von Münchner Löwe | Jan. 11, 2025 | Allgemein, Tennis
Schon heute Nacht startet der erste erste Tennis-Grand-Slam: Die Australian Open sind mein Lieblingsturnier vor allem auch wegen der ausgelassenen Stimmung: nicht so rabiat wie die US Open, nicht so feindselig, wie das Pariser Publikum sein kann und auch nicht dieses aufgesetzt vornehme in Wimbledon mit diesem aus der Zeit gefallenen Weiße-Kleidung-Befehl, der Jahr für Jahr strikter zu werden scheint..
Wie in Paris haben die Organisatoren erkannt, dass mit einem 15. Tag noch mehr Geld zu scheffeln ist, weswegen in Melbourne schon am Sonntag begonnen wird. Zumindest an den ersten Tagen wird es sosein, dass es auf den Showcourts am Nachmittag (also in der Nacht-Session unserer Zeit) und am Abend je zwei Partien zur Austragung kommen, im Zweifel je eines bei den Frauen und den Männern.
In Deutschland wird Eurosport übertragen, über den Ableger discovery+ sogar jedes einzelne Spiel, auch die im Doppel und Mixed. Mal sehen, wie das relive funktioniert. Ich werde das Turnier begleiten und mich hier immer melden, wenn außergewöhnliche Dinge passieren.
Meine Vorfreude ist jedoch arg getrübt. Noch immer sind die beiden Doping-Fälle Jannik Sinner und Iga Swiatek nicht vollends geklärt. Bei Sinner steht immer noch die Entscheidung des CAS aus, der über den Einspruch des Tennis-Verbandes der Weltdoping-Agentur gegen den Quasi-Freispruch des Tennis-Verbandes erst im Frühjahr zu befinden gedenkt. Ein echtes Unding, über das ich mich schon genug aufgeregt habe. https://blickueberdenteich.de/der-fall-jannik-sinner-stinkt-zum-himmel/
Der Fall Swiatek scheint gar schon zu den Akten gelegt.
Nun denn: Sinner geht als Favorit ins Turnier nach seinem unglaublichen Jahr mit 2-Grand-Slam-Triumphen und insgesamt nur sechs Niederlagen. Natürlich bleibt abzuwarten, wie er die Tenis-Pause überstanden hat. Als härteste Kontrahenten sehe ich (wie gehabt) Carlos Alcáraz und Sascha Zverev. Beim Deutschen wird es wieder darauf ankommen, dass er in den ersten Runden möglichst wenig Kraft verbraucht.
Extrem gespannt bin ich tatsächlich auf Novak Djokovic. Nach seinem eher missglückten Jahr (für ihn sel bst war allerdings der Olympiasieg von allergrößter Bedeutung) geht er tatsdächlich noch einmal mit frischer Motivation das Unternehmen 25. Grand-Slam-Sieg an. Ende 2024 verblüffte er die Tennis-Welt, als er seinen ehemaligen Kontrahenten Andy Murray ins Trainer-Team holte. Der Brite wird Djokovic nicht das Tennisspielen neu beibringen, aber sicher den einen oder anderen Tipp geben, wie er sich vielleicht in der einen oder anderen Situation anders verhält. Das kann tatsächlich klappen, was ich persönlich allerdings nicht hoffe …
Ein neues Tennis-Jahr bedeutet ja immer auch der Blick auf neue Spieler. Sehr beachtenswert vielleicht schon in Melbourne sind vor allem de Tscheche Jakub Mensik und der Franzose Arthur Fils, die schon an die Weltklasse-Tür anklopfen.
Bei den Frauen sehe ich Aryna Sabalenka mindestens so weit vorne wie Sinner bei den Männern. Wenn die Weißrussin ihr Spiel auch nur einigermaßen zusammenhält, ist sie nur ganz schwer zu schlagen. Am ehesten eben noch von Swiatek und Coco Gauff, die mit dem Selbstvertrauen des Erfolgs im United Cup nach Melbourne gekommen ist. Motiviert genug, ihr eher grausamnes Jahr 2024 vergessen zu machen, ist sie auch dank des neuen Trainers Matt Daly.
Deutsche Teilnehmer
Gerade mal acht sind im Hauptfeld, fünf Männer und 3 Frauen. Dominic Köpfer hat die Quali überstanden und wird gleich mit einem Abendspiel oin der Margaret-Court-Arena gegen den Australier Jordan Thompson und Gänsehaut-Atmosphäre belohnt. Für Daniel Altmaier (vs Francisco Comesana), Jan-Lennard Struff (Felix Auger-Aliassime) und Yannik Hanfmann (Marcos Giron) wäre jeder Rundengewinn schon ein Erfolg. Gleiches gilt für Tatjana Maria (Bernarda Pera), Laura Siegemund (Hailey Baptiste) und Jule Niemeier (Maja Chawinska). Alexander Zverev wiederum beginnt sein Unternehmen Grand-Slam-Erfolg schon morgen früh in der Rod-Laver-Arena gegen den unberechenbaren Franzosen Louis Pouille.
von Münchner Löwe | Jan. 7, 2025 | Allgemein
Fußball, Football, Winter- und Hallensport, das erwartet uns nach Weihnachts- und Silversterfeierei.
Bayer jagt Bayern – und wer sonst?
Die einen haben schon Entzugs-Erscheinungen, für andere wie mich kommt die Rückkehr der Fußball-Biundesliga mindestens eine Woche zu früh. Doch um ihren pickepackevollen (Wording by Arnd Zeigler) Spielplan durcgibt es gleich einen echten Schlagerhzubekommen, beginnt das Oberhaus jetzt schon. Zumal noch zwei HJinrundenspieltage auf dem Programm stehen. Am Freitag empfängt Borussia Dortmund Meister Bayer Leverkusen, das sich nach eher verkorkstem Start nach zuletzt 6 Siegen in Folge als Bayern-Verfolger Nummer 1 positioniert hat mit nur noch 4 Punkten Rückstand. Borusia Dortmund dagegen braucht unbedingt selbst einen Sieg, um überhaupt noch seriös in den Titelkampf einzugreifen . Auf die Vorbereitung und vor allem die Testspiele gebe ich wenig bis nichts.
Die Bayern ihrerseits haben am Samstagabend die Partie bei Borussia Mönchengladbach – eine für sie immer recht heikle Aufgabe, die sie nicht immer siegreich bewältigen. Gleich ein echter Wahrsager steht dem 1. FC Union und dem neuen Trainer Steffen Baumgart beim 1. FC Heidenheim bevor.
NFL macht ernst
Siegen oder fliegen, heißt es ab Samstag in der NFL, wenn die erste K.o.-Runde ansteht. Hier erst mal nur die Ansetzungen, mehr dazu in einem gesonderten Text wahrscheinlich am Freitag.
AFC
Freilos: Kansas City Chiefs
Sa., 22.30: Houston Texans vs Los Angeles Chargers
So., 02:00: Baltimore Ravens – Pittsburgh Steelers
So., 19:00: Buffalo Bills – Denver Broncos
NFC
Freilos: Detroit Lions
So., 22.30: Philadelphia Eagles – Green Bay Packes
Mo., 02:00: Tampa Bay Buccaneers – Washington Commanders
Di., 02:00: Los Angeres Rams – Minnesota Vikings
Linus Strasser unter Druck
Der Januar ist für die Männer immer auch der Monat der Slalom-Artisten mit einigen Traditionsrennen (Wengen, Kitz, Schladming). Den Anfang macht schon am Mittwoch Madonna di Campiglio, das ausnahmsweise erst jetzt und nicht schon im Dezember zur Austragung kommt. Es folgen zwei Rennen in Adelboden (Riesenslalom, Slalom) mit dem fantastischen wie furchteinflößenden Schluss-Steilhang hinab in eine echte Stadion-Kuli, Manuel Feller hat dagegen ebenfalls noch Nacholbedarf nach einigen Ausfällen.sse, Schweizer Kuhglocken inklusive.
Linus Strasser muss nach sehr mäßigem Saisonstart (noch kein Podestplatz) jetzt liefern, sonst wird es mit Sicherheit nichts mehr mit dem angestrebten Sieg in der Slalom-Weltcup-Wertung. Clement Noel ist bisher das Maß aller Dinge. Im Riesenslalom hat Marc Odermatt die Verhälnisse nach dem Ausfall im ersten Rennen wieder geradegerückt: Er ist in der Heimat klar favorisiert.
Die Frauen bestreiten zwei Speedrennen in St. Anton, am Samstag die Abfahrt, am Sonntag den Super-G. Mal sehen, wie sich Rückkehrerin Lindsey Vonn beim 2. Auftritt schlägt, ansonsten sehe ich Lara Gut-Behrami und die mannschaftlich extrem starke italienische Mannschaft um Sofia Goggia vorn.
Festwochen im Biathlon
In Oberhof gibt es zwar wenig Schnee, dafür aber umso mehr Begeisterung. Und gerade das deutsche Frauen-Team um Selcup-Leaderin Franziska Preuß gibt Anlass zur Hoffnung auf den einen oder anderen Podestplatz. Die gute Nachricht: Bisher gibt es keine Nachrichten um gesundheitliche Beschwerden der Franzi, die sie sonst in hässlicher Regelmäßgkeit gerade um die Jahreswende ereilen. Sie dürfte also fit sein, ob sie ihre Dezember-Topform ins neue Jahr transportiert hat, bleibt allerdings abzuwarten, denn gerade dien französischen Frauen um Julia Simon sehen Aufholbedarf.
Bei den Männern sind die Deutschen bestenfalls Außenseiter; es geht wie immer nur um die Frage, ob und in welcher Art Überflieger Johannes Tignes Boe die Rennen dominiert. Auf dem Programm stehen ab Donnerstag Sprint, Verfolgung sowie am Sonntag Mixed-Staffel und Single-Mixed-Staffel. Nächste Woche folgt dann der Ruhpolding-Roar.
Und sonst?
- Internationaler Fußball: Heute und morgen finden die Halbfinali im englischen Liga-Cup statt. Heute empfängt der FC Arsenal Newcastle United, am Mittwoch kopmmt es zum Duell der in der Liga darbenden Tottenham Hotspur gegen Tabellenführer FC Liverpool.
Am Wochenende greifen Erst- und Zweitliga-Clubs erstmals ins Geschehen des FA-Cups ein.
Super-Cup in Saudi-Arabien: Nach Italien und dem spektakulärem Final-Triumph von Milan im Mailänder Stadtderby gegen Intersind jetzt die Spanier mit ihrem Final Four am Start, nicht in Riad, sondern in Dschiddah. Am Mittwoch spielt Athletic Bilbao gegen den F Barcelona, tags darauf Real Madrid gegen RCD Mallorca. Die Daheimgebliebenen bestreiten Ligaspiele. Dabei kann Atlético mit einem Sieg gegen Osasuna die Tabellenführung wieder übernehmen.
- Basketball: Weiter geht die Hatz zwischen BBL und europäischen Wettbewerben. Bayern München zeigte bei Alba Berlin klaren Kräfteverlust, die Aufgaben in Euroleague (Donnerstag bei Olympiakos Piräus) und BBL (Sonntag beim Sensationsclub Heidelberg) werden nicht einfacher.
- Handball: Die Männer bestreiten letzte Testspiele vor der WM ab 14. Januar in Norwegen, Dänemark und Kroatien. Das deutsche Team hat am Donnerstag in Hamburg den letzten Test gegen Brasilien (18.30/zdf livestream)
- Motorsport: Im Mittelpunkt steht die Wüstenrallye Paris-Dakar die schon in der zweiten Woche ist. Wens interessiert …
von Münchner Löwe | Dez. 30, 2024 | Allgemein, Wochenrückschau
Viel Wintersport, die NFL biegt in die Zielgerade ein. Außerdem fliegen weltmeisterliche Darts-Pfeile im Ally Pally
Bormio zu heftig?
Um es gleich zu sagen. Die Stelvio-Abfahrt in Bormio ist meine liebste im Kalender. Ich finde sie noch attraktiver und auch schwieriger als Hahenkamm in Kitzbühel (als Nicht-Österreicher darf ich das schreiben). Doch der Grat zwischen schwierig zu fahren und zu schwierig zu fahren ist äußerst schmal. Und wenn dann am Renwochenede ein halbes Dutzend der besten Skifahrer der Welt ins Krankenhaus müssen mit zum Teil zumindest saisonbeendenden Verletzungen, wirft das natürlich kein gutes Licht auf die Strecke.
Gerade weil mein absoluter Downhill-Liebling Cyprien Sarrazin sich bei einem Trainingssturz so schwere Kopfverletzungen zu gefügt hat, dass er zeitweise in ien künstliches Koma versetzt werden musste, ist meine Freude an der Abfahrt doch getrübt. Das Hauptproblem ist: Jeder Rennfahrer riskiert alles, muss eben halt alles riskieren, um ganz vorn dabei zu sein. Das Material wird bis zur Grenze des Erlaubten ausgereizt (Sarrazin fährt seit letztem Winter mit eine künstlichen Karbonschiene am Schienbein, um noch mehr Druck auf die Skier geben zu können). Natürlkch könnten und sollten die Streckenbauer, setzter und -Präparierer. die Pisten sicherer machen, aber hundertprozentige Sicherheit wird es im alpinen Skisport nie geben. So zog sich Mikaela Shiffrin im Riesenslalom eine offenbar schwere Unterleibsverletzung zu (weil sie sich an einer Stange aufgespießt hat, die sie zu einer längeren, vielleicht sogar saisonbeendenden Pause zwingt.
Der Zwiespalt bleibt und s für mich nicht aufzulösen. Die Abfgahrt und der Super-G am Wochenende waren zwei fantastische Rennen, die den fahrern alles abverlangt haben. Es gab zwei erstaunliche Premierensieger: Der Schweizer Alexis Monney gewann die Abfahrt, den Super-G sicherte sich ebenfalls überrasschend der norwegische Shooting-Star Fredrik Moeller, der diese Saison schon starke Ergebnisse hatte, vor dem Österreicher Vincent Kriechmayr und dem erneut unglaublichen Monney. Die Schweizer Speedfahrer dominieren: In beiden Rennen kamen vier Eidgenossen unter die ersten Sechs. Ein Achtungszeichen des gerupften deutschen Teams setzte Simon Jocher mit Rang 13 in der Abfahrt.
Die Frauen bestritten traditionsgemäß zwischen den Jahren Riesenslalom und Slalom am Semmering. Federica Brignone gewann den RS souverän vor der Schwedin Sara Hector und Alice Robinson aus Neuseeland.. Eine Klasse für sich war im Slalom die Kroatin Zrinka Ljutic, die bei ihrem ersten Weltcupsieg überhaupt 1,75 Sekunden Vorsprung auf Lena Dürr aus Germering hatte. In Abwesenheit der beiden absoluten Slalom-Dominatorinnen der vergangenen Jahre Mikaela Shiffrin und Petra Vlhova fand Dürr erneut ihre Meisterin. Emma Aicher als Achte schaffte das direkte WM-Limit, aber die Allrounderin braucht mal ein absolutes top-Ergebnis
Österreichs Adler fliegen weeeiiit
Pius Paschke durfte und darf sich auch noch Hoffnungen auf den ersten deutschen Sieg bei der Vierschanzentounee machen, führt er doch als einer Reihe von top-Resultaten auf seine alten Tage (34) die Weltcup-Wertung an. Doch das erste Springen auf der Schattenbergschanze in Oberstdorf zeigt: Der Sieg führt nur übers Team Austria. Dieses feierte durch Stefan Kraft, Jan Hörl und Daniel Tschofenig einen Dreifach-Erfolg. Schon bei der Generalprobe vor einer Woche in Engelberg belegten Österreichs Athleten bei zwei Wettbewerben fünf von sechs möglichen Podestplätze. Die Form ist zudem stark steigend.
Pius Paschke enttäuschte keineswegs, wahrte mit Platz 4 und 13 Punkten Rückstand auf Kraft die Chance auf den Gesamterfolg. Aber der wird kompliziert, Wie es aussieht, muss er über sich hinauswachsen, denn auf einen Komplettausfall sollte er nicht hoffen, und das will er wahrscheinlich auch nicht. Was auffällt und zu denken gibt aus deutscher Sicht: Außer Paschke schafften es lediglich Karl Geiger und Andreas Wellinger in den 2. Durchgang, in dem Geiger mit einem großartigen Versuch noch auf Platz 8.
Weltmeister Humphries raus
Das Favoritensterben im Ally Pally fand am Sonntag den vorläufigen Höhepunkt. Bereits nach dem Achtelfinale muss Weltmeister Luke Humphries seine Dartspfeile einpacken. Er unterlag Peter Wright, wie immer mit auffälliger Haarpracht und Schlangen-Tattoo, und kann somit seinen Titel nicht verteidigen.
Die zahlreichen deutschen Fans im Ally Pally müssen ohne nationalen Favoriten auskommen. Als Letzter scheiterte ebenfalls im Achtelfinale Ricardo Pietreczko, der beim 0:4 gegen den Engländer Nathan Aspinall keine Chance hatte, abe auch an die guten Vorstellungen der vergangenen Runden nicht herankam. Top-Favorit Luke Littler ist dagegen ebenso noch im Rennen wie Michael van Gerwen.
Schaffen die Bengals das Play-off-Wunder
Vor dem 17. und vorletzten Spieltag der NFL wurden die Chancen dafür mit 5 Prozent taxiert. Die sind immerhin nach einem absurden Overtime-Sieg gegen die Denver Broncos nicht auf Null gesunken. Eine derartige Overtime habe ich noch nie gesehen. Etwa Zwei Minuten vor Schluss hatte Bengals-Kicker Cade York beim Stand von 24:24 die Chance auf ein game-winning Field Goal, er setzte den Ball an die Stange. Ein echtes Drama für York, der erst während der Saison den enttäuschenden Evan McPherson als Kicker abläste. Doch die Benglas brauchten unbedingt einen Sieg, um die theoretische Chance zu wahren. Tatsächlich hielten sie den Broncos-Angriff in Schach und ließen nur drei Versuche und einen Punt zu. Danach führte der überagende Joe Burrow Cinci übers Feld. Diesmal verließen sie sich nicht auf ein Field Goal. Vielmehr bediente Burro Ty Higgins in der Endzone zum Touchdown und den Sieg.
Um tatsächlich noch in die Play-offs zu rutschen, müssen sie nicht nur gegen den Erzrivalen Pittsburgh Steelers gewinnen, sondern auch auf eine Niederlage der Broncos gegen die Chiefs hoffen , die vielleicht/wahrscheinlich in zweiter Besetzung spielen. Und damit nicht genug: Zudem dürfen die Miami Dolphins nicht bei den New York Jets gewinnen. Gegen die Jets, diese entsetzliche Trümmertruppe. Die Chancen leigen jetzt bestenfalls bei 6 Prozent
In brillanter Manier haben sich mal wieder die Indianapolis Colts um ihre Play-off-Chancen gebracht. Sie verloren nach einer absolut indiskutablen Leistung vor allem in der Defensive bei den New York Giants mit 33:45. Nieman war wahrscheinlich mehr ob dieses Sieges erstaunt als die New Yorker selbst. Drake Maye brachte 4 Touchdown-Pässe an den Mann. Der Sieg kam gar ungelegen für die Giants, die jetzt nicht mehr dass allerschlechteste Team der Liga ist: die zweifelhafte Ehre, die mit dem Nummer-1-Draftpick belohnt wird.
Immer noch spannend ist das Rennen um den 1. Platz in der NFC: Die Minnesota Vikings bezwangen dank eines formidablen Sam Darmold die Green Bay Packers, die es am Ende allerdings noch mal erstaunlich spannend machten. Ebenfalls im Rennen sind die Philadelphia Eagles und die Detroit Lions, die allerdings heute Abend noch bei den ersatzgeschwächten San Francisco 49ers (zum letzten Monday Night Game der Saison) antreten. Nächsten Sonntag kommt es dann in Detroit zu direkten und entscheidenden Duell.
Weihnachtszeit – schlecht für manchen Fußball-Trainer
Der 1. FC Union jedenfalls hatte den Schuldigen für die sieglose Zeit parat und feuerte Trainer Bo Svensson, der erst seit Saisonbeginn die Wuhlheider trainierte. Der Nachfolger steht schon fest. Heute gaben die Eisernen bekannt, dass künftig Steffen Baumgart das sportliche Sagen hat. Der gebürtige Rostocker hatte 2002 bis 2004 für die Köpenicker als Stürmer und sich in die Herzen der Fans gespielt. Kurios: Sportdirektor Horst Heldt hat Baumgart schon einmal als Trainer verpflichtet. 2021 holte er ihn zum 1. FC Köln, wo Baumgart zunächst eine durchaus erfolgreiche Zeit hatte. Gleich die ersten Spiele werden jetzt für Baumgart und Union wegweisend. Nach der Winterpause geht es gegen die Kellerkinder 1. FC Heidenheim und FC Augsburg.
In der 2. Liga feuerte Hannover 96 Stefan Leitl und holte Andre Breitenreiter zurück, der mit Hannover bereits 2017 den Aufstieg geschafft hatte. Die Niedersachsen haben auch jetzt noch alle Chancen, stehen sie doch nur 2 Punkte hinter Platz 3. Trotzdem den Trainer zu entlassen, das muss auch nicht jeder verstehen.
von Münchner Löwe | Dez. 12, 2024 | Allgemein
Dass Markus Lanz eher der Union zugeneigt ist, wird der Südtiroler selbst kaum bestreiten wollen, es wäre auch zu unglaubwürdig. Dass er sich allerdings in der nach ihm benannten Talkshow zum Pressesprecher und kumpeligen Stichwortgeber des ehemaligen Fiananzministers Theo Waigel aufschwingt (oder ist das doch eher ein duckmäuserisches Kriechen und Schleimen?), hätte ich in der Form dann doch nicht erwartet.
Es geht überhaupt nicht darum, dass er den 85-jährigen, geistig und körperlich beneidenswert fitten Waigel als einzigen Gast begrüßte, das macht er ja häufig. Aber Waigel (Sportbezug: Er ist mit der ehemaligen Klasseskifahrerin und Silbermedaillengewinnerin bei Olympia und WMs Irene Epple verheiratet) unwidersprochen auf die SPD und vor allem den Grünen-Habeck schimpfen (eher: schwadronieren) ließ, fand ich doch befremdlich.
Es ist bei Lanz eher Regel als Ausnahme, den Gesprächspartner permanent ins Wort zu fallen, weil er eh alles besser weiß (zu wissen glaubt). Jetzt durfte Waigel in epischer Breite, aber reichlich unkonkret alles als katastrophal abkanzeln. Habeck habe alles, abe auch alles falsch gemacht. Und die Lindner-FDP stellte er als armes Opfer der beiden bösen linken Parteien hin. Wo war hier zB die Frage, ob er Lindner glaubt, dass er vom DDay-Papier nichts wusste und ob nicht Scholz ein klitzekleines Bisschen recht habe, den FDP-Chef abzukanzlern. Auch keinerlei Frage nach den fantastischen CSU-Verkehrsministern, die die Bahn völlig ruiniert haben. Das mit viel krimineller Energie durchgepaukte Mautdebakel wurde fast lächeln als dummer Fehler abgetan. Und als Waigel (sicher nicht ganz zu Unrecht) bemängelte, die Koalition habe ihren Bürgern zu wenig zugemutet: Wo blieb da das naheliegende Nachhaken, dass diese Regierung Landwirten Subventionen kürzen wollte, dies aber von der Union und vor allem der Bauern-freundlichen CSU wieder einkassiert wurde.
Waigel durfte in der Vergangenheit schwelgen, wo man sich zwar gegenseitig kritisert habe doch menschlich respektiert. Dass die CSU Willy Brand als „Volksverräter“ hinstellte wg der Ostverträge und des Kniefalls zu Warschau und ihn „an die Wand stellen“ wollte – das war natürlich kein Thema.
Ein Waigel-Interview hätte durchaus interessant werden können. So war es eine vertane Chance, die höchstens in CSU-Werbefilmchen gut herüberkommt.
von Münchner Löwe | Dez. 6, 2024 | Allgemein, Fußball, sportpolitik
Nächste Woche werden auf einer FIFA-Sitzung die WM-Gastgeber für 2030 und 2034 vergeben. Das Besondere und Absonderliche: Es gibt jeweils nur einen Kandidaten und es gibt nur eine Abstimmung, die auch keine geheime Wahl, sondern online geschieht. Es steht also jetzt schon fest, dass es 2030 zur obskuren 3-Kontinente-WM (je ein Spiele: Argentinien, Paraguay, Uruguay, dazu Marokko, Portugal und vor allem Spanien. 2034 kommt dann im Zuge der Kontinente-Rotation gezwungenermaßen Asien und damit Saudi-Arabien zum Zug, weil Australien dankend abwinkte.
So weit, so schlecht und traurig genug. Gerade ein Gastgeber Saudi-Arabien weckt bei Menschenrechtlern schlimmste Befürchtungen in punkto Frauenfeindlichkeit, katastrophale Bedingungen für die Stadion-Bauarbeiter. Katar mal 10, möge man sich das vorstellen, kritisieren Umwelt- und Menschenrechsverbände. Auch Fangruppen protestieren gegen die erneute Wüsten-WM.
Und die Verbände, gerade die in Europa? Sie tun: nicht, nada, niente. Das liegt natürlich an der perfiden Zusammenführung der Wahlen für 2030 und 2034. Man kann also nur gemeinsam beide Kandidaten gutheißen ode ablehnen oder sich enthalten, was aeiner Ablehnung gleichkommt. Diese Zusammenlegung, das dear FIFA-Chef Gianni Infantino praktisch im Alleingang verfügte, sorgte zwar durchaus für Grummeln, aber alle fügten sich, auch der DFB, immerhin der größte Sportverband der Welt und somit auch der größte Fußball-Verband der Welt. Kein Aufbefehren, nichts.
Die jetzige Zwickmühle sehe ich natürlich auch: Ein Nein des DFB zu Saudi-Arabien hätte unweigerlich auch ein Nein für die beiden befreundeten Europa-Verbände Spanien und Portugal zur Folge. Wobei auch dazu anzumerken sei, dass diese WM mit dem Südamerika-Trip auch der helle Wahnsinn ist, auch eine der fantastischen Infantino-Ideen.
Aber jetzt soll es um das Ja des DFB zu Saudi-Arabien gehen: Und dass es diese Ja-Stimme gibt, ist seit heute offiziell. Einstimmig beschloss das Präsidium dieses Votum, das der Chef Bernd Neuendorff nächste Woche also online abgibt. „Es gab keine Stimme, die gesagt hat, dass wir hier falsch unterwegs sind“ versicherte. er. Es hatte also keiner den Mut, aufzubegehren gegen diesen Schritt, der den Gipfel des Sportswashing, das Saudi-Arabien betreibt, anzweifelt. Es gab also niemanden, der den absoluten Unrechtsstaat geißelt, der Kritiker gerne mal auch im Ausland verfolgen und ermorden lässt. Neuendorff nannte das „kritisch“, welch ein Euphemismus. Vielleicht hatte vielleicht der oder die andere (es gibt mittlerweile sogar mehr als eine Frau im Präsidium) Bedenken, doch da fehlte der Mut, frei nach Oliver Kahn (man möge mir verzeihen): die Eier, die Cojones, die Balls. Niemand will es sich verscherzen mit, ja mit wem eigentlich? Mit Neuendorff??? Und wwarum eigentlich zieht der DFB so erbärmlich den Schwanz ein? Man habe Angst, isoliert zu werden bei einem Nein, betont Neuendorff. Und dieses Nein wäre auch rein symbolhaft, weil Saudi-Arabien ohnehin gewählt würde. Und so folgert Neuendorff in verquerer Logik: Nur, wenn der DFB jetzt Ja zu Saudi-Arabien sage und die Menschenrechte somit ignoriere, könne der Verband seriös danach auf Menschenrechte pochen.
Meine Kritik an Sportverbänden und ihren Repräsentanten ist jedem bekannt, der hier länger dabei ist. Aber dieses Gebahren ist ein weiterer Tiefpunkt. Nicht, dass ich Herrn Neuendorff selbst auch nur ansatzweise Mut oder so etwas zugetraut hätte. Aber dass alle im Verband wie die Lemminge folgen, zum tausendsten Mal die Stimmen der Fans nicht einmal ignoriert werden, macht mich traurig, ja fuchsteufelswütend. Getrieben von purer Geldgier, riesigem Geltungsdrang wird hier abgestimmt, weil ja sonst angeblich nie, nie, nie mehr Deutschland auch nur das geringste mehr zu sagen haben oder sogar Gastgeber eines Sommermärchens. Die Fußballer dürfen es dann 2034 ausbaden (was ich hoffentlich noch erlebe), und wie das dann fantastisch schiefgeht, haben wir 2022 gesehen. Also heißt das Motto: Nimm jedes Geld und ignoriere auch die schlimmsten Schandtaten.
von Münchner Löwe | Dez. 2, 2024 | Allgemein, Fußball, ski alpin, Wintersport, WNBA, Wochenrückschau
Schlager in der Bundesliga und Premier League, ein Riesenschreck um Mikaela Shiffrin und sehr erfolgreiche deutsche Wintersportler. Anmerkung: Zur Vergabe der Fernsehrechte (bisher nichts offiziell, sondern nur allerdings fast bestätiogter Spekulatius) und (wie gewöhnlich) dem US Sport mache ich gesonderte Teile.
Spitzenspiel endet Remis – und alle sind leidlich zufrieden
Vor der Partie Borussia Dortmund gegen Bayern München entbrannte sich ein erstaunlich ernst geführter Streit, ob diese den Clasico oder Klassiker genannt werden darf oder ob dafür die gemeinsame große Vergangenheit nicht zu kurzfristig gewesen sei. Ein Klassiker sei zeitlos, sagten die Kritiker dieser Bezeichnung. Dortmunds Noch-Geschäftsführer Aki Watzke blaffte, nur Ignoranten würden nicht sehen, das es in Deutschland kein größeres Spiel gäbe. Nun denn: Die gut 80 000 Zuschauer im natürlich ausverkauften Westfalenstadion sahen eine gutklassige, keineswegs aber mitreißende Begegnung. Der BVB ging nach einem rasanten Lauf von Jamie Gittens in Führung. Dabei war der junge Flitzer reichlich allein bei seinem Run gegn das Tor von Manuel Neuer, der zudem mit dem Herauslaufen zögerte. Schlecht sah es zudem für die Bayern aus, als Harry Kane nach eine halben Stunde vom Platz humpelte. Sie hatten danach durchaus Chancen duc´rch Thomas Müller und Leroy Sané, aber erst Jamal Musialas Kopfball brachte ihnen kurz vor Schluss wenigstens den Ausgleich. Einen Punkt gewonnen, resümierte Trainer Vincent Kompany. Gegen ein absolutes Spitzenteam nicht verloren, befand Dortmunds Nuri Sahin.
Tatsächlich haben die in der Bundesliga noch unbesiegten Bayern nach dem 11. Spieltag 4 Punkte Vorsprung auf Eintracht Frankfurt (und das ungleich bessere Torverhältnis). Die Hessen wiederum gewannen nach ihrem mühsamen 2:1 in Midtyiland souverän mit 4:0 in Heidenheim. Dritter ist jetzt Meister Leverkusen, das gegen den 1. FC Union mit 2:1 besiegte.
Wer will Liverpool besiegen?
Während die Partie Dortmund vs Bayern leidlich gut unterhielt, riss mich zumindest die erste Halbzeit beim Premier-League-Spiel FC Livepool vs Manchester City förmlich vom Sofa. Was die Reds da an einem Tempospiel mit zahlreichen schönen Kombinationen auf den Rasen der Anfield road zauberten, sucht derzeit in Europa seinesgleichen. Da greift ein Rädchen ins andere, Schwchstellen kann ich kaum ausmachen. Der Halbzeitstand von 1:0 spiegelte die Überlegenheit gegen den hoffnungslos überforderten englischen Meister nur unzureichen wieder. Schon während der Woche hatte Pool in der Champions League beim 2:0 nur wenig Chancen gelassen.
Natürlich – die Saison ist noch lange. Aber in der Liga haben die Reds jetzt schon 9 Punkte Vorsprung auf die punktgleichen FC Arsenal und FC Chelsea, ManCity, denen Weltfußballer Rodri an allen Ecken und Enden fehlt, findet sich gar auf Platz 5 wieder, wann hat es das bitte zuletzt gegeben?
Akia statt Jubiläumssieg
Alles schien gerichtet für Mikaela Shiffrin zum 100. Weltcupsieg. Nach dem 1. Durchgang des Riesenslaloms in Killington führte sie souverän. Doch im Skifahren reicht eine kleine Unachtsamkeit zum Desaster: eine Unebenheit warf die Amerikanerin in die Luft, die nicht reagieren konnte und äußerst unsamt auf dem pickelharten Schnee aufschlug. Benommen blieb sie legen und musste letztlich mit dem Akia talswärts geschafft werden. Praktisch gleichzeitig und in Sichtweise vollführte man die Siegerehrung, als sei nichts geschehen: Die Fis und die Ausrichter zeigten mal wieder ihr einmaliges Taktgefühl in dere´lei Dingen. Sara Hector, die letztlich gewann, fasste es richtig zusammen: „Es ist so traurig, Mikaela so stürzen zu sehen. Es bricht mir und allen hier das Herz“, sagte die Schweding nach ihrem 6. Weltcup-Erfolg.
Shiffrin gab zwar noch am Samstagabend Entwarnung, es tue „nur“ alles weh. Es hat sie dann allerdings doch schlimmer erwischt: Die Ärzte Diagnostizierten eine tiefe Stichwunde am Unterleib. Man rätsele noch, wie es dazu kam. Ein Start am Sonntag in ihrer Spezialdisziplin Slalom an gleicher Stelle kam also nicht in Frage. Es triumphierte nach einem spektakulären 2. Lauf die Schweizerin Camille Rast vor den zeitgleichen Wendy Holdener und Anna Swenn-Larsson. Lena Dürr verspielte zum xten Mal eine Halbzeitführung und landete letztlich auf Platz 4, gerade mal 3 Hundertstel hinter dem 2. Platz. bei Eurosport gab es eine witzige Text-Bild-Schere. Man sah extatisch jubelnde Schweizerinnen, und Wolle Nadvornik kommentierte: „Ist das bitter.“ Der deutsche Blick allüberall.
Staffeln im Viererpack
Das war wirklich nicht einfach, am Wochenende den Überblick zu behalten beim Bíathlon-Auftakt in Kontiolahti. Staffeln, wohin man schaute: Single Mixed (1 Mann, eine Frau), Mixed (2 Frauen, 2 Männer), tags darauf erst Männer (4) dann Frauen (auch 4). Gefühlt waren dann doch immer die gleichen Nationen vorn. Schweden, Frankreich und Norwegen machten jeweils die Podestplätze unter sich aus, nur einmal in der Single Mixed, oder war es doch die Mixed, schob sich ein junges deutsches Team auf Platz 3.
Deutsche Überflieger
Ich selbst habe Skispringen nicht verfolgt, aber die deutsche Erfolgsbilanz ist aufsehenerregend. Im finnischen Ruka gewannen am Samstag Pius Paschke und am Sonntag Andreas Wellinger jeweils auf der Großschanze. Schon am Wochenende zuvor hatte Paschke mit einem ersten und einem zweiten Platz überzeugt. Allein die Österreicher um Weltcupsieger Stefan Kraft können da mithalten.
3 Siege in den ersten vie Springen, so gut sind die Deutschen noch nie in eine Saison gestartet. Wieder mal werden sehr früh große Hoffnungen auf einen Tourneesieg geschürt. Doch den jagen die Deutschen seit 2002 hinterher, zu Weihnachten kommt regelmäßig der Formabbau (besser gesagt: Die anderen Nationen holen auf). Schaun wir mal, wies heuer wird bzw Anfang Januar.
Früher Rückschlag der Handballerinnen
Schon am 2. Spieltag der EM in Österreich, Ungarn und der Schweiz kassierte das Team gegen Holland die erste Niederlage – und die fiel mit 22:29 deftig aus. Das ausgegebene Ziel Halbfinale scheint in dieser Form außer Reichweite, weil Norwegen, Dänemark, Schweden und Frankreich noch eine Ecke stärker einzuschätzen sind als die Oranjes. Jetzt kommt es morgen schon zum „Endspiel“ gegen Island, um überhaupt in die Hauptrunde einzuziehen.
Und sonst
- Bundesliga: Einen Befreuungsschlag im Abstiegskampf gelang dem FC St. Pauli, der mit dem klaren 3:1 gegen Mitaufsteiger Holstein Kiel auf Platz 15 rückte. Die Hamburger feieten ihren ersten Heimsieg seit dem Wiederaufstieg. Finster sieht es für den VfL Bochum aus, das nach dem 0:1 in Bochum qweiter nur 2 Punkte hat. Ist der Trainer-Effekt um Dieter Hecking etwa schon verpufft?
Seinen schwarzen November komplettierte RB Leipzig mit dem 1:5 zu Hause gegen den VfL Wolfsburg. Schon nach einer Viertelstunde stand es 0:3. Die November-Bilanz: in der Bundeslgia 3 Niederlagen und ein 0:0 gegen Gladbach, dazu zwei CL-Pleiten, die praktisch schon das Aus bedeuten. Sollte am Mittwoch gegen Frankfurt das Pokal-Aus hinzukommen, wären die Tage des Leipzigers Marco Rose auf der Leipzige Triainerbank trotz aller Heimatgefühle wohl gezählt.
- Internationaler Fußball: Schock in Florenz. In der Partie der Fiorentina vs Inter brach Edouardo Bove (Florenz) in der 17. Minute zusammen. Man reagierte schnell, reanimierte den Spieler noch auf dem Feld und transportierte ihn ins Krankenhaus. Von dort kam noch am Sonntag die erste Entwarnung. Bove sei bei Bewusstsein. Eine akute Beschädigung des Nentralen Nervensystems könne ausgeschlossen werden. Hoffen wir das Beste. Die Partie wurde ohne große Umstände abgebrochen und soll zu einem späteren zeitpunkt fortgesetzt oder neu angesetzt werden.
Sensation in Spanien: Tabellenführer FC Barcelona kassierte gegen Nachzügler Las Palmas eine 1:2-Niederlage. Zwar behielten die Katalanen Platz 1 in der Primera Division, doch Real Madrid (2:0 vs Getafe) hat noch ein Nachholspiel in der Hinterhand und könnte Barca überflügeln. Erste Risse im Flick-Kosmos?
Riesenjubel bei Botofogo: Der brasilianische Traditionsclub sicherte sich zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Copa de Libertatores, das europäische Pendant zureuropäischen Champions League. Das Team besiegte im Finale gegen die Landsmaänner aus Mineiro mit 3:1. Dabei spielte man ab der ersten Minute nach einer frühen Roten Karte in Unterzahl. Bei Botofogo wirkt übrigens Michael Gerlinger als Chief Officer, lange Chefjustiziar beim FC Bayern. Der international tätigen Eagle Football Group gehört neben Botofogo unter anderem auch Olympique Lyon an, der wg Überschuldung der Zwangsabstieg droht. Können da Quersubventionen vielleicht noch helfen?
- Handball: Die MT Melsungen gewann das Spitzenspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt klar mit 33:24 und ist punktgleich Spitzenreiter mit Hannnover-Burgdorf (in Lemgo 31:22). SC Magdeburg entledigte sich der Pflichtaufgabe Bietigheim souverän. Viel wichtiger war für den Meister, dass er in der Champions League mit einem Kampfsieg gegen den FC Barcelona in die Erfolgsspur zurückfand. Zumindest die Zwischenrunde ist wieder in Reichweite.
- Basketball: Keine gute Woche für den FC Bayern. Die Münchner waren beim Euroleague-Spiel bei Roter Stern Belgrad chancenlos und verloren mit 77:101. Am Sonntag folgte in der BBL gegen Vechta die erste Heimniederlage. Alba verlor zu Hause gegen TelAviv und auch gegen Ludwigsburg. Dabei brachten die Hauptstädter im 2. Viertel das Kuststück fertig, ganze 4 Punkte zu erzielen.
- Formel 1: Weltmeister Max Verstappen gewann auch das Vorletzte Saisonrennen. In Katar siegte der Holländer vor Charles Leclerc aus Monaco und dem Australier Oscar Piastri. Spannennd ist noch die Konstrukteurswertung: McLaren (640) führt vor dem letzten Rennen in Abu Dhabi vor Ferrari (619) Red Bull (590) kann sein Abo auf diesen Titel somit nicht mehr verteidigen.
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