Übles Déjà vu der Celtics

Blick über den Teich, NBA

 

Weiter absolut nicht nach Plan und Expertenmeinung läuft die 2. Play-off-runde, zumindest im Osten. Dort erlitten die Boston Celtics die zweite Heimniederlage im TD Garden gegen die New York Knicks. Im Westen dagegen schafften die Thunder gegen die Nuggets den ersten Sieg zu Hause, den ersten Heimsieg  in der 2. Runde überhaupt (im 7. Spiel).

 

(2) Boston Celtics – (3) New York Knicks 90:91 (0:2)

 

Zweites Spiel, zweiter sehr knapper Erfolg der Knicks, erneut nach einem 20-Punkte-Rückstand noch im 3. Viertel. Doc h im 4. Viertel brachen die Celtics regelrecht ein, trafen auch die einfachsten Würfe nicht mehr (und die Dreier ebenso wenig). Mit einem 21:2-Lauf verwandelten die Knicks ein 68:84 in ein 89:86. Jayson Tatum mit 4 Punkten ließ die Celtics zwar noch einmal kurz hoffen, doch Jalen Brunson stellte 10 Sekunden vor Schluss mit 2 verwandelten Freiwürfen die Weichen auf Sieg: Der letzte Angriff von Boston verpuffte, und die Knicks verlängerten eine eindrucksvolle Serie: Bei den letzten 5 Siegen (3 vs Pistons, 2 vs Celtics) hatten sie nie mehr als 3 Punkte Vorsprung. Und all diese Siege feierten sie auswärts.

Bester Mann

Karl-Anthony Towns: Viele wichtige Punkte (insgesamt 21) und sehr stark an beiden Brettern (13 Rebounds). Der Neuzugang von den T-wolves zeigt seine ganze Klasse.

 

Stark in der Niederlage

Derrick White: Vor allem in der 1. Halbzeit sehr stark und mit sehr frühen 8 Punkten. Wie bei allen Celtics: der unglaubliche Einbruch im Schlussabschnitt.

 

X-Faktor

Mitchell Robinson: Eine erstaunliche +/- Bilanz von +19 hatte der Ersatzcenter in dieser knappen Partie. Gnädigerweise musste er nur einmal an die Freiwurflinie – und scheiterte erwartungsgemäß.

 

Zahlereien

0 von 13: So lautete die erschütternde Bilanz der Celtics im 4. Viertel zwischen 8:40 und 0:58 Minuten auf der Uhr, als die Knicks die Partie drehten. 7 Dreier und 6 Zweier verfehlten dabei das Ziel, hübsch verteilt auf insgesamt 5 Spieler.

 

Ausblick

Die Serie wandert jetzt nach New York. Im lautstarken Madison Square Garden stehen die Celtics mit dem Rücken zu Wand. Ich würde sie zwar nochn nicht abschreiben, aber sie müssen letztlich beide Spiele gewinnen. Ein gesunder Kristaps Porzingis würde diese Aufgabe erheblich vereinfachen.

 

(1) Oklahoma City Thunder – (4) Denver Nuggets 149:106 (1:1)

 

Ein Wunder ist geschehen, nämlich ein Heimsieg. Und am Erfolg der Thunder gab es nie den geringsten Zweifel. Schon nach dem ersten Viertel stand es 45:21 für OKC, und diesen Vorsprung bauten sie im 2. Durchgang auf 87:87:56 aus. Der Rest war Schaulaufen gegen ein auch noch dezimiertes Team, weil sich Denver-Superstar Nikola Jokic früh mit dem 6. Foul verabschiedete (wahrscheinlich hatte er von dem Elend genug). Wenigstens konnt der Serbe so Kräfte sammeln für die nächsten Spiele.

 

Bester Mann der Sieger

Shai Gilgeous-Alexander: In einem sehr homogenen Team ragte der Kanadier heraus. 34 Punkte sammelte er und hatte grandiose +51, wenn er auf dem Parkett stand.

 

Stark in der Niederlage

🇩🇪👓

Isiah Hartenstein hatte einen mehr als soliden Auftritt: 14 Punkte, 8 Rebounds und 5 Assists standen für den Center zu Buche. Vor allem aber ist der 2,16-Riese auch in den Play-offs genau das fehlende Puzzlestück.

 

Zahlereien

87 Punkte: So viele hat noch nie ein Team in einer 1. Halbzeit in Play-offs erzielt. Die Milwaukee Bucks schafften das gleiche Kunststück in der 2. Halbzeit 1978 in einer Partie gegen die Denver Nuggets.

 

Ausblick

Das Schöne und Spannende bei Play-offs: Auch nacextrem herben Niederlagen kann ein Team zjurückschlagen. Allerdings halte ich es  doch für ziemlich unwahrscheinlich, dass die Nuggets jetzt gleich zwei Heimspiele gegen diese thunder für sich entscheiden.

 

Ansetzung heute

Fr., 02:30: Minnesota Timberwolves – Golden State Warriors
Golden State Warriors ohne Steph Curry, der wegen einer Oberschenkelzerrung mindestens eine Woche pausiweren muss

Ansetzungen morgen

Sa., 01:30: Indiana Pacers – Cleveland Cavaliers (2:0)
Sa., 04:00: Denver Nuggets – Oklahoma City Thunder (1:1)
Sa., 21:30: New York Knicks – Boston Celtics (2:0)

 

NHL

Hier ist ebenfalls die 2. Runde schon voll im Gange. Mikko Rantanen, einer „meiner Finnen“ gelang ein besonderes Kunststück. Im zweiten Spiel hintereinander erzielte er in einem Drittel 3 Tore, das hat es noch nie gegeben.

 

 

Das war die Woche, die war

Eine Sportwoche voller Höhepunkte, auch voller Drama und 2 unerwartete Weltrekord

 

Bayern kriecht zum Titel

 

Immer noch haben die Münchne 6 Punkte Vorsprung auf Bayer Leverkusen. So gesehen stellt sogar ein Heim-2:2 gegen den BVB Clubführung und sportliche Spitze zufreden, zumal angesichts der personellen Misere um 7 verletzte Stammspieler. Bayer Leverkusen nämlich verlängert seine formidable Formkrise und kam gegen den 1. FC Union nicht über ein enttäuschendes 0:0 hinaus. Da stimmt einiges nicht mehr, spätestens nach dem Pokalaus bei Arminia Bielefeld haben die Werkskicker die Saison wohl innerlich abgehakt.
Jetzt beschäftigt am Rhein fast nur noch die Frage, ob Trainer Xabi Alonso und Starspieler Florian Wirtz am Rhein bleiben oder abwandern in Richtung Real Madrid (Alonso, Wirtz?) oder München (Wirtz) Gerade die Real-Frage dürfte mit einem Ausscheiden der Königlichen diese Woche gegen Arsenal an Fahrt aufnehmen

Jetzt ist es fast schon offiziell: Die drei Abstiegsplätze machen drei Vereine unter sich aus, von denen dann einer Relegatjion spielen darf gegen den Drittligazweiten. Heidenheim hat mit 2 Punkten Vorsprung auf den VfL Bochum und gar 4 die besten Chancen dafür.

Ein Kuriosum hat es am 29. Spieltag gegeben. Viermal gewann ein Auswärtsteam 2:12, viermal erzielte es den Siegtreffer in de 90. Minute oder gar Nachspielzeit. Ich wüsste nicht, ob es so etwas schon mal gegeben hat. Insgesamt wieder kein Tag der Heimteams. Einzig Eintracht Frankfurt konnte gegen Heidenheim vor eigener Kulisse gewinnen.

 

Die unglaublichen 2 auf dem Fahrrad

 

Was Matthew van der Poel und Tadej Pogacar derzeit bei den Monumenten des Radsports abliefern, ist outstanding. Drei gab es bisher in diesem Jahr, und dreimal standen der Holländer und der Slowene auf dem Treppchen. Auch den Sieg bei Paris-Roubaix, vielleicht der bedeutsamste Eintages-Klassiker, machten die beiden Ausnahmefahrer unter sich aus. Ein simpler Fahrwehrer von Pogacar entschied das Duell etwa 40 Kilometer vor Schluss, als er zu schnell in eine Kurve furh und im Graben landete. Die 20 Sekunden, die er dabei verlor, reichten van der Poel. Etwa 10 Kilometer lieferten sie sich in einem atemberaubenden Verfolgungsrennen ein Sekundenduell, doch letztlich erwies sich van der Poel als der Stärkere.
Er gewann damit zum dritten Mal in Folge den Klassiker auf den fürchterlichen Kopfsteinpflastern, das schaffte bisher nur der große Italiener Francesco Moser. Pogacar, der Sieger der Flandern-Rundfahrt vor einer Woche, hat in 14 Tagen bei Lüttich-Gastogne-Lüttich die nächste Chance (wahrscheinlich im nächsten Superduell).

 

Die Haie fordern die Eisbären

 

Es geht natürlich nicht um ein tierisches Drama in der Arktis, sondern um die Finalserie der DEL. Nach den Eisbären Berlin, die sich souverän in nurn 4 Spielengegen die Adler Mannheim durchsetzten, lösten auch die Kölner Haie das Endspiele-Ticket. Durchaus überraschend in 6 Partien gegen den Ligaprimus EHC Ingolstadt. Die Oberbayern waren zwar insgesamt die überlegene Mannschaft, sofern ich das im Eishockey überhaupt zu beurteilen vermag, aber im Abschluss schlicht zu ineffizient. Das lag an den eigenen Schüssen, vor allem aber am überragenden Kölner Goalie Julius Hudacek. Der Slowake trieb die Ingolstädeter Angreifer schier zu Verzweiflung und wehrte allein bei den 4 Siegen 156 von 151 Versuchen ab.
Die Entscheidung fiel am Montagabend in der Overtime. Nach einer abermaligen Glanzparade von Hudacek beförderte Grenier die Scheibe gedankenschnell nach vorne zum enteilten Schütz, der frei vorm Ingolstädeter Kasten die Nerven behielt. Ausgerechnet Schütz, der bis dato in den gesamten Play-offs ohne Scorerpunkt geblieben war.
Jetzt akso Eisbären gegen Haie. Die Berliner sind klare Favoriten. Allein ihre erste Sturmreihe mit Tiffels, Pföderl und Ronning, die bisher alles kurz und klein geschossen hat. Schon Gründonnerstag gehte es in der Beliner Halle am Ostbahnhof los.

 

Märtens und Alekna mit unfassbarem Saisonauftakt

 

Der 400-Meter-Freistil-Weltrekord von Paul Bidermann galt schon als fast uneinnehmbar. Noch im danach verbotenen Ganzkörperanzug schaffte er bei der WM 2009 in Rom 3:40,07 Minuten. Danach, in konventionellen Schwimmhosen, scheiterten die besten der besten an dieser Marke. Ausgerechnet bei einem ansonsten fast unbeachteten Meeting in Stockholm verbesserte Lukas Märtens die zeit auf 3:40,96. Der Olympiasieger über diese Strecke ist natürlich kein unbeschriebenes Blatt; aber er kam direkt aus dem Training in einem Höhenlager, und der eigentliche Saisohöhepunkt, die WM in Singapur Anfang August,  ist noch fern. „Ich fühlte mich zwar gut in Form, aber mit dieser Zeit habe ich nicht gerechnet“, bekannte der Magdeburger. Für Biedermann bleibt allerdings sein Weltrekord über 200 Meter, ebenfalls aufgestellt 2009 in Rom, ebenso vermeintlich unknackbar. Schaun mer mal.

Bei näherer Betrachtung vielleicht nicht ganz so überraschend kam der erneute Weltrekord von Diskuswerfer Mykolas Alekna. Denn die Anlage in Ramona/Alabama gilt als sogenannte Segelwiese, wo eben ein leichter ohne Behinderung von Tribünen Wind die 2-Kilo-Scheibe wie ein Tragkissen auf unglaubliche Weiten trägt. Und doch: Die 75,56 Meter hätten die wenigsten erwartet. Zum ersten Mal beförderte ein Mann den Diskus über die 75er-Marke. Damit übertraf Alekna seinen eigenen Weltrekord, aufgestellt vor fast genau einem Jahr ebenfalls in Ramona, um satte 1,21 Meter.
Gleich 6 Werfer blieben über den 70 Metern, so etwas wie die Trennung zwischen gut und sehr gut bei den Diskusriesen. So steigerte sich der Australier Matt Denney auf 74,78. Der Deutsche clemens Prüfer kam auf 71,01 Meter.
Und doch: Den weitesten (gemessenen Diskuswurf!) aller Zeiten hat immer noch eine Frau geschafft. Gabriele Reinsch schleuderte das Gerät auf 76,80 Meter, einer dieser Weltrekorde aus unseligen Anabolia-Zeiten. Wer jetzt aufmerkt, den darf ich beruhigen. Der Diskus bei den Frauen wiegt nur 1 Kilo.

 

Und sonst?

  • Formel 1: Der Australier Oscar di piastri schaffte im Mc Laren den 2. Saisonsieg und übernahm die Führung in der Fahrer-WM. „Oscar-Reif“ finde ich einen wunderbaren, weil auch vieldeutigen Titel.
  • Tennis: Carlos Alcáraz hat das Masters-Turnier in Monte Carlo gewonnen, das erste auf Sand in diesem Jahr. Es war eine merkwürdige Woche in Monte, nicht nur wegen ungewöhnlich kühlen Temperaturen. Die Mitfavoriten (Titelverteidiger Tsitsipas, Djokovic, Zverev, naja) scheiterten früh. Eine tolle Woche hatte der Italiener Lorenzo Musetti, der gleich 4 Spiele gewann, obwohl er den ersten Satz verloren hatte. Im Finale holte er sich dann den ersten Durchgang, ehe er gegen Alcáraz völlig chancenlos blieb. Die Kräfte waren ihm ausgegangen …
  • Handball: Der THW Kiel holt sich den Pokal: Selbst habe ich kaum etwas gesehen, aber sowohl im Halbfinale (gegen die Rhein-Neckar Löwen) als auch Finale (gegen Melsungen) war Torwart Andi Wolff der Matchwinner. Für den THW gibt es damit doch noch einen nationalen Titel, nachdem der Meisterschaftszug längst abgedampft ist.

 

Cleveland Cavaliers – Krise oder nur Durchschnaufen?

Blick über den Teich, NBA und NHL

 

In nicht einmal einem Monat beginnen jeweils die Play-offs. Viele Positionen sind weitgehend bezogen, der Kampf um die Plätze mutet mir dieses Jahr seltsam unengagiert an, viele Partien määndern so vor sich hin, wobei ich das in der NHL nicht so sklavisch verfolge wie in der NBA.
Anmerkung: Wenn ich „sicher“ schreibe, so heißt das nicht unbedingt mathematisch fix, sondern eher relativ bis sehr wahrscheinlich.

 

NBA

 

Etwa 70 Spiele sind absolviert, 12 stehen noch an. Im Osten stehen die 6 Teams, die es direkt in die Play-offs schaffen mehr oder weniger fest, im Westen gibt es um die Qualifikation noch ein Hauen und Stechen mit für mich völlig unvorhersehbarem Ausgang

 

Eastern Conference

 

Vielleicht gerade zur rechten Zeit nehmen sich die Cleveland Cavaliers eine Ergebniskrise. Zuletzt verlor das beste Team im Osten vier Partien hintereinander, darunter nicht gerade gegen Spitzenmannschaften wie die Orlando Magic und Sacramento Kings. Trotzdem dürfte ihnen der Nummer-1-Platz und damit das Heimrecht im Osten nicht mehr zu nehmen sein. Die Boston Celtics blasen zwar zur Aufholjagd, doch der Rückstand von 5 Siegen dürfte zu groß sein. Oder steckt hinter den Niederlagen der Cavs mehr dahinter als eine kleine Formdelle?

Überhaupt scheinen im Osten viele Plätze schon bezogen.
1. Cavs
2. Celtics
3. Knicks
4./5./6. Bucks, Pacers, Pistons: Dieser Dreikampf geht um das wichtige (?) Heimrecht in der 1. PO-Runde, die diese Mannschaften sicher  erreichen dürften.

Dahinter machen 4 Teams die Plätze 7 bis 10 unter sich aus, weil das Quintett dahinter keinerlei Ambitionen mehr hat, vorne anzugreifen, sondern viel lieber möglichst vielk verlieren will, um einen Top-Draft-Pick zu erlangen, das regelmäßige Tanking-Ärgernis. Sehr formstark scheinen mir gerade die Atlanta Hawks und Chicago Bulls, während die Orlando Magic und Miami Heat eher schwächeln.

 

Western Conference

 

Vorne allein die Oklahoma City Thunder, dahinter ein wüstes Durcheinander mit Aufs und Abs aller involvierten Teams. Ich könnte zurzeit seriös tippen oder auch würfeln, und meine Erfolgswahrscheinlichkeit, wer wo landet, wäre mehr oder weniger dieselbe. Sehr geprägt sind die Kurven gerade hier von den Verletzungen/Nichtverletzungen der Stars; nicht nur ob ein Steph Curry (Warriors) und LeBron James/ Luka Doncic (LA Lakers) überhaupt spielen können, sondern auch in welchem Zustand. Kaum glaube ich, dass sich die Warriors gefangen haben nach der Verpflichtung von Jimmy Butler, fällt Curry aus. Kaum scheinen die Lakers richtig stark zu sein, sind James und Doncic angeschlagen und erleiden ein Heimdesaster gegen die Chicago Bulls.
Und wie soll ich die aufstrebenden Houston Rockets und Memphis Grizzlies bewerten, wie die mich am meisten überraschenden Los Angeles Clippers? Fragen über Fragen, nur seriöse Antworten vermag ich kaum zu geben.

Für mich den besten Eindruck hinter den Thunder machen also gerade die Rockets, die nach einem Zwischen-Tief zuletzt 9 Siege hintereinander eingefahren haben, vielleicht nicht gegen Kontrahenten der allerersten Güte, aber immerhin etwa bei den Florida-Teams aus Miami und Orlando.

Warum denn nicht die Denver Nuggets? Weil es 2 unterschiedliche Nuggets gibt. Die mit einem Nikola Jokic in Top-Form, die sogar den Thunder gefährlich werden können, und die ohne Jokic, die vielleicht nicht einmal die Play-offs erreichen würden. Nicht nur statistsch sind die unterschiedlichen Zahlen unfassbar, das ganze Denver-Spiel ist derart auf Jokic ausgelegt, dass es ohne ihn ein echter Krampf ist. Mein Tipp: Die Nuggets kommen direkt in die Play-offs, dann wird sich Jokic in der 1. Runde aufreiben, um dann in der 2. relativ kraftlos die Segel streichen lassen. Ich werd doch mal spekulieren dürfen …

Letztlich ist die endgültige Klassifizierung fast egal, weil der Heimvorteil in langen Play-off-Serien gerade im Basketball vielleicht nicht die entscheidende Rolle spielt (außer natürlich im Spiel 7).

Zuletzt blicke ich noch auf den Dreikampf um die Plätze 9 und 10, der noch fürs Play-In-Turnier berechtigt. Den tragen die Sacramento Kings, Phoenix Suns und Dallas Mavericks untereinander aus. Wer es dann letztlich schafft und sich dann tatsächlich für die Play-offs qualifiziert, den erwartet dann als zweifelhafte Belohnung die übermächtig scheinenden Thunder und das praktisch sichere Aus. Angesichts dieses traurigen Ausblicks: Wäre es nicht fast schlauer, die Play-Ins Play-Ins sein zu lassen, und als 11. der Conference auf einen tollen Draft-Pick eines vielversprechenden 25er-Jahrgangs zu hoffen? Ich könnte mir vorstellen, dass gerade in Dallas derlei Gedanken kursieren angesichts der Verletztenwelle (unter anderem: Saisonaus Irving, langer Ausfall Davis etc.).

 

NHL

 

Die von mir eher vernachlässigte Liga, zumindest vor den Play-offs. Auch hier ist die Spannung im Kampf um die Plätze eher eine Scheinspannung. Heimvorteil ist zwar gut und schön, aber deshalb alle Kräfte zu verpulvern, das macht kein Team. So schonen zurzeit die Edmonton Oilers den angeschlagenen deutschen Top-Scorer Leon Draisaitl, damit er in den Play-offs wieder topfit ist.
Ich halte ja immer zu einem kanadischen Team (welches, ist mir fast egal), ein Titel nach 1993 (!) wäre gerade in dieser politisch heiklen Phase ein echtes Zeichen. Also: Go, Canada, go!

 

Eastern Conference

 

Die Washington Capitals haben Platz 1 sicher.
Dahinter gibt es einen Vierkampf um Ränge 2 bis 5 (Carolina, Titelverteidiger Florida, Toronto, Tampa). Fast sicher in den Play-offs sind New Jersey und die mich sehr überraschenen Ottawa Senators mit Tim Stützle. Um den letzten freien Platz 8 rittern die Montreal Canadiens sowie die beiden Teams aus New York (Rangers und Islanders). 2 Teams dahinter t (Columbus und Detroit/Moritz Seider) müssen auf Aussetzer hoffen, der Rest darf für die nächste Saison planen..
Im Gegensatz zur NBA würde ich dem Achten gegen den Ersten Washington durchaus Play-off-Chancen einräumen, das gilt auch für den Westen.

 

Western Conference

 

Ein ähnliches Bild: Vorne auf Platz 1 souverän die Winnipeg Jets, dahinter ein wüstes Gerangel umd die Plätze, in dem gerade die Dallas Stars die besten Chancen auf Rang 2 haben.
Sicher in den Play-offs dabei sind dahinter (in der jetzigen Reihenfolge, die sich noch sehr ändern kann) die Las Vegas Knights, Colorado Avalanche, Edmonton Oilers, LA Kings und Minnesota Twins.
Auch hier gibt es noch ein Hauen und Stechen um Platz 8, in den die St. Louis Blues, Calgary Flames, Vancouver Canucks und sogar Utah Hockey Club verwickelt sind. Go, Calgary oder Vancouver

 

Owetschkins Torejagd, die Statistikler ist Nathas McKinnon von den Colorado Avalanche (10

 

Mindestens so spannend wie das Play-off-Rennen ist die Frage, ob Alexander Owetschkin von den Washington Capitals schon diese Saison den Allzeit-Torrekord von Wayne Gretzky (894) einstellen oder gar überbieten kann. Derzeit hält der Russe bei 888 Treffern: Er hat noch 12 Partien, um die 6 respektive 7 Tore zu erzielen. Statistich haut das zurzeit gerade so hin, denn Owetschkin war zuletzt in jedem zweiten Spiel erfolgreich.
Ich persönlich brauche das jetzt übrigens nicht unbedingt, dass der Putin-Freund Owetschkin den Rekord knackt, so sehr ich die unfassbare sportliche Leistung anerkenne. Spätestens in der neuen Saison wird es allerdings so oder so der Fall sein.

Weil wir schon bei den Stats sind: Leon Draisaitl führt mit 49 Treffern klar die Rangliste an. Ihm dürfte die Trophäe als bester Torjäger bei 11 Toren Vorsprung auf den Zweiten Nylander kaum noch zu nehmen sein. Und mit 101 Scorerpunkten hat er erneut einen dreistelligen Wert. Er kann jetzt also beruhigt seine Verletzung auskurieren und sich auf die Play-offs konzentrieren.
Bester Punktesammler ist Nathan McKinnon von den Colorado Avalanche, der auch mit Abstand die meisten Assists gab (77).

New Yorker Sportfestspiele

Blick über den Teich

Zwei Teams aus Big City in den Conference Finals der MLB, die Basketballerinnen der New York Livberty kämpfen um ihren ersten Titel, die Footballer der Giants und Jets bestreiten SNF und MNF, New Yorker Sportfans können dieser Tage sich aus dem normalen Leben verabschieden, und da habe ich die NHL und Pre Season der NBA noch gar nicht auf erwähnt.

MLB

CLEVELAND GUARDIANS – Detroit Tigers 7:3 (3:2)
Das musste ja so kommen: Tarik Slubal, der (nicht nur) von mir so hymnisch gelobte Pitcher der Tigers, kassierte den K.-o.-Schlag. Nach 4 wiederum sehr starken Innings hatte er sein persönliches Waterloo (ich greife extra nicht ganz so hoch in Regal …), als er im 5. Inning bei einer1:0-Führung seies Teams gleich 3 Hits in Folge kassierte, wobei das Detroiter Fielding auch nicht unbedingt eine Hilfe war. Geladene Bases also bei nur einem Aus. Es folgte: ein Hit by Pitch und damit der automatische Punkt zum Ausgleich. Jetzt trat Clevelands Lane Thomas mit 3 geladenen Bases an die Platte, und er drosch den Ball weit über den Zaun. Grand Slam also, und plötzlich stand es 1:5. Die Tigers kamen noch auf 3:5 heran, doch zwei weitere Punkte der Guardians beseitigten letzte Zweifel am Sieg. Cleveland hat damit als letztes Team die Conference Finals erreicht.

ALCS

New York Yankees – Cleveland Guardians (1. Spiele: So., 00:57, Mo., 02:08)
Hier die New Yorker Ausnahmespieler Juan Soto und Aaron Judge, dort Clevelands mannschaftliche Geschlossenheit. Die große Stärke der Guardians ist der Bullpen, der regelmäßig auch knappe Führungen nach Hause bringt. Die Yankees warten dagegen auf den Durchbruch von Judge, der in den Play-offs gegen die Kansas City Royals ohne Homerun blieb und insgesamt eine maue Hit-Statistik hat (nicht nur) für seine Verhältnisse. Gut für die Yankees, dass es trotzdem zu mehr als soliden Auftritten reicht mit ordentlichem Pitching und Schlagmänner, die immer wieder auf Base kommen.
🧠 Yankees ❤️ Guardians (aber nur, weil ich die Yankees nicht mag

NLCS

Los Angeles Dodgers – New York Mets (Erste Spiele: So., 02:08, Mo.,, 22:08)
Für mich die viel aufregendere Serie und die große Frage, ob die Mets ihre unglaubliche Form auch nach Kalifornien retten können. Ihre Aufholjagd seit August ist ohnehin schon ein Fall für die Geschichtsbücher mit wechselnden Helden. Auf der anderen Seite die immer hochgewetteten Dodgers mit den Superstars Shohei Ohtani und Mookie Betts. Während Ohtani relativ blass blieb (1 Homerun, Schlagdurchschnitt 0.200), „lieferte“ Betts gegen die San Diego Padres (2 Homeruns). Beide können allerdings noch viel mehr leisten, vor allem öfter auf Base kommen.
Ein Knackpunkt werden die Pitcher der Dodgers sein, wo sehr viel Verletzungspech die Rotation völlig durcheinandergebracht hat. Im Spiel 5 gegen die Padres überraschte der grandiose Yoshinobu Yamamoto mit 5 Shutout-Innings selbst die eigenen Fans. Fraglich, ob er und John Flaherty (SP in Spiel 1) derlei Kunststücke wiederholen können. Allerdings überzeugten die Mets-Pitcher auch nicht vollends, vor allem hinter Senga (Starting Pitcher Game 1) steht doch ein dickes Fragezeichen, weil er kaum geworfen hat bisher.
🧠 Dodgers ❤️ Mets

WNBA

So., 21:00: New York Liberty – Minnesota Lynx (0:1)
Schon ein Pflichtsieg für die New Yorkerinnen nach der dramatischen und überflüssigen Overtime-Niederlage in Spiel 1. Denn mit einem 0:2-Rückstand nach Minneapolis zu reisen, erscheint mir wenig erfolgsversprechend. Vor allem Sabrina Ionescu muss (noch) mehr die Initiative an sich reißen. Die Deutsche Leonie Fiebich hat sich in die Starting Five festgespielt, muss bei der Defense alledings ihre Foul-Problematik in den Griff bekommen. Nyara Sabally ist höchstens Ergänzung als Ersatz-Ersatz-Center..

NHL

Das nennt man woh einen völlig vepatzten Saisonstart der Edmonton Oilers. Der letztjährige Stanley-Cup-Finalist kassierte nach dem 0:6 gegen die Winnipeg Jets Samstagnachr beim 2:5  gegen die Chicago Blackhawks eine weitere herbe Heimpleite. 2:11 Tore nach 2 Spielen, das ist heftig und regt schon wieder zu Diskussionen vor allem über die Verteidigungsarbeit und hier vor allem das Unterzahlspiel (3 Gegentore bei 3 Strafzeiten) an. Leon Draisaitl hatte wenigstens ein persönliches Erflogserlebnis, traf mit seinem ersten Saisontor zum 2:4.

Liberty und Fiebich schon ab heute in den Finalspielen

Blick über den Teich

WNBA

Schon heute beginnt die best-of-5-Finalserie der Frauen zwischen den New York Liberty und den Minnesota Lynx. Das logische Endspiel, denn nach der regulären Spielzeit belegten diese Teams die Plätze 1 und 2. Ich sehe die Liberty als Favoritinnen, was nicht allzu viel heißen muss. Aber mit Breanna Stewart und Sabrina Ionescu haben sie zwei herausragende Spielerinnen. Die Deutsche Leonie Fiebich steht in der Starting Five: Mal sehen, ob die 1,93-Meter-Frau neben Verteidgungsarbeit auch den einen oder anderen Wurf nehmen darf.
Bei den Lynx sind vor allem Napheesa Collier, Courtney Williams und Kayla McBride zu beachten.

NHL

Wie schon geschrieben: ich werde die Liga zunächst hier nur unregelmäßig begleiten und  den Blick eher Blick auf außergewöhnliche Ergebnisse, Stats und Ähnliches sowie und die deutschen Spieler (inkl Marco Rossi von den Minnesota Wild aus Austria) richten (auch nicht immer alles) und natürlich „meine Finnen“. Mittwochnacht erlebte Leon Draisaitl mit den Edmonton Oilers beim Auftakt  schon tradtionellen inner-kanadischen Duell gegen die Winnipeg Jets ein 0:6-Debakel – und das zu Hause. Draisaitl stand dabei bei 2 Gegentreffern auf dem Eis und schoss dreimal erfolglos aufs Tor.
Außerdem bemerkenswert: Das neue Team aus Utah, das noch keinen Namen hat, sondern diese Saison unter Utah Hockey Club firmiert, gewann sein erstes Spiel mit 5:2 gegen die Chicago Blackhawks. Gut 11 000 Zuschauer waren ins Delta Center gekommen. Zu den NBA-Basketballern der Jazz sind es durchschnittlich mehr als 17 000, das ist also noch ausbaufähig. Utah Hockey Club hat die Franchise der Arizona Coyotes mit allen Rechten und Spielern übernommen.

Das wird die Woche, die wird

Start der internationalen Wettbewerbe im Fußball, und nach und nach beginnen auch die nationalen Ligen ihren Betrieb wie diese Woche die DEL. Außerdem interessiert mich vor allem der Fortgang in der Fomel 1.

Champions League im neuen Gewand

Die Gruppenphase ist tot, es lebe die Ein-Liga-Vorrunde. So könnte man die Neuordnung der europäischen Wettbewerbe bezeichnen, die ab heute beginnen. Die erste Woche gehört exklusiv der Champions League, wo sich 36 Teams messen. Nächste Woche ziehen Europa und Conference League nach.
Größer, spannender, besser, verspricht es die UEFA, und die übertragenden Sender (in Deutschland: DAZN und Prime) sowie einige Medien (Bild) äffen es nach.
– Zumindest das „Mehr“ stimmt: Insgesamt 203 Spiele gibt es, und jedes Team hat garantierte 8 Partien anstatt wie bisher 6 in der Vorrunde.
– aber das „Spannend“ wage ich zu bezweifeln, denn von den 36 Teams kommen gleich 24 in die K.-o.-Runde. Für die großen Mannschaften wird es nahezu unmöglich auszuscheiden, weil es nicht mehr die sogenannten Todesgruppen gibt und Niederlagen zum Auftakt leichter zu kompensieren sind. Dieses Jahr gibt es wenigstens den Spannungsbogen der Premiere und den aufregenden Umstand, dass sich in sämtlichen Topligen zumindest ein Überraschungs-Team qualifiziert hat, dass sehr lange (VfB Stuttgart) oder noch nie (Aston Villa, FC Girona, FC Bologna, Stade Brest) in der Königsklasse gespielt hat und dementsprechend schlecht gesetzt war.

DEL eröffnet die Saison

Wie gehabt sind 14 Teams dabei und zwar dieselben wie in der vewgangenen Saison, weil der sporltiche Aufsteiger nicht die sonstigen Kriterien erfülltt haben. Profitiert hat davon der eigentliche Absteiger Augsburger Panther, die gleich mit dem Eröffnungsspiel am zu Hause gegen den ERC Ingolstadt belohnt werden.
Der Modus bleibt der gleiche: Vorrunde mit einer Doppelrunde, also 52 Spiele, danach Play-Ins und ab dem Viertelfinale Best-of-7-Serien.
Klarer Favorit ist für mich Red Bull München. Die bestreiten ihre Heimspiele im brandneuen SAP Garden, der nächste Woche mit der Partie gegen den NHL-Club Buffalo Sabres (mit dem Münchner JJ Peterka) feierlich eröffnet wird mit Kartenschnäppchen zum Preis von mehr als 100 Euro. Ohne mich. Ansonsten die übrigen Verdächtigen Eisbären Berlin, Adler Mannheim und sicher die eine oder andere positive wie negative Überraschung.

Auch Basketballer starten

Hier sind nur noch 17 Teams dabei mit der unglücklichen Folge, dass pro Spieltag ein Club aussetzen muss. Auch hier kommt der Favorit aus München. Der FC Bayern Basketball hat das klar das größte Budget und sich den überaus erfolgreichen Weltmeister-Trainer Gordie Herbert als Coach geangelt. Hinderlich könnte höchstens die  Euroleague sein, die die Münchner gleichzeitig bestreiten und wo sie sehr viele Kräfte lassen müssen auch wegen anstrengender Reisen in die Türkei und Spanien. Alba Berlin ist mal wieder der Findungsphase, und ob die Chemnitz 99ers ihre Sensations-Saison wiederholen können, die sie mit dem Champions-League-Triumph krönten (im Basketball allerdings nur der drittwichtigste internationale Wettbewerb), muss sich zeigen.

Hochspannung in der Formel 1

Nach dem Thrill von Baku geht es diese Woche gleich auf dem nächsten Stadtkurs in Singapur weiter. Das ist ohnehin ein spektakuläres Rennen bei Nacht unter gleißendem Flutlicht, und jetzt ist es auch noch völlig offen. Zwar führt in der WM-Wertung noch Max Verstappen relativ klar, doch sein Red Bull ist nicht mehr das schnellste Auto im Feld. McLaren mit dem nächsten Verfolger Lando Norris und dem grandiosen Baku-Sieger Oscar Piastri ist zurzeit klar schneller, Ferrari und vielleicht sogar Mercedes haben das Brause-Team ebenfalls überholt. Das kann sich natürlich auch wieder zurückändern, zumal auf einem so unvorhersehbaren Kurs wie im Stadtstaat Singapur. Das Rennen startet am Sonntag um 14 Uhr, die Qualiffikation am Samstag um 15 Uhr, jeweils RTL und Sky.

Endspiel im europäischen Football

In der Arena AufSchalke trifft Titelverteidiger Rhein Fire auf die Vienna Vikings. Die Vienna Vikings sind bisher in der gesamten Saison ungeschlagen, allerdings waren die Gegner meist eine Klasse zu schwach. Eine Einschätzung ist deshalb verdammt schwierig. Gespannt bin ich auf die Zuschauerzahl in Gelsenkirchen. Football-Boomland Deutschland überhaupt oder nur in der NFL?

Und sonst?

  • Fußball-Bundesliga: Wie immer nach Europacup-Wochen gibt es 3 Sonntagsspiele. Schlager des 4. Spieltags ist die Partie zwischen den Champions-League-Teilnehmern VfB Stuttgart und Borussia Dortmund (So., 17.30). Tabellenführer Bayern München muss zu Werder Bremen, und im Duell der bisher punktelosen VfL Bochum und Holstein Kiel gibt es das erste Erfolgserlebnis für mindestens eine der beiden Mannschaften (jeweils Sa., 15.30).
  • Internationaler Fußball: In der Premier League steht ein absolutes Topspiel an. Meister Manchester City empfängt den Zweiten FC Arsenal, die schon wieder an der Spitze stehen (So., 17.30).
    In der Serie A spielt Juventus Turin gegen die SSC Neapel  (Sa., 18.00). Die Napolitaner wollen ihre furchtbare Saison wiedergutmachen und haben ihre letzten 3 Spiele gewonnen. Am Sonntag folgt noch das Mailänder Derby zwischen Inter und Milan (20.30). Beide Clubs planen den Bau eines neuen gemeinsamen Stadions, wie vergangene Woche verlautete.
    In La Liga will der FC Barcelona auch am 6. Spieltag beim FC Villarreal seine Siegesserie fortsetzen (So., 18.30).
  • Nationale Ligen: Schlager der Handball-Bundesliga ist das Duell zwischen Titelträger SC Magdeburg und Rekordmeister THW Kiel. Die Kieler haben bereits eine Saison-Niederlage hinehmen müssen bei den Rhein-Neckar Löwen. Verlieren sie auch an der Börde, dürfte es schon ungemütlich werden.
    In der GFL beginnen die Play-offs. Haushoher Favorit auf den Titel sind die Potsdam Royals, die alle 12 Vorrundenbegegnungen gewonnen haben und dabei ein Punktverhältnis von 748:151 erzielten, also durchschnittlich mit 62:13 gewannen.
  • Internationale Wettbewerbe: Im Handball spielen die Füchse Berlin in der Champions League bei Eurofarm Pelister, ein Club aus Nordmazedonien (Mi., 18.30). Der SC Magdeburg empängt tags darauf Kolstad aus Dänemark (20.45).
  • Weltsport: Die Straßenrad-WM beginnt am Sonntag in Zürich mit dem Zeitfahren der Frauen.
    Die Tennisprofis sind nach Asien gezogen und bestreiten Männer-Turniere in China (Chegdu, Handzhou) sowie Frauen-Turniere in Seoul und Hua Hin/Thailand. Die Stars der Szene machen noch Pause.
    Ein Höhepunkt der DP Tour der Golfer (früher European Tour) sind die BMW Championships auf dem Traditionskurs in Wentworth. Es ist mit 9 Millionen Dollar dotiert.