Wer will am Donnerstag zum Eishockey in den SAP Garden?

Liebe alle,

wie das Leben so spielt: Mit einem sehr guten Freund wollte ich zum Eishockeyspiel RB München vs Schwenningen Wild Wings in den noch neuen (naja) SAP Garden. Besagter Freund hat sich ausgerechnet beim Eishockeyspielen das Syndesmoseband gerissen und hat mir mir seinem größtem Bedauern (und meinen) abgesagt. Das Bein (in einem sog. Elefantenfuß steckend macht ihm zu große Probleme für ein Live-Erlebnis auf nicht allzu bequemen Sitzen, das ja auch längere Zeit braucht.

Ich habe also eine Karte übrig: RB München – Schwenningen Wild Wings, SAP Garden, Donnerstag, 19:30, sehr guter Platz auf der Längsseite etwa auf Höhe einer Drittellinie. Wer Interesse hat, bitte bei mir melden am besten per Kommentar, dann habe ich automatisch die E-Mail und kann mich mit dem/der Betreffenden in Verbindung setzen. Sollten sich mehrere Interessenten melden, gilt das Windhundprinzip*.

Münchner Löwe

* Windhundprinzip: Wer zuerst schreibt, mahlt zuerst. Für eine Versteigerung an Höchstbietende reicht die Zeit leider nicht😄

Lena Dürr verbläst die Medaille

Ski-WM in Saalbach, VII

 

Team-Kombination der Frauen

 

Der kurzfristige Meinungsumschwung, doch an der Kombi teilzunehmen, hat sich gelohnt: Slalom-Legende Mikaela Shiffrin gewann zusammen mit Abfahrtsweltmeisterin Breezy Johnson die Premiere der Team-Kombi. Platz 2 holte sich die Schweizer Paarung Lara Gut-Behrami/Wendy Holdener vor den Österreicherinnen Stephanie Venier/Katharina Truppe. Beide deutschen Teams fielen aus.

 

Die Abfahrt

 

Diesmal erwischte Emma Aicher eine gute Startnummer (4), und erneut demonstrierte sie, wie gut sie die Strecke am Zwölferkogel behrrscht. Letztlich war sie die Zweitschnellste, besser als die Abfahrts-Medaillen-Gewinnerinnen Breezy Johnson und Mirjam Puchner. Die Tschechin Ester Ledecka war gar nicht am Start, sie zieht es offenbar schon zum Snowboard.
Eine war allerdings noch schneller: die US-Amerikanerin Lauren Macuga, schon in der Abfahrt besser als Aicher. Einen ganz starkenAuftritt hatte Kira Weidle als Vierte der Abfahrt.

 

Der Slalom

 

Eines war klar: Die Schweizerinnen Wendy Holdener und Camille Rast würden nach dem eher dürftigen Auftritt ihrer Partnerinnen Lara Gut-Behrami und Corinne Suter zur Aufholjagd blasen. Dies gelang vor allem Holdener mit zunächst klarer Bestzeit. An der sich erst mal alle die Zähne ausbissen, auch weil die Piste nicht besser wurde, sondern do h ziemlich nachließ. doch Mikaela Shiffrin genügte ihr großer Vorsprung von fasst 8 Zehntelsekunden und rettete 39 Hunderstel ins Ziel. Würde das reichen, war die große Frage. Katharina Liensberger für Österreich schaffter es nicht. Lena Dürr war auf einem guten Weg, auch wenn sie etwas verhalten fuhr (wie sie es so oft macht in entscheidenden Durchgängen). Doch dann baute sie einne schweren Fehler ein und vergab ihre (und Aichers) Medaillenchance. Blieb die Amerikanerin Paula Moltzan und die Gewissheit, dass der Titel an die USA fallen würde. Auch sie war etwas zu zögerlich und fiel auf Platz 4 noch hinter den Österreicherinnen Steffi Venier und Katharina Truppez urück, nur Blech; dafür durften ihre Landsfrauen Shiffrin jubelnüber ihr insgesamt 8. WM-Gold) und Breezy Johnson über den zweiten Titel in Saalbach.

Insgesamt eine gelungene Premiere des Wettbewerbs. Schön waren die Bilder, als die Abfahrerinnen unten am Zie. it ihrer Slalom-Kollegin bangten.

 

Team-Kombination der Männer, Mittwoch, 10 Uhr (Abfahrt)/13.15 Uhr (Slalom)

 

Die Favoriten

 

Enttäuschung schon vorher: Der Schweizer Überflieger Marco Odermatt verzichtet auf einen Start und konzentriert sich auf den Riesenslalom am Freitag. Extrem zu beachten sind die Österreicher Vincent Kriechmayr und Manuel Feller. Sehr gespannt bin ich auf die Norweger AD Sejersted/Timon Haugen, vielleicht der beste der Slalomfahrer. Die Schweizer setzen hauptsächlich auf Abfahrtsweltmeister Franjo van Allmen/Luc Meillard.

 

Beachtliche Außenseiter

 

Jeweils ein zweites Paar aus Österreich (Stefan Babinsky/Marco Schwarz, Schweiz (Tungay Nef/Alexis Monney und Norwegen (Fredrik Möller/Atle McGrath).Gerade auf diese Norweger bin ich sehr gespannt, wobei Möller mit der 30 eine äußerst ungünstige Startnummer erwischt hat.
Zu nennen wären noch die italienische Paarung Dominik Paris/Alex Vinatzer und vielleicht sogar noch die Franzosen Nils Allegre/Clemens Noell, de überragende Slalomartist

 

🇩🇪 👓

 

Ein Paar nimmt die Heusforderung an. Allerdings haben Simon Jocher/Linus Straßer kaum realistische Medaillenchancen. Andereseits: Wenn Straßer im Slalom relativ früh starten kann aufgrund Jochers Vorplatzierung, er einen absoluten Traumlauf erwischt und dann noch die Piste bricht. Viele Wenns, aber die Hoffnung stibt zuletzt

 

Die wichtigsten Startnummern Abfahrt

 

3 Norwegen 2 (Sejersted/Haugen)
6 Italien I (Paris/Vinatzer)
9 Schweiz II (Monney/Nef)
12 Frankreich I (Allegre/Noel)
14 Österreich I (Kriechmayr/Feller)
15 Schweiz I (van Allmen/Meillard)
16 Österreich II (Babinsky/Schwarz)
25 Deutschland (Jocher/Straßer)

Insgesamt sind 37 Paare am Start

Der Slalom in gestürzter Reihenfolge der Abfahrt von 30. bis zum 1.

 

 

 

 

 

 

Das war die Woche, die war

Etwas spät, dafür ziemlich kurz (naja): Aber das Wichtigste aus meiner Sicht (Ski-WM, Super Bowl, NBA Trades) habe ich ja schon in gesonderten Texten behandelt.

 

Bayern (fast schon) Meister

 

Die Münchner gewannen ihre Pflichtaufgabe mit etwas Mühe gegen Werder Bremen mit 3:0. Alle Tore fielen erst nahc der Pause, davon zwei Elfer von Harry Kane, der weiter in der Bundesliga ohne Fehlschuss vom Punkt ist (bei nunmehr 29 Versuchen).
Der einzige verblieben Konkurrent Bayer Leverkusen büßte dagegen beim 0:0 zwei weitere Punkte ein. Meistertrainer Xavi Alonso setzte nach dem Pokathriller gegen Köln (3:2 nach Verlängerung) auf starke Rotation. Ohne Wirtz und andere Topspieler blieb Leverjusen die gesamte Partie sehr harmlos, daran konnte auch der eingewexchselte Wirtz nichts mehr ändern.. Vor dem Gipfeltreffen in der BayArena am Samstag trennen die beiden Clubs 8 Punkte, die ganz große Brisanz ist raus.
Völlig missglückt ist das Trainer-Debüt von Nico Kovac bei Borussia Dortmund. Der BVB verlor in der eingenen Arena gegen den VfB Stuttgart mit 1:2. Engagiert waren die Westfalen ja, aber nicht effizient. Ausgerechnet der Ex-Stuttgarter Waldemar Anton leitete die Niederlage mit einem Eigentor ein.
Mein Aufreger: Mal wieder mein Lieblings-Schiedsrichter Felix Zwayer. Seine schlimme Leistung im Abstiegsduell Hlstein Kiel gegen VFL Bochum „krönte“ er gemeinsam mit den Viedeo-Schiedsrichter als er ein Tor der Kieler wieder aberkannte, weil er eine harmlose Situation vorher im Mittelfeld nachträglich als Foul bewertete. Ich bin ja echt Fan des Videobeweises, aber der soll wirklcih nur einschreiten, wenn es eine „klare!“ Fehlentscheiung auf dem Platz gegeben hat.

 

Rodel-WM – eine deutsch-österreichische Angelegenheit mit internationaler Beteiligung

 

7 Wettbewerbe standen in Whistler Mountain auf dem Programm, fünf Titel gingen nach Germany, zwei nach Austria. Dazu 7 respektive 3 Medaillen. Für den Rest der Welt blieb insgesamt viermal Edelmetall, das sich die USA (2), Lettland und Kanada (je einmal Bronze) aufteilten. Man merkt, welche 2 Nationen als mittlerweile einzige das Rodeln professionell beteiligen. Die Ösis mit Berater und Kufengott Hackl Schorsch waren angesichts der Vorleistungen nicht mal hundertprozentig zufrieden mit der Ausbeute. Eine Sportart macht sich überflüssig …

 

Und sonst?

  • Internationaler Fußball: Doppeltes Pokal-Aus für die Tottenham Hotspur. Zunächst am Donnerstag in Ligacup-Halbfinale gegen den FC Liverpool, dann im FA Cup beim 1:2 bei Aston Villa. Liverpool war denn im FA Cup auch für die einzig wirkliche Überraschung beteiligt. Mit der B_Elf angetreten, verlor der klare PL-Tabellenführer mit 0:1 beim Letzten der 2. Liga Plymouth. Ein erster Rückschlag für Klopp-Nachfolger Arne Slot.
    Madrid-Derby Remis. Im Bernaubeu Stadion trennten sich Gastgeber Real und Atlético mehr oder weniger friedlich mit 1:1. Real hatte in der Woche Aufsehen erregt, als man nach einer vermeintlichen Fehlentscheidung es für nötig hielt, einen offenen Beschwerdebrief in Richtung Verband zu verfassen, in dem Real die „eklatante“ Benachteiligung beklagte. Ausgerechnet Real Madrid, das seit Jahrzehnten von den Schiris eher sehr zuvorkommend behandelt wird, um es noch sehr vorsichtig auszudrücken.
    In Italien schließlich setzt sich der Titel-Zweikampf zwischen SSC Neapel  und Inter Mailand fort. Beide schwächelten allerings am Wochenende: Napoli spielte zu Hause gegen Udinese nur 1:1, Inger verlor ein Nachholspiel bei der Florentina gleich mit 0:3, revanchierte sich aber am Montag daheim mit 3:1.
  • Hallensport: Nicht mal eine Woche nach dem WM-Finale mussten die Handballer wieder in der Bundesliga ran. Meister Magdeburg verlor den Schlager beim THW Kiel und damit fast alle Titelchancen. Mit Mühe setzte sich Tabellenführer MT Melsungen gegen Leipzig durch und wahrte seinen 4-Punkte-Vorsprung auf das Trio Berlin Füchse, Kiel und Hannover-Burgdorf.
    Der FC Bayern Basketball verbesserte durch 2 Heimsiege gegen Milano und Villeurbanne seine Situation in der Euroleague und ist jetzt Sechster, was die direkte Qualifaikation fürs Viertelfinale bedeuten würde.8 Spieltage sind noch zu absolvieren, ein kleines Polster (3 Siege) auf Platz 11 (Real Madrid) ist schon vorhanden. Alba Berlin ist dagegen  abgeschlagen Letzter und ohne Chance aufs Weiterkommen.
  • Erfreuliches für die Eishockey-Frauen: Die setzten sich in einem nervenaufreibenden Qualifikationsturnier gegen Ungarn, Österreich und die Slowakei durch und dürfen zum zweiten Mal nach 2014 zu Olympia.
  • Tennis:Turniersiege feierten Denis Schapovalov (im Finale gegen Casper Ruud) in Dallas, Carlos Alcáraz in Rotterdam (vs Alex Di Minaursowie Belinda Bencic (zum ersten Mal als Mama) in Abu Dhabi (Ashlyn Krüger) und Anastasia Potapova (Laura Bronzetti) in Cluj. Dort, in ihrer rumänischen Heimat, beendete Simona Haep ihre erfolgreiche Karriere, in der sie Grand-Slam-Siege in Paris und Wimbledon feierte. Eine lange heftig diskurierte Dopingsperre (sie wurde gesperrt im Gegensatz zu Iga Swiatek und Jannik Sinner) sowie Verletzungen zwangen sie mit  33 jahren zu diesem Schritt.

Das wird die Woche, die wird

Erste K.-o.-Runde im Europacup, Weltmeisterschaften im Ski alpin und ab Mittwoch auch im Biathlon, und der Hallensport tritt langsam in die entscheidende Phase.

 

Machbare Hürden für Bayern und Dortmund

 

Nach der schier endlosen Vorrunde mit insgesamt 144 Spielen, bei denen gerade 12 von 36 Teams ausgeschieden sind, geht es jetzt ratz fatz. Am Dienstag und Mittwoch in der Champions League stehen die Hinspiele der Zwischenrunde an. Borussia Dortmund (bei Sporting Lissabon) und Bayern München (bei Celtic Glasgow) erwischten attraktive und dennoch machbare Gegner. Insgesondere der Auftritt im stimmungsvollen Celtic-Park mit Edelfan Rod Stewart ist für jeden Fußballprofi ein herausragendes Ereignis.
Im Mittelpunkt des Interesses steht aber das Treffen der beiden Dickschiffe Manchester City und Real Madrid. Für eines der beiden Teams, die eigentlich mindestens das Halbfinale im Sinn haben,  ist nächsten Mittwoch schon Schluss mit der internationalen Reise und die Saison im Eimer.

Die Ansetzungen im einzelnen. Die Rückspiele sind dann nächste Woche. DAZN überträgt alles einzeln und in Konferenz (außer Sporting vs BVB (exklusiv bei Prime)

Dienstag

18.45: Stade Brest – PSG (französisches Duell als Appetizer, naja)
21:00: Juventus – PSV Eindhoven
21:00: Sporting – BVB
21:00: Manchester City – Real Madrid

Mittwoch

18:45: FC Brügge – Atalanta Bergamo
21:00 AS Monaco – Benfica (für Connaiseure)
21:00: Celtic – FCB
21:00: Feyenoord – Milan

 

Am Donnerstag geht es dann in der Europa League und Conference League mit der Zwischerunde weiter. Europa League ohne deutsche Beteiligung, weil sich Eintracht Frankfurt direkt fürs Achtelfinale qualifiziert hat und Hoffenheim bereits ausgeschieden ist. Der 1. FC Heidenheim muss in der Conf League beim FC Kopenhagen antreten. Ob es für die abstiegsgefährdeten Ostalbstädter ratsam ist, viele Kräfte international zu vepulvern sei dahingestellt, ein tolles Erlebnis ist es allemal.
Das namhafteste Duell ist zweifellos die Partie zwischen der Roma (mit Mats Hummels) und dem FC Porto.

 

Zeit für die Techniker

 

Die zweite Woche der alpinen Ski-WM in Saalbach steht im Zeichen der Techniker. Aus deutscher Sicht ist vor allem das Abschneiden von Lena Dürr und Linus Straßer im Slalom spannend, die beide zu den Medaillenanwärtern gehören. Am Dienstag und Mittwoch die beiden Teamwettbewerbe bei Frauen und Männern.
Mehr dazu in gesonderten Texten.

 

Laufen und Schießen in Lenzerheide

 

Wenn ich das richtig sehe, findet erstmals eine „richtige“ Biathlon-WM in der Schweiz statt (es gab in den 80ern mal gesonderte Titelkämpfe der Frauen, als die noch nicht olympisch waren). Ambitioniert für eine Skination, dass sich die Wettbewerbe teilweise mit denen in Saalbach überschneiden.
Insgesamt stehen 12 Entscheidungen an, je 5 bei Frauen und Männern sowie zwei gemischte Staffel-Wettbewerbe. Die Mixed Staffel am Mittwoch macht den Anfang.
Es sind die letzten Böe-Festspiele. Sowohl Tarjej als auch der jüngere Bruder Johannes Tignes werden nach der Saison ihre erfolgreiche Karriere beenden, also Olympia 2026 in Cortina nicht mehr in Angriff nehmen.

Favoriten

Platt gesagt: in jedem Wettbewerb norwegische Männer und französische Frauen, wo die beiden Nationen in allen Wettbewerben jeweils gleich mehrere heiße Eisen im Feuer haben.

Die deutschen Hoffnungen tragen fast ausschließlich die Frauen, vornehmlich die Weltcup-Führende Franziska Preuß, die eine unglaublich erfolgreiche Saison mit Medaillen krönen könnte. In ihrem Windschatten können Talente wie Selina Grotjan ohne großen Erwartungsdruck Erfahrungen sammeln. Die deutschen Männer haben allenfalls Außenseiterchancen, aber gerade im Biathlon kann enorm viel passieren gerade am Schießstand.

 

Und sonst?

  • Bundesliga: Der Top-Schlager Bayer Leverkusen gegen Bayern München steht im Blickpunkt (Sa., 18.30): Allerdings ist die ganz große Spannung schon draußen, denn mittlerweile haben die Münchner bereits 8 Punkte Vorsprung auf den Meister, das heißt auch eine Niederlage wäre verkraftbar für die Münchner zumindest mit Blick auf die Tabelle. Vielleicht schonen die Bayern im Hinblick auf ihr Champions-League-Rückspiel gegen Celtic nächsten Dienstag sogar Kräfte.
    Das Ruhrderby zwischen Bochum und Dortmund (Sa., 15.30) lockt vielleicht ein paar Unfallglotzer an. Beiden Teams hilft nur ein Sieg für den Abstiegskampf respektive den um Champions-League-Plätze.
  • Internationaler Fußball: Schon am Mittwoch das Merseyside-Derby zwischen dem FC Everton und FC Liverpool, mit dem die Tabelle der Premier League endlich begradigt wird. Letztmals übrigens im Goodison Park, weil nächste Saison Everton im neuen Stadion spielt. Tabellenführer Liverpool kann mit einem Sieg 9 Punkte auf den Zweiten herausholen – das wäre mehr als eine Vorentscheidung.
    Match of the Day am Sonntag (17:30) ist das Duell der Enttäuschten zwischen Tottenham und Manchester United. Der Verlierer muss tatsächlich in Richtung Abstiegszone schauen.
    Das sogenannte Derbi Italia zwioschen Inter Mailand und Juventus Turin steht im Blickpunkt der Serie A (So., 20:45). Inter steht bei einem Punkt Rückstand im Meister-Fernduell mit Napoli, das tags zuvor bei Lazio (Sa., 18:00) eine schwere Aufgabe hat.
  • Allstar-Weekend in der NBA: Man vearsucht ein neues Format. Gebildet werden drei Teams, dazu kommt der Sieger zwischen dem Nachwuchsduell Rookies vs Sophomores (2. Jahr). Mal sehen, ob die Herrschaften es ein bisschen seriöser angehen als die vergangenen Jahren, als überhaupt keine Defense mehr gespielt wurde. Franz Wagner könnte als Ersatzmann für den verletzten Giannis Antetokuonpo nachrücken, das entscheidet Liga-Chef Adam Silver höchstselbst.
  • Basketball: Tatsächlich keine europäischen Wettbewerbe, sondern „nur“ das Final Four im nationalen Pokal, das in Weißenfels ausgetragen wird. Der FC Bayern spielt im Halbfinale gegen den gastgebenden Mitteldeutscher BC, die 2. Partie am Samstag bestreiten die Skyliners Frankfurt und Bamberg Baskets.
  • Eishockey: Wie gehabt ein Doppelspieltag in der DEL, wo sich die Vorrunde ganz langsam dem Ende zuneigt. Für mich persönlich interessant wird die Partie Red Bull München gegen die Schwenningen Wild Wing, die ich live vor Ort im SAP Garden sehen werde.
  • Handball: Einen deutscher Schlager gibt es schon am Dienstag in der European League, wenn Bundesliga-Tabellenführer  MT Melsungen den Rekordmeister THW Kiel empfängt (20:45). Ein weiteres nationales Duell gibt es vorher zwischen dem VfL Gummersbach und der SG Flensburg-Handewitt. Da hat die Losfee ganze Arbeit geleistet.
  • Tennis: Für die Männer beginnt die südamerikanische Sandplatz-Tour in Buenos Aires. Topgesetzt ist Alexander Zverev, unter anderem dabei sind Holger Rune und Lorenzo Musetti. Wer es lieber hart mag, startet in Marseille/Halle (Daniil Medwedew, Ugo Humbert, Karim Katschanow, Jan-Lennard Struff) oder Delray Beach/USA (Taylor Fritz). Bestens besetzt ist das Frauen-Turnier in Doha, wo praktisch die gesamte Weltelite (außer Australian-Open-Siegerin Madison Keys) am Start ist, also Aryna Sabalenka, Iga Swiatek et all.

 

 

Team-Kombi – ein neues Format

Alpine Ski-WM in Saabach, VI

 

Viele Variationen haben sie bei der Kombination probiert. Keine hat zuletzt richtig gezündet, und so wurde sie zumindest für diese WM zu Grabe getragen. an ihrer Stelle taucht die Zweier-Kombination auf, je ein Wettbewerb für Frauen am Dienstag und Männer Mittwoch

 

Was steht an

 

Jede Nation darf bis zu vier Paare benennen, eine Abfahrerin und eine Slalomspezialistin. Die Abfahrerinnen bestreiten am Morgen (10 Uhr) die gleiche Strecke wie bei der Spezialabfahrt am Samstag, am Nachmittag folgt die Slalompartnerin. Scheidet die Abfahrerin aus, muss ihre Slalomkollegin unverrichteter Dinge wieder ins Hotel.

Wie im 2. Durchgang im Spezialslalom in gestürzter Reihenfolge ab Platz 30, die Partnerin der besten Abfahrerin kommt also ganz am Ende dran auf einer dann wahrscheinlich eher ramponierten Piste. Dagegen wurden die Startnummern in der Abfahrt nach bewährten Spezial-Muster verteilt (siehe unten). Die Zeiten werden addiert, und fertig ist das Ergebnis. Wichtig dabei: Die Teams sind fix, das heißt, dass nicht nachträglich eine Nation die Teams ändern können. Klingt letztlich einfach, mal sehen, was es bringt.

 

Team-Kombi, Frauen, Dienstag, Abfahrt, 10, Slalom, 13:15 Uhr, ZDF, Eurosport, ORF1

 

Die Favoritinnen

 

Spätestens am Montag haben die Teams ihre Paarungen benannt. Große Überraschung: Entgegen der ersten Absicht will Mikaela Shiffrin jetzt doch in der Kombi starten und lässt dafür den Riesenslalom am Donnerstag aus. Ihre Partnerin ist Abfahrtsweltmeisterin Breezie Johnson, eine Freundin und Wettbewerberin aus Kindertagen. Das dürfte ihre Entscheidung beeinflusst haben, denn einem Traumpaar mit Lindsey Vonn erteilte sie ja eine Absage. Vonn ihrerseits, in der Abfahrt auf Platz 15, startet gemeinsam mit AJ Hurt, dürfte kaum Chancen haben auf vordere Plätze.

Sehr zu beachten sind (natürlich) die Österreicherinnen und Schweizerinnen. Austria setzt vor allem Mirjam Puchner/Katarina Liensberger sowie Cormelia Hütter/Katharina Huber. Fun Fact: Vier Kat(h)arinas starten im Slalom für Österreich, anbei viele liebe Grüße an meine Leserin Catarina.
Lara Gut-Behrami aus der Schweiz hofft auf Wiedergutmachtung für die eher verkorksten Speedrennen mit Wendy Holdener, auch Corinne Suter/Camille Rast sehe ich mit Medaillenchancen.
Gleiches gilt für die deutsche Paarung Emma Aicher/Lena Dürr. Aicher ist glänzend mit der Strecke zurechtgekommen (zweimal Platz 6) in Super-G und Abfahrt, und Dürr gehört zu den besten Slalomartistinnen überhaupt. Kira Weidle/Winkelmann/Jessica Hilziger haben nur Außenseiter-Chancen.

 

Startliste (Abfahrt/Slalom)

 

1 Schweiz III (Blanc/Meillard)
2 Deutschland I (Weidle-Winkelmann/Hillinger)
4 Deutschland II (Aicher/Dürr)
7 Norwegen I (Lie/Holtmann)
8 Österreich II (Hütter/HUber)
9 Schweiz I (Gt-Gehrami/Holdener)
10 Österreich I (Puchnewr/Liensberger)
11 Schweiz II (Suter/Rast)
13 USA I Johnson/Shiffrin)

 

Bisher naturgemäß keine WM-Ergebnisse. Ein Test bei der Junioren-WM 2023 in St. Anton stieß durchaus auf positivbe Resonanz. Schaun mer mal. Weltcup-Tests gab es allerdings nicht, weil über die Punktevergabe keine Einigung möglich war.