Das war die Woche, die war

Kildes Glück im Unglück und viele Ciskussionen

Es hätte alles so schön sein können; ein grandioses Skiwochenende in Wengen. Kaiserwetter, also strahlender Sonnenschein,  und eine diesmal sehr anspruchsvolle Lauberhorn-Abfahrt. Marco Odermatt gewann am Donnerstag  in der leicht verkürzten Abfahrt sowie am Donnerstag als auch am Samstag – heweils vor dem unglaublichen Cyprien Sarrazin, der am Freitag mit einerm Traumlauf den Super-G gewann. Die beiden fuhren in der eigenen Liga an den drei Tagen. Die Österreicher erlebten ein Speed-Desaster ohne Podestplatz. Am Samstag starteten nur 4 Ösis zur Abfahrt, wann hat es denn das zuletzt gegeben? Wenigstens im Slalom rettete Manuel Feller, der nach Adelboden vor einer Woche auch den zweiten Schweizer Klassiker für sich entschied. Über die Deutschen decken wir nach Linus Straßers Ausfall den Mantel des Schweigens. Ich fürchte, dass wir Thomas Dreßen nicht mehr in Topform wiedersehen auf den Strecken.

Doch beherrschendes Thema waren die Stürze, die die beiden wohl letzten Kontrahenten Odermatts im Kampf um den Gesamtweltcup betraf. Alexis Pintaurault zog sich einen Kreuzbandriss zu, Alexander Kilde eine Schnittverletzung am Bein sowie eine ausgekugelte Schulter zu. Gott sei Dank nicht der befürchtete Beinbruch. Und lieben Trost erfuhr er schnell, denn die an diesem Wochenende pausierende Ski-Ikone Mikaela Shiffrin eilte umgehend zu ihrem Freund ans Krankenbett.

Schnell kamen Diskussionen über das offenbar zu kräftezehrende Programm auf. Drei Speedrennen auf dieser anspruchsvollen Strecke sind schon extrem zehrend. Und das Problem ist, ddass man mit angezogener Handbremse keinen Blumentopf gewinnt. Also riskieren die Fahrer alles, und dann passieren eben diese Stürze.Angeblich war Kilde ja verkühlt; das hat ihn nicht daran gehindert nach mehr als zwei Minuten völlig entkräftet das Schluss-S voll anzugehen, obwohl er kurz vorher nur mit Mühe und Glück einen Sturz verhindern konnte.

Aber was wäre die Alkternative, um zumindest diese Dreierpacks zu verhindern, die ja nicht im Kalender stehen, sondern nur aus Nachholrennen resultieren. Der Vorschlag von Renn-Chef Waldner ist radikal: Ausgefallene Rennen werden nicht nachgeholt. Kann man sicher überlegen, aber dann lohnt es sich noch weniger, die Speedrennen ernsthaft anzugehen. Jedes Rennen ist ja auch eine mittlerweile zumindest für die Spitzenfahrer finanziell lohnende Angelegenheit. Von den praktisch auf null schwindenden Chancen der Speedfahrer auf den Gesamtweltcup. An den Strecken selbst wird man wohl kaum was machen können, vielleicht insgesamt eine etwas „fahrbarere“ Präparierung, also nicht überall blankes Eis. Dieses allerdings sorgt für einigermaßen faire Bedingungen für alle.

Eines alledings scheint mir unumgänglich. Denn Rennkalender so zu gestalten, dass komplette Ausfälle am unwahrscheinlichsten Sinn, vielleicht auch immer mit einem Ersatztag an Ort und Stelle. So ein Irrsinn wie die Rennen am Matterhorn gehört abgeschafft. Zwei Jahre, 0 von acht (?) geplanten Rennen, es geht dort halt nicht. An den Traditionsterminen in Wengen und Kitz wird man kaum rütteln können. Jetzt geht es in Kitz weiter ebenfalls mit vollem Programm: hoffen wir das Beste.

Wird man so Meister?

Ab dem Wochenende rollt auch in Deutschland wieder der Fußball, zumindest in der Bundesliga. Bayer Leverkusen gewann durch ein schön herausgespieltes Tor in der 4. Minute der Nachspielzeit. Solche Spiele muss man gewinnen, dann kann es mit der Meisterschaft klappen. Allerdings fehlen unter anderem mit Victor Boniface und Tapsoba sehr wichtige Spieler wg des gleichzeitig ausgetragenen Asien-Cuö/Afrika-Cup.Dass die Afrikaner wegen des Klimas im Winter spielen müssen, leuchtet ja noch ein, aber warum in Asien? Die Bayern sind zwar auch, aber längst nicht so heftig betroffen. Die Pflichtaufgabe am Freitag, ganz im Zeichen von Franz Beckenbauer, haben sie souverän mit 3:0 gewonnen gegen Hoffenheim, dazu verkündeten sie mit Eric Dier von Tottenham den ersten Neuzugang im Winter.

Ansonsten war es ziemlich mau am letzten Spieltag der Vorrunde. Zwei recht spannende Transfers: Timo Werner wechselt zu Tottenham und zeigte am Sonntag bei ManUnited ein ansprechendes Debüt. Und Leo Bonucci beendet sein wenig ruhmreiches Kapitel bei den Eisernen.

Blick über den Teich, NHL und NBA

Nach ihrem Katastrophenstart rollen die Edmonton Oilers die NHL von hinten auf. Sie stehen jetzt bei zehn Siegen en suite, und 19 der vergangenen 20 Partien haben sie gewonnen und stehen schon auf einem Play-off-Platz in der Western Conference. Der Trainerwechsel hat sich also gelohnt. Vor allem Conor McDavid und auch Leon Draisaitl haben ihre Form wiedergefunden. Alle Teams haben jetzt etwa die Hälfte ihrer 82 Partien absolviert. Beste Teams im Westen sind die Winnipeg Jets und die Vancouver Canucks sowie im Osten die Boston Bruins und die NY Rangers. Aber da kann noch viel passieren, allerdings nicht bei allen Teams wie etwa die Sharks und die Blackhawks.

Auch in der NBA rückt die Saisonhalbzeit nahe. Bestes Team der Liga sind die Boston Celtics im Osten (vor den Milwaukee Bucks und den Philadelphia 76ers sowie die weiterhin erstaunlichen Minnesota Timberwolves (knapp vor den Oklahoma Thunder und TV Denver Nuggets. Gerade im Westen ist es verdammt knapp. Zurzeit wären sowohl die LA Lakers als auch die GS Warriors noch nicht einmal in den Play-Ins. Bei Golden State steht Draymond Green vor dem Comeback, die Kalifornier erwarten ihn trotz aller Fehltritte sehnlichst

Und sonst

– Österreichs Rodler haben bei der Heim-EM in Innsbruck-Igls 4 Titel eingesammelt. Allein im Doppelsitzer der Frauen gab es für die dominierende Rodelnation Deutschland einen Titel für Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal.

– ein Biathlonfest in Ruhpolding mit vielen guten Norwegern und Französinnen. Die Deutschen vorne dabei aber nicht ganz

– ein Handballfest in Deutschland. Tolle Stimmung auch bei Nichtdeutschen Partien, die das lineare Fernsehen noch nicht mal ignoriert – eine Schande auch angesichts der endlosen Wintersportstrecken bei ARD und ZDF. Dyn hilft mit dem faden Beigeschmack, dass Springer voll die Nationalitätenkeule schwingt. Mal sehen, wie weit es geht für die deutschen Jungs. Zumindest die Vorrunde ist geschafft.

Die Wochenorschau erfolgt morgen

Auf eines möchte ich jetzt hinweisen. Eilige können via DAZN oder nba-Pass heute eine volle Ladung NBA genießen, weil am Martin-Luther-Tag wie auch in der NHL schon zur Mittagszeit in den USA gespielt wird.

 

 

 

 

 

Das war die Woche, die war

Ich inkludiere den Montag

 

Genie der Leichtigkeit – mit Tücken

Es ist eine, wenn auch irgendwie erwartbaren Nachricht: Franz Beckenbauert ist im Alter von 78 Jahren gestorben.Ich hatte noch das Vregnügen, ihn live Fußball spielen zu sehen im Münchner Olympiastadion . Was mich immer schon faszinierte, war die Leichtigkeit des Seins, die er am Ball ausstrahlte. Auch schwierige Dinge wie den zentimetergenauen Außenristpass über 30 Meter ließ er ganz einfach aussehen. Dazu kam ein veritabler Kampfgeist und Ehrgeiz. Bestes Beispioel dafür war der grandiose Abwehrkampf im WM-Finale gegen die Holländer, als er sich der orangenen Übermacht mit allem entgegenwarf. Und doch war der an diesem Tag unglaubliche Sepp Maier letzt.ich der Garant des Sieges.

Und er hatte diesen nicht erlernbaren bayerischen Charme, der viele weit über den Rasen einfing. Dies alles brachte ihm auch einige Neider, die ihn wahrscheinlich trotzdem für seine Spielweise bewundert haben. Auf jeden Fall konnte sich der Franz Dinge erlauben, die andere in große Schwierigkeiten gebracht hätten. Ich erinnere an seinen unsterblichen Satz, der Herrgott freut sich über jedes Kind, als er auf einer schon berüchtigten  Weihnachtsfeier mit seiner späteren vierten Frau Heiddi eben dieses Kind gezeugt hatte.

Beckenbauer schien ein Glückskind, dem alles gelang, sogar ein Torwandtreffer von einem vollen Weißbierglas aus. Und er hatte noch zwei ganz große Momente, den WM-triumph von Rom als Trainer (samt dem legendären einsamen Gang über den leeren Rasen. Und zumindest hierzulande hatte er sich unsterblich genmacht, als er nicht nur die WM 2006 nach Deutschland holte mit unglaublicher Kleiun- und Lobby-Arbeit (und einiger wohl illegaler Zuwendungen; die Summen, die hier im Raum stehen, sind allerdings von grotesker Winzigkeit angesichts der aktuellen Entwicklungen im Fußball), sondern auch davür sorgte (natürlich nicht allein), dass dieses Turnier zu einem vollen Erfolg wurde und sogar das Wetter sich von seiner besten Seite zeigte, zumindest meistens. Sogar dafür machten ihn viele verantwortlich.

Dass dieses Glücklskind am Ende so viel Tragik erfuhr, gehört vielleicht zu einer griechischen Tragödie. Der frühe Tod seines Sohnes Stefans und die Ermittlungen wegen dubioser Zuwendungen setzten ihn sehr zu. Und am Ende erfuhr er die Krankheiten, gegen die er doch eigentlich immun schien. Wirklich schwere Verletzungen hatte er ja nie, er wirkte bis noch vor sagen wir zehn Jahre wie das blühende Leben. Klar gab es auch objektive Kritikpunkte, wie seine oft ziemlich gedankenlos vorgebrachten Kommentare, und er konnte sich schon selbst praktisch in einer Woche selbst widersprechen. Firlefranz war ein treffender Ausdruck.

Jetzt heißt es also Abschied nehmen, und das gilt natürlich nicht nur für die Bayern-Famile, sondern für jeden Fußballfreund. Seine unschlagbaren Sprüche sind zum Teil ja deutsches Allgemeingut wie das von ihm hoffähig gemachte „Schaun mer mal“.  Und mir bleibt aus tiefen Löwenherzen ein „Danke Franz“.

Noch ein Wort zur ARD-Doku gestern. Ich fand es tatsächlich unpassend, das gestern wie geplant praktisch unbearbeitet zu senden, aber das ist sicher Geschmackssache. Die Doku selbst fand ich nicht so prickelnd. Kaum neue Bilder, nichts Überraschendes. Natürlich schade, dass sich Beckenbauer selbst nicht äußern wollte oder konnte. Aber für die Jüngeren und nicht sklavischen Fußballfans sicher ein schönes Eintauchen. Und das eine oder andere schöne Erinnerungsstückchen war anatürlich auch dabei.

Odermatt, wer denn sonst?

Ryoko Kobayashi hat die 4-Schanzentournee gewonnen mit dem bisher einmaligen Kunststück, in vier Springen viermal Zweiter geworden zu sein (bei 4 verschiedenen Siegern). Am Ende war Andreas Wellinger, die deutsche Hoffnung, chancenlos. Ihm bleibt der Trost des Heimerfolgs in Oberstdorf wie dem Österreicher Stefan Kraft der von Bischofshofen. Also letztlich ein ergebnis, mit dem alle gut leben können.

Für mich sehr ärgerlich ist die Tatsache, dass die Tournee der Frauen nicht und nicht zustandekommen will. Die Nonchalance, wie wir vertröstet werden, finde ich grotesk. Hier liegt vieles im Argen

Apropos Skispringen: Allen Ernstes erwägt der Verband Springen in der saudiscghen Wüste und in Rio von dann mobilen Schanzen. Ich persönlich halte davon wenig bis nichts. Schon die Mattenspringen im Sommer holen mich nicht ab und sind beim Überangebot im Sport für mich obsulet.

Marco Odermatt wird der neue und alte Weltcupsieger. Wenn er gesund bleibt, ist das wohl keine allzu gewagte Prophezeiung. Im Riesenslalom ist er unschlagbar, in Abfahrt und Super-G jederzeit mindestens ein Top-3-Kandidat. Schade, dass sich Marco Schwarz saisonbeendend verletzt hat; das wäre vielleicht noch spannend geworden.Jetzt stehen die Klassiker in Wengen und Kitzbühel an. Bei den Frauen ist Cortina wohl der Höhepunkt des Abfahrtskalenders, das parallel zum Kitz-Wochenende ausgetragen wird. Dauemndrücken für Sofia Goggia, heißt es da für mich: Wenn sie heil durchkommt, wird sie gewinnen, aber das ist bei ihrer extrem riskanten Fahrweise keineswegs sicher.

Zverev, der Dauerspieler

Er schien Mausetot, doch biss sich durch und führte Deutschland zum Erfolg im United Cup. So bog er ein paraktisch verlorenes Spiel gegen Hurkacz und war auch im Mixed gemeinsam mit Laura Siegemund zur Stelle, um den entscheidenden Punkt zu holen. In der Form wird er bei den Australian Open sehr zu beachten sein. Schön, dass Angie Kerber zurück ist nach der Geburt ihrer Tochter. Wenn sie ein bisschen Glück mit der Auslosung hat, kann sie bei den Australian Open das eine oder andere Spiel gewinnen.

Das wird die Woche, die wird

Heimspiel der Handballer

Am Mittwoch beginnt die EM der Männer, die tatsächlich zum ersten Mal in Deutschland stattfindet. Standesgemäß mit einem Eröffnungsspiel im Düsseldorfer Fußballstadion vor ausverkauftem Haus und einer Weltrekordmenge von 50 000 Zuschauern. Was Tipps betrifft, habe ich so gar keine Aktien, erst recht, was das deutsche Abschneiden betrifft. Da kann alles passieren vom Vorrundenaus bis zum Halbfinale (und sogar noch mehr?) Ein Armutszeugnis ist, dass bis auf die deutschen Spuiele und das Finale das Turnier ausnahmslos bei Dyn stattfindet. Für die ist es natürlich toll, und wird zumindest für diesen Monat einige Abonnenten bringen, aber dass wieder das „normale“ Fernsehpublikum außen vor bleibt, ist schon traurig. Aber offenbar Zeitgeist. Alle Verbände nehmen das, was sie kriegen können. Warum sich die etablierten Sender hier so geziert haben, erschließt sich mir nicht. Mal sehen, ob und wie das gesamte Turnier im Lande ankommt

Deutschlands Fußball erwacht wieder

Am Freitag beginnt die Rückrunde. In der 1. Liga aber noch mit dem letzten Hinrundenspieltag. Bayer oder Bayern, lautet wohl die Meisterfrage, und hier dürfte der Afrika- respektive Asiencup eine gar nicht unwichtige Rolle spielen. Gerqde die Leverkusener müssen sehr wichtige Spieler abstellen. Und mit Boniface (Bayer) u sowie Guirassy (VfB) sind schon zwei Schlüsselspieler verletzt, bevor es überhaupt losgegangen ist. Der Bayer-Kader scheint allerdings ziemlich breit aufgestellt. Ich würde es ihnen gönnen, auch weil sie den attraktivsten Fußball spielen.

Klassiker in Wengen

Die Lauberhorn-Abfahrt ist sicher nicht die schwerste im Jahr, doch vor allem wenn die Sonne scheint, sind die Bilder aus dem Berner Oberland unschlagbar. Auf uns wartet ein volles Programm ab Donnerstag mit 2 Abfahrten, einem Super-G und einem Slalom. Die Frauen haben Speedrennen in Alpenmarkt-Zauchensee

Und sonst?

Tennis in Australien. Und unserer Zeit in der Nacht zu Montag beginnen schon die Australian Open.  Ohne Rafa Nadal, der verletzt absagte nach seinem Comeback in Brisbane. Wer schlägt Novak Djokovic, ist die große Frage, wobei ich hinter seine Fitness ein allerdings sehr kleines Fragezeichen setze. Gar kein Geld würde ich auf die Siegerin setzen, da ist das Rennen mE total offen.

Die Biathleten sind in Ruhpolding zu Gange bei hoffentlich schönerem Wetter als zuletzt in Oberhof. Die Skispringer messen sich in Wisla. Leider sind dieses Jahr die Polen noch nicht wirklich in Form gekommen, aber die Stimmung dürfte trotzdem toll sein.

US-Sport

– für die Footballfans beginnt mit den Play-offs die schönste Zeit des Jahres. Mehr dazu mein Beitrag gestern und ein weiterer hoffentlich am Freitag oder Samstag. 6 Spiele stehen jedenfalls von Samstag bis Montag an.

– NBA und NHL nähern sich der Halbzeit ihrer regulären Saison. Noch ist es hier wie dort für Play-off-Vorhersagen in der Gesamtheit zu früh. Ein paar Teams sind sicher dabei, ein paar sicher draußen, aber der Großteil ist noch eine sehr invalide Masse.

Die großen Fußball-Ligen setzen ihre Runden fort.

Die Basketballer sind international und national in der Pflicht. Für Bayern und Alba schaut es in der Euroleague allerdings ziemlich trübe aus. Die Play-offs (erste Acht) sind doch schon ziemlich weit entfernt.

Und last but not least im Snooker das Masters im Ally Pally. Immer wieder faszinierend zu sehen der Unterschied zwischen Darts und Snooker am selben Ort, vor allem was das Publikum betrifft …

 

Was so übrig bleibt zwischen den Jahren

Von wegen stille Zeit. Mittlerweile gibt es auch zwischen den Jahren Sport satt. Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten, als die Vierschanzentournee praktisch das einzige nennenswerte Ereignis war, als der US Sport hierzulande noch nicht cdiese tragende Rolle spielte. Na dann.

Heimsieg bei der Tournee?

Am heutigen Freitag beginnt die Vierschanzentournee mit dem Springen in Oberstdorf. Und die Zeichen stehen wirklich gut, dass die Deutschen nach 22 Jahren und dem Grand Slam von Sven Hannawald wieder einen Gesamtsieger stellen könnten. Der Vorteil, ist, dass nicht ein einziger die Last des Gewinnens trägt, sondern der DSV gleich mehrere ganz heiße Eisen im Feuer hat. Die Qualifikation leif schon mal glänzend mit den Plätzen 1, 2 und 4. Spielverderber könnte Stefan Kraft aus dem Land des Co-Gastgebers Österreich werden. Und natürlich die üblichen Verdächtigen Kobayahi sowie die Norweger und Slowenen. Dagegen sehe ich bei den Polen eher Formkrise denn Sieganwärter, but who knows.

Mikaela in der eigenen Liga

Mittlerweile traditionell werden zwischen den Jahren bei den Alpinen Rennen ausgetragen, zwei Speedrennen für die Männer in Bormio, zwei technische Wettbewerbe in Österreich für die Frauen, diesmal Lienz. Mikaela Shiffrin setzte mal wieder Maßstäbe. Im Riesenslalom siegte sie nach fulminantem 1. Durchgang, obwohl im 2. Lauf eigentlich gar nichts mehr ging für die Spitzenfahrerinnen. Und heute im Slalom demontierte sie die Konkurrenz mit mehr als 2.3 Sekunden Vorsprung. Erfolg Nummer 93 and counting.Lena Dürr war Best of the Rest und fuhr zum dritten Mal in dieser Saison aufs Stockerl.

Fast so dominant wie Shiffrin zeigte sich Marc Odermatt in Bormio. In der Abfahrt am Donnerstag musste er sich als Zweiter mit gerade 9 Hunderstelsekunden nur dem Franzosen Cyprien Sarrazin beugen, der seinen 1. Weltcupsieg feierte. Endlich hat er mal seinen famosen Trainingsleistungen auch im Wettbewerb gezeigt. Heute kionnte niemand Odermatt das Wasser reichen. Er siegte im Super-G mit 0,98 Sekunden Vorsprung auf den österreichischen Überraschungsmann Raphael Hauser. Ein Trost für Austria, nachdem sich Marco Schwarz, wohl einziger Konkurrent für Odermatt im Kampf um die Gesamtwertung, in der Abfahrt einen Kreuzbandriss zuzog und die Saison beenden musste.

Ach, Arsenal

Beginnt Arsenal wieder zu schwächeln oder ist das 0:2 gestern Abend zu Hause gegen West Ham nur ein Patzer? Profiteur ist jedenfalls der FC Liverpool, der jetzt allein die Tabellenführung innehat. Die Umbruch scheint vollzogen, auch wenn es spielerisch bestiummt noch Luft nach oben gibt. Ein Lebenszeichen gab Manchester United von sich, das nach 0:2 das Überraschungsteam Aston Villa noch mit 3:2 bezwang. Gnadenfrist vor Teammanager ten Haag.

Blick über den Teich: Ungebremste Rekordjagd

In der NBA verloren die Detroit Pistons auch das Spiel Nummer 28 hintereinander. Noch eine Niederlage. Verlieren sie auch am Samstag gegen die Raptors, haben sie eine in der NBA einmalige Niederlagenserie alleine inne. Ein zweifelhafter Rekord. Pro7Maxx ist übrigens live dabei, wahrscheinlich eher wegen Weltmeister Dennis Schröder von den Raptors.

Derweil wird es für die Warriors im Westen immer finsterer. Sie verloren zu Hause gegen die Miami Heat. Jetzt haben sie eine negative Bilanz, und es schaut auch ziemlich grauslig aus, was sie da teilweise so aufs Parkett stümpern. Die Abhängigkeit von einem starken Curry, diesmal nur 13 Punkte und 2 von 8 Dreiern, ist frappierend. Und Draymond Green wird schmerzhaft vermisst (ich persönlich vermisse ihn allerdings gar nicht).

In den Conferences führen weiter die Celtics im Osten und die Timberwolves im Westen. Doch alles ist noch ziemlich eng beisammen.

Flacco wieder über 300 Yards

Mit einem 37:20 über die NY Jets haben die Cleveland Browns in der NFL das Play-off-Ticket gelöst, als bestes Wildcard-Team. Joe Flacco warf zum 4. Mal über 300 Yards. Allein in der 1. Hälfte schaffte er über 250 Yards, obwohl der beste Ballfänger Amari Cooper gar nicht dabei war. Nicht schlecht für einen 38-jährigen Notnagel.

Deutschland – England 0:4

Viermal gab es in der 3. Runde der Darts-WM das Duell Deutschland – England, viermal setzte sich der britische Vertreter durch. Ärgern durften sich vor allem Martin Schindler und Ricardo Pietreczko, die jeweils nach 3:1 Sätzen und guter Gewinnchancen noch mit 3:4 verloren.

Was steht zum Jahreswechsel an?

Um es kurz zu sagen:

– Darts-WM praktisch durchgehend vom Achtelfinale heute bis zum Finale am 3. Januar.

– Vierschanzentournee von heute bis 6. Januar in Bischofshofen

– Tour de Ski

– NFL mit dem 17. und vorletzten Spieltag. Samstagnacht  Cowboys gegen Lions. Volles Programm am Sonntag und das letzte MNF der Saison zwischen den Vikings und Packers.

NBA/NHL satt und jeden Tag.

Premier League am ganzen Wochenende. Die deutschen Ligen im Basketball und Eishockey

Nicht zuletzt Tennis mit dem United Cup und dem Comeback von Angie Kerber nach der Geburt ihrer Tochter. Sie vertrittt zusammen mit Sascha Zverev die deutschen Farben. Und nächste Woche fangen auch verschiedene Turniere Down under an.

Ich wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

 

 

Ein Albtraum für Brock

Blick über den Teich, NFL und NBA

Wie jedes Mal, wenn der Heilige Abend auf einen Sonntag fällt, gibt es zu Weihnachten ein volles Sportprogramm. Der 25. Dezember gilt ja in der NBA ja als der „richtige“ Saisonstart mit ausgewählten Christmas-Partien, die landesweit übertragen werden. Noch wichtiger waren aber die NFL-Spiele am drittletzten Spieltag der regulären Saison.

NFL

Am Schluss des 16. Spieltags stand noch der verneintliche Höhepunkt auf dem Programm, als im Monday Night Football die 49er die Ravens empfingen, also die beiden Führenden der NFC und AFC. Viele sind der Meinung, dass diese Partie auch die Begegnung im Suzper Bowl sein wird. Zumindest für 49ers-Quarterback Brock Purdy war sie  unvergesslich. Gleich vier Interceptions warf er bei keinem Touchdown und musste sogar das Feld räumen im 4. Quarter. Die Ravens bedankten sich und gewannen letztlich souverän mit 33:19. Aufgrund den vielen Turnover ist die Partie allerdings nicht wirklich aussagekräftig, sollte es tatsächlich zum Super Bowl dieser beiden Teams kommen. Ansonsten gab es den üblichen Strauß an Überraschungen. Viele Partien wurden tatsächlich erst im letzten Drive gewonnen oder verloren.

AFC

East

Die Dolphins haben mit dem knappen Sieg gegen die Cowboys den Play-off-Platz klargemacht und stehen auch vorm Divisionssieg. Es kommt aber noch zum Duell mit dem direkten Verfolger Buffalo Bills. Jets und Pats sind aus dem Rennen.

North

Die Ravens untermauerten ihren Anspruch auf den Divisionssieg und auch die Anwartschaft auf Platz 1 in der Conference, der Heimrecht in der ersten Play-off-Runde bedeutet. Die Browns haben mit dem klaren Sieg bei den Texans beste Chancen auf einen Wild-Car-Platz. Herausragend war das Duo Joe Flacco und Amari Cooper. Flacco warf für 368 Yards, Cooper fing 265 Yards (persönliche NFL-Bestleistung) und erzielte dabei zwei Touchdowns. Im direkten Duell siegten die Steelers gegen die Bengals. Beide haben noch Chancen auf die Play-offs, die der Bengals sind allerdings sehr schlecht, weil sie bei eventuellen Tiebreakern fast immer das Nachsehen haben und außerdem die Chiefs und die Browns noch vor der Brust haben.

South

Mit den Jaguars, Colts und den Texans sind drei Teams mit 8:7 Siegen gleichauf vorn. Die Jags haben dabei beide Partien gegen die Colts gewonnen und haben  die Panthers und Titans das vermeintlich einfachste Restprogramm. Allerdings war das 12:30 bei den Bucs ziemlich desaströs.

West

Die Chiefs verloren zu Hause gegen die Raiders und haben den Divisionssieg immer noch nicht in der Tasche. Patrick Mahomes kommt einfach nicht richtig in die Gänge und spielt seine schlechteste NFL-Saison. Und weiter ist das Balldropping der Receiver ein Problem. Es wird wahrscheinlich trotzdem zum Divisionssieg reichen, aber dann muss eine Steigerung her schon in der 1. Runde, wo ebentuell die Bills warten.

Wild Card

Beste Chancen haben die Browns: Mit 10:5 Siegen dürften sie den Nr. 5 Seed erreichen und damit in der 1. Runde beim schlechtesten Divisionssieger, also wahrscheinlich den der South antreten. Die Bills haben offenbar gerade noch rechtzeitig die Kurve bekommen und haben mit 9:6 Siegen ein Spiel Vorsprung auf einen Nicht-Play-off-Platz. Ein Erfolg also, und es müsste sich ausgehen. Dahinter spielen 4 Mannschaften mit 8:7 Siegen den wahrscheinlich letzten Wild-Card-Platz aus, die Steelers und Bengals, sowie die Colts/Jaguars/Texans. Dahinter haben die Broncos und Raiders nur noch theoretische Chancen.

NFC

East

Die Eagles führen mit einem Sieg vor den Cowboys. Und die Partien gegen die Cardinals und bei den Giants sind nicht gerade furchteinflößend. Für sie geht es aber noch um den Conference Sieg im Fernduell mit den Lions und 49ers.

North

Die Lions stehen nach dem Sieg bei den Vikings als Divisionssieger fest.

South

Die Bucs haben einen ganz wichtigen Sieg gegen die  Jaguars gelandet und führen die Division mit einem Sieg vor den Falcons und Saints, die am letzten Spieltag noch aufeinandertreffen.

West

Die 49ers standen schon als Divisionssieger fest. Rams und Seahawks sind noch voll im Wildcard-Rennen

Wild Card

Die Cowboys dürften Platz 5 erreichen und damit den vermeintlich leichtesten Divisionssieger (South) erwischen. Allerdings ist das zurzeit nicht gerade beeindruckend, was die Texaner leisten. Rams und Seahawks haben zurzeit mit 8:7 Siegen knapp die Nase vor einem Quartett mit 7:8 (Vikings, Packers, Saints und Falcons). Viel Grund zum Spekulatius, aber gerade die Rams gefallen mir zurzeit ausgesprochen gut.

NBA

Die beste Einzelleistung der Weihnachtsspiele zeigte Luca Doncic, der seine Mavericks mit 50 Punkten, darunter sein 10000. in der NBA, zum Sieg bei den Suns führte. Nicht wirklich zu erwarten war der Erfolg der Knicks gegen die Bucks, nachdem sie zwei Tage zuvor im Garden gegen denselben Gegner noch ziemlich chancenlos waren. Und die Celtics untermauerten mit ihrem Sieg bei den Lakers, dass sie zurzeit das beste Team der Liga sind – und zwar nicht nur wegen der Bilanz, sondern auch wegen ihrer spielerischen Klasse und Ausgeglichenheit.

Knapp 30 Partien haben die Teams jetzt hinter sich, aber immer noch ist es natürlich viel zu knapp für Prognosen. Ich rekapituliere abe die Tends, die mir auffallen.

Eastern Conference

Die Gropen Drei, wie ich sie nenne, haben auch in den vergangenen 10 Spielen überzeugt. Celtics, 76ers und Bucks haben jeweils eine Bilanz von 8:2. Den Magic fehl zu diesem Trio noch ein Stückerl, haben zweimal gegen die Celtics und einmal bei den Bucks verloren. Aber sie gewinnen regelmäßig die Partien gegen nich absolute Spitzenteams. Gut in Form kommen immer mehr die Heat, die am Montag beim Sieg über die 76ers überzeugten.

Hinten kann ein Trio bereits für die kommende Saison planen, denn Hornets, Wizards und Pistons haben mit den Play-offs nix zu tun. Die Pistons stehen jetzt bei 26 Niederlagen in Folge, Rekord eingestellt innerhalb einer Saison.

Western Conference

Die Timberwolves lassen sich nicht beirren und haben weiter die beste Bilanz und mit 8:2 auch die beste der vergangenen 10 Spiele gleichauf mit den Nuggets und Clippers. Auch die Thunder sind sehr stark, während „meine“ Kings doch immer wieder ziemliche Patzer einstreuen und nicht ganz so stark wirken wie in der vergangenen Saison, abewr noch viel besser dastehen als in den traurigen Jahren zuvor. Dahinter ein enges Feld mit weiter struggelnden Lakers, Warriors, die allerdings bishewr das schwerste Programm hatten)  und vor allem Suns. Und die Grizzlies starteten mit der Rückkehr des wegen Waffenmissbrauchs 25 Spiele gesperrten Ja Morant ihre Aufholjagd zu den Play-off-Plätzen und landeten drei Siege, wobei Morant gleich ein echter Siegfaktor war.

Somit würde ich auch hier zurzeit nur ein Trio gänzlich für die Play-offs abschreiben: die Jazz, die Blazers und die Spurs. Zu deren zum absoluten Superstar gehyprten Victor Wembanyama werde ich in dieser Woche noch was schreiben zu seinem ersten 30er-Pack in der NBA.

Drei Spieltage noch – und viel Spannung

Blick über den Teich, NFL und NBA

NFL

Eines vorweg:

Football satt  an Weihnachten mit drei Spielen am Samstag, vollem Programm an Heilig Abend und auch MNF.

Drei Spieltage sind es noch in der NFL, und noch ist das sogenannte Play-off-Picture reichlich diffus Fix qualifiziert sind in der AFC nur die Ravens, in der NFC die 49ers, die Eagles und Cowboys. Und die 49ers sind der einzig bisher feststehende Divisionssieger und Favorit in der Conference und ein. Ich splitte mal auf

AFC

East

Die Dolphins führen immer noch mit zwei Spielen vor den Bills. Nur diese beiden Teams haben noch Play-off-Chancen. Beide haben ein schwieriges Programm, und am letzten Spieltag spielen sie noch gegeneinander. Zu was die Bills in der Lage sind, haben sie beim beeindruckenden Sieg über die Cowboys gezeigt.

North

Die Ravens haben den besten Record der Conference und einen Play-off-Platz sicher. Der Divisionssieg müsste ebenfalls sicher sein. Alle anderen Teams haben gute (Browns) intakte (Bengals) und brauchbare (Steelers) Chancen auf einen Wildcard-Platz. Alle haben es selbst in der Hand, übrigens alle nicht mit ihrem Stamm-Quarterback.

South

Drei Teams gleichauf mit 8:6 Siegen. Ich erspare mir jetzt Rechnereien, Abwägung der Restprogramme.Abgeschlagen sind nur die Titans. Auch hier gibt es wie in allen Divisionen nochn zahlreiche interne Duelle.

West

So wie es aussieht, werden die Chiefs den Divisionssieg einsammeln. Wirklich überzeugend finde ich sie nicht. Absurd  sind die unglaublich vielen fallengelassenne Bälle der Ballfänger. Wenn sie das abstellen, würde ich sie in den Play-offs gute Chancen geben. Aber im Super Bowl sehe ich sie eher nicht. Die Broncos (7:7) werden schon alle drei Spiele gewinnen müssen für die Wild Card. Aber sie haben eh schon viel mehr auf dem Konto als erwartet. Headcoach Sean Payton hat großartige Arbeit in Denver geleistet.

Wild Card

Ich denke, man wird mindestens 10:7 Siege brauchen. Höchstwahrscheinlich werden an der kritischen Grenze zwei oder mehr Teams sein, dann würden die Tiebreaker entscheiden, was mir jetzt immer noch zu kompliziert und theoretisch  ist.

NFC

Die Cowboys, vergangene Woche noch überlegener Sieger über die Eagles, haben bei den Bills eine herbe Abfuhr erfahren. Das Rennen um den Conferencesieg bleibt offen mit Vorteilen für die 49ers. Die einzelnen Divisionen

East

Cowboy und Eagles gleichauf vorn. Kämpfen also untereinander um den Divisionssieg und den Heimvorteil in der Wildcard-Runde und vielleicht bei schwächelnden 49ers (wer weiß das schon in der NFL?) um den Conference-Sieg. Eagles mit Formdelle, Cowboys mit heftigem Programm. Tendenz eher Eagles.

North

Die Lions stehen mit 3 Siegen Vorsprung auf die Vikings praktisch als Divisionssieger fest. Sehr stark in der Offensive mit einem sehr überzeugendem Sieg gegen die Broncos. Diesmal hielt auch die Defense. Meine Wundertüte für die Play-offs. Aus in der 1. Runde genauso möglich wie Conference-Sieg naja).

South

Das Schneckenrennen geht weiter. Den Falcon ist das Kunststück gelungen, gegen die Panthers zu verlieren. Letztlich ist es fast egal, wer den Divisionstitel holt. Der Sieger wird der schlechteste Divisionssieger sein und auf den besten Zweiten also Cowboys oder Eagles treffen.Viel Spaß dann dabei.Wild Card

 

West

Die 49ers stehen als Divisionssieger fest. Die Seahawks sind durch den Sieg vs die Eagles noch im Wildcard-Rennen.

Hier reichen wohl schon 9:8 Siege. Wobei der Divisionssieger Süd am Ende durchaus auch eine negative Bilanz haben kann. Außer im Osten hat kein derzeitiger Zweiter einen positiven Rekord. Insgesamt dürfte die 1. Wildcard-Runde ziemlich einseitig werden, außer vielleicht in Detroit

NBA

Nach seiner Sperre wg häuslicher Gewalt ist Ja Morant wieder dabei und verhalf seinen Grizzlies mit 34 Punkten zu einem Erfolg über die Pelicans. Das Team aus Memphis brauch allerdings eine veritable Siegesserie, um noch zumindest das Play-In zu erreichen.Die Teams haben jetzt 25+ Spiele hinter sich.

Western Conference

Die Timberwolves sind weiter das Maaß aller Dinge und haben immerhin schon 3 Spiele vor den Thunder. Edwards, Towns und Aufräufmer Gobert sind schon ein Pfund. Ihre Division scheint mir mit den Thun der und den Nuggets die stärkste. Ich sehe alle 3 Teams mindestens in den Play-Ins, wahrscheinlich sogar direkt in  den Play-offs.

Die Pacific Division führen die Kings an mit den brillanten De’Andre Fox und Domantas Sabonis und vioelen anderen großartigen Spielern. ERstaunlich, dass die nmhaften Lakers, Suns und Warriors nicht wirklich in die Gänge kommen. Doch dieser Schalter kann jederzeit umgelegt werden. Die Clippers sind ja mit der Verpflichtung von James Harden zuiemlich all in gegangen. Das schient sich zumindest jetzt gerade auszuzahlen.

Eigentlich sind nur 4 TEams abgeschlagen. Wie gesagt, die Grizzlies könnten noch eine nAufholjagdn starten. Spurs, Jazz und TrailBlazers sehe ich chancenlos.

Eastern Conference

Insgesamt ist die Spitze lange nicht so breitgefächrert wie der Westen. Teams wie die Buck, Celtics und 76ers können eigentlich jetzt schon für die Play-offs planen. Und dies; es kann also noch sehr viel passieren. Diese 3 werden auch den Conference-Sieg ausspielen, da sehe ich keinen ernsthaften Konkurrenten, der eingreifen könnte. Allerdings ist die Saison immer noch im 1. Drittel.

Sehr gut schlagen sich weiter die Magic, haben aber beim Doppelheader bei den Celtics und 2 ziemlich klaren Niederlagen die Grenzen aufgezeigt bekommen.

Ein Kapitel für sich sind die Pistons, die jetzt sagenhafte 24 Spiele hintereinander verloren haben. Dabei sind sie mit 2:1 Siegen in die Saison gestartet . Der „Rekord liegt innerhalb einer Saison be 26 (76ers und Cavaliers) und saisonübergreifend gar bei 28 (76ers). Das anstehende Programmder Pistons: vs Jazz, @Nets, vs Nets, @Celtics, vs Raptors

 

 

 

 

 

Ausraster des Jahres – natürlich von Green

Es war eine irre Szene: Beim NBA-Spiel der Golden State Warriors bei den Phoenix Suns schlug Draymond Green von den Warriors seinem Gegenspieler Jusuf Nurkic mit voller Wucht mit der Hand ins Gesicht. Klar, es war ein Gerangel, und ich unterstelle (mit etwas Wohlwollen)  Green nicht die Absicht, Nurcic so schlagen und treffen zu wollen, aber ihm musste klar sein, dass er jemanden mit seiner fuchtelndem Hand treffen könnte. Billigend in Kauf nehmen nennen das die Juristen und bejahen damit eine vorsätzliche Tat.Ich zumindest habe so einen heftigen Schlag ins Gesicht des anderen außerhalb der einschlägigen Kampfsportarten noch nie gesehen, auch nicht im Eishockey und erst recht nicht im angeblich so körperlosen (naja, in den 70ern oder so) Basketball. Und wir sprechen hier von einem bulligen Mann mit mehr als 2 Metern Größe und 2 Zentnern Gewicht ohne ein überflüssiges Gramm fett, der von seiner körperlichen Kraft lebt. Wer sich ein Bild der Szene machen will, bitteschön. Man beachte und honoriere die Schlagtechnik.

https://www.youtube.com/watch?v=qktx_T4AOPM

Ja. Seit Jahren stehe ich auf Kriegsfuß mit Green. Dabei sind mir die Warriors ein mir grundsympathisches Team mit dem fantastischen Trainer Steve Kerr, der so viel Schlaues sagt auch jenseits des Sports. Aber Green ist ein Psychopath, jederzeit für ein technisches Foul gut, um das er praktisch bettelt und oft auch bekommt. Vor einem Jahr schlug er im Training vor der Saison seinem damaligen Mannschaftskollegen Jordan Poole mit einem mächtigen Schlag in den Magen zu Boden. Er kam Clubintern mit einer sehr mageren Strafe davon, die Liga reagierte praktisch gar nicht. Das wird ihr jetzt nicht gelingen, wenn sie ihr Saubermann-Image, das sie sich auferlegt, nicht ad absurdum führen will. Und schon vor gut einem Monat wurde Green fünf Spiele gesperrt, als er in einer wüsten Rangelei Rudy Gobert von den Minnesota Timberwolves würgte. Ich erwarte eine drakonische Strafe, mindestens 20 Spiele Sperre, was knapp ein Viertel der Saison ist und damit auch ein Viertel des Gehalts wäre, also auch finanziell spürbar (ohne dass wir für ihn sammeln müssten). Ich persönlich würde ihn mindestens bis Saisonende sperren.

Ja, es gibt mittlerweile eine Entschuldigung. Aber er ist eben kein Ersttäter, sondern einschlägig bekannt. Schon lange wundere ich mich, das ein Steve Kerr, aber auch die Sportsmänner wie seine Mannschaftskollegen Steph Curry und Klay Thompson das noch mitmachen. Ihre fassungslosen Gesichter in den Pausen nach der Aktion sprachen Bände. Naja, Green ist ein toller Basketballer, so wie ihn die Trainer lieben: physisch extrem stark, gut in der Verteidigung, ein Kämpfer, ein echter Warrior halt, aber auch mit einem vernünftigem (Distanz)Wurf, sogar von jenseits der Dreier-Linie. Und er ist einer, der die anderen mitreißt, vor allem eben auch wenn es nicht so läuft.

Zumindest für dieses Spiel hat Green dem ganzen Team einen Bärendienst erwiesen. Mit 5 Punkten führten es Mitte des 3. Viertels. danach lief gar nichts mehr, weil sich offenbar jeder so seine Gedanken gemacht hat, was das sollte und welche Auswirkungen es haben würde. Auf jeden Fall drehten die Suns die Partie, gingen selbst hoch in Führung. Erst als die Warriors ihre Fassungslosigkeit ein bisschen abgelegt hatten, holten sie Punkt für Punkt auf, aber es sollte nicht mehr reichen.

Ich bin gespannt, wie hoch die Sperre wirklich ausgeht. Mein Tipp: 20 Spiele.