von Münchner Löwe | Juni 10, 2025 | Formel 1, Fußball, Golf, Leichtathletik, Tennis, Wochenvorschau
US Open im Golf, Formel 1 in Montreal, die Sportwelt schaut nach Amerika. Wo ja auch noch ein Fußball-Turnier stattfindet, das mich bisher allerdings überhaupt nicht interessiert
McIlroy? Scheffler? – oder ein Dritter Mann?
Das 3. Major-Turnier der Golfer startet ab Donnerstag. Gespielt wird auf dem extrem schwierigen Platz in Oakmont Country/Pennsylvania, und wer die Organisatoren der Open kennt, weiß, dass niedrige Scores nur sehr schwer zu erreichen sein werden. Als Favorit sehe ich Scottie Scheffle, zuletzt in bestechender Form und zwei großen Siegen in den USA, darunter die PGA Championshhips.Imme zu nennen ist auch Masters-Triumphator Rory McIlroy, seitdem allerdings nicht mehr groß in Erscheinung getreten. Diese beiden bekommen es mit gut zwei Dutzend seriöser Sieganwärter zu tun – wie immer beim Golf und erst recht bei den US Open.
Auch Phil Mickelsen ist dabei, dem die Open noch in seiner reichen Siegerssammlung fehlen als einziges Major. Vielleicht zum letzten Mal, denn seine automatische Teilnahmeberechtigung läuft aus. Allerdings wird der 55-Jährige schon froh sein, wenn er den Cut schafft.
Apropos US Open. Zu miener Schande und dem größten Bedauern habe ich das Frauen-Turnier vorvegangene Woche (!)völlig verschwitzt. Nachträglich sei wenigstens die Siegerin genannt: Es gewann die Schwedin Maja Stark, die ihren ersten Major-Triumph landete und dafür immerhin 2,4 Millionen Dollar kassierte. Unter Ausschluss zumindest der deutschen Sport-Öffentlichkeit (ich habs echt nicht mitbekommen). Die sich dann aufregt, wenn die Tennis-Frauen nicht zur besten Zeit gezeigt werden und am Abend auf dem Center Court spielen dürfen. Da darf ich mir auch gerne selbst an die Nase fassen.
McLarens wieder die Gejagten
Die Formel 1 macht wieder in Montreal Station, mein allerliebstes Rennen im Kalender, zumal es auch noch zur besten europäischen Sendezeit läuft (Start, Sonntag 20 Uhr). Nicht nur, aber schon auch wegen der berühmten „Wall of Champions“, jener Mauer, die nach einer verzwickten Kurvenkombination lauert und die schon die absoluten Weltklassefahrer wie auch ein Michael Schumacher schon geküsst haben.
Favoriten sind natürlich wieder die McLarens, das mit Abstand beste Auto im Feld. Der junge Australier fährt in dieser Saison bisher praktisch fehlerlos und ist noch stäker einzuschätzen als Teamkollege Lando Norris. Die Konkurrenz kann eigentlich nur hoffen, dass sie sich gegenseitig ins Gehege kommen, was bisher aledings ausblieb.
Die sagenumwobene Club-WM
Startet in der Nacht zu Sonntag mit dem Knaller Inter Miami (mit Lionel Messi und nur deshalb überhaupt dabei) gegen Al Ahly. Stand heute werde ich das geldige Turnier nicht besonders verfolgen. Wenn überhaupt etwas reizvoll sein könnte, dann die Vergleiche der südamerikanischen und europäischen Teams. Aus Deutschland dabei sind Bayern München und Borussia Dortmund, die mindestens 50 Millionen Euro kassieren, wenn es nur einigermaßen läuft. Der Teufel und der Haufen, ihr wisst schon …
Und sonst?
- BBL: Am Dienstag die 4. Spiele im Halbfinale: Würzburg erzwang gerade mit einem Sieg gerade Ulm ein 5. Spiel, gerade spielt Heidelberg gegen München und muss gewinnen, um nicht auszuscheiden. Die 5. Spiel(e) finden am Freitag statt.
- Tennis: Die Rasensaison beginnt mit Männer-Turnieren in Stuttgart (Zverev, Engel, Struff), ´s Hertogenbosch (Medwedew, Humbert). Dort sind auch die Frauen am Start (Samsonowa, Alexandrowa), die erstmals seit 1974 auch wieder in London (nicht Wimbledon ist gemeint) antreten (Qinwen Zheng, Keys).
- US Sport: Die Finalserien in NBA und NHL gehen langsam in die entscheidende Phase. Florida Panthers führen 2:1 vs Edmonton, das nächste Spiel in der Nacht zu Freitag in Florida). Die Serie zwischen den Oklahoma City Thunder und Indiana Pacers steht 1:1 (Nacht zu Donnerstag in Indianapolis).
- Leichtathletik: Bislet Games in Oslo, eines der schönsten Meetings im Rahmen der Diamond League am Donnerstag. In Deutschland nur gegen Aufgeld zu sehen. Sucht lieber per VPN einen britischen (BBC4), italienischen ode sonstigen Sender.
von Münchner Löwe | Juni 9, 2025 | Fußball, Handball, Tennis, Wochenrückschau
Portugal gewinnt die Nations League, Coco Gauff in Paris, und die Füchse Berlin sind deutscher Handball-Meister.
Anmerkung: Zum Männer-Einzel https://blickueberdenteich.de/alcaraz-gewinnt-den-super-thriller/
und den NBA Finals https://blickueberdenteich.de/thunder-gleichen-aus/
gibt es gesonderte Texte
Unerwarteter Freudentaumel
Etwas überraschend, dafür umso verdienter hat sich Portugal die Nations League gesichert. In einem teilweise hochklassigen Finale setzten sich die Portugiesen im „Iberico“ gegen den großen Nachbarn Spanien nach Elfmeterschießen durch. Zweimal war Espana in Führung gegangen, zweimal glichen die Lusitanier aus. Unter den Torschützen war auch Cristiano Ronaldo, der zum 2:2 traf, kurz vor der Verlängerung allerdings wegen einer Muskel-Verletzung das Spielfeld verlassen musste.
Umso ergriffener war er nach dem letzten Elfer. während die Mitspieler in einem wahren Freudenknäuel versanken, vergoss er Tränen der Freude. Auch ich hab hier ja oft bemäkelt, CR7 schade diesem Team mehr als dass er nutze. Aber zum einen hat er immer noch den genialen Torriecher, zum anderen ist er absolut unangefochtener Volksheld, der hymnisch verehrt wird auch von seinen Mitspielern. Er muss schon von sich selbst sagen, dass es nicht mehr geht, und zurzeit geht es noch sehr gut..
Jedenfalls haben die Portugiesen eine wirklich aufregende Truppe zusammen ohne echte Schwachstelle, dafür mit Mittelfeldmotor Vitinha und Nuno Mendez überragende Einzelkönner, die zumindest am Sonntag auch den spanischen Jungstar Lamine Yamal deutlich in den Schatten stellten. Der hatte einen schwachen Tag und machte einen extrem lustlosen Eindruck.
Im Halbfinale hatten die Portugiesen ebenfalls in München die Deutschen bezwungen, völlig verdient am Ende, auch weil Bundestrainer Julian Nagelsmann mit seinen Wechseln danebengriff. Wie er etwa auf die Idee kommt, dass ein Niclas Füllkrug ohne jede Spielpraxis ein Gewinn wäre. Oder der völlig formlose Serge Gnabry. Klar, einige sehr wichtige Spieler fehlten (Musiala, Rüdiger, Kleindienst), aber der 2. Anzug passt noch gar nicht. Und zumindest Stand heute würde ich das Team nicht zu den engeren WM-Favoriten zählen, zumal das Turnier in Amerika stattfindet.
Gauff triumphiert auf der roten Asche
Sicher ist Sand nicht der Lieblingsbelag der Amerikanerin. Doch nachdem sie sich irgendwie ins Finale von Roland Garros gespielt hatte mit Erfolgen unter anderem gegen Australian-Open-Siegerin Madison Keys , zeigte sie nach einem Fehlstart gegen Aryna Sabalenka eine hervorragende Leistung. Sie drang vor allem in den Kopf der Weißrussin hinein, die vor allem über ihre eigenen Fehler mehr und mehr verzweifelte. Sympathien bei mir hat sie leider eh wenige: Ihre unerträgliche (!) Schreierei auf dem Platz und ihre Egomanie auf (der entnervte Blick zu ihren Leuten) und neben dem Platz sind nur schwer erträglich. Hinterher moserte sie fast ausschließlich über ihr Spiel. Was für eine Unsportlichkeit gegenüber Gauff, der sie den Eindruck vermittelte, die Amerikanerin habe nur wegen Sabalenkas Gnaden gewonnen, was natürlich reiner Blödsinn ist.
Die immer noch erst 21-jährige Gauff hat nun nach den US Open 2023 das 2. Grand-Slam-Turnier gewonnen, ihr Tief im vergangenen Jahr ist überwunden. Attraktives Tennis spielt sie eh, wir werden sehen, wie weit sie das noch führt.
Schöne Erfolge gab es für die deutschsprachigen Juniorinnen und Junioren. Die 17-jährige Österreicherin Lilli Tagger gewann die Mädchen-Konkurrenz. Faszinierend: Sie spielt mit einer einhändigen Rückhand, eine absolute Seltenheit bei den Frauen. Die 1,85 Meter helfen ihr zudem natürlich beim Aufschlag.
Ein rein deutsches Finale gab es bei den jungen Männern: Niels McDonald gewann gegen seinen guten Freund Max Schönhaus. Mehr als ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft, zumal die ebenfalls noch ganz jungen Justin Engel und Diego Dedura am Nachwuchsturnier gar nicht teilnahmen.
Berlin endlich Handball-Meister
Im letzten Spiel machten es die Füchse noch mal spannend. 3 Tore lagen sie kurz nach der Pause bei den Rhein-Neckar Löwen zurück, der für den Titel notwendige Punkt schien gefährdet. Doch dann rissen sich die Berliner zusammen, und angeführt von Welthandballer Mathias Gidsel siegten sie letztlich ungefährdet mit 38:33. So retteten sie einen Zähler Vorsprung gegenüber Titelverteidiger SC Magdeburg ins Ziel und holten die erste für die Hauptstadt nach der Wende (und die erste für den Westteil der Stadt überhaupt). Gidsel ist natürlich ein absoluter Glücksfall für die Füchse und die Bundesliga. Er hätte weit lukrativere Angebote in Spanien und Frankreich, zieht aber die ihn stets fordernde Bundesliga vor und genießt das für ihn recht ruhige Leben in de Hauptstadt. Und Jahr für Jahr zeigt er dann noch mit den Dänen, dass er der beste Handballer der Welt ist.
Am Ziel der Träume ist auch Bob Hanning, der vor 20 Jahren das Projekt Füchse-Handball in der Hauptstadt begann. Immer streitbar, aber oft mit erstklassigen Ideen. Die von ihm geförderte Jugendarbeit trägt Früchte und bringt viele Klassespieler heraus wie jetzt Fabian Wiede. Erinnert sei auch an den hochbegabten Paul Drux, der leider allzu früh wegen anhaltender Verletzungen seine Karriere beenden musste.
Die Füchse und Magdeburg sehen sich schon dieses Wochenende in Köln wieder, wenn die Champions League ihr Final Four austrägt. Der SCM trifft am Samstag im Halbfinale auf den FC Barcelona, Berlin auf Nantes, Handballfeste sind wahrscheinlich.
OIlers kassieren Heimpleite
Nach den ersten beiden Spielen in Edmonton steht die Finalserie zwischen den heimischen Oilers und Titelverteidiger Florida Panthers 1:1. Auch die 2. Partie ging in die Overtime, in der diesmal Florida das bessere Ende für sich hatte. Marchmant nutzte einen Konter, lief alleine auf Torwart Scottie Skinner zu und überwand diesen mit etwas Glück und viel Mühe.
Leon Draisaitl hatte für seine Oilers erneut ein Tor geschossen, nach brillanter Vorarbeit von Conor McDavid. In de Nacht zu Dienstag findet Spiel 3 in Florida statt
Und sonst?
- BBL: Die Favoriten haben nach dem jeweils dritten Halbfinalspiel die Nase vorn. Der FC Bayern führt gegen Heidelberg genauso mit 2:1 wie ratiopharm Ulm gegen Würzuburg. Die jeweils vierten Partien finden am Dienstag in Würzburg (18:30) und Heidelberg (20:00) statt.
- Motorrad: Marquez-Festspiele in Aragon. Im Sprint und Hauptrennen gewann jeweils Marc Marquez vor dem jüngeren Bruder Alexis. In der WM-Wertung führt Marc vor Alexis, der Dritte Francisco Bagnaia hat schon großen Rückstand.
- Rallye: In Sardinien war der französische Altmeister Sebastien Ogier mal wieder eine Klasse für sich. Der achtmalige Weltmeister siegte vor Odd Tanak aus Estland und dem Finnen Kalle Rovenpera.
- Schwimmen: Einen unglaublichen Weltrekord stellte die dreifache Olympiasiegerin Summer Mcintosh auf. Die Kanadierin siegte bei den nationalen WM-Ausscheidung über 400 Meter in 3:54,18 Minuten und blieb mehr als eine Sekunde unter der alten Bestleistung von Ariane Titmus.
- Leichtathletik: Einen Uraltrekord verbesserte der deutsche 1500-Meter-Läufer Robert Farken beim Diamond-League-Meeting in Rom. Er lief als Zweiter 3:30,80 und blieb 76 Hundertstel unter der Leistung von Thomas Wessinghage. Der war 3:31,56 im Jahr 1980 (!) in Koblenz gelaufen.
von Münchner Löwe | Juni 9, 2025 | Tennis
Zurzeit teilt sich die Tennis-Weltelite in 2 Teile auf: Vorn die beiden Ausnahmespieler und -Athleten Jannik Sinner und Carlos Alcáraz, dahinter der große Rest manche zurzeit besser in Form (Musetti, Shelton, Djokovic), manche weniger gut (Zverev, Fritz). Und so kam es am Sonntag zu einem legendären Finale Alcaraz-Sinner, das der Spanier nach 5:29 Stunden (Rekord für ein French-Open-Finale) instensivsten Sports für sich entschied, nachdem er im 4. Satz gleich 3 Matchbälle abwehren konnte.
Der Matchtiebreak im 5. Satz musste entscheiden, und da hatte Carlitos ganz klar die Nase vorn (10:2), der ganz finale Thrill kam also nicht auf.
Alcáraz und Sinner waren förmlich durchs Turnier geglitten wie das Messer durch die warme Butter. Alcáraz zwar mit Mühe etwa gegen Ben Shelton und Lorenzo Musetti, aber letztlich doch überzeugend, Sinner gar ohne Satzverlust. Jetzt duellierten sie sich auf dem Platz Philippe Chatrier auf Augenhöhe, zeigten zum Teil absolut spektakuläres Tennis, allerdings auch erstaunlich viele Fehler; die meines Erachtens aber vor allem dem Risiko geschuldet waren, das sie nehmen (mussten).
Es war das erste Final-Aufeinandertreffen der beiden in einem Grand-Slam-Turnier, und es dürfte längst nicht das letzte Mal gewesen sein, wenn beide gesund und bei Laune bleiben. Zu groß scheint der Unterschied zum großen Rest. Novak Djokovic reitet trotz seiner immer noch herausragenden Spielstärke dem Sonnenuntergang, sprich Karriere-Ende entgegen. Die mittlere Generation (Zverev, Tsitsipas, mittlerweile auch Medwedew), die zunächst an den Großen 3 Federer, Nadal und Djokovic zerschellt ist, scheint zu schwach, und was aus den ganz Jungen wird (Mensik, Fonseca, Fils), muss sich erst zeigen. Spannend wird die Entwicklung von Musetti und Shelton, ob diese beiden hochveranlagten Spieler noch einen Schritt zulegen können. Fakt ist: In den vergangenen 6 Grand-Slam-Turnieren triumphierten nur Sinner und Alcáraz, beide je
Was Besseres als diese (zurzeit noch sehr respektvolle und gar freundschaftliche) Rivalität kann dem Tennissport nicht passieren. Beide polarisieren: Alcáraz ist eher der Künstler mit den unfassbaren Schlägen, die einen staunend und juchzend zurücklassen, Sinner die Konstanz in Person, fast robotermäßig, wie Kritiker monieren. Am Ende dieses Thrillers zeigte auch der Italiener Emotionen, das gibt Anlass zu Hoffnung.
{Sinners verfluchte Doping-Geschichte und die lächerliche 3-Monats-Strafe versuche ich zu ignorieren. Es führt zu nichts mehr, wenn ich mich aufrege}
Ein anderer Aufreger sind dagegen Eurosport-Reporter Matthias Stach und sein Experte Boris Becker (nicht nur bei diesem Spiel). Die beiden reden praktisch ununterbrochen, zum Teil auch in die Ballwechsel hinein, ein absolutes No go. Sie glänzen mit dem absurdesten Wissen über die abstrusesten Nebensächlichkeiten, das sie immer und überall oft ohne jeden Bezug reinwerfen (das gefürchtete Stach-übrigens). Wie angenehm sind dagegen die englischen Kollegen, zu denen ich letztlich geflohen bin (danke Eurosport für diese Option)
von Münchner Löwe | Juni 9, 2025 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Oklahoma City Thunder – Indiana Pacers 123:107 (1:1)
Ein Viertel konnten die Pacers einigermaßen mithalten (und lagen zeitweise sogar in Führung!), dann zog OKC das Tempo und die Intensität merklich an und schaffte mit einem 19:2-Run die Vorentscheidung. Auch die Comeback-Künste von Indiana brachten dieses Mal die Heim-Fans nicht mehr ins Schwitzen. Bei denen Thunder legten 5 Akteure 15+ Punkte auf.
Bester Mann der Sieger
Shai Gilgeous-Alexander: Wieder der Primus inter pares bei OKC. Am Ende standen beim Kanadier 34 Punkte, 7 Assists und gleich 4 Steals zu Buche und eine Trefferquote von 52 Prozent. Nur der Dreier (1 von 4) bleibt eine Schwäche. Insgesamt hat er nun in dieser Saison mehr als 3000 Punkte gesammelt, was in der Geschichte nur einem guten Dutzend NBA-Profis gelungen ist.
Auffallend beim Verlierer
Miles Turner: Wehrte sich noch mal im 3. Viertel, als er allein 10 Punkte schaffte und einige gute Defensiv-Aktionen zeigte. Doch das war insgesamt zu wenig.
Tyrese Haliburton wachte viel zu spät auf und sammelte nur 5 Punkte in den ersten 3 Vierteln.
X-Faktor
Alex Caruso: Das war der bissige Verteidiger, den wir aus den Play-offs kennen. Dazu ernorm wichtig in der Offensive, sowohl bei den Dreiern (4 von 8) und tollen Lufwegen unter den Korb. Insgesamt 20 Punkte.
Zahlereien
+24 lautete der Wert von OKC-Bankspieler Aaron Wiggins, wenn er auf dem Parkett stand, besser war kein OKC-Profi. 5 von 8 Dreier verwandelte er – herausragend.
Hartenstein Watch
Der Center kam wieder von der Bank, sammelte diesmal aber immerhin 22 Minuten Spielzeit, gut vier mehr als in Spiel 1. Wie immer mit enormen Einsatz. Viele Angriffe liefen über ihn, allerdings blieb er selbst praktisch ohne Abschluss (3 Punkte)
Ausblick
Nach dem Pflichtsieg für Oklahoma geht die Serie jetzt nach Indiana. Dort wartet ein mindestens genauso enthusiastisches Publikum auf die Akteure, und wir werden sehen, ob die Pacers von der Anfeuerung profitieren. Viel wird von Tyrese Haliburton abhängen, der seine Zurückhaltung ablegen muss.
Ansetzungen
Do., 02:00: Pacers – OKC (1:1)
Sa., 02:30: Pacers – OKC
Di., 02:30: OKC – Pacers
von Münchner Löwe | Juni 6, 2025 | Fußball
Ich versuche mit das gerade vorzustellen. 100+ Euro für die Partie Spanien gegen Frankreich in der Nations League zu bezahlen, um dieses live vor Ort im Stuttgarter Neckarstadion zu sehen. Okay, das kann man machen, es wurde ja aein ganz nettes Spiel …. Aber dann: Habe ich nichts Besseres zu tun, als Marc Cucurella auszupfeifen. Jenen Spanier, der im vergangenen Jahr im EM-Viertelfinale (im Neckarstadion!) jenes ominöse, allerdings vom Unparteiischen-Team nicht geahndete Handspiel beging, das „uns“ Deutschen. den Titel kostete. Sagt ja auch bis heute der Bundestrainer, der geniale Julian Nagelsmann.
So geschehen gestern beim am Ende grandiosen 5:4 der Spanier gegen Frankreich. Doch sehr viele höchstwahrscheinlich deutsche Zuschauer wollten dieses Spektakel nicht einfach nur genießen, sondern pfiffen den lockenköpfigen Spanier bei jeder Ballberührung aus. Nicht nur die ersten 3 oder 5 Minuten, um den immer noch schwärenden Unmut zu äußern, sondern tatsächlich das gesamte Spiel über, also auch dann, als die Partie zu einem epischen Drama wurde. Mitten in die französische Aufholjagd nach dem 1:5 zum 2:5 und 3:5 und 4:5, immer noch die schwachsinnigen, geistesgestörten Pfiffe gegen Cucurella. Die waren schon im vergangenen Jahr schwachsinnig und geistesgestört, als er in Halbfinale und Finale ebenfalls schon gellend nach dem Deutschland-Aus ausgepfiffen wurde (obwohl er ja absolut nichts dafür konnte, dass der Elferpfiff ausblieb). Jetzt, fast ein Jahr später nach der „Untat“, waren sie einfach nur eine einzige Peinlichkeit, die mal wieder zeigten, dass Fußballfans hirnloise Deppen sind, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen. Kann ich aus erster hand sagen, weil ich lange ebenfalls recht verbohrt war, wenn es um meine Löwen ging … Jetzt bin ich natürlich alt und weise 🦁
Ach ja: man kann dem Ganzen natürlich auch so begegnen.
https://www.11freunde.de/international/erneute-pfiffe-gegen-marc-cucurella-uefa-erklaert-deutschland-nachtraeglich-zum-europameister-2024-a-e932644e-cddf-4bfe-aff8-9e5884735749
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