens hoffen.

Für mich doch überraschend war die Niederlage der Chiefs bei den Packers, immerhin schon ihre vierte der Saison. Andererseits waren ihre Auftritte während der gesamten Saison nicht so überragend wie in den vergangenen Jahren. So hat Patrick Mahomes in praktisch allen wichtigen Kategorien schlechtere Stats. Zum Divisionssieg dürfte es bei 2 Siegen Vorsprung auf die Broncos dennoch reichen.

Um die Play-off-Plätze hinter den gerade erwähnten vermeintlichen Divisionssiegern gibt es noch ein Hauen und Stechen mit 9 Teams innerhalb von 2 Siegen. Meine Sympathie gilt dabei den Texans, mein Aufsteiger der Saison mit dem großartiegen Rookie-QB CJ Stroud. Nix zu tun haben damit die Pats. In einer schlichtweg grauenhaften Partie, die jeden Football-Neuling auf Dauer abschrecken müsste von dieser Sportart, unterlagen sie mit 0:6 gegen die Chargers, die ihre Offensive irgendwo in LA verloren haben.

Und die Jets sind ein weiteres Thema für sich. Nachdem auch ihr dritter und vierter Quarterback, die noch nicht einmal einer namentlichen Erwähnung wert sind (Kritiker könnte auch sagen, ich sei zu faul nachzuschauen) nicht überzeugten, soll jetzt offenbar doch wieder Zach Johnson wieder ran, der ja schon rasiert wurde vermeintlich für alle Zeiten. Noch weiß man nichts Genaues, aber angeblich ist er bereit, sich ernejt hinter seine katastrophale O-Line zu stellen.

Es ist also angerichtet für die letzten 5 Spieltage. DAZN, aber auch der Game Pass für Anhänger des amerikanischen O-Tons sind unsere Freunde. Game on.

 

Das war die Woche, die war

Selektive Wahrnehmung

Mit einer an italienische Verteidigungskünstler at their best erinnernde Abwehrleistung haben die Borussen aus Dortmund ein 1:1 bei Tabellenführer Bayer Leverkusen ergattert. Grund für Trainer Edin Terzic, sollte ich glauben. Doch dieser meckerte vor allem über das Schiedsrichtergespann inklusive VAR, der Karim Adeyemi doch einen klaren Elfmeter verweigert habe .Klar, es gab einen kleinen Kontakt im Leverkusener Strafraum und es gab auch schon Schiris, die bei solchen Szenen auf Elfer nentschieden haben, aber viel klarer war doch die Aktion gegen den Bayer-Spieler Palacios im Borussen-Strafraum, eine Szene, auf die Terzic nicht eingehen wollte. Diese Kunst der selektiven Wahrnehmung, man beklage heftigst nachteilige Pfiffe mit mehr oder weniger Tendenz zum Vorwurf der absichtlichen Benachteiligung, und ignoriere tunlichst jedwede begünstigende Szene oder kommentiere sie allenfalls mit einem knappen „da hatten wir schon Glück“. Da das praktisch jeder Trainer und auch alle Spieler beherzigen, gleicht sichs also wieder aus.

Ein echtes Ärgernis bleiben die obskuren Handelfmeter, die gegeben werden (oder auch nicht), obwohl null Torgefahr verhindert wurde. Hier fände ich eine neue Regel sehr erfreulich, zurzeit aber völlig utopisch. Warum gibt man dem Schiri-Gespann nicht die Möglichkeit, wenn er schon pfeift, dann wenigstens „nur“ (indirekten?) Freistoß zu geben. Bei der jetzigen Situation, wäre es geradezu fahrlässig von Trainern, nicht das gezielte Anschießen an die Hand des gegnerischen Verteidigers zu üben. Also wie im Hockey das Fußanschießen, wobei lang nicht so viele Strafecken zum Erfolg führen wie ein Elfmeter im Fußball.

Zur Lage der Liga: Trotz des Punkverlustes bleibt Bayer an der Spitze, und die Bayern würden bei einem Sieg im Nachholspiel gegen Union nur aufgrund des Torverhältnisses die Tabellenführung übernehmen. Ist eh hypothetisch, weil diese Partie erst im Januar 24 ausgetragen wird. Stuttgart bleibt die Überraschung, hat jetzt aber die Partien gegen Bayer und Bayern vor sich. Der Rest ist im Titelrennen erst mal abgeschlagen, und im Abstiegskampf hat der FC einen elementar wichtigen Sieg in Darmstadt gelandet.

Deutsche Erfolge im Schnee

Allerdings nicht bei den Alpinen, wo die Männer-Rennen in Beaver Creek ausfielen und die Frauen im Riesenslalom in Kanada wie erwartet keine Rolle spielten. Insgesamt konnte in dieser Saison immer noch kein Speedrennen, insgesamt waren 9 geplant. Während der kollektive Ausfall am Matterhorn erwartbar war, hatten sie auf der Birds of Prey in den USA einfach Wetterpech. Schade um diese wunderbare Abfahrt.

Geradezu brillant sind die deutschen Biathleten in die Saison gestartet. So feierte Philipp Nawrath in Östersund im Sprint seinen ersten Weltcupsieg und führt im Weltcup (Justus Strelow ist Vierter).. Und bei den Frauen überzeugen vor allem Franzi Preuß und Vanessa Voigt, die nach dem ersten Wochenende im Weltcup auf den Plätzen 1 und 3 stehen. Schon ist von einem deutschen Wunderwachs die Rede, nachdem Fluor wegen Umweltschädlichkeit verboten sind. Vor allem die Norweger sind ziemlich sauer auf ihre Skier.

Vor allem in der Breite bestechen die Skispringer, die in Lillehammer auf der Normalschanze vier und auf der Großschanze drei Springer unter die ersten Zehn brachten. Andreas Welliknger musste sich jeweils nur dem überagenden Stefan Kraft beugen, der alle vier Saison-Wettbewerbe für sich entschied.

Last but not least: Die Langlaufstaffeln belegten bei den Männern und Frauen die Plätze 3 und 2.

Das NBA-turnier während der NBA-Saison.

Umstritten, aber doch attraktiv: So kann man das In-Season-Tournament der NBA auf einen Nenner bringen. Die gerade Ende November oft vor sich hin määndernde Saison, der Reiz des Starts in die Spielzeit ist weg und die Playoffs sind noch weit weg, hat mit den Partien, die quasi doppelt zählen, durchaus seinen Reiz bekommen. Je vier Teams aus dem Osten und Westen spielen jetzt in einer K.o.-Runde (jeweils ein Spiel) den Sieger aus. Auß0er um die Ehre geht es auch um einen Batzen Geld.

Ansetzungen (MEZ)

Di., 01:30: Pacers – Celtics

Di., 04:00: Kings – Pelicans

Mi., 01.30: Bucks – Knicks

Mi., 04:00: Lakers – Suns

Und die NBA selbst?

Im Westen führen die Timberwolves mit zwei Spielen Vorsprung auf die Thunder und Nuggets.

Im Osten liegen die Celtics voran.Auf Platz 2 sind die Magic mit dem grandiosen Franz Wagner (3 Spiele in Folge mit 30+ Punkten), die nach 9 Siegen in Folge bei den Nets verloren. Ein typisches Back to Back Spiel: Sie waren erkennbar müde.

Niners bleiben im Rennen

Das NFC-Spitzenspiel zwischen den Eagles und den 49ers ging klar an die Gäaste aus San Francisco, die gleich mit 41:13 in Philadelphia gewannen und den Rückstand auf den Conference Leader auf ein Spiel vekürzten. Brock Purdy überragte mit 4 TD Pässen bei keiner Interception. Ein echtes Statement gegen den vermeintlich härtesten NFC-Kontrahenten. Mehr zur NFL morgen in einem gesonderten Text.

Die deutschen Bundesligen

– Handball: SC Magdeburg und Berlin Füchse führen mit drei Punkten Vorsprung auf die SG Flensburg-Handewitt. THW Kiel hat schon einen Respektabstand, findet aber siene Form.

– Basketball: Reichlich überraschende Heimniederlage der Ulmer gegen Rostock. Alleiniger Tabellenführer sind die Niners Chemnitz.. Die Basketballer aus München hatten keine Lust auf eine beschwerliche Reise nach Berlin, und die Partie wurde auf deren Bitte abgesagt. Anders übrigens machten es die Volleyballer aus dem benachbarten Dachau, dass per Bus in die Hauptstadt fuhr, um sich dort die erwartete 0:3-Klatsche bei den Berlin Volleys abzuholen.

– Eishockey: Hier wechselt die Tabellenführung regelmäßig. Jetzt sind nach zwei Siegen am Wochenende wieder die Eisbären Berlin vorn, weil die Straubing Tigers am Sonntag mit 0:2 gegen Wolfsburg verloren und punktgleich mit den Fischtown Pinguins auf dem dritten Platz liegen. Die Kölner Haie erlebten ein 1:7-Debakel beim bis dato so enttäuschenden Rheinrivalen DEG. Wird für die Fans eine wenig luschtige Heimfahrt auf dem Rhein geworden sein, ertränkt mit dem einen oder anderen oder mehreren Kölsch.

Fußballer atmen auf

Eine machbare Gruppe, das ist der allgemeine Tenor, nachdem den deutschen Fußballern Schottland, Ungarn und die Schweiz für die Gruppenphase der Heim-EM zugelost wurde. Tolles Eröffnungsspiel in München gegen Schottland und zigtausenden britischen Fans. Angesichts der jetzigen Form ist das trotzdem ein durchaus kniffliges Programm, zumal die Deutschen bei den vergangenen Turnieren gerade gegen die vermeintlich sdchwächeren Gegne nicht gut aussahen, während esgegen vermeintlich starke Teams wi Spanien in Katar und Purtugal sowie Frankreich bei der EM 2021 gut lief.

Die stärksten Gruppen zumindest der Papierform nach sind die B mit England, Spanien, Kroatien und Albanien sowie die D mit Holland, Frankreich, Österreich und dem Nations-League-Sieger A, Polen, Finnland, Wales, Estland).Viel schwerer geht es kaum.

Frauen hoffen auf Olympia

Die deutschen Fußballerinnen gewannen in der Nations League gegen Dänemark mit 3:0 und stehen damit als Gruppensieger praktisch fest, denn ein Sieg in Wales muss drin sein. Außerdem stehen Spanien und Frankreich als Gruppensieger fest. Den vierten Halbfinalisten ermitteln Holland (gegen Belgien) und England gegen Schottland. Die vier Halbfinalisten ermitteln die beiden europäischen Olympiateilnehmer neben Gastgeber Frankreich, das trotzdem im Halbfinale dabei ist den Olympia-Spielverderber mimen kann.

Extrem pikant und eigentlich ein absolutes No go: Da Großbritannien mit einem gesamt-britischen Teama bei Olympia startet, ist Schottland sehr daran gelegen, dass England sich für Olympia qualifiziert, also erst mal Gruppensieger wird. Also müssen sie möglichst hoch verlieren, während Holland, das zurzeit die um drei Tore bessere Tordifferenz hat, auf Belgien trifft, das zumindest noch theoretische Chancen hat. Sehenden Auges und völlig unnötig hat die unfähige UEFA diese Konstellation hinausbeschworen. Auch das Thema Frankreich hat einen üblen Beigeschmack.

 

 

Eagles und Chiefs – und sonst?

Blick über den Teich. NFL und NBA

Linktipp

Zuerst aber sei auf eine brillante Seite hingewiesen, die ich gerade entdeckt habe. Sie heißt Spoiler free scores und gilt für alle großen amerikanischen Profiligen (aber nicht MLS)

http://sfs.host30.reea.net/index.html

Wie der Name schon sagt kann man, ohne gespoilert zu werden, die vergangene Nacht Revue passieren lassen. So werden die You-Tube-Zusammenfassungen angeboten in mehreren Längen.  Und ein weiterer toller Service. Man kann jedes einzelne Spiel oder auch mehrere aufrufen, ohne auf andere, die man vielleicht noch sehen will, gespoilert zu werden. Klingt theoretisch, ist aber ein Quell der Freude. Es gibt weitere nette Gadgets, aber seht selbst …

NFL

Dass der Weg in der AFC nur über die Chiefs und in der NFC nur über die Eagles gehen würde, war bereits vor der Saison vielen Expertn klar. Und fast schon folgerichtig führen die Eagles mittlerweile recht deutlich ihre Conference an, und die Chiefs stehen sieggleich mit drei weiteren Teams an der Spitze. Der Sonntag hat gezeigt, dass man sie erst einmal schlagen kann, sogar wenn sie keinen tollen Tag erwischt haben. So lagen die Chiefs gegen die wahrlich nicht berühmten Raiders bereits 0:14 zurück, ehe sie sich besannen, die Partie noch drehten und letztlich ungefährdet siegen. Noch spannender machten es die Eagles in einer tollen Partie gegen die Bills. Sie brauchten eine Overtime, um sich durchzusetzen. dabei schaffte die Offense um Jalen Hurts das Kunststück, kurz vor Ende der regulären Spielzeit einen 44-Yard-Drive für ein Fieldgoal hinzulegen, das den Ausgleich brachte. In der Overtime ließen sie sich auch nicht durch einen Rückstand durch ein Fieldgoal verrückt machen und gewannen durch einen TD. Bei beiden Teams stimmt die Mischung aus Offense und Defense vielleicht am besten, wobei sich die Chiefs, auch das habe ich erwartet, viel härterer Konkurrenz erwehren müssen als die Eagles, die in der NFC eigentlich nur die Lions, 49ers und in der eigenen Division die Cowboys fürchten müssen. Würde mich wundern, wenn auch nicht allzusehr wg Unwägbarkeiten noch und noch, wenn nicht diese 4 Teams die Divisional Finals unter sich ausmachen würden. Der Rest in der NFC ist sehr unkonstant. Allein die Seahawks haben (noch) einen positiven Rekord. Da passt das furchtbare MNF zwischen den Bears und den Vikings schlechtestens ins Bild. Den Bears reichten 4 Fieldgoals zum 12:10 (es war so grausam, wie das Ergebnis klingt), auch weil der bisher so hochgelobte Vikings QB Joshua Dobbs gleich 4 Interceptions produzierte (bei zweien konnte er alledings wenig dafür, weil seine Receiver das Ei nicht nur nicht fangen konnten, sondern praktisch in die Arme der Verteidigung abprallen ließen).

In der AFC sind es dagegen 9 mit positiver Bilanz.. Wer auch immer die 4 Divisionen gewinnen sollte, der Marsch durch die Play-offs dürfte extrem hart werden. Und die hochgewetteten Bills und erst recht die Bengals müssen froh sein, wenn sie die Play-offs überhaupt erreichen (bei den, Bengals, noch dazu ohne Joe Burrow, schließe ich das praktisch aus).

Am Sonntag kommt es zum NFC-Schlager 49ers vs Eagles. Gewinnen die Eagles haben sie beste Chancen Platz 1 und ein Freilos in der 1. Play-off-Runde. Wenn nicht, wird es noch mal knapp, sogar mit dem Divisionssieg.

NBA

Mannschaft der Stunde, ich schreibe und staune, sind die Orlando Magic, die mittlerweile auf eine Siegesserie von 7 Spielen zurückblixcken dürfen, was ihnen zuletzt vor gut einer Dekade gelang. Und dabei schlugen sie Hochkräter wie die Denver Nuggets und die Boston Celtics. Lohn ist der 2. Platz in der Conference (gleichauf mit den viel höher eingeschätzten Bucks und 76ers). Der dürfte kaum zu halten sein, weil der Kader wohl nicht tief genug ist, aber einen Play-off-Platz, zumindest über die Play-Ins, sind jetzt ziemlich realistisch. Es ist ein junges Team, das Banquero anführt. Die Wagner-Brüder mischen stark mit, vor allem bei Moritz sehe nicht nur ich eine gewaltige Steigerung.

Jetzt haben die durchaus Chancen, beim In-Season-Tournament die Endrunde zu erreichen. Sie selbst haben es allerdings nicht in der eigenen Hand, denn sie haben ihre 4 Spiele schon absolviert. Anhand der Magic will ich den mathematischen Wahnsinn dieses Turniers während der Saison kurz beleuchten (ohne Pistole).

Die Magic kommen unter die besten 4 im Osten

– als Gruppensieger der Gruppe C, wenn Celtics gegen die Bulls gewinnen und die Nets gegen die Raptors verlieren

– als Gruppensieger, wenn die Celtics mit weniger als 22 Punkten Vorsprung gewinnen und die Nets mit weniger als 14 Punkten gewinnen. Bei einem Zweiervergleich zählt das direkte Duell, bei einem Dreiervergleich die gesamte Gruppenbilanz.

– Als Gruppenzweiter, wenn in der Gruppe A die Cavaliers gegen die Hawks mit 13 Punkten und weniger gewinnen oder verlieren und gleichzeitig

– in der B der Gruppenzweite nicht mehr als 3:1 Siege und eine Korbdifferenz von mehr als 22 hat. Gefährlich sind hier vor allem die Knicks (zurzeit 2:1 und +18 vs Hornets und die Bucks (3:0 und +39 @Heat, die ihrereseits bei 2:1 und +11 liegen.

Im Westen ist es auch spannend, aber die Suns sind mit 3:1 Siegen und +34 fast sicher bester Zweiter. Die Lakers sind fix dabei. Die Rockets müssen in der Gruppe B bei den Mavs gewinnen, um die Pelicans noch abzufangen. In der C sind die Kings mit einem Sieg gegen die Warriors sicher Erster. Wenn sie verlieren, sind die Warriors auf jeden Fall Erster, wenn die Timberwolves gegen die Thunder verlieren. Gewinnen die Timberwolves, müssten die Warriors bei den Kings mit mindestens zwölf Punkten Vorsprung bei den Kings gewinnen und gleichzeitig dürften die Wolves nicht mit mehr als 32 Punkten Vorsprung gewinnen.

Noch ein Wort zu den Clippers nach ihrem Trade von Harden, für den sie All in gegangen sind. Bisher finde ich das relativ überschaubar. Zurzeit sind sie Elfter, aber noch sind die Abstände sehr gering. Aber diese Nacht unterlagen sie den Nuggets, obwohl bei denen die Topspieler Jokic und Murray sowie auch Gordon fehlten.

Ein Desaster erlebten übrigens die Lakers beim 94:138 bei den 76ers, mit dem sie ihre vierthöchste Niederlage ihres Bestehens einstellten.

Die Adler fliegen hoch

Blick über den Teich, NFL

Das MNF zwischen den Chiefs und den Eagles wird von vielen inklusive meiner Wenigkeit durchaus auch als möglicher Super Bowl gehandelt. Gestern gewannen die Eagles mit 21:17, obwohl sie zur Pause noch mit 7:17 zurückgelegen hatten. Jalen Hurts schaffte zwar keinen Touchdownpass bei 150 Yards und einer Interception, lief dafür zwei Touchdowns selbst, den zweiten mit einem Quarterback Sneak, den die Eagles so meisterhaft wie wohl kein anderes Team beherrschen.

Dennoch hätten die Chiefs gewinnen müssen. Patrick Mahomes warf bis zur Pause 2 TD-Pässe. In der 2. Halbzeit brachte er wenig zu Stande, auch weil seine Ballfänger einige Male in guter Position das Lederei nicht zu fassen bekamen.

Die Eagles untermauerten damit ihren Anspruch auf den Nr.1-Seed in der NFC, der ihnen in der Wildcard-Runde ein Freilos bescheren würde. Ziemlich sicher in den Play-offs dabei sind auch die Lions, die sich trotz vier Ballverlusten, davon 3 Interceptions von Jared Goff noch am Ende gegen die Bears durchsetzten. Zurzeit sind sie mit einem Sieg Rückstand alleiniger Zweiter. Den Sieg in der NFC West dürfte an die 49ers gehen, nachdem die Seahawks überraschend bei den Rams verloren. Auf Seattle wartet jetzt mit zweimal 49ers und einmal Eagles ein äußerst schwieriges Programm.Ansonsten fast sicher dabei sind auch die Cowboys. Der Sieger der NFC South ist zurzeit noch nicht absehbar. Wer immer es sein wird: Er dürfte in der Wildcard-Runde trotz Heimvorteils nur Außenseiter sein, weil er auf den besten Divisionszweiten trifft..

In der extrem schwierigen AFC Norh haben die Ravens und Browns die direkten Divisionsduelle gegen die Bengals und Steelers gewonnen. Besonders bitter für die hochgewetteten Bengals: Quarterback Joe Burrow fällt mit einer Handverletzung für den Rest der Saison aus. Die Steelers reagierten auf die maue Offensivleistung beim 10:13 gegen die Browns und feuerten heute ihren Offensiv Coach Kanada. Die Browns dagegen haben den Ausfall von Deshaun Watson einigermaßen weggesteckt, wobei den Hauptanteil ihres Sieges die starke Defense hatte.

Trotz der Niederlage dürften sich die Chiefs den Divisionssieg in der AFC West holen. Sie sind auch noch bestens im Rennen um den Number-One-Seed in der AFC. Sie sind gleichauf mit den Dophins, Jaguars und Ravens/Browns. Wird ein nettes Hauen und Stechen.

Aus dem Play-off-Rennen dürften die Jets nach der fürchterlichen6:32 bei den Bills sein, die ihrerseits ihre Chancen wahrten. Als Bauernopfer ihrer Offense wird Zach Wilson erst mal auf die Bank gesetzt, doch er allein war sicher nicht schuld, sondern eher die furchtbare Oline und das Playcalling. Hoffentlich findet er woanders zumindest als Backup Unterschlupf.

Am Donnerstag ist Thanksgiving mit traditionellen Spielen in Detroit (vs Green Bay) und Dallas (Washington). Im TNF empfangen die Seahawks die Niners.. Am Freitag erstmals ein Spiel (zwischennden Jetzs und Dolphins). Am Sonntag gibt es einige ziemlich wichtige Divisionsduelle wie Saints @ Falcon, Steelers @ Bengals und Jaguars @ Texans.

Wer ein bisschen selbst hin und her rechnen will mit den Play-off-Chancen seines Teams, dem sei folgende Seite

https://www.nytimes.com/interactive/2023/upshot/nfl-playoff-picture.html

wärmstens empfohlen.

Das war die Woche, die war

Absage mit Ansage, Teil II

Nach den Männern reisten auch die Skifahrerinnen unverrichteter Dinge aus Zermatt ab. Nichts wurde es mit der Doppel-Abfahrt unweit des Matterhorns hinunter ins italienische Cervinia. Der Wind, der Wind, das himmlische Kind hatte etwas dagegen und ließ nur ein reguläres Training zu. Eine Woche zuvor ereilte die Männer das gleiche Schicksal, da kamen auch noch Schneemassen hinzu. Verbandspräsident Eliasch wollte mit dem Rennen in spektakulärer Umgebung ein Zeichen setzen, eine echte Duftmarke hinterlassen. Und entgegen von Wetterexperten eben schon im besonders anfälligen November, um durch tolle Bilder Geschmack auf die Skisaison zu machen. Das ist gehörig schiefgegangen.Folgt Fortsetzung im nächsten Jahr und wenn ja wann?

So gab es am Wochenende nur ein Rennen, den Slalom der Männer im Hochgurgl, erstmals im Weltcupzirkus. Manuel Feller führte einen österreichischen Dreifacherfolg an, sein erster Sieg im Weltcup; schon öfter hatte er nach dem ersten Durchgang beste Chancen gehabt, aber zu oft die Nerven weggeworfen.Linus Straßer zeigte zwei fehlerbesetzte Läufe und wurde Neunter.

Und warum nur ein Rennen? Österreich darf nur eine Maximalzahl an Veranstaltungen austragen, und zB Kitz und Schladming sind gesetzt. Man hätte den ausgefallenen Riesenslalom von Sölden abhalten dürfen, aber das wollten die Veranstalter nicht. Lieber eines gescheit als zwei so lala, lautete die Devise bei ihrer Premiere. Durchaus nachvollziehbar.

Jetzt macht der Skizirkus eine Woche Pause, bevor er sich nach Amerika aufmacht. die Männer mit insgesamt 3 Rennen auf der Birds of Prey in Beaver Creek, die Frauen mit Slalom und RS in Killington, wo immer eine bärige Stimmung ist, erst recht mit der nationalen Heldin Mikaela Shiffrin.

Ehre wem Ehre gebührt

Um es vorwegzunehmen: Ich mag Novak Djokovic nicht, seine Art, sein Nationalismus. Zurzeit nervt mich extrem, wie er bewusst ein Publikum gegen sich aufbringt. Und seine ewige Balltipperei vor wichtigen und auch unwichtigen Ballwechseln, gerne auch zwischen ersten und zweiten Aufschlag, finde ich extrem unsportlich und nervend. All but Djoker lautet meine so oft vergebliche Hoffnung.

Davon ab: Was der Serbe dieses Jahr wieder mal geleistet hat, ist grandios. Unter anderem 3 Grandslam-Siege hat er gefeiert (und das Wimbledonfinale gegen Carlos Alcaraz nur hauchzart in 5 Sätzen verloren) und jetzt zum Saisonabschluss siegte er im ATP-Finale nach zwei unglaublich guten Spielen im Halbfinale gegen Carlos Alcaraz und im Endspiel gegen Jannik Sinner. Was er gegen den Italiener in den ersten anderthalb Sätzen gezeigt hat, war nahe an de Perfektion. Es passt irgendwie zu ihm, dass er nur dank Sinners Hilfe überhaupt ins Halbfinale gelangt ist, weil dieser in der Vorrunde ja unbedingt Holger Rune schlagen musste. Das hätte er mal lieber bleiben lassen, dann hätte er sich höchstwahrscheinlich den Titel geholt. Aber auch so war es ein tolles Jahr des Italieners mit seinem ersten Masters-Erfolg. Ihn sehe ich als zukünftigen Grand-Slam-Sieger. Vorhersagen sind allerdings naturgemäß sehr schwierig (weshalb ich die Prognosen nach Alcarazs Wimbledonsieg, der Spanier würde mindestens 20 Grand-Slam-Siege schaffen, reichlich voreilig fand und finde).

Jedenfalls hat der Saisonabschluss in Turin sehr viel Spaß gemacht mit einer tollen Kulisse und großartigen Spielen – kein Vergleich zum Frauen-Desaster eine Woche zuvor in Cancun. 2024 kann kommen. Und wenn sie dann noch die Spiele um 3 Uhr nachts Ortszeit sein lassen …

Deutsches Auswärtsspiel in Berlin

So eine Riesenstimmung hat man im Olympiastadion selten erlebt. Für die sorgten allerdings die türkischen Fans, die im Test gegen Deutschland nicht nur die Überzahl stellten, sondern auch ihr Team fantastisch und eben nicht nur mit bleiernen Sprechgesang unterstützten. Vielleicht auch deshalb gewannen die extrem engagierten Türken mit 3:2 und fügten dem deutschen Bundestrainer Julian Nagelsmann in dessen dritten Spiel die erste Niederlage zu. Wieder mal zeigte sich die Verteidigung, und da meine ich die Abwehrleistung des gesamten Teams, hoffnungslos überfordert, wenn es schnell ging. Dass der entscheidende Elfmeter mehr als zweifelhaft war, sei in diesem Zusammenhang geschenkt. An der eigentlichen Problematik ändert sich ja nichts.

Gut ein halbes Jahr bleibt jetzt dem deutschen Team bis zur Heim-EM, doch nach dem Spiel am Dienstag in Österreich hat die Nationalmannschaft erst mal Pause bis März. Bis dahin dürfte dann Nagelsmann wichtige Entscheidungen treffen müssen, etwa in der Torwartfrage und wohin mit Joshua Kimmich. Zusammen mit Ilkay Gündogan im defensiven Mittelfeld, das hat bisher überhaupt nicht funktioniert.

Unglaubliche Albaner

Die EM-Qualifikation geht am Dienstag zumindest in der Gruppenphase zu Ende. Heute gibt es noch drei echte Endspiele zwischen der Ukraine und Italien, Tschechien und Moldawien sowie Slowenien gegen Kasachstan. Die größte Überraschung ist für mich, dass sich Albanien für die EM-Endrunde qualifiziert hat. Okay, die Gruppe unter anderem mit Tschechien und Polen war nicht die schwerste, aber das tut dem Erfolg keinen Abbruch. Welcome to Germany, kann ich da nur sagen.

Erfolgreiche Fuchsjagd

Jetzt hat es auch die Berlin Füchse in der Handball-Bundesliga erwischt. Beim eigentlich schwächelnden Rekordmeister THW Kiel erlitten sie die erste Saisonniederlage und mussten die Tabellenführung an Titelverteidiger SC Magdeburg abtreten. Diese beiden Clubs, die vor einer Woche das Weltpokalfinale bestritten, dürften den Meistertitel unter sich ausnmachen. Die vermeintlichen Mitfavoriten Flensburg und vor allem Kiel haben doch schon einen Respektabstand. Und es gibt halt keine Play-offs.

Schwächelnde Bayern

Eigentlich wollten die Basketballer der Münchner in diesem Jahr in der Euroleague angreifen. Doch nach 9 Spieltagen finden sich die Bayern unter dem mit viel Vorschusslorbeer bedachten neuen Trainer Pablo Laso auf dem drittletzten Platz wieder. Vor allem auswärts kriegen sie wenig auf die Reihe, haben in sechs Partien nur einmal bei Baskonia gewonnen. Noch schlechter ergeht es dem zweiten deutschen Vertreter Alba Berlin mit nur einem Sieg in 9 Spielen. Auch in der Liga läuft es nicht wirklich rund für die beiden Teams.Am Sonntag erlebte Alba ein 75:108 (!)-Debakel gegen den MBC Und die Bayern bezogen schon 3 Auswärtsplelen. Zuhause im BMW Park ist München dagegen unbesiegt. Im Gegensatz zum Handball können jetzige Formkrisen ausgemerzt werden, denn richtig ernst wird es erst in den Play-offs ab kommenden Frühjahr. Erstaunlich sind vorne die Niners Chemnitz, und nach ihrem personellen Umbruch habe ich Ulm auch nicht unbedingt an de Spitze erwartet. Aber da ist alles noch sehr eng.

Megatalent zeigt auf

Matthias Aberg wird als Jahrhunderttalent gepriesen, der in diesem Jahr bei den Profis so richtig durchstargestartet istin. Nach dem ersten Sieg bei der European Tour in Crans Montana und seiner Ryder-Cup-Premiere im Oktober feierte er jetzt seinen ersten Triumph auf der US-Tour und siegte dank einer fulminanten 61er-Schlussrunde bei den RSM Classic in  St. Simons Island. Von dem Schweden werden wir noch einiges sehen und hören, wenn er jetzt keinen Quatsch macht, aber warum sollte er.?

Erfolgreiche Krebstherapie

4 Monate nach seiner Krebsdiagnose ist Stefan Lainer wieder ins Training des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach zurückgekehrt. Beim Österreicher war eine Lymphknotenkrebserkrankung festgestellt worden. Jetzt gilt er erst mal als geheilt (sofern man das bei Krebs überhaupt sagen kann) und hat jetzt laut Vereinsführung alle Zeit, um wieder vollständig zurückzukommen. Ich wünsche ihm das Beste.

Das wird die Woche, die wird

In Europa geht am Dienstag die Gruppenphase der EM-Qualifikation zu Ende. Danach gibt es noch für manches Team die Chance, sich über die Nations League ein EM-Ticket zu holen. Drei Plätze swerden im März nochvergeben, aber bereits zuvor findet im Dezember die Auslosung für das Turnier statt.

Den ewigen Schlager Brasilien gegen Argentinien gibt es in der Nacht zu Mittwoch in der WM-Qualifikation Südamerikas. Auch wenn beide Teams zuletzt verloren haben und gerade die Brasilianer schwächeln, dürften sich am Ende beide Teams für die WM qualifizieren, weil gleich sechs Mannschaften fix nach Amerika dürfen und der 7. noch eine interkontinentale Ausscheidung als Chance hat. Irgendwo wird dieses emotionale Spiel sicher übertragen, aber ich selbst bin noch auf der Suche. Unverständlich, dass DAZN jedes Europa-Drecksspiel zeigt (leider nicht in Konferenz), aber hier offenbar keine Aktien im Spiel hat.

Football satt gibt es diese Woche nicht nur am Sonntag. Es beginnt schon heute nacht mit dem MNF zwischen den Eagles und den Chiefs, eine Partie, die ich mir durchaus auch im Super Bowl vorstellen kann. Thanksgiving ist  ein Football-Tag in der NFL, traditionell mit Spielen in Detroit und Dallas. Die Lions treten am Donnerstag ab 18.30 Uhr gegen die Packers an, die Cowboys im Anschluss gegen die Commanders. Es folgt das TNF zwischen den  Seahawks und den 49ers. Und erstmals gibt es am Black Friday eine Partie, nämlich zwischen den taumelnden Jets und den Dolphins (21 Uhr). Die Partien (bis auf die in Seattle) laufen diesmal auf RTL Nitro und nicht RTL. Außerdem ist DAZN der Freund. Auch am Sonntag muss man RTL Nitro einschalten. Ab der Woche danach ist dann wieder RTL dran.

Und sonst? Fußball-Bundesliga mit der Freitagspartie Köln gegen Bayern und am Samstag mit dem Borussenduell. NHL und NBA wie immer mit einem dichten Programm. Und die sonstigen Sportligen national und international. Sport satt

Habt Spaß dabei, aber macht auch noch was anderes als Fersehen oder Streamen.

 

 

Rückschlag für die Bengals

Blick über den Teich, NFL

Wars dass schon für die Bengals. Nach ihrem Zwischenhoch mit vier Siegen in Folge haben sie jetzt das zweite Mal hintereinander verloren. Beim 20:34 waren sie letzt.ich chancenlos.

Damit sin ihre Chancen auf die Play-offs erheblich gesunken. Sie haben jetzt in der sehr starken AFC North schon zwei Spiele Rückstand auf die Ravens und den direkten Vergleich schon verloren. Der Divisionssieg ist praktisch unmöglich. Noch dazu müssen sie um Quarterback Joe Burrow bangen, der in Baltimore das Feld mit einer Handverletzung verlassen musste. Wie lange er ausfällt, steht noch nicht fest.

Aber sogar mit Burrow in Bestform wird eine Play-off-Teilnahme sehr schwierig, denn das Restprogramm dürfte mit eines der schwersten der Liga sein. Bei jetzt 5:5 Siegen dürfen sie sich höchstens noch zwei Niederrlagen leisten, das halte ich für unmöglich. Also Play-offs ohne die Bengals? Es sieht so aus.

Die Ravens hingegen sind auf einem sehr guten Weg. Die Verteidigung stand vor allem gegen die Pässe gut. Lamar Jackson blieb bei zwei TD-Pässen ohne Interception. Fpr mich der heiße Kandidat auf den Divisionssieg, zumal die Browns ja auf ihren Quarterback Deshaun Watson verzichten müssen. Das Duell am Sonntag bei den Steelers wird wegweisend sein.