von Münchner Löwe | Mai 28, 2024 | bundesliga, Fußball, Tennis
Nadals Abschied – für immer?
Roland Garros – das ist Nadal-Terrain. 14-mal hat der Spanier die French Open dort gewonnen, nicht Spiele, sondern das Grand-Slam-Turnier. Ein Rekord für die Ewigkeit.
Jetzt ereilte ihn am Montag das Erstrunden-Aus, zum ersten Mal in seiner Karriere. Klar, er ist älter geworden und die Verletzungen sind kaum mehr alle aufzuzählen. Hüfte, Bauchmuskel, Knie, Arm, der Kuckuck weiß, was noch alles. Und dennoch: Egal in welchem Zustand Rafa dort antritt, es darf viel erwartet werden. Nun ergab das Erstrundenlos ausgerechnet einen der zurzeit heißesten Spieler der Tour: Alexander Zverev. Und obwohl Nadal wahrscheinlich das beste Tennis seit zwei Jahren auspackte, als er zum letzten Mal in Paris triumphierte, es reicht nicht. Nadal bezog beim 20. Antreten erst seine vierte Niederlage. Zweimal verlor er gegen Novak Djokovic, einmal gegen Robin Söderling 2009, immer noch völlig unerklärlich, und jetzt eben gegen Zverev. Ich wage die Behauptung, dass Nadal gegen 90 Prozent der möglichen Gegner gewonnen hätte.
Und für Zverev schließt sich der Kreis. Eben 2022 spielte er das schon epische Spiel im Halbfinale der FO gegen Nadal: Nach 3 Stunden waren noch nicht einmal 2 Sätze gespielt, als Zverev im Tiebreak schwer umknickte und sich alle Bänder im Fuß riss. Vielleicht/wahrscheinlich/sicher/ganz sicher (sucht es euch aus) hätte Zverev gegen den ermüdenden nadal gewonnen und dann auch das Finale gegen Christian Ruud. Es sollte nicht sein.
Doch es war keine Revanche, dazu haben sich die Vorzeichen zu sehr geändert. Zverev zeigte im Sieg Größe, überließ Nadal die Bühne für dessen Publikum, das viel versuchte, um „seinen“ Rafa zum sieg zu brüllen. Nadal bedankte sich, ein Hintertürchen für die French Open ließ er offen, zumindest lässt er seine Jünger hoffen. Auf jeden FAll aber wird er im Sommer bei Olympia an seinen liebsten Sportplatz zurückkommen, wobei ich über die Qualifikations-Modalitäten oder eventuelle Wildcards noch nicht schlau werde.
Verdammte Relegation
Es sah tatsächlich danach aus, als würde Fortuna Düsseldorf den Zweitliga-Fluch durchbrechen und sich gegen den Bundesliga-16. VfL Bochum durchsetzen. 3:0 im Hinspiel im Ruhrstadion – was sollte da da zu Hause passieren. Nun, es passierte ein völlig verwandelter VfL und eine zaghafte Fortuna. 1:0 stand es zur Pause, noch kein Beinbruch, aber die Neven … Ein Doppelschlag der Gäste innerhalb von zwei Minuten stellte Mitte der 2. Halbzeit den Gesamtstand wieder auf Unentschieden. Danach wagte niemand auf Teufel komm raus die Entscheidung, und so musste das Elferschießen den 18, und letzten Bundesligisten für die Saison 24/25 ermitteln. Auch hier ging es in die Verlängerung, weil auf beiden Seiten von der ersten Fünf ein Schütze am gegnerischen Torwart scheiterte. Wobei die Bochumer Versuche deutlich sicherer wirkten als die der Fortunen. Und sie hatten zudem den Vorteil, immer vorlegen zu dürfen. Kein ABBA, sondern ABAB, wie leider üblich. So kam es, wie es kommen musste. Dem 7. Düsseldorfer SchützenTakashi Uchini versagten die Nerven, und er jagte den Ball Uli-Hoeneß-Like nicht in den Belgrader, aber in den Düsseldorfer Nachthimmel. Er brach zusammen, und war natürlich untröstlich, obwohl viele Düsseldorfer zum Trösten kamen. Brutaler kann sich Fußball nicht zeigten. Die Fortuna-Fans zeigten Größe, blieben leise trauern auf ihren Sitzen und stürmten eben nicht den Platz.
Verdammte Relegation, habe ich getitelt. Ich bin klarer Gegner dieser elendigen Regelung, und im Elferschießen erst recht. Drei Absteiger, drei Aufsteiger – so müsste es sein. Es mag ja unterhaltsam für die neutralen Zuschauer sein, sich am Glück (und vor allem Unglück!) anderer zu weiden, aber braucht es nach so einer langen Saison wirklich noch zwei zusätzliche, die eine ganze Spielzeit ad absurdum führen. Auf keinen Fall aber darf eine solche Entscheidung im Elferschießen fallen. Die Fallhöhe, mit einem einzigen Fehlschuss eine ganze Saison kaputtzumachen, ist einfach zu hoch. Viel schlimmer, als in einer K.o.Runde zu scheitern.
Den Düsseldorfern bleibt der gar nicht so kleine Trost, dass die 2. Liga von den Namen her extrem attraktiv daherkommt. Sie war ja schon in diesem Jahr höchst unterhaltsam, und jetzt kommt noch der Rheinrivale 1. FC Köln dazu.
von Münchner Löwe | Mai 24, 2024 | basketball, bundesliga, Darts, Eishockey, Formel 1, Fußball, Tennis, WM
Einen Tag pausiere ich, und schon überrollt mich das Sportgeschehen. Bayers Serienende, Bayern Trainersuche, Eishockey-WM, Basketball-Play-offs. Und am Wochenende volles Programm mit Pokal, Motorsport in Indy und Monte and so on
Serientäter vorgeführt
Nichts ist aus Bayer Leverkusens perfekter Saison geeworden. Im Europa_league-Endspielin Dublin fand die Werkself mit Atalanta Bergamo ihren Meister. Chancenlos war der Deutsche Meister gegen das Dauerpressing der Italiener, der sie zu ungeahnten und folgeschweren Fehlern zwang. Sicher: Bayer hatte nicht den besten Tag, aber das lag halt an der von Trainer Piero Gasperini glänzend eingestellten Bergamasken, die ihren ersten internationalen Titel holten. Mann des Spiels war Antionio Lookman mit drei blitzsauberen Toren.
Bayer bleibt der Trost der Meisterschaft und das Pokalfinale am Samstag in Berlin, wo es gegen den 1. FC Kaiserslautern haushoher Favorit ist. Bergamo kann in der Serie A noch Vierter werden und somit der AS Roma die Champions League kaputtmachen.
Fündige Bayern?
Die unendlich anmutende Trainersuche hat des FC Bayern hat den nächsten angeblich sicheren Kandidaten hervorgebracht. Vincent Kompany soll sich mit den Münchnern einig sein, jetzt müssen die „nur“ noch mit Kompany derzeitigem Club FC Burnley einig werden. Dieses „nur“ kann aber noch ein bösartiger Stolperstein werden, denn der Absteiger aus der Premier League hat mit dem Ex-HSV- und Ciy-Profi noch einen Vertrag bis 2028, offenbar ohne Ausstiegsklausel. Es ist also auf jeden Fall eine Ablöse fällig, kolportiert wird gerade, dass Burnley so 20 Millionen Euro (Pfund?) aufzurufen gedenkt, und die Verzweiflung der Münchner, endlich zu Potte zu kommen, macht die Sache bestimmt nicht einfacher. Zumal der Tegernsee (Hoeneß) schon grollt, mit Ablösen für Trainer nach den unguten Erfahrungen mit Nagelsmann (25 Mios an RB Leipzig) bitte (=unbedingt) bitte sparsamer umzugehen.
Unterhaltsame Fortsetzung folgt, gerne auch hier zu verfolgen.
Vizeweltmeister draußen
Die deutschen Eishackler haben das Halbfinale bei der WM in Tschechien dieses Mal verpasst. Das 1:3 gegen die Schweiz, zuletzt ein Lieblingsgegner, war trotzdem aller Ehren wert. Hier die Schweizer mit absoluten NHL-Stars wie der grandiose Verteidiger Roman Josi oder der gegen Deutschland zweimal erfolgreiche Nico Hischler, dort die Deutschen, wo die ibei der WM 2023 so überragenden Moritz Seider und Tim Stützle fehlten, von einem Leon Draisaitl, der mit den Edmonton Oilers im NHL-Halbfinale steht, will ich gar nicht erst reden.
Die Schweiz wird morgen im Halbfinale auf Kanada treffen, das sich gegen die Slowakei deutlich mit 6:3 durchsetzte. Das andere Semifinale bestreiten Tschechien (1:0 gegen die USA) und Schweden (2:1 OT gegen Finnland, seufz).
Alba marschiert
Die Berliner stehen nach 3 souveränen Siegen gegen die Telekom Baskets Bonn im Halbfinale der BBL, wo sie auf die Niners Chemnitz treffen, die sich gegen Rasta Vechta mit einiger Mühe mit 3:1 durchsetzen. Heute können die Bayern in Ludwigsburg (2:1) und Würzburg gegen Titelverteidiger Ulm (2:1) nachziehen. Ein Siel 5 würde jeweils am Sonntag stattfinden.
Zumindest die europäischen Basketball-Fans werden mit mehr als einem Auge nach Berlin schauen, wo in der Arena am Ostbahnhof das Final Four der Euroleague stattfindet. Heute im Halbfinale Panathinaikos – Fenerbahnce und Olympiakos – Reaal Madrid. Finale und vorher Spiel um Platz 3 am Sonntag.
Wagner kann auch Judo
Wahrscheinlich auch der Basketball-Franz. Auf jeden Fall sicherte sich die Ravensburgerin Anna Maria Wagner in der Kategorie -79 kg zum zweiten Mal den WM-Titel nach 2021 und ist Deutschlands erste Doppelweltmeisterin. Gleichzeitig sicherte sie sich in der beinharten nationalen Qualifikation den Platz für Olympia. Wie ich mir von einem Experten sagen ließ, viele Grüße an Elias Frank, ist die Klasse die dichteste bei den Frauen, auch international.
Und sonst? (Vorschau und Rückschau)
– Hammerlos für Zverev: Der Hamburger hat bei den French Open ab Sonntag die zweifelhafte Ehre, gleich zum Auftakt den 14-maligen Champion Rafael Nadal zu fordern, der ja in diesem Jahr auf Abschiedsturnee ist. Auch wenn der Spanier nicht mehr in Topform ist, rein körperlich – Nadal auf Sand und das auch noch im Wohnzimmer Roland Garros, das ist ein Kapitel für sich. Einzig Robin Söderling 2009, wofür ihn der spätere Turniersieger Roger Federer auf ewig dankbar sein müsste) und zweimal Novak Djokovic konnten ihn überhaupt auf der Pariser Asche bezwingen. Zverev war vor zwei Jahren im Halbfinale (vielleicht?) dicht davor, bevor er seinen schweren Bänderriss erlitt. Zumindest stimmt seine Form, wie der Turniersieg beim Masters in Rom belegt.
– Bochum praktisch abgestiegen: Im Relegations-Hinspiel kassierte der VfL eine empfindliche 0:3-Niederlage zu Hause gegen Fortuna Düsseldorf. Schwer vorstellbar, dass sie das am Montag in Düsseldorf drehen können.
– Littlers Durchmarsch: Bei seiner ersten Teilnahme an der Premier League im Darts und in seiner ersten Profisaison überhaupt gewann der 17-Jährige souverän. In einem hochklassigen Endspiel am Donnerstag in London setzte er sich in einer Neuauflage des WM-Finals gegen Weltmeister Luke Humphries mit 11:7 Legs durch. Er schaffte einen Schnitt von 105 (Humphries auch tolle 102)
– Motorsport satt: Es stehen am Sonntag an: die Klassiker Indy 500 und der Grand Prix von Monaco. Außerdem MotoGP in Barcelona und DTM am Lausitzring.
– Pokalteilnehmer gesucht: Wie immer am Pokalwochenende gibt es den sogenannten Tag der Amateure mit den Landespokalendspielen zu verschiedenen Anstoßzeiten in allen Verbänden. Die ARD ist wie immer live dabei.
– Manchester-Derby: Pokalfinale auch in England wie immer in Wembley zwischen den Manchester-Clubs City und United. City kann das Double fixieren, United mit einem Sieg die desaströse Saison retten, der dann auch die Europa League Qual für die nächste Saison bedeuten würde.
von Münchner Löwe | Mai 20, 2024 | Fußball
Als im Januar Jürgen Klopp bekanntgab, er wolle Ende der Saisonals Trainer beim FC Livepool aufhören, weil er keine Kraft mehr haben, war die Trauer bei den Reds groß, man konnte es sich nicht vorstellen. Immerhin: Alle hatten Zeit genug, sich auf den Abschied vorzubereiten und alle Beteiligten (nicht zuletzt Klopp selbst) haben diese Zeit bestens genutzt: Es waren großartige Momente an der legendären Anfield Road.
Gestern war es also soweit, das letzte Spiel der Reds unter Klopps Ägide. Es ging um nichts mehr, und das war auch gut so, auch wenn Pool gerne noch im Meisterschaftsrennen gewesen wäre oder den Titel gar gewonnen hätte. So geriet die Partie zur Nebensache, weil auch Gegner Wolverhampton Wanderers den erstrebten Klassenerhalt längt gesichert hatte. Kein bangender Blick zu anderen Spielständen, alle konnten auf den Abschied konzentrieren. Unzählige Plakate teils sogar in Schwarz-Rot-gold waren zu sehen. „Thank you, Boss“ stand drauf oder „Thank You Jürgen“, sogar mit den für Angelsachsen untypischen Punkten überm „U“. Und sie sangen die Lieder für ihren Jürgen, vor allem immer wieder das Jürgen-Klopp-Lied nach der Beatles-Melodie „I Feel Fine“.
„Jürgen said to me, you know / We win the Premier League, you know / He said so / I’m in love with him and I feel fine / I’m so glad that Jürgen is a Red / I’m so glad he delivered what he said“.
Eine Liebeserklärung der Fans, des Clubs, ja der ganzen Stadt, die Klopp seit Oktober 2015 im Sturm erobert hat. Lassen wir die Versprengten, die zum Lokalrivalen FC Everton halten, gnädig außen vor.
Sogar das Wetter außergewöhnlich schön mit strahlendem Sonnenschein, als wolle sich Petrus persönlich für die oft so grauen sturmgepeitschten Tage am Merseyside entschuldigen. Nach dem Schlusspfiff (für Statistiker 2:0 für Liverpool) eilte Klopp nach ersten Gratulationen und Umarmungen erst mal in die Katakomben; um sich zu sammeln, zu begreifen, was da alles auf ihn einprasselt. Ich musste an Dirk Nowitzki nach dem NBA-Triumph für Dallas 2011 denken.
Und dann wurden alle einzeln vomn Club herausgeholt, die den Verein verlassen. Erst die Spieler, der begnadete Thiago, leider so oft verletzt, Joel Matip, den Klopp 2016 zu den Reds geholt wurde und sich dort zu einem Klasse-Verteidiger entwickelt hat. Es folgte der gesamte Trainerstab, der ja geschlossen mit Klopp den Club verlassen wird.
Und dann der Meister selbst. Über das ganze Gesicht strahlend, die markanten Zähne zeigend. Ein rundum glücklicher Mann. Und er reagierte wie so oft groß, lobpreiste das Team, die Zeit, die Stadt, den Brexit (äh nein!). Und auch wenn er jetzt geht, er wird nicht nur sprichwörtlich weiter einen Koffer in Liverpool haben. Dort wo er zu den ganz großen Legenden aufgestiegen ist, zu den immer noch heiß geliebten und verehrten Bill Shankley und Bob Paisley.
Doch sein Leben geht ja weiter, erst mal mit einer längeren Pause, die er mit seiner Frau Ulla zu verbringen gedenkt und vielleicht tatsächlich mit seligem Nichtstun. Doch mit seinen 56 Jahren und vor allem seinem Tateendrang ist er zu jung für den endgültigen Ruhestand, und da stellt sich mir ernsthaft die Frage, welchen Verein er nach diesen Gefühl-Overkill noch trainieren will. In England? Undenkbar. In Deutschland? Nach Borussia Dortmund, wo er ja (fast?) genauso verehrt wird. Klar, der FC Bayern wäre eine Option, aber ich kann es mir einfach nicht vorstellen. Nicht der Dortmunder Erzrivale, nicht der großkopferte Mia-san.mia-Verein. Nicht jetzt und auch nicht in einem Jahr oder später.
Also Spanien oder Italien. Der Barcelona, das wäre schon reizvoll, das mit der Sprache würde schon hinhauen, aber irgendwie passen diese Super-Großclubs wie Barca, Real, Milan und Juve nicht zu Kloppo. Am ehesten noch Inter.
Oder zwei verwegene Ideen: Athletic Bilbao, enorm viel Tradition und Begeisterung, der immer noch nur baskische Spieler zulässt, aber eben auch nicht-baskische Trainer wie einst Jupp Heynckes, der dort zum Spitzencoach reifte. Aber halt doch recht weit von der absoluten Spitze. Und dann wäre da noch der HSV. Der ja Ende der Nuller-Jahre schon drauf und dran war, ihn als Trainer zu verpflichten und nicht verstummenden Gerüchten nach vor allem deshalb drauf verzichtete, weil ihnen Kloppos Fünf-Tagesbart und die zerrissenen Jeans nicht gefielen. Darüber würden sogar die edlen HSVer heute großzügig hinwegsehen, aber auch nur vielleicht.
Jetzt muss Klopp erst mal diese unfassbare kollektive Liebesbezeugung verarbeiten, nicht abheben (er neigt ja zur Besserwisserei). Und dann wird er schon wieder irgendwo auftauchen, vielleicht als Sportdirektor, wieder Fernse-Experte, aber wahrscheinlich da, wo ihn jetzt keiner vermutet.
von Münchner Löwe | Mai 17, 2024 | Allgemein, bundesliga, Eishockey, Fußball, Tagesrückschau, WM
Unendliche Trainersuche
Jetzt hat also Thomas Tuchel abges
Unendliche Trainersuche
Jetzt hat also Thomas Tuchel abgesagt bei den Bayern. Besser gesagt, die Ansage der Münchner vom, ihn zum Saisonende seiner Trainerpflichten zu entbinden, bestätigt. In ihrer langsam verzweifelten und deshalb für Nicht-Beteilige so unterhaltsamen Trainersuche kursierte zuletzt ernsthaft die Idee, es noch einmal mit dem Trainer zu versuchen. Offenbar haben die Vorstellungen in der Champions League, in denen die glänzend gecoachten Bayern nur unglücklich an Real Madrid gescheitert sind, zumindest bei einigen Verantwortlichen und vor allem bei der Mannschaft großen Eindruck hinterlassen. Aber jetzt erinnerte sich Thomas Tuchel offenbar der schmachvollen Suspendierung, an die Worte des Ehrenpräsidenten Uli Hoeneß, der ihm vorwarf, er könne und wolle junge Spieler nicht entwickeln und blies heute die Ideen in den Wind. Seine Zukunft sieht er in England. Oder gar Katalonien, weil dort der FC Barcelona plötzlich doch nicht mehr mit Xavi nächstes Jahr weitermachen will? Zwei planlose Vereine sind da zu beobachten.
Mir fehlt mittlerweile jegliche Idee, wer den Trainerjob bei Bayern übernehmen kann und auch dazu bereit ist. Das Problem ist vor allem, dass dort mindestens fünf Menschen sich auf einen Kandidaten einigen müssen; von einem Plan, ob, wie und wie stark der personelle Umbruch bei den Spielern werden soll, ist nichts ersichtlich. Gegensätzlichere Kandidaten wie Alonso, Nagelsmann und Rangnick sind auch bei intensivster Suche kaum aufzufinden. Und spätestens jetzt weiß jeder Kandidat, dass er bestenfalls fünfte oder sechste Wahl ist.
Österreichische Eishockey-Wunder
Seit gut einer Woche läuft die WM in Tschechien, und mittlerweile reden alle über Team Austria. Es begann negativ-normal mit einem 1:5 gegen Dänemark. Schon das knappe 5:6 gegen die Schweiz ließ aufholen. Die Partie gewannen die Eidgenossen nur durch ein Überzahltor in der Schlussminute, und über die Berechtigung der Strafe lässt sich schon schön streiten.
Und dann das Spiel am Dienstag gegen Kanada. 1:6 lagen die Ösis nach dem 2. Drittel zurück, man musste eine zweistellige Klatsche befürchten. Und dann? Schoss Österreich ein Tor nach dem anderen und in der Schlussminute durch NHL-Profi Marco Rossi den Ausgleich. 5 Treffer im letzten Drittel aufzuholen, das hat in der Geschichte der WM noch nie ein Team geschafft. In der Eishockey-Bundesliga hat es das mal gegeben, als die Berliner Preussen beim EV Landshut (long, long away) sogar ein 0:7 in ein 7:7 verwandelten. Da es Unentschieden im Eishockey jetzt nicht mehr gibt, entschied die Overtime, und gegen völlig euphorisierte und deshalb sehr nachvollziehbar unkonzentrierte Österreicher erzielte Joel Tavarez bereits nach 15 Sekunden den Siegestreffer.
Nicht zu toppen? Oh doch. Gestern gegen Finnland. Noch nie hatte ein Team Austria gegen die Suomis gewonnen (bei 20 Versuchen sprangen gerade zwei Remis heraus), und früh waren diese mit 2:0 in Führung gegangen. 2:0 – pah. Den Österreichern gelang durch einen Bilderbuchangriff der Anschlusstreffer. Der vermeintliche Ausgleich durch einen brachialen Schlagschuss wurde wegen Torraumabseits aberkannt (vertretbar). Er fiel dann kurze Zeit später und Baumgartner gelang in der Schlusssekunde gar der Siegestreffer. Exakt 0,2 Sekunden vor der Sirene überquerte der Puck die Torlinie, wie dann auch das Videostudium klar zeigte.
Angetreten waren die Österreicher wie so oft, um nur den Klassenerhalt in der A-Gruppe zu sichern. Dieser dürfte kaum noch gefährdet sein. Heute muss Austria erneut ran in Prag, gegen Gastgeber Tschechien. Ich will es kaum schreiben, aber mit einem Sieg wäre plötzlich das Viertelfinale ganz nah.
Fußball-Fans, die merkwürdigen Wesen
Gerade gegen Ende der Saison werden die dem Fußball zugeneigten Menschen (m/w/d) noch wundersamer als ohnehin schon. Zu beobachten etwa in Köln, als nach dem wundersamen Siegtreffer des FC gegen 1. FC Union ein ganzes Stadion vor Freude weinte. Dabei ist die Rettung, sprich Klassenerhalt immer noch sehr, sehr weit weg.
Okay, kennen wir. Wiederholt sich ähnlich Jahr für Jahr. Doch das, was am Dienstag die Fans von Tottenham veranstalteten, war in dieser Qualität neu. Zumindest ein erheblicher Teil der Fans drückte nämlich im eigenem noch immer sehr neuen Stadion nicht den Spurs die Daumen, sondern dem Gegner. Der nämlich kann dem Nordlondoner Erzrivalen Arsenal noch die Meisterschaft entreißen. Dass das eigene Team selbst einen Sieg dringend gebraucht hätte, um noch einen nukrativen Champions-League-Platz zu ergattern, interessierte diese Fans nicht, was Spurs-Spieler und den Trainer sichtlich irritierte. Aber lieber erträgt viele Tottenhamer eine königsklassenlose Saison im nächsten Jahr, als den meisterschaftstrunkenen Arsenal-Fan in der U-Bahn oder gar im Gemeinschaftsbüro zu ertragen. Das Sehnen wurde erhört. Als Spurs-Stürmer Son mit einer hundertprozentigen Chance kurz vor Schluss am formidabel reagierenden deutschen Torwart Stefan Ortega (ein Ex-Löwe, seufz) scheiterte, war der City-Triumph gesichert. Witzig war dann schon mit anzuhören wie ein Teil der Spurs-Fans enttäuscht aufstöhnte und der andere Teil erleichtert aufatmete.
Dank der 3 Punkte hat es City zu Hause gegen West Ham, noch ein Club aus London, in der Hand, mit einem Sieg sich den Titel zu sichern.
von Münchner Löwe | Mai 14, 2024 | bundesliga, Fußball, Wochenvorschau
Fußball-Rechnereien
Schafft der FC das zweite Wunder?
Der letzte Bundesliga-Spieltag am Samstag, tatsächlich alle Spiele zur gleichen Zeit, steht ganz im Zeichen des Abstiegskampfes. Vier Teams sind noch involviert
1. (Und 2.) Der VfL Bochum und Mainz 05 können nicht mehr direkt absteigen. Um auch die Relegation sicher zu vermeiden, brauchen sie bei Werder Bremen respektive beim VfL Wolfsburg jeweils einen Punkt (ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass der 1. FC Union nicht mit 12 Toren Unterschied gegen Freiburg gewinnt.
3. Der 1. FC Union braucht einen Punkt, um den sicheren Abstieg sicher zu entgehen. Wenn die Berliner gewinnen, vermeiden sie die Relegation nur, wenn Bochum oder Mainz verlieren. Verlieren sie, sind sie in der Relegation oder steigen gar direkt ab, wenn der 1. FC Köln gewinnt und im Torverhältnis 4 Treffer aufholt.
4. Der 1. FC Köln kann den sicheren Klassenerhalt nicht schaffen. Um wenigstens die Relegation zu erreichen, muss er in Heidenheim gewinnen und 4 Tore gegen Union aufholen, das velieren muss
Es gibt noch einen rechnerischen Kampf um Platz 6, der ja für die Champions League berechtigen würde, wenn Borussia Dortmund am 1. Juni das Endspiel gegen Real gewinnt. Eintracht Frankfurt spielt zu Hause gegen RB Leipzig, 1899 empfängt den FC Bayern. Eintracht führt mit 3 Punkten und 3 Toren. Platz 6 und 7 sind sichere Europapokal-Plätze. Alle Verantwortlichen werden sehr erleichtert sein, dass Leipzig sicher Platz 4 inne hat, von den Dortmundern nicht mehr eingeholt werden können. Das erspart gerade der Eintracht viel Kopfzerbrechen, ob man gar freiwillig gegen Leipzig verliert.
Wenn Dortmund gegen Real gewinnt
– berechtigt Platz 6 zur Champions League
– berechtigt Platz 7 zur Europa League oder Conference League, wenn Kaiserslautern gegen Leverkusen Pokalsieger wird
– Platz 8 zur Conference League, wenn kaiserslautern verliert.
wenn Dortmund verliert
– berechtigt Platz 6 zur Europa League,
– Platz 7 zur Europa League, wenn Lautern verliert oder Conference League, wenn Lautern verliert
– Platz 8 zur Conference League, wenn Lautern verliert.
Eintracht ist mit einem Punkt sicher Sechster
Hoffenheim in diesem Fall mit einem Sieg sicher Siebter
Hoffenheim mit einem Remis 7., wenn Freiburg bei Union nicht gewinnt
Freiburg 7., wenn es gewinnt und Hoffenheim nicht gewinnt
Freiburg 8. bei einem Remis oder einem Sieg und einem Hoffenheimer Sieg
Chancen auf Platz 8 haben bei einer Freiburger Niederlage mit 3 Punkten dahinter die punktgleichen 1. FC Heidenheim (Torverhältnis 46:54), FC Augsburg (49:48) und Werder Bremen (44:53)
Fernduell Wehen-Wiesbaden – Rostock
In der 2. Liga ist oben alles entschieden bis auf die Frage, ob St. Pauli oder Kiel Platz 1 holen und damit die Radkappentrlophäe. Düsseldorf ist sicher in der Relegation. Im Abstiegskampf geht es zwischen Wehen-Wiesbaden und Hansa Rostock nur noch um Platz 16 und 17. Wehen hat einen Punkt mehr und das bessere Torverhältnis. Hansa bräuchte also einen Sieg zu Hause gegen Paderborn und einen Nichtsieg von Wehen.
Arsenal oder City
Auch in England steht am Sonntag der letzte Spieltag an. Zuvor allerdings gibt es heute für den Meisterkampf eine eminent wichtige Partie, wenn Manchester City sein Nachholspiel bei den Tottenham Hotspur bestreitet. Gewinnt City, würden sie mit zwei Punkten auf Arsenal ins letzte Heimspiel gegen West Ham gehen. Arsenal empfängt gleichzeitig den FC Everton. Spielt City Unentschieden, wären beide Teams punktgleich , aber Arsenal hätte dann eine um +2 bessere Tordifferenz, allerdings mit weniger geschossenen Toren. Verliert City gar, könnte Arsenal mit einem Heimsieg egal in welcher Höhe die Meisterschaft sichern. Tottenham selbst hat noch Interesse am Punkten. Mit einem Remis würden die Londoner Platz 5 und die Europa League sichern. Mit einem Sieg noch die Chance im Kampf um den letzten Champions-League-Platz gegen Aston Villa zu wahren.
Schafft Sturm die Ablösung?
Auch in Österreich wird die Meisterfrage am letzten Spieltag entschieden. Sturm Graz hat 2 Punkte Vorsprung auf RB Salzburg. Es braucht also ein Punkt im letzten Spiel gegen Austria Klagenfurt um den Titel zu sichern . Bei einem Remis oder Niederlage und einem Salzburger Sieg gegen den LASK würden die Steirer noch abgefangen werden. Es wäre tragisch.
von Münchner Löwe | Mai 13, 2024 | bundesliga, Fußball, MLB, Tennis, Wochenrückschau
Koan Titel
Erstmals seit 2012, als die Bayern in Champions League, DFB-Pokal und Meisterschaft jeweils Zweite wurden, schaut dieses Jahr also keine Trophäe heraus. Die letzte Chance vergaben die Münchner durch das 1:2 bei Real Madrid am Mittwoch. Ausgerechnet mit die beiden besten Akteure auf dem Platz patzten entscheidend. In der 89. Minute ließ der bis dato überragende Manuel Neuer, der zwei sog. „Unhaltbare“ entschärft hatte, einen harmlosen Ball nach vorne prallen, und Joselu verwertete. Sekunden vor Schluss, pfiff der bis dato gute Schiri Machiniak eine verheißungsvolle Aktion der Münchner wegen vermeintlichen Abseits ab, die den Ausgleich hätte bedeuten können. Der Ball landete tatsächlich im Tor, allerdings machte vor allem Real-Torwart Lunin keinerlei Abwehrgestalten nach dem Pfiff. Der absolut vorschnell war, denn in Zeiten des VAR sind die Unparteiischen strikt angehalten, in kniffligen Szenen mit Pfiffen abzuwarten, damit die Situation notfalls am Bildschirm kontorlliert werden kann. Die Geschrei vor allem in München ist riesig. Bei allem verständlichem Ärger: Gerade Überschriften „Schiri-Versager“, „Skandal-Schiri“ „Größter Torraub seit Wembley 66“ schießen doch weit übers Ziel hinaus. Den Vogel schoss die tz ab, die 4 vermeintliche Fehlentscheidungen jeweils zu Ungunsten des FCB fand, um dann scheinheilig zu konstatierenman wisse, ob diese Fehler auch spielentscheidend waren. Erbärmlich, bei aller auch von mir zugestandenen Parteilichkeit.
Besser als die Münchner machten es die Dortmunder, die auch in Paris mit 1:0 gewannen. Mats Hummels köpfte das Goldtor, das den BVB ins Endspiel von Wembley am 1. Juni gegen Real brachte. Und der neben Hummels überragende Abwehrmann Nico Schlotterbeck erhält zur Belohnung ein EM-Ticket, wie die 20 Uhr-Tagesschau, offenbar händeringend nach relevanten Themen suchend, exklusiv vermeldete. Gibt in dieser vollkommen heilen Welt ja keine Krisenherde, gibt es doch?
Und auch in der Europa League ist ein deutsches Team beteiligt. Bayer Leverkusen rettete in letzter Minute gegen die Roma die niederlaglose Saison mit Stanisics Tor und trifft im Endspiel in 2 Wochen auf Atalanta Bergamo.
Nordclubs steigen auf.
Der FC St. Pauli und Holstein Kiel machten am vorletzten Spieltag den Bundesliga-Aufstieg auch rechnerisch perfekt. Pauli kehrt nach 2011 ins Oberhaus zurück, Holstein ist Bundesliga-Neuling und erstes Team aus Schleswig-Holstein. Den Kielern genügte ein 1:1 zu Hause gegen Düsseldorf, das eine für norddeutsche untypisch ausgelassene Feier zur Folge hatte. Eine schier unglaubliche Leistung, weil die Mannschaft vor der Saison einen enormen personellen Aderlass vekraften musste. Pauli dagegen war nach dem im letzten Jahr verpatzten Aufstieg Mitfavorit und schaffte es letztlich souverän trotz unerklärlicher Aussetzer.
Fortuna Düsseldorf haderte mit den Unparteiischen, die ihnen einen klaren Handelfmeter versagten. Darf sich aber mit der Relegation täuschen
Kölner Wunder
Auf wen die Fortuna dort trifft, ist völlig ungewiss. Die Abstiegsfrage ist der letzte richtige Spannungsmoment in der 1. Liga. In die der 1. FC Köln sogarnoch eingreifen kann. Mausetod schien das Team nach dem frühen 0:2 zu Hause gegen Union. Doch ein völlig überflüssiger Foulelfer und zwei nicht mehr für möglich gehaltene Treffer in der Schlussphase erhielten die Chancen am Leben. Ein echtes Wunder. Ein zweites werden sie allerdings brauchen, nämlich einerseits einen Sieg beim souverän geretteten Aufsteiger 1. FC Heidenheim und gleichzeitig eine Niederlage des 1. FC Union zu Hause gegen den SC Freiburg. Die Breisgauer ihrerseits brauchen einen Sieg fürs internationale Geschäft und wollen ihre scheidende Trainerlegende Christian Streich nicht mit einer Niederlage in den vorläufigen (?) Ruhestand schicken.
Richtig aufregend wird der Kampf um den Relegationsplatz 16, besser gesagt, ihn zu vermeiden. Durch das klare 3:0 gegen unterirdische Dortmunder hat der FSV Mainz plötzlich gute Karten auf den sicheren Klassenerhalt. Ein Punkt n Wolfsburg reicht. Den braucht auch der VfL Bochum, um sicherzugehen. Union kann sich nur noch direkt retten, wenn sie gewinnen und Mainz und Bochum verlieren. Durchaus möglich, dass das Torvehältnis entscheidet, doch die Höhe der Ergebnisse bächsten Samstag sind irrelevant.
Verdammtes Handgelenk
Dies behindert Dominic Thiem seit 3 Jahren so stark, dass er jetzt entschied: am Ende der Saison ist Schluss, und zwar beim Heimturnier im Oktober in Wien. Drei jahre ist es her, als er bei einem Rasenturnier auf Mallorca so große Schmerzen in der rechten Hand hatte, dass er sich operieren lassen musste. Knapp ein Jahr später kehrte er zurück, aber er fand nie wieder in seine grandiose Form zurück, die ihn zum zweitbeten Sandplatzspieler der Welt hinter Rafael Nadal werden ließ. Der Spanier war es auch, der einen Triumph des Österreichers bei seinem Lieblingsturnier in Roland Garros verhinderte, zweimal im Endspiel. Dafür schaffte er den Erfolg bei den US Open 2020, allerdings wegen Corona vor leeren Rängen. Im Endspiel rang er Alexander Zverev nieder, der immer noch auf einen Grand-Slam-Erfolg wartet.
17 Turniere hat er gewonnen, und gerade gegen die Großen Drei Federer, Nadal und Djokovic hat er eine tolle Bilanz, konnte jeden der Drei mindestens fünfmal bezwingen. Schade um einen großartigen Sportler, vielleicht nicht immer optimal betreut, weil er wohl zu sehr an seiner Familie hing, die ihn für meine Begriffe zu sehr einschränkte.
Der Djoker sucht die Form
Ein frühes Aus ereilte Novak Djokovic am Sonntag in Rom. Dort unterlag er völlig überraschend dem Chilenen Alejandro Tabilo mit 2:6 und 3:6. Nochnie hatte der Djoker in Rom gegen einen schlechter platzierten Spieler (32) verloren. Für Rafa Nadal geht die Abschiedstournee relativ erfolglos weiter. Gegen Hubert Hurkacz sah er in der 2. Runde beim 1:6 und 3:6 kein Land.
Kepler trifft und trifft
Der einzige Deutsche in der Major League Baseball schaffte die zweite komplette Woche mit mindestens einem Hit pro Spiel. Insgesamt jetzt 14 Partien hintereinander, persönlicher Bestwert. Sein Durchschnitt beträgt in dieser zurzeit 0.325, das ist schon echte Klasse und um Längen besser als das, was er bisher produzierte (ca 0.250). Seine Minnesota Twins haben sich nach durchwachsenem Start bis auf einen halben Siege an Divisionsanführer Cleveland Guardians herangekämpft.
Und sonst
– Ein Turniersieg für Golfprofi Rory McIroy in Charlotte. Er siegte mit 5 Schlägen Vorsprung auf Xander Schauffele. Gelungene generalprobe fürs PGA Championships, dem 2. Major des Jahres.
– (erst mal?) vepasste Meisterschaft. Sturm Graz vergab den Mattchball in Österreich durch ein 2:2 beim Linzer ASK. Nächsten Sonntag haben die Steirer allerdings zu Hause gegen Austria Klagenfurt die zweite (und viel) bessere Chance, brauchen aber einen Sieg.
– Tadej Pogacar auf dem Weg zum Giro-Sieg. Bester am Berg, Bester im Zeitfahren. Der Slowene ist in seiner eigenen Liga. Nur großes Pech (Sturz, Krankheit) kann den Sieg bei der Italien-Rundfahrt und damit Teil 1 des Doubles /Giro/Tour verhindern.
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