von Münchner Löwe | Mai 24, 2024 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
4 Conference Finals, jeweils Ost und West, forden uns Mitteleuropäer entweder in der Nacht oder relive am morgen. Für alle Fans von Dallas, nicht unbedingt der Serie wirklich anstrengend, denn die Stadt ist als einzige mit 2 Vertretern – Stars und Mavericks – dabei.
NBA
Minnesota Timberwolves – Dallas Mavericks 105:108 (0:1)
Gleich das erste Spiel in Minnesota haben die Mavs geklaut und damit den Heimvorteil. Bis zum vierten Viertel wogte die Partie hin und her, ehe ein 13:0-Lauf die Texaner im 97:89 in Führung brachte. Aber auchndas war noch nicht die Entscheidung. Die Wolves gingen ihrerseits mit 4 in Führung, ehe die Mavs den Sack zumachten.
Mann des Spiels
Luca Doncic: Drei Viertel war es ein eher mediokres Spiel des Slowenen, doch als es darauf ankam, war der Spielmacher zur Stelle: 15 Punkte, 2 von 3 Dreier und tatsächlich auch engagiert in der Veteidigung.
Start trotz der Niederlage
Jaden McDaniels: Eine fulminante erste Hälfte mit 19 Punkten und 5 von 6 Dreiern. Das konnte er nicht halten, aber der Forward war bester Punktesammler seines Teams.
x-Faktor
Kyrie Irving: Bisher war es ja so, dass er erst nach der Pause auftauchte, diesmal war es genau umgekehrt. In der ersten Hälfte legte er 24 Punkte auf, so viele wie in der 2. Runde gegen die Thunder insgesamt bei 6 Spielen. Danach tauchte er erst mal ab, steuerte im gesamten 2. Durchgang nur noch 5 Punkte bei, traf bei 9 Versuchen nur noch ein einziges Mal. Dennoch half er mit seiner Energie und guter Defense.
Und sonst?
– Blieb Anthony Edwars seltsam blass mit nur 19 Punkten
– krasses Missverhältnis bei der Freiwurfquote: Maves 16/17, Wolves 11/18 (einer wohl mit Absicht daneben)
Ausblick
Dass es spannend würde, war fast allen Experten klar. Es würde mich wundern, wenn dieser eine Auswärtssieg die Serie schon entscheiden würde, weil nur Nuancen ihn ermöglichten und das Spielglück auch auf die andere Seite fallen kann. Allerdings sind jetzt die Wolves in Spiel 2 heute Nacht schon zeimlich unter Druck
Boston Celtics – Indiana Pacers 126:110 (2:0)
Nach der für die Pacers so unglücklichen Niederlage in Spiel 1 erst in der Verlängerung, war es diesmal eine klare Sache. Letztlich entschied ein 20:0 Lauf der Celtics Ende des 1. und Anfang des 2. Viertels die Partie, die aus einem 5-Punkte-Rückstand einen 15-Punkte-Vorsprung machten.Und genau dieser Abstand hielt +/- 5 die gesamte Partie
Mann des Tages
Jaylen Brown: Von Beginn an voll da mit 7 ganz schnellen Punkten. Am Ende legte er 40 Zähler auf, Karriere-bestwert in Play-offs.
Stark trotz der Niederlage
Pascal Siakam: 28 Punkte, Wurfquote 13/17 – Werte des Kameruner Winter-Neuzugang, die sich sehen lassen können.
x-Faktor
Jrue Holiday: Sehr stark in der Verteidigung vor allem gegen Haliburton. Und dazu 15 Punkte bei 6/7 Würfen. Deswegen haben die Celtics ihn geholt.
Und sonst?
Tyrese Haliburton angeschlagen und deshalb längst nicht auffällig wie gewohnt. 10 Punkte und in de 2. Halbzeit nur 2 bei 3 Würfen überhaupt. Sein Start in Spiel 3 ist fraglich
Ausblick
Die Serie geht jetzt nach Indiana. Die Celtics sind in den diesjährigen Play-off auswärts noch unbesiegt. Den Pacers helfen letztlich nur zwei Siege. Was ohnehin schwer genug ist, aber ohne Haliburton in Bestform fast unmöglich. Zumal die Celtics wohl auf Kristaps Porzingis wieder zurückgreifen können.
Ansetzung heute
02:30: Minnesota Timberwolves – Dallas Mavericks (0:1)
NHL
New York Rangers – Florida Panthers 0:3 (0:1)
Eine Shutout-Niederlage für die Rangers im Madison Square Garden, darüber müssen sie erst mal hinwegkommen. Letztlich entschied ein Eigentor von Alexis Lefreniere 3:48 vor Schluss, der mit dem Stock einen eher harmlosen Schuss ins Tor lenkte (offiziell wird der Treffer Carter Verhaege zugesprochen). Florida beschränkte sich auf einfaches, aber effektives Spiel. Und hinten wehrte der starke Sergej Dobrowski alle 24 Schüsse zu seinem 2. Play-off-Shutout ab.
Meine 🇫🇮 Finnen
Anton Lundell stand bei allen Panthers-Toren auf dem Eis, allerdings jeweils ohne direkte Beteiligung
Ausblick
Die Rangers sehr unter Druck. Die Panthers wirken sehr gefestigt und sind auch bereit für sogenanntes dirty Hockey.
Dallas Stars – Edmonton Oilers 2:3 2. OT (0:1)
Conor McDavid traf nach nur 32 Sekunden in der 2. Verlängerung zum entscheidenden 3:2 für seine Oilers, die damit den Heimvorteil eroberten. Gerade in der Overtime gab es Chancen auf beiden Seiten, McDavid vergab eine Riesenchance, als er die Scheibe nicht über die Kelle des am Boden liegendenen Stars-Goalie Jake Oettinger heben konnte. Die Stars haderten, dass sie bei fünf Überzahlgelegenheiten keinen Treffer zu Stande brachten.
Die Oilers waren im 2. Drittel 2:>0 in Führung gegangen, die Tyler Seguin mit 2 Treffern für die Stars egalisierte
Draisaitl Watch
Der Kölner erzielte das 1:0 sein 9. in den Play-offs. Er schrieb damit auch im 14. Play-off-Spiel dieser Saison an und führt die Wertung mit 25 Zählern vor gleich drei Teamkollegen an. Weiter in eienr anderen Sturmreihe wie Sußerstar McDavid.
Meine 🇫🇮 Finnen
Esa Lindell mit -2 in der statistischen Wertung. Miro Heiskanen insgesamt 33:08 Minuten auf dem Eis so viele wie kein anderer Feldspieler. Stars-Kapitän Roope Hintz fehlte wegen einer Unterkörperverletzung. Sein Status wird nicht weiter mitgeteilt.
Ausblick
Die Oilers haben den Heimvorteil, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Stars haben gezeigt, dass sie auswärts fast stärker sind als zu Hause.
Ansetzung heute
02:00: New York Rangers – Florida Panthers (0:1)
von Münchner Löwe | Mai 22, 2024 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Vorbemerkung: Ich verbinde die Rückschau auf gestern mit der Vorschau und Tipps für beide Serien.
Boston Celtics – Indiana Pacers 133:128 OT (1:0)
Um es gleich zu sagen: Mein Herz in dieser Serie schlägt für die Pacers. Und so beginne ich mit einem seufzenden Ach menno: Denn Indiana war drauf und dran, das erste Spiel in Boston zu klauen. 8 Sekunden vor Schluss führen sie mit drei Punkten Vorsprung bei eigenem Einwurf. Doch wenn mich eines im Basketball gelehrt hat: Auch so eine vemeintlich konfortable Situation kann noch auf vielerlei Art schiefgehen. Beispielsweise, wenn man wie gestern Tyrese Haliburton den Ball nicht richtig an Pascal Siakam anbringt, der den Ball nicht fangen kann und dieser ins Aus rutscht. Also Einwurf Celtics. der kam zu Jaylen Brown in der Ecke schön jenseits der Dreierlinie, und der Wurf fand natürlich den Weg in den Korb. Fantastisch gewiss, aber musste das sein?Ballbesitz wieder bei den Pacers, doch in den verbleibenden Sekunden brachten sie nicht mehr auf die Anzeigetafel.
Also Overtime, und da erwies sich Boston als cleverer, halt doch die Erfahrung? 3 Turnovers und nur 2 von 8 erfolgreiche Würfe.
Dabei hatten die Pacers viel Moral gezeigt, einen desaströsen Auftakt (0:12) weggesteckt und diesen im zweiten Viertel kompensiert. Herausragend dabei: die Rollenspieler Myles Turner und Obi Toppin, die für 29 Punkte verantwortlich zeichneten und das großartige Zusammenspiel. 22 Assists allein in der 1. Hhalbzeit. Im dritten zogen die Celtics gar mit 13 Punkten davon, wieder kamen die Pacers heran und gingen sogar in Führung. Auffällig dabei: viele zum Teil unbegreifliche Ballverluste bei den Pacers, geschuldet allerdings auch der insgesamt mehr als nervigen Abwehrarbeit
Mann des Tages
Jayson Tatum: Noch immer zweifeln viele an seiner Führungsqualität, gerade in engen Play-off-Spielen. 36 Punkte und 12 Rebounds sowie dauernde Präsenz vorne und hinten sind erst einmal eine passende Antwort. 10 Punkte allein in der Verlängerung, wo er bei einer hundertprozentigen Quote bei Freiwürfen auch Nervenstärke bewies
Stark trotz der Niederlage
Das Team: 8 Spieler setzte Trainer Rick Calyle ein; 7 von ihnen punktenen 12+, und das nach insgesamt 28 Assists.
x-Faktor
Jrue Holiday: In der Abwehr bärenstark, gerade gegen Tyrese Haliburton. Insgesamt 3 Steals gelangen ihm, dazu legte er formidable 28 Punkte auf und traf 62 Prozent seiner Würfe.
Ausblick
Die Pacers hatten am Sieg schon mehr als eine Hand. das sie das im Wortsinn noch weggeworfen haben, wird ihnen zu knabbern geben. Sie werden aber auch sehen, dass sie dem Favoriten trotzen können, auf Augenhöhe sind. Auf beiden Seiten wird es auf die Dreier ankommen, diesmal hier wie dort ziemlich mau.
Die Celtics wollen ja spätestens in Spiel 3 in Kndiana wieder auf Kristaps Porzingis zurückgreifen, der mit seine Größe und trotzdem Geschmeidigkeit mehr als ein x-Faktor sein könnte. Allerdings steht hinter seiner Form natürlich ein Fragezeichen.
Aufgrund der erheblich besseren Boston-Verteidigung
Celtics in 5
Ansetzung heute
02:30: Minnesota Timberwolves – Dallas Mavericks
Die Nummer 3 der Setzliste gegen die Nummer 5. Eine Frage wird sein: Wie angeschlagen ist Luca Doncic wirklich? Auf jeden Fall wird der Slowene eine der Zentralfiguren sein. Er und Kyrie Irving müssen die Abwehr von innen attackeren, möglichst viele Fouls herausholen (Towns ist für blöde Fouls gerne zu haben), und dann die Außen bedienen, die dann den Dreier treffen müssen. So weit der Play, doch die Timberwolves sind ein ganz anderes Abwehr-Kaliber wie zuletzt die Oklahoma Thunder. Extrem bewegliche und schnelle Spieler haben sie und hinten dann die „Twin Towers“ Karl-Anthony Towns und Rudy Robert, entschuldigung liebe Spurs und die originalen Tim Duncan und David Robinson).
Die Wolves ihrerseits müssten gerade durch den sieg in Spiel 7 bei Titelverteidiger Denver Nuggets trotz 20 Punkte Rückstand sehr viel Selbstvertrauen haben. Mit Anthony Edwards haben sie den für mich besten Spieler der diesjährigen Play-offs in ihren Reihe. Deshalb
Timberwolves in 6
von Münchner Löwe | Mai 20, 2024 | basketball, NBA
Blick über den Teich
Ganz kurz NHL: Heute Spiel 7 zwischen Vancouver Canucks und Edmonton Oilers. Die Dallas Stars warten. Und in eigener Sache: Den Wochenrückblick schaffe ich erst morgen. Heute versuche ich mich noch am unfassbar emotionalen Kloppo-Abschied auf Anfield.
NBA
Zweimal Spiel 7 am Sonntagabend/Nacht, zweimal siegte das Auswärtsteam. Gerade der Erfolg der Timberwolves bei deim Titelverteidiger Denver Nuggets war schon ein Meisterstück, auch wenn es zum tatsächlichen Titel noch ein langer Weg wird.
New York Knicks – INDIANA PACERS* 109:130 (3:4)
Die Knicks warfen noch mal alles herein im heimischen brodelnden Madison Square Garden, boten sogar den angeschlagenen OJ Amunoby auf. Und tatsächlich gestalteten sie die Anfangsphase relativ ausgeglichen. Aber schnell war klar: Sie waren mit der Kraft am Ende, konnten nicht mehr so physisch verteidigen. Und die Pacers? Nutzten die kleinen Freirräume gnadenlos aus mit einer unglaublichen Wurfeffizienz. 77 Prozent trafen das Ziel, davon 7 von 9 Dreiern. Es ist nur dem unglaublichem Kampfgeist der Knicks geschuldet, dass es nach 12 Minuten „nur“ 27:39 stand. Im zweiten Viertel dasselbe Bild. Die Pacers trafen und trafen ihre Versuche, verzichteten gnädigerweise aufs Dreierwerfen, die Knicks (inzwischen wieder ohne Amunoby) wehrten sich. Namentlich durch Alec Burks, die Knicks-Entdeckung der Serie, der 12 Minuten durchspielte und 14 Punkte sammelte. Doch gerade ein Jalen Brunson tat sich unheimlich schwer Würfe zu erarbeiten.
Mit 17 Punkten Defizit gingen die Knicks in den Schlussabschnitt, und den mussten sie ohne ihren Superstar Brunson bestreiten, der einen Handbruch erlitt. Passte zum Verletzungsdrama. Die Aufholjagd musste also ausbleiben. Am Ende hatten die Statistiker noch was zu feiern. Mit einer Trefferquote von 67,1 Prozent stellten die Pacers einen Rekord für dieses Jahrhundert in einem 7. Spiel aus. Ein Mix aus unglaublicher Treffsicherheit, aber auch nicht mehr so hartnäckiger Verteidgung.
Mann des Tages
Tyrese Haliburton: Der Spielmacher begann brillant verwertete 4 von 5 Dreiern und brachte die Pacers schnell auf die Siegesstraße. Am Ende kam er auf 26 Punkte und 6 Assists.
Stark trotz der Niederlage
Donte DiVicenzo: Was für eine Partie des Italo-Amerikaners. Sein Dreier funktionierte von Beginn an (am Ende großartige 9 von 15). Lange weigerte er sich aufzugeben, die 39 Punkte sind Play-off-Rekord für ihn. Eine Minute vor Schluss verließ er vorzeitig das Feld: Das Publikum erhob sich und huldigte eine phänomenale Leistung, die leider wegen des mangelnden Suports seitens des Teams ohne Belohnung blieb.
x-Faktor
Trefferquote der Pacers: Während der gesamten Partie auf unglaublichem Niveau: Aufgedröselt nach Vierteln: 76,2/76,5/59,1/57,9 (also ein dramatischer Niedergang in der 2. Halbzeit …)
🇩🇪 Deutsche Brille 👓
Isaiah Hartenstein war von Beginn an anzumerken, dass er mit den Kräften relativ am Ende war. Nicht so spritzig bei den Rebounds, und schon der erste Wurf viel zu kurz aus guter Position ließ Schlimmes vermuten. Am Ende blieb er ohne Punkt, immerhin schnappte er doch 8 Rebound (ein guter Wert angesichts der Tatsache, dass es nicht viel zu rebounden gab am defensiven Brett.
Hartenstein hat eine formidable Saison gespielt und erst recht formidable Play-offs. Meines Erachtens wäre es schon Luxus vom deutschen Bundestrainer Gordie Herbert, ihn nicht für Olympia zu nominieren oder es wenigstens ernsthaft zu versuchen.
Analyse
Was wäre wenn (what if): Lieblingsbeschäftigung der Spekulanten, Mutmaßer. Doch hier komme ich nicht dran vorbei. Was wäre, wenn das Verletzungspech bei den Knicks nicht so furchtbar zugeschlagen hätte. Vier Spieler (Randall, Amunoby, Bogdanovic, Robinson) der ersten Acht fehlten teilweise oder ganz: Es fehlte also nicht nur deren Input, sondern hatte auch zur Folge, dass sich der Rest aufrieb und das übrigens in beeindruckender Art und Weise tat.
Die Pacers waren nicht immer souverän, aber sie haben eben mit Pascal Siakam und Tyrese Haliburton, die jederzeit den Unterschied ausmachen können. Im Conference Finale sind sie gegen die Boston Celtics dennoch klarer Außenseiter.
Und der Verlierer?
Muss jetzt im Wortsinn die Wunden pflegen. Doch am Ende wird die Zufriedenheit vorherrschen, mit ihren Ausfällen überhaupt so weit gekommen zu sein. Und der sonst so kritische Garden hat das mehr als wohlwollend registriert. Und mit Brunson haben sie ihren Franchise-Spieler für die nächsten Jahre gefunden.
Denver Nuggets – MINNESOTA TIMBERWOLVES* 90:98 (3:4)
Die Partie begann unserer Zeit nach kurz nach 2 Uhr nachts (netterweise vor einem Feiertag), und dennoch werden viele nach der ersten Halbzeit ihrem Schlafbedürfnis nachgekommen haben (Schlaumeier wie ich haben von vornherein auf relive heute Morgen gesetzt). Es war doch alles entschieden. Wie erwartet waren die jungen Wölfe dem Anlass nicht gewachsen. Ihre Würfe trafen nicht das Ziel (4 von 16 Dreier), die Abwehr ließ sich ausspielen. Der Titelverteidiger mit dem großartigen Nicola Jokic spielte dagen souverän, und ein Jamal Murray geigte auf wie noch nie in dieser Serie, sammelte 24 Punkte. Zur Pause konnten die Wolves froh sein, nur mit 15 Punkten im Rückstand zu sein, aber auch diese Differenz hat noch nie in der NBA-Geschichte ein Team in einen Sieg ummünzen können.
Tja und dann: Wuchs der Abstand erst mal auf 20, doch dann begannen die Wolfves zu knabbern, reduzierten den Rückstand nach und nach. Nicht mehr zweistellig, nur noch 6 Punkte, nur noch 1 Ballbesitz. Die Abwehr wurde zum Bollwerk, gegen das die Nuggets kein Mittel mehr fanden. Und so war die Partie Ende des 3. Viertels plätzlich auf Augenhöhe – und das, obwohl der Dreier bei Minnesota immer noch kaum fallen wollte (4 von 12).
Im vierten Viertel hatten die Nuggets dann nichts mehr zu melden, vielleicht auch, weil die Refs wieder mehr in der Verteidigung zuließen. Als Rudy Gobert mit einem Wurf aus der Drehung aus einiger Entfernung traf (das ist wirklich nicht das Ding des französischen Hönen), war die Partie entschieden. Die furchtbare Dreierquote der Nuggets in Durchgang 2 (4/21) half nicht gerade weiter.
Mann des Tages
Chris Finch: Der Wolves-Chefcoach muss großartige Worte gefunden in der Halbzeit gefunden haben und hat die Stellschrauben gerade in der Abwehr genau richtig neu justiert.Das gesamte Team war ausgeglichen und im 2. Durchgang richtig gut, außer bei den Dreiern (10/34)
Stark trotz der Niederlage
Jamal Murray: Mit Abstand sein bester Auftritt in der gesamten Post Season, in der ihn allerlei Wehwehchen plagten. Hauptverantwortlich mit 24 Punkten für den großen Vorsprung der Nuggets in der 1. Halbzeit. Dieses Niveau konnte er allerdings nicht halten, weil er wie alle auf ddem Parkett den Dreier nicht traf.
x-Faktor
Mike Conley: der so wichtige spiritus rector der Wolves. Seine Erfahrung (36 Jahre) war genauso hilfreich wie sein fehlerloser Ballvortrag (kein Turnover).
Analyse der Serie
Für mich war es die vorweggenommene Finalserie, vor allem im Westen. Die Wolves waren letztlich das vielseitigere Team und als einziges können sie Nikola Jokic wenigstens eein bisschen einbremsen mit Gobert und Towns. Ich sehe sie relativ klar favorisiert gegen die Dallas Mavericks.
Und der Verlierer
Hatten zumindest in der Theorie ein meisterschaftswürdiges Team, aber eben nur, wenn Jokic und Murray nicht Zuzweit-Unterhalter sind. Spiel 7 muss in Denver schwer zu denken geben. Jokic/Murray erzielten insgesamt 69 Punkte, der gesamte Rest nur 21. Noch schlimmer sah es bei den Bankspielern aus. Nur Christian Braun erzielte überhaupt Punkte (5), insgesamt gab Trainer Mike Maloney den Bankspielern nur 34 Minuten Einsatzzeit (Wolves 43), die insgesamt nur 4 Wurfversuche wagten. Deswegen hatten Jokic, Murray und Aaron Gordon 42+ Minuten auf dem Buckel.
Ansetzungen:
Die Conference-Finals stehen. In der Nacht zu Mittwoch beginnen die Celtics gegen die Pacers, einen Tag danach die Timberwolves gegen die Mavericks. Danach abwechselnd im Tagesrhythmus um 2 oder halb drei Uhr unserer Zeit. DAZN ist Euer Dauerfreund oder doch Original beim League Pass?
von Münchner Löwe | Mai 19, 2024 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
Die Dallas Mavericks stehen als erstes Team im Westen in den Conference Finals. In der NHL erzwangen die Edmonton Oilers ein 7. Spiel bei den Vancouver Canucks
DALLAS MAVERICKS* – Oklahoma City Thunder 117:116
Was für ein Thriller in Dallas, und danach hat es lange Zeit nicht ausgesehen. Vielmehr schienen die Thunder klar auf der Siegesstraße, als sie im 3. Viertel auf bis zu 17 Punkten davonzogen und Anfang des 4. viertels immer noch 9 innehatten. Doch die furiosen Mavericks, angetrieben von nicht minder furiosen Fans, kamen Punkt für Punkt voran. Es waren dabei gerade nicht die Topstars, die die Punkte erzielten, sondern PJ Washington (bis dahin überhaupt kein Faktor im Spiel und Derrick Lively, der erstaunliche 8 Punkte beisteuerte und dabei 3 von 3 aus dem Feld verwandelte. dagegen trafen die Thunde nicht mehr, und allein Shai Gilgeous-Alexander konnte es auch nicht richten. Und doch führten die Thunder vor dem letzten Ballbesitz der Mavs mit einem Punkt. Da wurde 2,4 Sekunden vor Schluss PJ Washington nach Ansicht der Schiedsrichter von Shai gefoult, und zwar bei einem Dreierversuch. Der Call hielt dem Videostudium stand, und Gilgeous-Alexander gab zu, das der Pfiff schon in Ordnung ginge und er am liebsten die Zeit zurückdrehen würde. Blöd gelaufen. Washington verwandelte die ersten beiden Freiwürfe zur Führung und zielte bei driten absichtlich vorbei, weil die Thunder keine Auszeit mehr hatten. Deren letzter Verzweiflungswurf weit aus der eigenen Hälfte ging klar vorbei.
Für mich schade, dass diese Serie nicht ein 7. Spiel bekommt, abe die Mavs werden heilfroh sei übers Weiterkommen und zwei Tage mehr Pause.
Mann des Tages
Luca Doncic: 29 Punkte, 10 Assists, 10 Rebounds – drittes Mal in Folge zweistellig in diesen Kategorien. Und immer das Herz und der Antrieb der Mavs. Das ist die eine Seite. Die andere Seite: gleich 7 zum Teil haarsträubende Ballverlust / Fehlpässe und wieder mal das ewige Meckern bei praktisch jeder Aktion gegen ihn. Dieses Mal kassierte er sogar ein technisches Foul, was ihn an weiteren Protesten nicht hinderte. Aber ihn mit einem zweiten Technischen rauszuwergfen, das wollten die Refs doch nicht.
Stark trotz der Niederlage
Shai Gilgeous-Alexander: So nah liegen Glanz und Elend beieinander. 36 Punkte legte er auf (persönlicher Rekord in Play-offs). Kurz vor Schluss gelang ihm das perfekte Zuspiel auf Chet Homgren, der mit einem krachenden Duk die Führung erzielte. Und dann das Foul während des Wurfes und auch noch jenseits der Dreierlinie. Dennoch: Der Kanadier hat eine fantastische Serie gespielt, und er ist mit 25 Jahren noch sehr jung.
x-Faktor
Dereck Lively: Unermüdlicher Arbeiter unter den Körben. 15 Rebounds (4 offensiv) sprechen für sich, dazu eben die Wurfsicherheit im lm letzten Viertel.
Analyse
Die Nummer 1 des Westens ist raus. Und zum Verhängnis wurde den Thunder die Reboundschwäche, also genau die Schwäche, weswegen ihnen so wenige Experten den Marsch in die NBA Finals und mehr zugetraut haben. Weniger erwartet war die plötzliche Schwäche eines Josh Giddey, der den Platz in der Startfünf verlor und von der Bank eine herbe Enttäuschung war. Wie zumindest in Spiel 6 die gesamte Reservebank.
Die Mavs sind breiter aufgestellt. Sie haben ein Top-Duo mit Doncic und Kyrie Irving, der auch diesmal erst in der 2. Halbzeit ablieferte und zwar mit 18 Punkten außergewähnlich. Egal ob Denver Nuggets oder Minnesota Timberwolves: Die Mavs werden Außenseiter sein, aber wenn sie eine Chance sehen, werden sie die auch nutzen.
Ansetzungen heute
Zweimal Spiel 7 – Basketball-Herz, was willst Du mehr
21:30: New York Knicks – Indiana Pacers (3:3)
Der Einsatz von Josh Hart und vor allem OJ Amunoby ist unsicher.
02:00: Denver Nuggets – Minnesota Timberwolves (3:3)
NHL
Edmonton Oilers – Vancouver Canucks 5:1 (3:3)
Nach 1:1 im ersten Drittel entschieden 2 Oilers-Treffer im zweiten Abschnitt innerhalb von 4 Minuten die Partie. Die Canucks prüften Stuart Skinner, wieder ins Oiler-Tor gerückt, mit nur 15 Schüssen. Conor McDavid leistete 3 Assists.
Draisaitl-Watch
Zwei Assistsleistete er. Selbst gab er nur einen Schuss ab. Kämpferisch wie immer in der Defensive.
Spiel 7 findet in der Nacht zu Dienstag (03:00 MESZ) statt. Das Conference Finale zwischen den New York Rangers und Florida Panthers beginnt erst in der Nacht zu Donnerstag, für die Teams also eine relativ lange Pause
von Münchner Löwe | Mai 16, 2024 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
Die Boston Celtics stehen im Conference Finale. Sieg für Dallas in der NBA und Niederlage für Dallas in der NHL
BOSTON CELTICS* – Cleveland Cavaliers 113:98
Großes Handicap für die Cavs. Sie mussten nicht nur auf ihren Superstar Donovan Mitchell verzichten, sondern auch auf Jarret Allen und Chris LeVert. Und das gegen den ohnehin haushohen Favoriten. Lange hielt das Rumpfteam sehr gut mit, im 4. Viertel kamen sie bis auf 3 Punkte heran. Knapp, aber eben nie so ganz, denn imme wenn ein Ausgleich in der Luft war, legten die Celtics nach und die Würfe von Cleveland gongen daneben.
Mann des Tages
Jayson Tatum: Er punktete am besten (25) in einem sehr ausgeglichenen Team, 6 Spieler legten zweistellig auf. Mit 10 Rebounds und 9 Assists schrammte er nur knapp am Triple Double (3 zweistellige Werte) vorbei.
Auffällig trotz der Niederlage
Evan Mobley: Bärenstarke 33 Punkte gelangen dem Cavs-Center, dazu schnappte er 4 Offensiv-Rebounds (Bestwert seines Teams). Nir einen Distanzwurf hat er nicht (0 von 3 Dreierversuche)
x-Faktor
Al Horford: Nimmermüde, der Veteran, der den Celtics in heiklen Situationen so viel Halt gibt mit seiner Erfahrung. Und dass er es nicht verlernt hat, bewies er eindrucksvoll: 22 Punkte, 6 Dreier bei 13 Versuchen und sage und schreibe 7 Offensiv-Rebounds (bei insgesamt 11 der Celtics
Analyse
Wieder eine Was-wäre-wenn-Serie. Nämlich wenn Donovan Mitchell in der Glanzform wie in der 1. Runde gegen die Orlando Magic teilweise aufgetrumpft hat. abe er fehlte halt, und der Ausfall von Kristaps Pozingis bei den Celtics war längst nicht so eklatant. Die Celtics sind auch fürs Ost-Finale gegen die New York Knicks oder Indiana Pacers der klare Favorit.
Und der Verlierer?
Schon das Erreichen der 2. Runde muss als Erfolg gewertet werden. Mehr war nicht drin, erst recht nicht ohne Mitchell. Wenn der bleibt, dürften die Cavs auch in der nächsten Saison zumindest ein Play-off-Kandidat sein.
Oklahoma City Thunder – Dallas Mavericks 92:104 (2:3)
3. Auswärtssieg in Folge dieser Serie. Die Mavs dagegen blieben auch im dritten Spiel nach einer Niederlage erfolgreich. Schon zur Pause hatten sie sich einen 10-Punkte-vorsprung erarbeitet, auch weil Thunder eine grauenhafte Wurfquote hatte (39 OProzent). Luka Doncic wirkte viel spritziger als in Spiel 4, und gerade in der 1. Halbzeit erhielt er viel Hilfe von Derrick Jones (15 Punkte, 6/6 Würfe). Den zweistelligen Vorsprung ließen sich die Mavs nicht mehr nehmen, auch weil außer Shai Gilgeous-Alexander die Thunder nicht ihren besten Tag hatten.
Mann des Tages
Luca Doncic: Ein Triple Double mit 30+ Punkten (31, 11, 10) ist in de NBA immer noch etwas Besonderes. Diesmal gute Körpersprache und nur selten im gehobenen Mecker-Modus. Ganz wird er das nie bleiben lassen.
Auffallend trotz der Niederlage
Shai Gilgeous-Alexander: Am Ende sprangen für den Kanadier 30 Punkte, 8 Assists und 6 Rebounds heraus.Doch der Rest war gerade von der Dreierlinie (8 von 36) keine große Hilfe.
x-Faktor
Derrick Jones jr: Am Ende sta nden 19 Punkte für ihn auf der Anzeigentafel. Gerade in der 1. Halbzeit enorm treffsicher.
Ausblick
Jetzt haben die Mavs die Möglichkeit, die Serie zu einzutüten. Ob das gelingt? Da müsste Luka Doncic ähnlich auftreten wie in Spiel 5. Die Thunder haben dagegen enormes Steigerungspotenzial und haben zudem gezeigt auch in de American Airlines Arena bestehen zu können. Ich sehe die Chancen weiter 50:50
Ansetzung heute
02:30: Minnesota Timberwolves – Denver Nuggets (2:3
NHL
Dallas Stars – Colorado Avalanche 3:5 (3:2)
Das wäre ja auch zu einfach gewesen, wenn die Stars diese Serie einfach so heimgebracht hätten. Zwar gingen sie zweimal in Führung, doch die Avalanche hatte nicht nur die Antwort parat, sondern mit Verteidiger Cale Makar den überragenden Mann auf dem Eis, der gleich zweimal einnetzte.
Meine 🇫🇮 Finnen
Schlugen sich glänzend. Artturi Lekhonen traf zum 1:1 und gab den Assist zum 5:3 für die Stars, Mikko Rantanen gab den Assist zum 2:2 durch Makar. Bei den Stars traf Verteidiger Miro Heiskanen zum zwischenzeitlichen 2:1, Esa Lindell gab die Vorlage zum 3:4.
Ansetzungen heute
01:00: Carolina Hurricanes – New York Rangers (2:3)
04:00: Vancouver Canucks – Edmonton Oilers (2:2)
von Münchner Löwe | Mai 15, 2024 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
In eigener Sache
Ich habe heute eine vorsorgliche Darmspiegelung über mich ergehen lassen. Zwei Polypen gefunden, Befund folgt, das Warten nervt. Sollte jeder spätestens in meinem Alter (60) tun. Eine Bitte hätte ich an die Medizin- und Medikamentenforschung. Könnten Sie bitte das Mittel zur Darmentleerung, die schon unangenehm genug ist, ohne dass ich in Einzelheiten gehen mus: nicht ganz so grauenerregend schmeckend machen. Viele Patienten wären äußerst dankbar.
Blick über den Teich, NBA und NHL
Zwei deutliche Heimsiege mit zwei Galavorstellungen in der NBA, ein abgewehrter Matchball und ein Kanada-Thriller in der NHL.
NBA
New York Knicks – Indiana Pacers 121:91 (3:2)
Nach den deutlichen Auswärtsniederlagen bei den Pacers und personell angeschlagen sah es nicht mehr besonders gut aus für die Knicks. Doch ein fuzlminanter Heimauftritt hat Zweifler, zu denen ich mich zähle, eines Besseren belehrt. Mit einer frenetisch bejubelten Leistung im Hexenkessel Madison Square Garden mit viel Prominenz auf den Rängen (wenn ich die nur alle kennen würde) hat New York, ja die Stadt New York, zurückgeschlagen. angeführt von einen wieder mal fulminanten fulminanten Jalen Brunson gewannen schossen sie die Pacers förmlich aus der Halle. Dabei hatte Indiana sogar bessere Werte bei den 3-Punktern.
Doch das Hauptmanko waren die Rebounds: In der 1. Halbzeit, die die Knicks mit 69:54 für sich entschieden, lautete die Bilanz 27:11. Die Knicks verzeichneten dabei mit 12 Offensivrebounds mehr als die Pacers insgesamt. Ein wahrlich nicht alltägliches Ergebnis. Und ein Deutscher war hauptsächlich daran beteiligt. Allein in den ersten 6 Minuten schnappte sich Isaiah Hartenstein unfassbare 5 Bälle am offensiven Brett, insgesamt waren es letztlich 17 Rebounds und davon 12 in der Offensive.
Erneut die Bitte an Bundestrainer Gordie Herbert, vielleicht doch ein Plätzchen für ihn im Olympiateam zu finden?
Mann des Tages
Jalen Brunson: 44 Punkte, das 5. 40+-Spiel in diesen Play-offs. Der immer mitreißt, trifft, wenn es nötig ist, seine Mitspieler gut einsetzt (7 Assists). MvP, schallte es von den Rängen, und zumindest für die Knicks ist das mehr als zutreffend.
Stark trotz der Niederlage
Pascal Siakam: Der Winterneuzugang wehrte sich nach Kräften mit 22 Punkten, davon ein unwirklicher Dreier. Am besten unterstützt wurde er noch von Myles Turner, der 4 von 7 Dreier versente und auf 16 Punkte kam. Co-Star Tyrese Haliburton blieb nach den starken Auftritten zu Hause auffllend zurückhaltend, nahm insgesamt nur 9 Würfe und gab für in weit unterdurchschnittliche 5 Assists.
x-Faktoren
B und Miles McBride: Burks kam erneut von der Bank und gab erneut viel Input. Eine echte Gefahr von draußen (5 von 8). McBride durfte diesmal starten und rechtfertigte das Vertrauen mit 17 Punkten. Donte DiVicenzo dagegen hat seinen Dreier wieder völlig verloren (0 von 6), ließ sich aber nie hängen und war in der Defense ein wichiges Element.
🇩🇪 Deutsche Brille 👓
Isaiah Hartenstein: Die Monstersleistung bei den Rebounds habe ich schon gewürdigt. Ist bei jedem Angriff anspielbar und verteilt klug die Bälle. 5 Assists und nur 1 Turnover. Und obwohl er in der Devensive oft attackiert wird, leistete er sich nur zwei Fouls.
Ausblick
Extrem unterschiedlich sind die Auftritte beider Teams zu Hause und Auswärts. Ein Spiel 7 im Garden würde mich nicht wundern, zumal Indiana in eigener Halle in den Play-offs noch unbesiegt ist.
Denver Nuggets – Minnesota Timberwolves 112:97 (3:2)
Ein Name genügt: Nikola Jokic. Das Um und Auf bei den Nuggets, ohne den kaum etwas liefe. An dem sich alle aufrichtn können. Hatten die defensivstarken Wolves in den ersten beiden von ihnen gewonnenen Partien noch Mittel und Wege gegen ihn gefunden, stellte er sie diesmal ´vor unlösbare Probleme.
Bis Anfang des dritten Viertels hielten die Wolves noch mit, hatten zeitweise sogar die Führung inne, obwohl sie ohne Mike Conley antreten mussten. Doch dann setzten sich die Nuggets nach und nach ab. Auch weil Anthony Edwars einen für seine Verhältnisse schwarzen Tag erwischt hatte. Nur 18 Punkte, 1 von 5 Dreier, 5 von 15 Würfe.
Mann des Tages
Nikola Jokic: Es sind ja nicht nur die beeindruckenden Zahlen (40 Punkte je 7 Assists und Rebounds 0 Ballverluste). Seine Präsenz auf dem Platz vorn und hinten, seine immer wieder genialen Ideen: Diesmal zeigte er sein ganzes Können und bewies, dass er zurecht zum MvP gewählt wurde. Ich schließe mich an: Der Serbe ist zurzeit der beste Basketballspieler der Welt, und wenn das serbische Team gut eingliedern kann, verspricht das bei Olympia einiges für den Vizeweltmeister.
Auffällig trotz der Niederlage
Nikeil Alexander-Walker. Gerade seine Distanzwürfe (4 von 8) hielten die Timberwolves mehr als eine Hälfte im Spiel. Von ihm muss villeicht noch mehr kommen.
x-Faktor
Kentavious Caldwell-Pope: „KCP“ blieb bisher reichlich unauffällig, diesmal trumpfte er auf. Gerade mit seinem Dreier (4 von 5) war er eine unerwartete Gefahr von draußen.
Ausblick
Was für ein Unterschied zur ersten Reise nach Minnesota in dieser Serie. Damals hatte die Wolves zwei Auswärtssiege im Gepäck, jetzt stehen sie mit dem Rücken zur Wand. Wenn sie überhaupt eine Chance haben wollen, brauchen sie zum einen eine Ausnahmeleistung gerade von Anthony Edwards und müssen zum anderen hoffen, dass Jokic zu den irdischen zurückkehrt.
Ansetzungen heute
01:00: Boston Celtics – Cleveland Cavaliers (3:1)
03:30: Oklahoma City Thunder – Dallas Mavericks (2:2)
NHL
Florida Panthers – Boston Bruins 1:2 (3:2)
Die Bruins konnten das Aus in der Serie vermeiden. Die beiden Goalies standen im Blickpunkt. Jeremy Swayman (Boston) wehrte 28 von 29 Schüssen ab, sein gegenüber Sergej Dobrowski 21 von 23. Charlie McAvoy mit seinem 1. Play-off-Treffer erzeilte schon Mitte des zweiten Drittels den entscheidenden Treffer.
Edmonton Oilers – Vancouver Canucks 3:2 (2:2)
Ein echter Thriller in Gretzky Town. Die Canucks glichen die 2:0-Fühung der Oilers durch Leon Draisaitl und Ryan Nugent-Hopkins im dritten Drittel aus, als Dakota Joshua nach Anschluss durch Conor Garland 1:49 vor Schluss traf. Doch noch in der regulären Spielzeit ersparten sich Edmonton die Overtime: Evan Bouchard überwand nach Assist von Draisaitl den erneut sehr starken Arturs Silovs 39 Sekunden vor der Schlusssirene. Im Oilers-Tor stand diesmal nicht der bisher eher unglücklich agierende Stuart Skinner, sondern Alvin Pickard, der seine Sache ordentlich machte und 19 von 21 Schüssen abwehrte.
Draisaitl Watch
Der Kölner markierte 1 Tor und einen Assist und hält jetztin den Play-offs bei 20 Scorerpunkten und führt die Liga damit an. Die bisher 6 Überzahltreffer sind ebenfalls Bestwert.
Ansetzung heute
02:00: Dallas Stars – Colorado Avalanche (3:1)
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