von Münchner Löwe | Mai 21, 2024 | Eishockey, NHL
Blick über den Teich, NHL
Vancouver Canucks – EDMONTON OILERS 2:3 (3:4)
Die Edmonton Oilers mit Leon Draisaitl stehen im Conference Final des Westens. In Spiel 7 gewannen sie bei den Vancouver Canucks mit 3:2 und treffen nun auf die Dallas Stars
Zunächst verzweifelten die klar überlegenen Oilers schier am überragend haltenden Arturs Silovs. Der Rookie, eigentlich nur Ersatzmann war im ersten Drittel unüberwindlich, wehrte alle 13 Schüsse ab. Im zweiten Drittel netzten die Oilers dreimal ein und alles schien gelaufen. Doch nah zwei Toren der Canucks im Schlussabschnitt wurde es für viereinhalb Minuten noch mal eng, doch die Oilers brachten den Sieg über die Zeit.
Draisaitl Watch
Der Kölner schaffte einen Assist. Dagegen ging Conor McDavid völlig leer aus. Gut zu wissen für die Oilers, dass sie nicht allein von den beiden abhängig sind. Immerhin führt Draisaitls mit 24 Scorerpunkten vor den Mannschaftskollegen McDavid, Evan Bouchard und Ryan Nugent-Hopkins an
Ausblick
Zum zweiten Mal steht Leon Draisaitl mit den Oilers im Finale der Western Conference. Die Chancen gegen die Stars sehe ich 50 zu 50. Die Oilers haben gezeigt, dass sie ein Spiel 7 auch auswärts gewinnen können, und Dallas ist auch keine Heimbastion (in 7 Spielen vier Heimhiederlagen. Auswärts dagegen sehr stark (in 6 Spielen nur eine Niederlage).
Ansetzungen
Do., 02:00: New York Rangers – Florida Panthers (0:0) Korrigiert dank Uwe
Fr., 02:00: Dallas Stars -Edmonton Oilers (0:0
von Münchner Löwe | Mai 19, 2024 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
Die Dallas Mavericks stehen als erstes Team im Westen in den Conference Finals. In der NHL erzwangen die Edmonton Oilers ein 7. Spiel bei den Vancouver Canucks
DALLAS MAVERICKS* – Oklahoma City Thunder 117:116
Was für ein Thriller in Dallas, und danach hat es lange Zeit nicht ausgesehen. Vielmehr schienen die Thunder klar auf der Siegesstraße, als sie im 3. Viertel auf bis zu 17 Punkten davonzogen und Anfang des 4. viertels immer noch 9 innehatten. Doch die furiosen Mavericks, angetrieben von nicht minder furiosen Fans, kamen Punkt für Punkt voran. Es waren dabei gerade nicht die Topstars, die die Punkte erzielten, sondern PJ Washington (bis dahin überhaupt kein Faktor im Spiel und Derrick Lively, der erstaunliche 8 Punkte beisteuerte und dabei 3 von 3 aus dem Feld verwandelte. dagegen trafen die Thunde nicht mehr, und allein Shai Gilgeous-Alexander konnte es auch nicht richten. Und doch führten die Thunder vor dem letzten Ballbesitz der Mavs mit einem Punkt. Da wurde 2,4 Sekunden vor Schluss PJ Washington nach Ansicht der Schiedsrichter von Shai gefoult, und zwar bei einem Dreierversuch. Der Call hielt dem Videostudium stand, und Gilgeous-Alexander gab zu, das der Pfiff schon in Ordnung ginge und er am liebsten die Zeit zurückdrehen würde. Blöd gelaufen. Washington verwandelte die ersten beiden Freiwürfe zur Führung und zielte bei driten absichtlich vorbei, weil die Thunder keine Auszeit mehr hatten. Deren letzter Verzweiflungswurf weit aus der eigenen Hälfte ging klar vorbei.
Für mich schade, dass diese Serie nicht ein 7. Spiel bekommt, abe die Mavs werden heilfroh sei übers Weiterkommen und zwei Tage mehr Pause.
Mann des Tages
Luca Doncic: 29 Punkte, 10 Assists, 10 Rebounds – drittes Mal in Folge zweistellig in diesen Kategorien. Und immer das Herz und der Antrieb der Mavs. Das ist die eine Seite. Die andere Seite: gleich 7 zum Teil haarsträubende Ballverlust / Fehlpässe und wieder mal das ewige Meckern bei praktisch jeder Aktion gegen ihn. Dieses Mal kassierte er sogar ein technisches Foul, was ihn an weiteren Protesten nicht hinderte. Aber ihn mit einem zweiten Technischen rauszuwergfen, das wollten die Refs doch nicht.
Stark trotz der Niederlage
Shai Gilgeous-Alexander: So nah liegen Glanz und Elend beieinander. 36 Punkte legte er auf (persönlicher Rekord in Play-offs). Kurz vor Schluss gelang ihm das perfekte Zuspiel auf Chet Homgren, der mit einem krachenden Duk die Führung erzielte. Und dann das Foul während des Wurfes und auch noch jenseits der Dreierlinie. Dennoch: Der Kanadier hat eine fantastische Serie gespielt, und er ist mit 25 Jahren noch sehr jung.
x-Faktor
Dereck Lively: Unermüdlicher Arbeiter unter den Körben. 15 Rebounds (4 offensiv) sprechen für sich, dazu eben die Wurfsicherheit im lm letzten Viertel.
Analyse
Die Nummer 1 des Westens ist raus. Und zum Verhängnis wurde den Thunder die Reboundschwäche, also genau die Schwäche, weswegen ihnen so wenige Experten den Marsch in die NBA Finals und mehr zugetraut haben. Weniger erwartet war die plötzliche Schwäche eines Josh Giddey, der den Platz in der Startfünf verlor und von der Bank eine herbe Enttäuschung war. Wie zumindest in Spiel 6 die gesamte Reservebank.
Die Mavs sind breiter aufgestellt. Sie haben ein Top-Duo mit Doncic und Kyrie Irving, der auch diesmal erst in der 2. Halbzeit ablieferte und zwar mit 18 Punkten außergewähnlich. Egal ob Denver Nuggets oder Minnesota Timberwolves: Die Mavs werden Außenseiter sein, aber wenn sie eine Chance sehen, werden sie die auch nutzen.
Ansetzungen heute
Zweimal Spiel 7 – Basketball-Herz, was willst Du mehr
21:30: New York Knicks – Indiana Pacers (3:3)
Der Einsatz von Josh Hart und vor allem OJ Amunoby ist unsicher.
02:00: Denver Nuggets – Minnesota Timberwolves (3:3)
NHL
Edmonton Oilers – Vancouver Canucks 5:1 (3:3)
Nach 1:1 im ersten Drittel entschieden 2 Oilers-Treffer im zweiten Abschnitt innerhalb von 4 Minuten die Partie. Die Canucks prüften Stuart Skinner, wieder ins Oiler-Tor gerückt, mit nur 15 Schüssen. Conor McDavid leistete 3 Assists.
Draisaitl-Watch
Zwei Assistsleistete er. Selbst gab er nur einen Schuss ab. Kämpferisch wie immer in der Defensive.
Spiel 7 findet in der Nacht zu Dienstag (03:00 MESZ) statt. Das Conference Finale zwischen den New York Rangers und Florida Panthers beginnt erst in der Nacht zu Donnerstag, für die Teams also eine relativ lange Pause
von Münchner Löwe | Mai 17, 2024 | Allgemein, bundesliga, Eishockey, Fußball, Tagesrückschau, WM
Unendliche Trainersuche
Jetzt hat also Thomas Tuchel abges
Unendliche Trainersuche
Jetzt hat also Thomas Tuchel abgesagt bei den Bayern. Besser gesagt, die Ansage der Münchner vom, ihn zum Saisonende seiner Trainerpflichten zu entbinden, bestätigt. In ihrer langsam verzweifelten und deshalb für Nicht-Beteilige so unterhaltsamen Trainersuche kursierte zuletzt ernsthaft die Idee, es noch einmal mit dem Trainer zu versuchen. Offenbar haben die Vorstellungen in der Champions League, in denen die glänzend gecoachten Bayern nur unglücklich an Real Madrid gescheitert sind, zumindest bei einigen Verantwortlichen und vor allem bei der Mannschaft großen Eindruck hinterlassen. Aber jetzt erinnerte sich Thomas Tuchel offenbar der schmachvollen Suspendierung, an die Worte des Ehrenpräsidenten Uli Hoeneß, der ihm vorwarf, er könne und wolle junge Spieler nicht entwickeln und blies heute die Ideen in den Wind. Seine Zukunft sieht er in England. Oder gar Katalonien, weil dort der FC Barcelona plötzlich doch nicht mehr mit Xavi nächstes Jahr weitermachen will? Zwei planlose Vereine sind da zu beobachten.
Mir fehlt mittlerweile jegliche Idee, wer den Trainerjob bei Bayern übernehmen kann und auch dazu bereit ist. Das Problem ist vor allem, dass dort mindestens fünf Menschen sich auf einen Kandidaten einigen müssen; von einem Plan, ob, wie und wie stark der personelle Umbruch bei den Spielern werden soll, ist nichts ersichtlich. Gegensätzlichere Kandidaten wie Alonso, Nagelsmann und Rangnick sind auch bei intensivster Suche kaum aufzufinden. Und spätestens jetzt weiß jeder Kandidat, dass er bestenfalls fünfte oder sechste Wahl ist.
Österreichische Eishockey-Wunder
Seit gut einer Woche läuft die WM in Tschechien, und mittlerweile reden alle über Team Austria. Es begann negativ-normal mit einem 1:5 gegen Dänemark. Schon das knappe 5:6 gegen die Schweiz ließ aufholen. Die Partie gewannen die Eidgenossen nur durch ein Überzahltor in der Schlussminute, und über die Berechtigung der Strafe lässt sich schon schön streiten.
Und dann das Spiel am Dienstag gegen Kanada. 1:6 lagen die Ösis nach dem 2. Drittel zurück, man musste eine zweistellige Klatsche befürchten. Und dann? Schoss Österreich ein Tor nach dem anderen und in der Schlussminute durch NHL-Profi Marco Rossi den Ausgleich. 5 Treffer im letzten Drittel aufzuholen, das hat in der Geschichte der WM noch nie ein Team geschafft. In der Eishockey-Bundesliga hat es das mal gegeben, als die Berliner Preussen beim EV Landshut (long, long away) sogar ein 0:7 in ein 7:7 verwandelten. Da es Unentschieden im Eishockey jetzt nicht mehr gibt, entschied die Overtime, und gegen völlig euphorisierte und deshalb sehr nachvollziehbar unkonzentrierte Österreicher erzielte Joel Tavarez bereits nach 15 Sekunden den Siegestreffer.
Nicht zu toppen? Oh doch. Gestern gegen Finnland. Noch nie hatte ein Team Austria gegen die Suomis gewonnen (bei 20 Versuchen sprangen gerade zwei Remis heraus), und früh waren diese mit 2:0 in Führung gegangen. 2:0 – pah. Den Österreichern gelang durch einen Bilderbuchangriff der Anschlusstreffer. Der vermeintliche Ausgleich durch einen brachialen Schlagschuss wurde wegen Torraumabseits aberkannt (vertretbar). Er fiel dann kurze Zeit später und Baumgartner gelang in der Schlusssekunde gar der Siegestreffer. Exakt 0,2 Sekunden vor der Sirene überquerte der Puck die Torlinie, wie dann auch das Videostudium klar zeigte.
Angetreten waren die Österreicher wie so oft, um nur den Klassenerhalt in der A-Gruppe zu sichern. Dieser dürfte kaum noch gefährdet sein. Heute muss Austria erneut ran in Prag, gegen Gastgeber Tschechien. Ich will es kaum schreiben, aber mit einem Sieg wäre plötzlich das Viertelfinale ganz nah.
Fußball-Fans, die merkwürdigen Wesen
Gerade gegen Ende der Saison werden die dem Fußball zugeneigten Menschen (m/w/d) noch wundersamer als ohnehin schon. Zu beobachten etwa in Köln, als nach dem wundersamen Siegtreffer des FC gegen 1. FC Union ein ganzes Stadion vor Freude weinte. Dabei ist die Rettung, sprich Klassenerhalt immer noch sehr, sehr weit weg.
Okay, kennen wir. Wiederholt sich ähnlich Jahr für Jahr. Doch das, was am Dienstag die Fans von Tottenham veranstalteten, war in dieser Qualität neu. Zumindest ein erheblicher Teil der Fans drückte nämlich im eigenem noch immer sehr neuen Stadion nicht den Spurs die Daumen, sondern dem Gegner. Der nämlich kann dem Nordlondoner Erzrivalen Arsenal noch die Meisterschaft entreißen. Dass das eigene Team selbst einen Sieg dringend gebraucht hätte, um noch einen nukrativen Champions-League-Platz zu ergattern, interessierte diese Fans nicht, was Spurs-Spieler und den Trainer sichtlich irritierte. Aber lieber erträgt viele Tottenhamer eine königsklassenlose Saison im nächsten Jahr, als den meisterschaftstrunkenen Arsenal-Fan in der U-Bahn oder gar im Gemeinschaftsbüro zu ertragen. Das Sehnen wurde erhört. Als Spurs-Stürmer Son mit einer hundertprozentigen Chance kurz vor Schluss am formidabel reagierenden deutschen Torwart Stefan Ortega (ein Ex-Löwe, seufz) scheiterte, war der City-Triumph gesichert. Witzig war dann schon mit anzuhören wie ein Teil der Spurs-Fans enttäuscht aufstöhnte und der andere Teil erleichtert aufatmete.
Dank der 3 Punkte hat es City zu Hause gegen West Ham, noch ein Club aus London, in der Hand, mit einem Sieg sich den Titel zu sichern.
von Münchner Löwe | Mai 16, 2024 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
Die Boston Celtics stehen im Conference Finale. Sieg für Dallas in der NBA und Niederlage für Dallas in der NHL
BOSTON CELTICS* – Cleveland Cavaliers 113:98
Großes Handicap für die Cavs. Sie mussten nicht nur auf ihren Superstar Donovan Mitchell verzichten, sondern auch auf Jarret Allen und Chris LeVert. Und das gegen den ohnehin haushohen Favoriten. Lange hielt das Rumpfteam sehr gut mit, im 4. Viertel kamen sie bis auf 3 Punkte heran. Knapp, aber eben nie so ganz, denn imme wenn ein Ausgleich in der Luft war, legten die Celtics nach und die Würfe von Cleveland gongen daneben.
Mann des Tages
Jayson Tatum: Er punktete am besten (25) in einem sehr ausgeglichenen Team, 6 Spieler legten zweistellig auf. Mit 10 Rebounds und 9 Assists schrammte er nur knapp am Triple Double (3 zweistellige Werte) vorbei.
Auffällig trotz der Niederlage
Evan Mobley: Bärenstarke 33 Punkte gelangen dem Cavs-Center, dazu schnappte er 4 Offensiv-Rebounds (Bestwert seines Teams). Nir einen Distanzwurf hat er nicht (0 von 3 Dreierversuche)
x-Faktor
Al Horford: Nimmermüde, der Veteran, der den Celtics in heiklen Situationen so viel Halt gibt mit seiner Erfahrung. Und dass er es nicht verlernt hat, bewies er eindrucksvoll: 22 Punkte, 6 Dreier bei 13 Versuchen und sage und schreibe 7 Offensiv-Rebounds (bei insgesamt 11 der Celtics
Analyse
Wieder eine Was-wäre-wenn-Serie. Nämlich wenn Donovan Mitchell in der Glanzform wie in der 1. Runde gegen die Orlando Magic teilweise aufgetrumpft hat. abe er fehlte halt, und der Ausfall von Kristaps Pozingis bei den Celtics war längst nicht so eklatant. Die Celtics sind auch fürs Ost-Finale gegen die New York Knicks oder Indiana Pacers der klare Favorit.
Und der Verlierer?
Schon das Erreichen der 2. Runde muss als Erfolg gewertet werden. Mehr war nicht drin, erst recht nicht ohne Mitchell. Wenn der bleibt, dürften die Cavs auch in der nächsten Saison zumindest ein Play-off-Kandidat sein.
Oklahoma City Thunder – Dallas Mavericks 92:104 (2:3)
3. Auswärtssieg in Folge dieser Serie. Die Mavs dagegen blieben auch im dritten Spiel nach einer Niederlage erfolgreich. Schon zur Pause hatten sie sich einen 10-Punkte-vorsprung erarbeitet, auch weil Thunder eine grauenhafte Wurfquote hatte (39 OProzent). Luka Doncic wirkte viel spritziger als in Spiel 4, und gerade in der 1. Halbzeit erhielt er viel Hilfe von Derrick Jones (15 Punkte, 6/6 Würfe). Den zweistelligen Vorsprung ließen sich die Mavs nicht mehr nehmen, auch weil außer Shai Gilgeous-Alexander die Thunder nicht ihren besten Tag hatten.
Mann des Tages
Luca Doncic: Ein Triple Double mit 30+ Punkten (31, 11, 10) ist in de NBA immer noch etwas Besonderes. Diesmal gute Körpersprache und nur selten im gehobenen Mecker-Modus. Ganz wird er das nie bleiben lassen.
Auffallend trotz der Niederlage
Shai Gilgeous-Alexander: Am Ende sprangen für den Kanadier 30 Punkte, 8 Assists und 6 Rebounds heraus.Doch der Rest war gerade von der Dreierlinie (8 von 36) keine große Hilfe.
x-Faktor
Derrick Jones jr: Am Ende sta nden 19 Punkte für ihn auf der Anzeigentafel. Gerade in der 1. Halbzeit enorm treffsicher.
Ausblick
Jetzt haben die Mavs die Möglichkeit, die Serie zu einzutüten. Ob das gelingt? Da müsste Luka Doncic ähnlich auftreten wie in Spiel 5. Die Thunder haben dagegen enormes Steigerungspotenzial und haben zudem gezeigt auch in de American Airlines Arena bestehen zu können. Ich sehe die Chancen weiter 50:50
Ansetzung heute
02:30: Minnesota Timberwolves – Denver Nuggets (2:3
NHL
Dallas Stars – Colorado Avalanche 3:5 (3:2)
Das wäre ja auch zu einfach gewesen, wenn die Stars diese Serie einfach so heimgebracht hätten. Zwar gingen sie zweimal in Führung, doch die Avalanche hatte nicht nur die Antwort parat, sondern mit Verteidiger Cale Makar den überragenden Mann auf dem Eis, der gleich zweimal einnetzte.
Meine 🇫🇮 Finnen
Schlugen sich glänzend. Artturi Lekhonen traf zum 1:1 und gab den Assist zum 5:3 für die Stars, Mikko Rantanen gab den Assist zum 2:2 durch Makar. Bei den Stars traf Verteidiger Miro Heiskanen zum zwischenzeitlichen 2:1, Esa Lindell gab die Vorlage zum 3:4.
Ansetzungen heute
01:00: Carolina Hurricanes – New York Rangers (2:3)
04:00: Vancouver Canucks – Edmonton Oilers (2:2)
von Münchner Löwe | Mai 15, 2024 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
In eigener Sache
Ich habe heute eine vorsorgliche Darmspiegelung über mich ergehen lassen. Zwei Polypen gefunden, Befund folgt, das Warten nervt. Sollte jeder spätestens in meinem Alter (60) tun. Eine Bitte hätte ich an die Medizin- und Medikamentenforschung. Könnten Sie bitte das Mittel zur Darmentleerung, die schon unangenehm genug ist, ohne dass ich in Einzelheiten gehen mus: nicht ganz so grauenerregend schmeckend machen. Viele Patienten wären äußerst dankbar.
Blick über den Teich, NBA und NHL
Zwei deutliche Heimsiege mit zwei Galavorstellungen in der NBA, ein abgewehrter Matchball und ein Kanada-Thriller in der NHL.
NBA
New York Knicks – Indiana Pacers 121:91 (3:2)
Nach den deutlichen Auswärtsniederlagen bei den Pacers und personell angeschlagen sah es nicht mehr besonders gut aus für die Knicks. Doch ein fuzlminanter Heimauftritt hat Zweifler, zu denen ich mich zähle, eines Besseren belehrt. Mit einer frenetisch bejubelten Leistung im Hexenkessel Madison Square Garden mit viel Prominenz auf den Rängen (wenn ich die nur alle kennen würde) hat New York, ja die Stadt New York, zurückgeschlagen. angeführt von einen wieder mal fulminanten fulminanten Jalen Brunson gewannen schossen sie die Pacers förmlich aus der Halle. Dabei hatte Indiana sogar bessere Werte bei den 3-Punktern.
Doch das Hauptmanko waren die Rebounds: In der 1. Halbzeit, die die Knicks mit 69:54 für sich entschieden, lautete die Bilanz 27:11. Die Knicks verzeichneten dabei mit 12 Offensivrebounds mehr als die Pacers insgesamt. Ein wahrlich nicht alltägliches Ergebnis. Und ein Deutscher war hauptsächlich daran beteiligt. Allein in den ersten 6 Minuten schnappte sich Isaiah Hartenstein unfassbare 5 Bälle am offensiven Brett, insgesamt waren es letztlich 17 Rebounds und davon 12 in der Offensive.
Erneut die Bitte an Bundestrainer Gordie Herbert, vielleicht doch ein Plätzchen für ihn im Olympiateam zu finden?
Mann des Tages
Jalen Brunson: 44 Punkte, das 5. 40+-Spiel in diesen Play-offs. Der immer mitreißt, trifft, wenn es nötig ist, seine Mitspieler gut einsetzt (7 Assists). MvP, schallte es von den Rängen, und zumindest für die Knicks ist das mehr als zutreffend.
Stark trotz der Niederlage
Pascal Siakam: Der Winterneuzugang wehrte sich nach Kräften mit 22 Punkten, davon ein unwirklicher Dreier. Am besten unterstützt wurde er noch von Myles Turner, der 4 von 7 Dreier versente und auf 16 Punkte kam. Co-Star Tyrese Haliburton blieb nach den starken Auftritten zu Hause auffllend zurückhaltend, nahm insgesamt nur 9 Würfe und gab für in weit unterdurchschnittliche 5 Assists.
x-Faktoren
B und Miles McBride: Burks kam erneut von der Bank und gab erneut viel Input. Eine echte Gefahr von draußen (5 von 8). McBride durfte diesmal starten und rechtfertigte das Vertrauen mit 17 Punkten. Donte DiVicenzo dagegen hat seinen Dreier wieder völlig verloren (0 von 6), ließ sich aber nie hängen und war in der Defense ein wichiges Element.
🇩🇪 Deutsche Brille 👓
Isaiah Hartenstein: Die Monstersleistung bei den Rebounds habe ich schon gewürdigt. Ist bei jedem Angriff anspielbar und verteilt klug die Bälle. 5 Assists und nur 1 Turnover. Und obwohl er in der Devensive oft attackiert wird, leistete er sich nur zwei Fouls.
Ausblick
Extrem unterschiedlich sind die Auftritte beider Teams zu Hause und Auswärts. Ein Spiel 7 im Garden würde mich nicht wundern, zumal Indiana in eigener Halle in den Play-offs noch unbesiegt ist.
Denver Nuggets – Minnesota Timberwolves 112:97 (3:2)
Ein Name genügt: Nikola Jokic. Das Um und Auf bei den Nuggets, ohne den kaum etwas liefe. An dem sich alle aufrichtn können. Hatten die defensivstarken Wolves in den ersten beiden von ihnen gewonnenen Partien noch Mittel und Wege gegen ihn gefunden, stellte er sie diesmal ´vor unlösbare Probleme.
Bis Anfang des dritten Viertels hielten die Wolves noch mit, hatten zeitweise sogar die Führung inne, obwohl sie ohne Mike Conley antreten mussten. Doch dann setzten sich die Nuggets nach und nach ab. Auch weil Anthony Edwars einen für seine Verhältnisse schwarzen Tag erwischt hatte. Nur 18 Punkte, 1 von 5 Dreier, 5 von 15 Würfe.
Mann des Tages
Nikola Jokic: Es sind ja nicht nur die beeindruckenden Zahlen (40 Punkte je 7 Assists und Rebounds 0 Ballverluste). Seine Präsenz auf dem Platz vorn und hinten, seine immer wieder genialen Ideen: Diesmal zeigte er sein ganzes Können und bewies, dass er zurecht zum MvP gewählt wurde. Ich schließe mich an: Der Serbe ist zurzeit der beste Basketballspieler der Welt, und wenn das serbische Team gut eingliedern kann, verspricht das bei Olympia einiges für den Vizeweltmeister.
Auffällig trotz der Niederlage
Nikeil Alexander-Walker. Gerade seine Distanzwürfe (4 von 8) hielten die Timberwolves mehr als eine Hälfte im Spiel. Von ihm muss villeicht noch mehr kommen.
x-Faktor
Kentavious Caldwell-Pope: „KCP“ blieb bisher reichlich unauffällig, diesmal trumpfte er auf. Gerade mit seinem Dreier (4 von 5) war er eine unerwartete Gefahr von draußen.
Ausblick
Was für ein Unterschied zur ersten Reise nach Minnesota in dieser Serie. Damals hatte die Wolves zwei Auswärtssiege im Gepäck, jetzt stehen sie mit dem Rücken zur Wand. Wenn sie überhaupt eine Chance haben wollen, brauchen sie zum einen eine Ausnahmeleistung gerade von Anthony Edwards und müssen zum anderen hoffen, dass Jokic zu den irdischen zurückkehrt.
Ansetzungen heute
01:00: Boston Celtics – Cleveland Cavaliers (3:1)
03:30: Oklahoma City Thunder – Dallas Mavericks (2:2)
NHL
Florida Panthers – Boston Bruins 1:2 (3:2)
Die Bruins konnten das Aus in der Serie vermeiden. Die beiden Goalies standen im Blickpunkt. Jeremy Swayman (Boston) wehrte 28 von 29 Schüssen ab, sein gegenüber Sergej Dobrowski 21 von 23. Charlie McAvoy mit seinem 1. Play-off-Treffer erzeilte schon Mitte des zweiten Drittels den entscheidenden Treffer.
Edmonton Oilers – Vancouver Canucks 3:2 (2:2)
Ein echter Thriller in Gretzky Town. Die Canucks glichen die 2:0-Fühung der Oilers durch Leon Draisaitl und Ryan Nugent-Hopkins im dritten Drittel aus, als Dakota Joshua nach Anschluss durch Conor Garland 1:49 vor Schluss traf. Doch noch in der regulären Spielzeit ersparten sich Edmonton die Overtime: Evan Bouchard überwand nach Assist von Draisaitl den erneut sehr starken Arturs Silovs 39 Sekunden vor der Schlusssirene. Im Oilers-Tor stand diesmal nicht der bisher eher unglücklich agierende Stuart Skinner, sondern Alvin Pickard, der seine Sache ordentlich machte und 19 von 21 Schüssen abwehrte.
Draisaitl Watch
Der Kölner markierte 1 Tor und einen Assist und hält jetztin den Play-offs bei 20 Scorerpunkten und führt die Liga damit an. Die bisher 6 Überzahltreffer sind ebenfalls Bestwert.
Ansetzung heute
02:00: Dallas Stars – Colorado Avalanche (3:1)
von Münchner Löwe | Mai 14, 2024 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
Die zweiten Play-off-Runden nähern sich so langsam der Entscheidung. In keiner Serie gibt es einen Sweep, und immer noch ist keine Serie durch. Zwiespalt in Dallas. Während die Mavericks gegen Oklahoma City Thunter ihren Heimvorteil wieder einbüßten, schafften die Stars den zweiten Erfolg bei den Colorado Avalcance.
NBA
Cleveland Cavaliers – Boston Celtics 102:109 (1:3)
Ernüchterung bei den Cavs bereits vor der Partie. Denn ihr überragender Akteur Donovan Mitchell musste wegen einer Wadenverletzung passen. Doch auch ohne ihn wehrten sich die Gastgeber nach Kräften, auch weil sie ihre Dreier glänzend trafen. Bis Mitte des letzten Vietels durften sie auf eine Überraschung hoffen, als sie bis auf 5 Punkte herankamen, doch mit all ihrer Routine und ihrem Können brachten die Celtics den Vorsprung ins Ziel. Gerade Jayson Tatum übernahm Verantwortung. Auffällig war, dass sie für ihre Verhältnisse fast lausige 12 Dreier trafen (bei 32 Versuche, auch das ist für sie arg wenig). Mitentschiedend war, dass die Quote bei den Cavs deutlich nachließ (15 von 48).
Mann des Tages
Jayson Tatum: 33 Punkte, 11 Rebounds, nervenstark bei Freiwürfen (9 von ). Er war der Halt, an dem sich die Celtics immer wieder aufhelfen konnten.
Stark trotz der Niederlage
Darius Garland. Zunächst sehr unauffällig (0 Punkte im 1. Viertel, danach übernahm er Verantwortung und legte am Ende 30 Punkte (12 im letzten Viertel) auf.
x-Factor
Jrue Holiday: Brachte die Halle mit wichtigen Punkten in gefährlichen Phasen wiederholt zum Schweigen. 4 von 8 Dreier fanden das Ziel. 16 Punkte, 7 Rebounds und 6 Assists lautete am Ende die Bilanz.
Ausblick
Alle Trümpfe bei den Celtics. Wenn die Cavs überhaupt eine Chance haben wollen, brauchen sie Mitchell und eine ähnliche Dreierquaote wie im ersten Viertel (66,7) Dass sie im _TD Garden gewinnen können, haben sie in Spiel 2 gezeigt.
Dallas Mavericks- Oklahoma City Thunder 96:100 (2:2)
Was für eine ärgerliche, weil reichlich unnötige Niederlage für die Mavericks, die bis zum vierten Viertel ständig in Führung lagen, und zwar mit bis zu 14 Punkten. Und das, obwohl weder Luca Donic noch Kyrie Irving Topleistungen ablieferten. Doch das reichte lange Zeit gegen erstaunlich harmlose Thunder: Die Mavs versämten es allerdings, konsequenter ihre Angriffe auszuspielen und abzuschließen. So leisteten sie sich fast doppelt so viele Turnover wie der Gegner. Der allerdings hatte ein Riesenproblem: der Distanzwurf. 3 von 18 Dreiern waren erfolgreich, also nur jeder Sechste. Nur Shai Gilgeous-Alexander (obwohl auch ohne Dreierglück) hielt OKC in Schlagdistanz. In der heißen Schlussphase übernahmen die Thuner mehr und mehr die Kontrolle, die Würfe fanden das Ziel, und plötzlich war auch Shai nicht mehr Alleinunterhalter, sondern hatte tatkräftige Hilfe von Chel Holmgren, Luguentz Dort und Jalen Williams.
Mann des Tages
Shai Gilgeous-Alexander: Erneut ein 30+-Spiel des Kanadiers (34). Antreiber, Spiel-Zusammenhalter und das mit einer wunderbaren Geschmeidigkeit.
Stark trotz der Niederlage
PJ Washington: Der Winterneuzugang ist ein großer Trumpf in dieser Serie, trifft seinen Dreier zuverlässig (diesmal: 5 von 11). Ich rätsele mehr und mehr über die Verfassung von Luka Doncic trotz seiner 18 Punkte, 12 Rebounds und 10 Assists. Und noch mehr übewr Kyrie Irving, der in der 2. Halbzeit, wo er bisher sich immer so sehr steigerte, nur auf 5 Pünktchen und 2 Assists kam
x-Faktor
Chet Holmgren: Der Defensiv-Anker mit 4 Blocks. Dazu vielseitig im Angriff. Auch mmer anspielbar
Ausblick
Der Vorteil liegt mE jetzt klarer bei den Thunder als zu Beginn der Serie. Denn ich habe meine Zweifel, ob Donic und Irving sich noch mal aufraffen können. OKC dagegen hat ein lange ziemlich schwaches Spiel noch gezogen, das müsst viel Auftrieb geben.
Ansetzungen heute
02:00: New York Knicks – Indiana Pacers (2:2) Amunoby wird im Garden fehlen. Alec Burks ist von der Bank kommend ein Hoffnungsträger für New York. Und das Heimpublikum natürlich.
04:30: Denver Nuggets -. Minnesota Timberwolves (2:2)
NHL
New York Rangers – Carolina Hurricanes 1:4 (3:2)
Auch den 2. Matchball konnten die Carolina Hurricanes abwehren. Und das obwohl sie im 2. Drittel einen Gegenteffer in Überzahl kassierten und mit Rangers-Schlussmann Igor Schesterkin eine schier unüberwindliches Hindernis fanden. Das änderte sich im Schlussabschnitt und wie! Gleich viermal schlug es im Rangers-Kasten ein: 3 Treffer innerhalb von 6 Minuten wendeten das Blatt.
Meine 🇫🇮 Finnen
Sebastian Aho mitverschuldete durch seinen Scheibenverlust den Gegentreffer. Jonas Kotkaniemi leistete den Assist zum 2:1.
Ausblick
Wie von mir zumindest nicht ausgeschlossen haben die Hurricanes zurückgeschlagen. Wie es dann wirklich ausgeht, will und kann ich nicht vorhersagen.
Colorado Avalanche – Dallas Stars 1:5 (1:3)
Das grenzte im 1. Drittel fast an eine Vorführung, wie Dallas mit Colorado in deren Halle umsprang,. Colorado brachte im 1. Drittel gerade 2 Schässe aufs gegnerische Tor, die Stars dagegen 16, und nu 1 Treffer bringt die Überlegenheit kaum zum Ausdruck. Im zweiten Drittel legten die Stars schnell nach. Casey Mittelstadt ließ zwa schnell den Anschlusstreffer folgen, doch danach hielt die Abwehr von Dallas dem jetzt starken Druck stand. 2 weitere Treffer im 3. Drittel brachten die Entscheidung.
Meine 🇫🇮 Finnen
Miro Heiskanen war mit 1 Tor und 2 Assists Top-Scorer der Partie und in der Abwehr ist er ohnehin fast eine Bank.
Ausblick
Colorado wirkt gehemmt, und die Suspendierung seitens der NHL und NHL-Spielergewerkschaft für Angreifer Waleri Nikuschin wegen nicht näher erläuterter Undiszipliniertheit macht die Sache nicht besser. McKinnon, Rantanen und Co finden nicht zu ihrer Topform. McKinnon zu Hause ohne Scorewrpunkt, das hat es in der gesamten Saison nicht gegeben. Wenn die Stars ihre Nerven behalten und nicht wegschmeißen wie in Spiel 1 (3:4 nach 3:0-Führung, sollten sie die Serie schon morgen Nacht für sich entscheiden.
Ansetzungen heute
01:00: Florida Panthers – Boston Bruins (3:1)
03:30: Edmonton Oilers – Vancouver Canucks (1:2
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