von Münchner Löwe | Mai 28, 2024 | Wochenvorschau
Nach dem Irrsinns-Endspielwochenende geht es ein bisschen ruhiger zu, allerdings mit einem absoluten Saisonhöhepunkt, nicht nur für den BVB.
BVB in Wembley
Endspiel in der Champions League, mehr geht nicht im europäischen Vereinsfußball – noch dazu in Wembley. Mittendrin Borussia Dortmund wie 2013, als man gegen bayern München verlor. Auch diesmal gelten die Borussen als klarer Außenseiter gegen Real. Der Name Real gerade in der Königsklasse, die erschreckende Bilanz (5 Siege in den vergangenen 10 Jahren, die letzte Finalniederlage 1981 (damals beim 0:1 gegen den FC Liverpool. Doch der BVB fühlt sich wohl in der Außenseiterrolle, die sie die gesamte CL-Saison (Todesgruppe!, Atlético!, PSG mit Mbappé!) begleitet. Internationale Spiele, das ist in dieser Saison ihr Ding. Und wäre es nicht schön für einen Mats Hummels, mit einer überragenden Leistung wie zulletzt zweimal gegen PSG die Nicht-Nominierung für die EURO noch ein bisschen irrsinniger erscheinen zu lassen. Kleine Favoritenstellung für Real, aber wirklich nur aufgrund der Historie und des Namens.
Olympiakos – Finale dahoam, aber nicht so richtig
Schon am Mittwoch findet in Athen das Conference Finale zwischen dem in Athen beheimateten Club Olympiakos Piräus und AC Florenz statt. Allerdings im AEK-Stadion, also kein echtes Τελικός εντός έδρας (Pons-Wörterbuch für Finale daheim). Die Fiorentina kann nach Atalanta Bergamo in der Europa League den zweiten Europacup nach Italien bringen. Heißblütig auf den Rängen und wahrscheinlich auch auf dem Platz dürfte es werden.
Hoffnungen für Kerber und Zverev
Die French Open in Paris nehmen Fahrt auf. Heute komplettiert sich die 1. Runde. Sascha Zverev hat sie letztlich souverän gegen den 14-maligen Triumphator überstanden (eigener Text noch geplant). Bei den Frauen sind dagegen bis auf Angie Kerber und Tamara Korpatsch (heute erst im Einsatz) alle Deutschen raus. Bei den Frauen gibt es mit Iga Swiatek (Anfeuerung Poland Garros) und Aryna Sabalenka zwei klare Favoritinnen fürs Endspiel. Das Feld bei den Männern sehe ich völlig offen. Unsichere Kantonisten (Djokovics Form). Alcaraz und Sinner nach Verletzungen einerseits, Starke Sandvorstellungen (Zverev in Rom, Tsitsipas in Monte Carlo andererseits sowie die großen Unbekannten Ruud, Medwedew et all (Struff?).
Finalteilnehmer gesucht
Die BBL-Halbfinals beginnen heute (20.30) mit Alba Berlin – Chemnitz Niners. Morgen FC Bayern Basketball – Würzburg Baskets, das allerdings reichlich dezimiert ist. Spiele 2 und 3 jeweils am Freitag und Sonntag.
NBA und NHL
Finalteilnehmer gesucht (ausführlichst begleitet)
Und sonst
– Heute Relegationsrückspiel 2. Liga Wehen-Wiesbaden – Jahn Regensburg (Hinspiel: 2:2)
– Aufstiegsendspiele der Regianalliga-Meister Würzburger Kickers (Bayern) – Hannover 96 II (Nord) am Mittwoch und Sonntag
– Rallye Sardinien ab Freitag
– Hamburg European Open im Golf ab Donnerstag
– Bislet Games in Oslo am Donnerstag (Diamond League). Für mich der erste Freiluft-Leichtathletik-Höhepunkt der Saison, wenn ich mal Mehrkampf-Götzis außen vor lasse
von Münchner Löwe | Mai 28, 2024 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
Die Boston Celtics haben durch einen weiteren Sieg gegen die Pacers die NBA-Finals erreicht. In der NHL sichern sich die Dallas Stars den Heimvorteil gegen die Oilers zurück
Indiana Pacers – BOSTON CELTICS* 102:105 (0:4)
4. Spiel, 4. Sieg, also ein sogenannter Sweep der Celtics in den East Finals. Doch das klingt klarer, als es war, denn drei der Partien hätten die Pacers ebenso gewinnen können und die erste mussten sie gewinnen bei 3 Punkten Vorsprung und bei noch 7 Sekunden eigenem Ballbesitz. Verhühnert.
Das kann ich auch von Spiel 4 behaupten. Fünfeinhalb Minuten vor Schluss führten die Pacers noch mit 9 Punkten. die Bilanz danach: 4 zu 15. Den Pacers gelang praktisch nichts mehr, und auch wenn die Celtics einige Fehler einbauten, so zeigten Jaylen Brown, Jayson Tatum ihre außergewöhnliche Klasse.
Männer des Tages
Jayson Tatum und Jaylen Brown: Ich kann mich zwischen den beiden Co.-Stars nicht entscheiden. Jayson Brown mit mehr Punkten (29:26) und der besseren Wurfquote, Tatum dafür mit 13 Rebounds, drei in der Offensive, und 8 Assists, also vielseitiger.
Stark trotz der Niederlage
Andrew Nembhard: Die Entdeckung bei den Pacers in den Play-offs, gerade in den Partien 3 und 4 ohne Tyrese Haliburton. 24 Punkte sammelte er diesmal, dazu legte er 10 Assists auf.
x-Faktor
Jrue Holiday: Wieder eklig in der Verteidigung mit 5 Steals und 3 Blocks. Dazu wieder eine Wurfquote von mehr als 50 Prozent zu 17 Punkten. Und ebenfalls in der Crunchtime stark.
Und sonst
– echtes Unverständnis über eine Ref-Entscheidung. Brown drischt Nembhard die Hand ins Gesicht. Für mich ein klares absichtsvolles Foul, auch weil der Ball weit weg war. Doch auch nach der Review blieben die Schiedsrichter der Meinung: normales Foul und „nur“ ein einfacher Ballbesitz der Pacers.
– Celtics ohne Bank-Unterstützung: Nur 10 Punkte steuerten Payton Pritchard, Sam Hauser und Xavier Tillman bei. Doch die großartige Starting Five federt das ab.
Analyse der Serie
In den entscheidenden Momenten waren die Celtics einfach das reifere Team. Und sie konnten den Ausfall von Kristaps Porzingis viel besser kompensieren als die Pacers in den Spielen 3 und 4 Tyrese Haliburton. Schade, dass Indiana nicht wenigstens eines der Spiele gezogen hat.
Die Celtics warten jetzt auf den Finalgegner. Ob Dallas Mavericks oder doch Minnesota Timberwolves. Sie sind gewappnet, zumal sie sich jetzt ausruhen können und dann wahrscheinlich wieder Porzingis aufbieten können.
Und der Verlierer?
Die Pacers sind weit gekommen, weiter, als man vermuten durfte. Und die Zukunft ist für das junge Team (bis auf Pascal Siekam) äußerst vielversprechend. Sie dürften zusammenbleiben und haben viel Potenzial nach oben.
Ansetzung heute
02:30: Dallas Mavericks – Minnesota Timberwolves (3:0)
Edmonton Oilers – Dallas Stars 3:5 (1:2)
Die Stars haben sich den Heimvorteil zurückgeholt, die Oilers stehen jetzt gewaltig unter Druck. Dabei sah es nach dem schnellen 2:0 , doch das Elend in Abwehr und auch torwartpositiion ist immer noch nicht völlig ausgemerzt. Saublöde Gegentore sind die Folge, weil die Oilers den Puck nicht aus dem eigenen Drittel bekommen und sich Stuart Skinner bei all seinen guten Paraden sich immer wieder extrem unglückliche Treffer einfängt. Wie beim vorentscheidenden 3:4, als er eine Scheibe von hinten sich in den eigenen Kasten lenkte.
Matchwinner war Jason Robertson mit 3 Toren, seine ersten in der Serie. Jale Pettinger entschärfte 27 von 30 Schüssen.
Draisaitl Watch
Erneut ohne Scorerpunkt und insgesamt nicht mehr so in Fahrt. +/–Bilanz von -2.
Meine 🇫🇮 Finnen
Spielen ja alle für die Stars. Roope Hintz war nach seiner Obekörperverletzung wieder dabei und gab zu 2 der Robinson-Treffer einen Assist. Miro Heiskanen traf ins leere Tor zum 5:3 praktisch von der eigenen Toraus-Linie, und Esa Lindell gab einen Assist.
Ausblick
Spiel 4 wird für die Oilers schon zum Pflichtsieg. Dallas zeigte erneut seine Auswärtstärke. Die Oilers haben natürlich ihre Chancen, müssen aber ihre zweite Reihe mit Draisaitl wieder ins Rollen bekommen.
Und Dallas darf weiter vom Finaldoppel Stars (NHL) und Mavs (NBA) träumen.
Ansetzungen
Mi., 02:00: Florida Panthers – New York Rangers (1:2)
Do., 02:30: Edmonton Oilers – Dallas Stars (1:2)
von Münchner Löwe | Mai 27, 2024 | Wochenrückschau
Wochenende der Endspiele
Was für ein Überangebot an Sport, und das auch noch bei schönem Wetter. Ich versuche einen Überblick mit Mut zur Lücke. Und Trainerspekulatius (Kompany zu Bayern, Flick zu Barca etc) beleuchte ich dann ab mrgen wieder ausführlicher.b
Bayer Doublekusen
Nach der ernüchternden 0:3-Niederlage im Europa-League-Finale gegen ein in allen Belangen überlegendes Atalanta Bergamo, schaffte Leverkusen wenigstens das Double und bleibt damit national die gesamte Saison ungeschlagen. 1:0 hieß es am Samstag im Beliner Olympiastadion, und kaum ein Pokalsieg der vergangenen 30 Jahre verdient das Wort „glanzlos“ mehr als dieses. Ein relativ frühes, sehr sehenswertes Tor von Granit Xhaka, danach vergab Bayer einige Chancen , das Ergebnis zu erhöhen. So etwas wie Spannung kam deshalb auf, weil kurz vor der Pause Okilon Kossunou die Gelb-Rote Karte sah und Bayer eine ganze Halbzeit zu zehnt spielen musste nach dieser anstrengenen Saison. Doch die hoffnungslos überforderten Lauterer kamen niemals wirklich gefährlich das von Lukas Hradecky gehütete Tor, und so durfte der Kapitän den zweiten Pokal innerhalb einer Woche in die Luft stemmen. Es war der zweite Pokalsieg der Leverkusener, auch beim ersten Mal siegten sie 1:0 im Finale, 1993 gegen die Hertha-Bubis. Nebeneffekt. Neuling Heidenheim darf in die Qualifikation für die Conference League, Hoffenheim direkt in die Europa League.
United rettet die Saison
In der Premier League am Ende nur Achter, bescherte Manchester United seinen Fans einen mehr als versöhnlichen Saison-Abschluss. Im Cupfinale zu Wembley gewann United etwas überaschend mit 2:1 gegen den Lokalrivalen und Meister City. Garnacho und nach einem schrecklichen City-Manchester, in das auch der deutsche Torwart Stefan Ortega seine Aktien drin hatte, und Mainoo trafen für United, ehe Doku in der 87. Minute die Partie noch mal spannend machte.
Barca obenauf
Zumindest bei den Frauen. In einem extrem stimmungsvollen Finale der Champions League in Bilbao setzte sich Barcelona gegen Angstgegner Olympique Lyon mit 2:0 durch, der erste Sieg über die französinnen überhaupt. Aitana Bonmati, wer sonst?, und die eingewechselte frühere Weltmußballerin Alexia Putellas erzielten die Tore in einer äuperst unterhaltsamen Partie.
Tschechien schafft Heimtriumph
Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft siegte die Auswahl in einem aufregenden, von Abwehr geprägten Finale gegen die Schweiz mit 2:0. Es war der insgesamt 13. Titel für Tschechien/CSSR, während die tapferen Eidgenossen auch ihr drittes WM-Finale verloren. David Pastrnak mit einem sehenswerten Schuss aus der Drehung sorgte für die Entscheidung. Er war erst nach dem Play-off-Aus seiner Boston Bruins zum letzten Vorrundenspiel und die K.-o.-Runde zu den Tschechen gestoßen; es war sein erster Scorerpunkt der WM. Ein Schuss ins leere Tor zum 2>:0 gegen nie aufgebende Schweizer, die durchaus ihre Chancen noch hatten, machte dann alles klar.
Die Deutschen scheiterten etwas unglücklich im Viewrtelfinale an der Schweiz. Ausfälle wie Tim Stützle, Moritz Seider und Leon Draisaitl waren nicht zu kompensieren. Aber insgesamt war es ein äußerst achtbares Turnier mit 5 zum Teil sehr klaren Siegen. Die Zitterei um den Klassenerhalt scheint erst mal der Vergangenheit anzugehören.
Alles Pana, oder was?
Nicht nur die Fußballer hatten ein großes Endspiel in Berlin, sondern auch die Basketballer, die in einem Final-4-Turnier den Euro-League-Sieger ermittelten. Der kommt dieses Jahr aus Griechenland, besser gesagt Athen. Panathinaikos entschied das Finale gegen Real Madrid am Ende klar für sich. Real traf zwar im ersten Viertel zu 36 Punkten (wohlgemerkt: in nur 10 und nicht wie in der NBA 12 Minuten), danach trafen sie platt gesagt keinen Lieferwagen mehr. Bei den Griechen schwang sich im 4. Viertel Kostas Slukas mit 4 getroffenen Dreiern (insgesamt 24 Punkte und Topscorer) zum Matchwinner auf, unter den Augens seines Landsmannes Giannis Antetokuonpo und Scottie Pippen, der Chicago-Bulls-Legende, tags zuvor übrigens auch beim Pokalfinale.
Flensburg jubelt
Über seine Handballer, die sich die European League, den zweitwichtigsten Titel in Europa, durch einen 36:31 im deutschen Duell gegen die Füchse Berlin. Für die SG Flensburg-Handewitt war es der erste Titel seit 5 Jahren und ein Trost für die eher enttäuschende Bundesliga-Saison, wo man die Qualifikation zur Champions League oder gar den Meistertitel klar verpasste.
Und sonst?
– Steht Fortuna Düsseldorf vorm Aufstieg in die Bundesliga. Ins Relegationsrückspiel heute Abend gehen die Düsseldorfer mit einem 3:0-Vorsprung. 3 Assists gab der überragende Christos Tsolis. In der Relegation zur 2. Liga trennten sich Jahn Regensburg und Wehen-Wiesbaden 2<.2.
– Bereits sicher aufgestiegen ist der FC Southampton in die Premier League. Im „Lukrativsten Endspiel Europas“ (der Sieger darf mit einem Umsatzplus von 160 Millionen Euro rechnen) gewannen die Südengländer mit 2:0 gegen das von Daniel Farke betreute Leeds United.
– Charles LeClercs verbannt sein Monte-Trauma: Der Monegasse gewinnt im Ferrari zum ersten Mal den Großen Preis von Monaco vor David Piastri und Carlos Sainz jr.. Das Rennen war zumindest im zweiten Anlauf äußerst unspektakulär ohne Überhol-Manöver. Beim ersten Mal gab es einen Massenchrash mit den beiden Haas von Hülkenberg und Magnusson und Perez, dessen Red Bull sich in seine Bestandteile zerlegte. Der Mexikaner selbst blieb ungeschoren. Weltmeister Max Verstappen wurde nur Sechster und schimpfte wie andere Fahrer auch über das extrem langweilige Rennen. Weil alle Fahrer Reifen schonen mussten, waren die Rundenzeiten 4 Sekunden langsamer als üblich.
– Altmaier zur Geisterstunde: Lange zu tun hatte der deutsche Tennis-Profi in der 1. Runde der French Open, ehe er gestern Nacht nach mehr als 5 Stunden im Matchtiebreak des 5. Satzes sich gegen den Serben Laslo Djere durchsetzte. Gleich sechs Matchbälle benötigte er dabei. Für die Deutschinnen Tatjana Maria, Laura Siegemund, Eva Lys und Jule Niemeier ist das Turnier bereits beendet.
Heutiges Highlight: Gerade spielt Sascha Zverev gegen Rafael Nadal.
von Münchner Löwe | Mai 27, 2024 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
Die Mavs gewinnen auch Spiel 3 gegen die Timberwolves. Die New York Rangers schaafen den zweiten Overtime-Erfolg in Folge gegen die Panthers
Dallas Mavericks – Minnesota Timberwolves 116:107 (3:0)
Das Ergebnis klingt letztlich klarer, als die Partie insgesamt war. Bis zwei Minuten vor Schluss stand es Spitz auf Knopf, also Crunchtime at its best, doch dann setzten sich erneut die Mavericks durch. Dreimal ging es jetzt also sehr eng zu, und dreimal schaffte Dallas den Sieg. Da darf ich schon schlussfolgern, dass das sehr wenig mit Zufall, Glück oder Pech zu tun hat, vielmehr: Die Dallas Mavericks können knappe Spiele.
Das liegt an den zwei Superstars, die dann regelrecht aufblühen. Die Sicherheit, mit der Luka Doncic und Kyrie Irving ihre Würfe verwandelten, raubte mir schlicht den Atem. Und offenbar auch den Wolves, die sowohl in Angriff als auch Abwehr an ihre (weiten) Grenzen stießen.
Dabei hatten sie im Spiel ihre enormen Qualitäten gezeigt, als sie im 3. Viertel einen 10-Punkte-Rückstand aufholten und sogar in Führung gingen. Mit teilweise fantastischen Moves brachte Anthony Edwards die Halle ins Staunen, aber am Ende war er zu sehr auf sich allein gestellt und folgerichtig auch mit den Kräften ziemlich am Ende. gedrade von einem Karl-Anthony Towns, aber auch von Rudy Gobert muss meh kommen.
Männer des Tages
Luka Doncic und Kyrie Irving: Jeder für sich ist schon Klasse, aber wenn sie dann noch zusammenfinden, wird es für jeden Gegner kompliziert. legten 33 Punkte auf, beide mit Trefferquoten besser als 50 Prozent. In diesen Play-offs sind sie das beste Paar, zumindest im Backcourt. Luka mit mehr Magie gerade bei manch zauberhaftem Zuspiel, aber Irving dieses Mal endlich mal auf konstant gutem Level. Klar, Doncic nervt extrem mit seine dauernden Meckerei (erstaunlich, dass er bei einigen Szenen kein technisches Foul kassierte), aber das gehört bei ihm irgendwie dazu. Ich müsste mir fast eher Sorgen machen, wenn er überhaupt ncht ehr meckern würde.
Stark trotz der Niederlage
Anthony Edwards: Er war der Hauptinitiator der Aufholjagd. Trotz besonders intensiver Verteidigung gegen ihn schaffte er 26 Punkte. Doch die Co-Stars Towns und Gobert blieben eher blass.
x-Faktor
David Gafford: Lange sehr zurückhaltend, doch am Ende mit den mit entscheidnen Szenen: ein grandioser Block und im Gegezug sein Korb plus Foul. Und in der Verteidigung stets ein echtes Biest
Und sonst
– Kyle Anderson mit seiner unmöglichen Wurfbewegung traf 5 seiner 6 Vesuche
– Missverhältnis der Freiwürfe: Für die Mavs 31, für die Wolves nur 17.
Ausblick
Dreimal ging es eng zu, dreimal hatten die Mavs das bessere Ende für sich. Dass es nach 3 Spielen 3:0 stehen würde hätte ich ehrlich gesagt nie im Leben für möglich gehaltenDie Wolves können zurückkommen und auch gewinnen, wenn sie mit genug Vorsprung in die letzten 5 Minuten kommen. Dass sie jetzt in Dallas eine Crunchtime für sich entscheiden mit dem Rücken zur Wand, würde mich einerseits ziemlich wundern, andererseits: Hey es ist Basketball, und erwarte hier das Unerwartete.
Ansetzungen
Di., 02:00: Indiana Pacers – Boston Celtics (0:3) Die große Frage: Kann Tyrese Haliburton spielen und in welcher Form?
Mi., 02:30: Dallas Mavericks – Minnesota Timberwolves (3:0)
Florida Panthers – New York Rangers 4:5 1OT (1:2)
Nach den torarmen ersten beiden Partien diesmal fast schon ein Shootout. Das Alec Wennberg nach 5:35 Minuten in der Verlängerung für die Rangers entschied, die damit das Heimrecht zurückeroberten.
Nach 2:2 im ersten Drittel erzielten die Rangers 2 Treffer durch Alexis Lefreniere (was für ein grandioses Solo!)und Barclay Goodrow, die jeweils zum zweiten Mal einnetzten, die Panthers kamen durch Alexander Barkov und Gustav Forsling zurück
Meine 🇫🇮 Finnen
Alexander Barkov hatte ein Tor und einen Assist, Niko Mikkola einen Assist.
Ausblick
Die Serie bleibt eng. Aber jetzt halt wieder laeichte Vorteile für die Rangers.
Ansetzungen
Di., 02.30: Edmonton Oilers – Dallas Stars (1:1) Die Stars vielleicht wieder mit Kapitän Roope Hintz
Mi., 02:00: Florida Panthers – New York Rangers (1:2)
von Münchner Löwe | Mai 26, 2024 | Allgemein, basketball, Eishockey, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
Die Celtics vorm Einzug in die NBA Finals, Rückschlag für die Oilers und Leons Serienende
Indiana Pacers – Boston Celtics 111:114 (0:3)
Die Pacers mussten auf Tyrese Haliburton verzichten, die Celtics weiter auf Kristaps Porzingis und auch Luke Kornet.. Zunächst dominierte Celtics, traf 7 der ersten 9 Würfe und hatte nach 3 Minute schon 16 Punkte auf der Anzeigentafel. Doch die Pacers blieben dran, trafen ihrerseits ebenfalls hochprozentig und lagen nach dem ersten Viertel nur 31:32 zurück. Im zweiten Viertel setzten sich die Pacers ab, vor allem auch dank Andrew Nembhard, der 6 von 7 Würfen zu 17 Punkten auflegte.
Im dritten Abschnitt betrug der Abstand sogar 18 Punkte, ehe die Celtics in der Verteidigung deutlich inteensiver spielten und nicht mehr so einfache Körbe zuließen.
Dennoch sah nlange alles nach einem Heimsieg aus, als die Pacers kurz vor Schluss immer noch mit 5 Zählern führten. Doch mit einem 8:0-Run drehten die Celtics die Partie. Jrue Holiday wurde mit einem Dreier und einem Steal letztlich zum Matchwinner. Ausgerechnet der so starke Nemhard hatte den Ausgleich in der Hand, aber sein Dreierversuch traf nur den Ring
Mann des Tages
Jayson Tatum: 36 Punkte, 10 Rebounds und 8 Assists – er ist die Konstante im Celtics-Spiel. Auf beiden Seiten des Feldes. Und dabei unterlief ihm kein Ballverlust.
Stark trotz der Niederlage
Andrew Nembhard: 32 Punkte sind klarer Bestwert für Play-offs, dazu 9 Assists. Tragisch für ihn, dass er mit seinem (sehr schwierigen) Dreier am Ende scheiterte.
x-Faktor
Al Horford: Mit 38 Jahren der Veteran, doch Alter schützt vor Dreiern nicht. Gleich 6 versenkte er, davon 2 bei der Aufholjagd im letzten Viertel. Auf den kann sich Boston auch in der größten Hektik verlassen.
Und sonst
– Dreierflaute: In den ersten 16 Minuten nahmen dien Pacers nur 4 Dreierversuche, unglaublich in diesen Basketballzeiten seit ein paar Jahren, von denen sie auch nur einen trafen. Die Celtics kamen im selben Zeitraum auf 16 Würfe (7 erfolgreich). Das gehörte aber offenbar zum Spielplan, denn mit ihrer starken Zweierquote (22 von 31 und zeitweise über 70%) waren die Pacers äußerst erfolgreich
– Bank, welche Bank? Die der Celtics war jedenfalls fast verzichtbar, zumindest beim Scoren. Nur je zwei Punkte steuerten Payton Pritchard und Xavier Tillman zum Sieg bei. Den Rest erledigte die Startfünf.
– Ausgeglichene Pacers: Gleich 4 Profis kamen auf 20+ Punkte. Neben Nembhard auch Pascal Siakam, Myles Turner (je 22) und TJ McConnell (23). Der Rest allerdings blieb doch arg zurückhaltend.
Ausblick
Einen 3:0-Vorsprung werden sich die Celtics kaum noch nehmen lassen. Zumal Haliburton zumindest für Spiel 4 fraglich ist. Die Pacers hätten es verdient, in der Nacht zum Dienstag den Sweep zu vermeiden am Indy-Wochenende, denn heute Nacht sind zwischen den beiden Partien noch die Indy 500.
Ansetzungen
So., 02:00: Dallas Mavericks – Minnesota Timberwolves (2:0)
Mo., 02:00: Indiana Pacers – Boston Celtics (0:3)
Dallas Stars – Edmonton Oilers 3:1 (1:1)
Die Stars konnten die zweite Heimniederlage mit einem Kraftakt und einer glänzenden Torhüterleistung vermeiden. Die Oilers versäumten es, nach dem schnellen 1:1 ihr starkes erstes Drittel (16:4 Schüsse) in weitere Tore umzumünzen. Auf beiden Seiten standen die Goalies Jake Oettinger und im Vordergrund und Stuart Skinner im Blickpunkt, die sich im zweiten Drittel nicht überwinden ließen. Mason Marchmant brach im 3. Abschnitt mit seinem Schuss durch ein Menschenknäuel den Bann, ehe Esa Lindell mit seinem Schuss ins leere Tor die Entscheidung herbeiführte.
Draisaitl Watch
Seine Punkteserie in den Play-offs hat im 15. Spiel ein Ende gefunden. Er gab auch nur zwei Schüsse ab und stand bei einem Gegentor auf dem Eis.
Meine 🇫🇮 Finnen
Lindell traf zum 3:1, Verteidiger Miro Heiskanen gab den Assist zum 1:0 der Stars.
Ansetzungen
So., 21.00: Florida Panthers – New York Rangers (1:1)
Mo., 02:00: Edmonton Oilers – Dallas Stars (1:1)
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