Das war die Woche, die war, Teil I

Nach dem f+r ich sehr anstrengenden Wochenende mache ich es diesmal in zwei Teilen. Heute Basketball und Fußball. Morgen der Rest und der Ausblick auf die kommende Woche.

Meine Nerven

Es ist für mich immer noch unwirklich, aber die deutschen Basketballer sind tatsächlich Weltmeister geworden. Acht Spiele acht Siege, lautet die beeindruckende Bilanz. Im Endspiel gegen die Serben war es die erwartet enge Partie, aber am verdienten Erfolg wird hoffentlich niemand deuteln. Und Dennis Schröder ist MvP – völlig verdient. Matchwinner gegen Serbien, als er am Ende wie ein Champion Verantwortung übernahm und sich mit einem Solo für die „deutsche Basketball“-Ewigkeit durch die serbische Abwehr schlängelte. Aber er war nur Primus inter pares einer mannschaftlich extrem geschlossenen Einheit, angeleitet von Trainer Gordie Herbert, der einerseits Freiräume gewährleistete, andererseits auch eine klare Linie verfolgte an der sich alle halten mussten und hielten.

Das Spiel, an das ich  sehr lange denken werde, war allerdings die Partie gegen die USA – mein Sporthöhepunkt des Jahres und noch viel mehr. Hier sind die Deutschen über sich hinausgewachsen, haben in einer grandiosen Art und Weise dagegengehalten. Dass dann ein Andi Obst so aus dem Sattel herausgeht und die Dreier nur so versenkt, war in dieser Form nicht zu erwarten, obwohl der Bayern-Profi schon so manchen Sahnetag erwischt hat.

Ja, es fehlten einige Superstars bei den USA, und auch die Serben mit einem Nicola Jokic wären wohl noch stärker gewesen; höchstwahrscheinlich wären diese beiden Teams zu schwer gewesen, aber weiß man es? Es können sich halt nur die messen, die da waren, und da waren die Deutschen halt am besten. Punkt. Und mit Sicherheit war das US-Team keine Ansammlung drittklassiger Spieler, wie ich in manchen Kommentaren bei anderen Seiten lesen musste. Die Zeiten eines Dreamteams 92, als die Gegner Fotos von Jordan, Johnson und Co machten, sind ohnehin vorbei. Kein Grund also, den Triumph in irgendeiner Form madig zu machen. Umso größere Vorfreude auf Olympia 24 in Paris, wenn dann wahrscheinlich wirklich die Besten der Besten am Start sind.

Ende mit Schrecken

Es war klar, dass nach dem 1:4 der deutschen Fußballer gegen Japan Bundestrainer Hansi Flick nicht mehr zu halten war. Für viele völlig unverständlich, hielt der DFB trotz des frühen Vorrundenaus in Katar und den furchtbaren Testspielen im ersten Halbjahr weiter an Flick fest. Dessen Trainer-Reputation resultiert ohnehin allein auf dem „Sextuble“ 2021 mit den Bayern. als sie, in den schwersten Corona-Zeiten, alles abräumten, was abzuräumen war. Sicher eine tolle Trainer-Leistung, aber davor hatte er nie gezeigt, dass er ein Team formen kann und junge Spieler besser.

Jetzt ist Flick also Geschichte, aber allein deshalb ist bestimmt nicht alles gut. Es war ja nicht Flick, sondern gestandene Profis, die sich von den Japanern haben vorführen lassen. Und Flick hat auch nicht auf dem Rasen diese grotesken Fehler gemacht, die wir am Samstag gegen Nippon (und auch die Spiele zuvor) aus deutscher Sicht erleiden mussten. Die Willenslosigkeit, die da einige auf dem Platz zeigten, war allerdings bemerkenswert. Spielten da einige gegen den Trainer?

Jetzt also gegen Frankreich für ein Spiel, und bitte auch wirklich nur ein Spiel, mit Rudi Völler auf der Bank. Der ewige Rudi, der immer wieder einspringt, wenn Not am Mann ist. Ich würde ihm gönnen, wenn das morgen kein Desaster wird gegen ein absolutes Klasseteam. Aber dann möge es auch gut sein mit Tante Käthe, zumindest als Trainer.

Aber einen guten Nachfolger zu finden, wird mitten in der Saison sehr schwierig. Matthäus und Sammer haben schon abgesagt – mal schauen, ob sie dabei bleiben. Es dürfte auf Julian Nagelsmann hinauslaufen: Ein guter Trainer zweifelsohne, aber ob er geeignet für den Job eines Bundestrainers ist? Er ist halt noch sehr jung, und ich sehe ihn eher als Vereinstrainer mit dort täglicher Arbeit. Sonst würde sich ein Blick ins Ausland lohnen. Allen Ernstes fiel ja schon der Name Louis van Gaal – der hätte wirklich was.

Watzkes Irrflug

Bisher hatte sich Hans-Joachim Watzke einen glänzenden Ruf als Fußball-Funktionär erarbeitet, der Borussia Dortmund vorm Ruin gerettet und in erfolgreiche Zeiten geführt hat. Dieser Ruf hat extrem gelitten – und wahrscheinlich nicht nur bei mir. Wie er vor ein paar Monaten gegen all die wetterten, die sich gegen einem Investor der DFL sträubten, war schon peinlich genug. Uneinsichtig wie ein bockiges Kind räumte er damals alle Bedenken beiseite, obwohl das Konzept einfach nicht ausgereift genug war, um es durchzuwinken..

Wie er in der vergangenen Woche gegen das neue Ausbildungskonzept wetterte, setzte allerdings allem die Krone auf. Ohne Sachkenntnis, wie sich zeigte. Kurz gesagt soll bei den ganz jungen Spielern der Spaß an der Sache und nicht der tabellarische Erfolg im Vordergrund stehen. Mit neuen Spielformen wie zum Beispiel mit einem Kleinfeld auf vier Tore. Da kann sich keiner mehr verstecken, ist viel öfter am Ball, muss sich technisch durchsetzen.

Ob das der Weisheit letzter Schluss ist, muss sich zeigen. Aber es ist nicht der Untergang des Abendlandes, wenn nicht Monate danach noch Tabellen auf Ergebnisse hinweisen. Und jeder, der sich auch in irgendeiner Form sportlich mit anderen misst, will auch gewinnen. Ich erinnere mich mit Grausen an frühe Tischtennis-Partien mit meinem Vater und – noch schlimmer – an eine desaströse Niederlage gegen die Mädchen unserer Klasse. Natürlich war der Schiedsrichter schuld … Das nagt, und im „Revanche“Spel“ schoss ich vier Tore. Na ja

Was ich damit sagen will: uch wenn es keine offiziell bekundeten Spiele mehr geben sollte. Man strengt sich trotzdem an – und wir reden hier von Kindern, die höchstens zehn Jahre alt sind. Ich persönlich kann von all den Jugendtiteln ohnehin wenig anfangen: Viel wichtiger ist die Ausbildung zu einem gestandenen Profi, aber viele Trainer sehen leider nur den kurzfristigen Erfolg. Ein Fehler des Systems?

Und Rubiales geht doch

Mitten in den Sportwahnsinn am Sonntag mit Fußball, Basketball, Rugby et all ploppte die Meldung auf, dass Luis Rubiales jetzt doch als Präsident des spanischen Fußball-Verbandes zurücktritt. Jener Rubiales, der die Frauen-Weltmeisterin Jenni Hermoso bei der Siegerehrung auf den Mund geküsst hat, offenbar ohne deren Willen. Ich persönlich fand es ja noch viel schlimmer, als er nach dem Schlusspfiff sich ungeniert und in unmittelbarer Nähe seiner Königin und deren Tochter längere Zeit sich ungeniert vor Freude an den, Entschuldigung, Sack gefasst hat und später eine Spielerin wie einen Sack Mehl über den Platz trug. Die folgenden Wochen waren furchtbar: über den Triumph der Spanierinnen sprach kein Mensch mehr, sondern es gab nur noch die Diskussion über die Statthaftigkeit. Juristen hatten ihre Freude, ob das Verhalten von Rubiales eine „schwere“ oder „sehr schwere“ gewesen sein. Dass dann die Mama aus Protest sich in den Hungerstreik in einer Kirche verzog, war dann zum Drüberstreuen. Wird sie jetzt wieder essen?

Immerhin konnten wir auch in Deutschland so einiges lernen, wie einige Fußball-Granden es mit den Frauenrechten so halten. Karl-Heinz  Rummenigge, ein guter Bekannter von Rubiales, fand das „nicht so schlimm“. Na ja, der Kalle halt …

 

Nicht nur körperlich groß

Es ist vollbracht! Zum ersten Mal überhaupt sicherten sich die deutschen Basketballer den WM-Titel. Wie im Viertelfinale gegen Lettland, als sie nur mit Glück dem Ausscheiden entkamen, und dem Thriller im Halbfinale gegen die USA machten es die Jungs um Trainer Gordon Herbert extrem spannend. Gott sei Dank, dass die WM vorbei ist. Noch so ein Spiel hätten meine Nerven vielleicht nicht mehr mitgemacht. Und wenn sogar Leute, die mit Basketball wenig am Hut haben, vor Aufregung kaum mehr hinschauen können …

Dabei sah es Mitte des letzten Viertels vemeintlich komfortabel aus bei einer Zwölf-Punkte-Führung. Doch die schmolz so schmell dahin wie die Butter in der Sonne, und die Serben, trainiert vom Deutschland-Kenner Svetislav Pesic kamen bis auf drei Punkte heran. Dann übernahm endgültig der Mann das Kommando, der qua Amt dazu prädestiniert ist. Dennis Schröder fasste sich ein Herz, wagte ein Slalom-Dribbling durch die beinharte Serben-Abwehr und legte den Ball souverän zwischen die Reuse. Ein echtes Meisterstück des Kapitäns, der insgesamt 28 Punkte auflegte. Wenn es noch irgendeinen Zweifel an seiner Befähigung gab, dass er auch wichtige Spiele entscheiden kann, wie ihn ein begnadeter Bild-Redakteur vor der USA-Partie hatte, sind diese verschwunden. Völlig zu Recht wurde er zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt – trotz seiner furchtbaren Partie vs Lettland.

Doch wie in den Partien zuvor hatte jeder so seine Verdienste. Franz Wagner schaffte am Ende 19 Punkte, Voigtmann glänzte in der Verteidigung wie das gesamte Team im zweiten Durchgang. Da kam Bojan Bojanovic, der in der ersten Hälfte eine grandiose Partie mit 15 Punkten ablieferte und die Deutschen vor schier unlösbare Probleme stellte, nur noch auf zwei Zähler. Dafür sprang einer ein, der eigentlich für die Verteidigung zuständig ist: Alexsa Avramovic drehte vor allem im Schlussabschnitt auf, erzielte innerhalb kürzester Zeit sechs Punkte (ein Dreier, drei Freiwürfe nach Foul bei Dreierversuch). Der Mann war drauf und dran, Albträume bei den deutschen Basketball-Fans zu verursachen, doch ganz am Schluss gingen auch ihm die Kräfte aus.

Wenig später war Schluss, und die Spieler konnten ihr Glück kaum fassen. Die Jubelszenen wirkten allerdings nicht ganz sooo exstatisch wie nach dem USA-Spiel. Sie waren tatsächlich einfach zu kaputt, nervlich und körperlich. Wie sehr so ein Turnier an die Substanz geht, war auch Gordon Herbert in einer bermerkenswerten Szene  anzusehen. Fast apathisch kauerte er am Boden.

Doch er wird sich erholen: Und immer mit diesem Triumph in Verbindung gebracht werden. Wie Pesic, der das deutsche Team 1993 in München zum EM-Triumph führte und sich jetzt als guter Verlierer zeigte.

Ein Extralob gehört dem Team von Magenta Sport, die eine grandiose Übertragung abgelierfert haben – wie schon im gesamten Turnier. Mitreißender und doch auch immer sachlicher Kommentar, und wunderbare Analysen und Interviews nach der Partie. Es gibt doch immer Preise für die beste Sportsendung des Jahres. Der müsste auf auf jeden Fall an die Jungs gehen – wie die Basketballer mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Mannschaft des Jahres werden. Fun Fact: Mit keiner Silbe erwähnten sie den Rauswurf von Hansi Flick, auch nicht in der Nachberichterstattung. Peinlich genug, dass die offizielle Meldung darüber mitten in die spannende Schlussphase platzte. Aber vielleicht ist das tatsächlich ein bisschen eng gedacht.

Eine Frage bleibt für mich noch offen: Wie ist die Luft im Hause Bastian Schweinsteiger/Ana Ivanovic? Wie der Deutsche und die Serbin das Spiel, zusammen gesehen haben (wenn sie das denn getan haben), das wäre sicher interessant zu sehen sein.

Der Offenbarungseid

Größer könnte die Diskrepanz nicht sein: hier die Basketballer, die am Freitag in einer begeisternden Partie die favorisierten USA bezwangen und heute gegen Serbien um WM-Gold kämpfen. Das war individuelle Klasse gepaart mit Mannschaftsgeist, das bis zu Tode strapazierte „Einer für alle, alle für einen“ wurde hier tatsächlich mit Leben erfüllt, man kann die einzelnen Heldentaten gar nicht alle aufzählen. Und dort am gestrigen Samstag? Sahen wir fürchterliche deutsche Fußballer, die völlig verdient auch in dieser Höhe mit 1:4 gegen Japan verloren. Hier gab es Fehler über Fehler, niemand half den anderen. Die Auftritte bei der WM, als man trotz der Niederlage eben jenen Japanern überlegen war und im ersten Halbjahr wurden noch einmal übertroffen in negativer Hinsicht – man möchte es kaum glauben.

Fast noch bizarrer als die Leistung der Mannschaft war hinterher der Auftritt von Hansi Flick. Reichlich konfus analysierte er hinterher bei RTL die Partie, das sei ihm noch zugestanden nach dieser auch für ihn wahrscheinlich nicht zu erwartenden Demontage seiner Elf. Doch auch in der PK mit einigem Abstand behauptete er: „Ich finde, wir machen das gut, und ich bin der richtige Trainer. Wir sind überzeugt, von den, was wir tun, und deshalb geht es mit mir auch weiter.“ Kein Wort der Selbstkritik. Er habe seine Mannschaft gut auf den Gegner vorbereitet. Aha.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll: vielleicht beim Abwehrverbund, in dem sage und schreibe drei der kriselnden Dortmunder ihr Unheil anrichten durften noch dazu auf – wie bei Nico Schlotterbeck links – auf einer für ihn völlig ungewohnten  Position. Die Dortmunder haben ja schon Defensiv-Probleme, wenn es gut läuft, aber jetzt … Und warum Flick den völlig überforderten und fehlerhaften Schlotterbeck nicht wenigstens zur Pause von seinen Leiden erlöste – es bleibt Flicks Geheimnis. Aber Schlotterbeck war nur der Schlechteste unter vielen Schlechten

Erschütternd war die mangelnde Kreativität. Wo war eigentlich der spritzige Florian Wirtz, der in den drei Bundesligapartien zuvor mit Lob überhäuft wurde. Einmal, bei der feinen Vorlage vor dem 1:1 durch Leroy Sané blitzte sein außergewöhnliches Können auf. Doch in der 2. Halbzeit, als die Japaner sich zurückzogen, fiel auch ihm nicht das Geringste ein, die Abwehr auszuhebeln. Es war furchtbar, mit anzusehen.

Klar, die Japaner können wunderbar Fußball spielen, vor allem wenn man sie lässt. Sie zeigten die Leichtigkeit und Inspiration, die ich bei den Deutschen vermisste, und nur ter Stegen und ihrem Unvermögen vor dem Tor sei gedankt, dass es ergebnismäßig nicht noch schlimmer wurde.

In einem dreiviertel Jahr steht die Heim-EM an. Mehr denn je ist zweifelhaft, ob dann Flick noch der Trainer ist; ich hoffe nicht, wenn ich das mal so sagen darf. Von Vorfreude kann nicht im Entferntesten die Rede sein eher von Angst, was am Dienstag die Franzosen um Kylian Mbappé mit diesem defensiven Trümmerhaufen anstellen könnten. Aber vielleicht noch schlimmer im Hinblick auf die Zukunft und die EM wäre ein dahingewurschteltes Unentschieden, das den DFB-Verantwortlichen wahrscheinlich mit einem verbandstypischen Weiter so quittieren würden.

Dagegen steigt meine Vorfreude aufs Basketball-Finale von Minute zu Minute. Bringt den Cup nach Hause! Und sogar wenn nicht, weil die Serben eine extrem gute Mannschaft sind auch ohne Superstar Nicola Jovic: diesen großen Sportmoment vom Freitag kann euch und uns niemand mehr nehmen.

Warum ich Sport so liebe

So, eine gute Dreiviertelstunde hatte ich jetzt Zeit, meine Nerven wieder runterzubekommen nach diesem Basketballkrimi der Deutschen im WM-Halbfinale gegen die USA. 113:111 – mit so einem Ergebnis durfte niemand rechnen, weder mit dem Sieger noch mit dieser Punkteflut. Und genau diese Ungewissheit, wie es jetzt wirklich ausgeht, ist das Faszinierende am Sport und eben auch speziell im Basketball in einer spannenden Schlussphase wie heute.

Jetzt es gab aus deutscher Sicht ein Happy End und den Einzug ins WM-Finale. Freut mich wirklich für die Jungs. Und ich bin wahrlich nicht deutschtümelnd in dieser Beziehung, wie jeder, der mich nur ein bisschen kennt, bestätigen wird.

Klar, bei den US-Boys fehlten die absoluten Superstars wie Stephen Curry, Kevin Durant und LeBron James. Aber das war immer noch eine Top-Auswahl der NBA, der besten Liga der Welt. Jeder der eingesetzten Spieler dort ist in seinem Club führend. Dazu ist Trainer Steve Kerr mehrfacher Meistercoach und war außerdem ein brillanter Spieler mit etlichen NBA-Titeln. Und sie haben ja heute keinesfalls enttäuscht, hatten eine grandiose Trefferquote, zeigten wiederholt ihr außergewöhnliches Können.

Nein, die Deutschen brauchen sich diesen Erfolg nicht eine Sekunde miesmachen zu lassen. Was mich am meisten beeindruckte, war, dass sie ihr hochklassiges Spiel praktisch die ganze Zeit durchgehalten haben.

Es war eine tolle Mannschaftsleistung, in der alle eingesetzten Spieler ihren wichtigen Beitrag geleistet haben. Aber es waren drei Spieler neben Franz Wagner, der ist sowieso outstanding, die mich besonders fasziniert haben. Da ist zum einen Andi Obst. Die Bayern-Fans wissen, dass er an einem guten Tag praktisch aus jeder Position treffen kann. Aber das in einem WM-Halbfinale gegen ausgebuffte NBA-Profis zu zeigen, das ist schon grandios. Letztlich war es sein unglaublicher Dreier kurz vor Schluss trotz großer Bedrängnis, der die Partie entschied. Steve Kerr, selbst in seiner aktiven Zeit ein grandioser Distanzschütze, hatte ja vor ihm gewarnt. Jetzt wird er ihn wahrscheinlich gleich mit zu seinen Golden State Warriors mitnehmen 😀.

Zum Zweiten will ich Daniel Theis nennen. Er hatte eine furchtbare Saison, weil er kaum eingesetzt wurde wegen Verletzungen. Jetzt zeigte er vorne und hinten eine überragende Leistung. Kämpfte unermüdlich, trieb immer wieder an, debattierte mit den Schiedsrichtern (nie so weinerlich wie Doncic, wohlgemerkt). Ein echter Leader.

Und last but not least Dennis Schröder. Wie er zurückkam nach dem furchtbaren Spiel gegen Lettland, das er selbst selbst als das schlechteste seiner Karriere bezeichnete, war fantastisch. Kritik, Hohn und Spott – und zwar nicht nur wegen dieses Spiels, sondern, dass er in wichtigen Spieln generell untertauche, musste er sich von manchen Kritikern über sich ergehen lassen. Dabei hatte er zuvor Klasseleistungen gezeigt und wesentlichen Anteil, dass die Deutschen überhaupt so weit kamen. Trainer Gordie Herbert und das Team sagten ihm offenbar die richtigen Worte. Nicht nur traf er diesmal fast ausschließlich die richtigen Entscheidungen. Er übernahm in wichtigen Situationen auch Wurf-Verantwortung. Und für mich fast das Beste: Im Schlussabschnitt, als die Amerikaner ihn beim Ballvortrag hart bedrängten, leistete er sich nicht einen Ballverlust. Das macht einen Spielmacher aus.

Und jetzt? Wartet Serbien. Und eine fast schon jetzt kitschige Geschichte steht damit fest. Denn die Serben werden von Svetislav Pesic trainiert. Und der wiederum führte die Deutschen 1993 bei der EM zum ersten und einzigen Titel.

Das Wichtigste wird sein, von diesem emotionalen Höhepunkt wieder runterzukommen. Wie schwer das sein kann, haben die deutschen Fußballer beim WM-Triumph 2014 gezeigt. Nach dem unglaublichen 7:1 gegen Gastgeber Brasilien mühten sie sich zu einem glücklichen 1:0 im Finale gegen Argentinien. Am Sonntag wissen wir mehr. Übrigens überträgt neben Magenta Sport auch das ZDF (14.40 Uhr). Eine entsprechende Pressemitteilung verteilte der Sender übrigens kurz nach 16 Uhr, also bevor das Halbfinale beendet war. Dieser Jinx-Versuch ging schief …

Das war die Woche, die war

Wo anfangen, wo aufhören. Zig Welt- und Europameisterschaften, dazu das geballte Fußball-Programm in den europäischen Ligen (die ich hier schnöde ignoriere), und dies und das und jenes. Ich versuche das mal zu sortieren. Wie erwähnt: Rein subjektiv und mit viel Mut zur Lücke.

16 Jahre jung und sooo erfolgreich

Ich gebe es ja zu, die Rhythmische Sportgymnastik steht jetzt nicht ganz oben meiner bevorzugten Sportarten. Hin und wieder ein Blick dahin, Faszination und auch ein bisschen Irritation darüber, wie beweglich der menschlichen Körper sein kann. Ich fürchte, es wird bitter nachgeholfen. Aber wenn ein 16-jähriges deutsches Mädchen (mit russischen Wurzeln) bei einer Weltmeisterschaft wie gerade in Valencia fünf von fünf Titeln abgreift, das ist das jede Erwähnung wert. Darja Varvolomeev heißt das Wunderkind, das die Fachwelt entzückt. Vergesst Regina Weber oder Magdalena Brzeska, falls die Euch ein Begriff sind. Ich hoffe, wenigstens im Nachgang erhält sie die Aufmerksamkeit, die ihr bisher doch ziemlich versagt blieb. Aber vielleicht ist ihr das auch recht, nicht so im Fokus der Öffentlichkeit zu stehen. Schade für sie, dass es bei Olympia nur die Mehrkampfentscheidung gibt. Und da ist vielleicht sogar das deutsche Fernsehen live dabei.

Traurige Nullnummer in Budapest

Wirklich viele Medaillen durfte der deutsche Leichtathletik bei der WM nicht erwarten, erst recht nach prominenten Ausfällen wie Weitspringerin Malaika Mihambo. Aber gar kein Edelmetall – das ist doch eine veritable Enttäuschung und hat es auch noch nie gegeben. Und was eigentlich noch mehr Sorgen macht, wie brach man in manchen Disziplinen darstellt. Dass man in den Laufwettbewerben mit den Stars aus den USA, der Karibik und Afrika nicht mithalten kann, ist bekannt. Andererseits zeigen etwa die Norweger und die grandiose Femke Bol, dass man auch als weißer Europäer(in) in die Phalanx einbrechen kann. Was mich wirklich irritierte war der Umstand, dass es auch in den Wurfdisziplinen, sonst verlässliche „Retter“ der deutschen Bilanz, unfassbare Lücken gab wie Kugelstoßen der Männer oder Speerwerfen der Frauen. Da läuft einiges schief. Ich habe vieles nur relive gesehen weil zeitweise Bodensee-urlaubend, aber das sind meine drei Höhepunkte einer insgesamt sehr stimmungsvollen WM mit sehr spannenden Entscheidungen. Ich hoffe einfach mal, dass die Sieger- und Medaillenlisten nicht nachträglich korrigiert werden müssen.

– das Beste kommt zum Schluss, und das beinahe wortwörtlich. Der unglaubliche Endspurt der Femke Bol in der 400-m-Staffel, der die Holländerinnen im letzten Wettbewerb der WM noch zum Sieg führte. Hier hat jemand alles gegeben und nicht nur heiße Luft produziert. (Ich sag jetzt nicht, an wen ich gerade denken muss …). Und das nach dem furchtbaren Auftakt, als sie in der Mixed-Staffel (schön, dass es das auch bei den Leichtathleten gibt) den vermeintlich sicheren Sieg durch einen Sturz kurz vor Schluss wegwarf. Das Gold über 400 m Hürden war ja fest eingepreist, aber dass sie ihre Staffel in dieser Form zum Sieg führen würde. Wau!

– Stabhochsprungshow. Was für ein Wettbewerb. Keine Medaille mit 5,90 Metern. „Nur“ Silber mit 6,00 Metern. Und Mondo Duplantis in anderen Sphären. Es war schlicht grandios, was die Stabis am Samstag zeigten, wobei sie natürlich von idealen Bedingungen (kein Wind, große Wärme) profitierten. Wer das nicht spannend fand, dem ist nicht zu helfen. Und auch die Frauen-Konkurrenz war außerordentlich mit am Ende zwei Goldmedaillen für Nina Kennedy und Katie Moon, die sich auf den geteilten Sieg einigten. Schön, dass es diese Möglichkeit gibt und nicht bis zum Exzess „gerittert“ werden muss.

– Der Halbzeit-Weltmeister. Ein großer Vorteil der Zehnkämpfer ist, dass man sie in zwei Tagen bestens kennenlernen kann mit ihren Höhen und Tiefen. Man denke an Frank Busemann, Silbermedaillen-Gewinner 1996 und immer noch in der ARD präsent. Und jetzt fasziniert Leo Neugebauer die darbende deutsche Leichtathletik. Und er menschelte, was ihn fast noch sympathischer macht, war er doch nach einem unglaublichen Auftakt nach dem ersten Tag auf Gold-, aber auf jeden Fall Medaillenkurs. Zeigt Schwächen zu Beginn des zweiten Tages, rappelt sich am Ende auf mit zwei persönlichen Bestleistungen. Es reichte dann halt nicht zur Medaille, weil andere weniger Ausschläge hatten. Und am Ende jubelte Kanada mit Gold und Silber. Nichtdestotrotz ist Neugebauer einer der wenigen deutschen LA-Hoffnungen für die Zukunft.

Nur der Himmel als Grenze?

Was für ein Start der deutschen Basketballer. Klar, den Sieg über Japan durfte man erwarten, die andererseits immerhin Finnland mit ihrem NBA-Star Lauri Markkanenbezwangen. Aber dass sie ohne ihren besten Franz Wagner die mit NBA-Profis gespickten Australier bügeln würden, hätte ich ehrlich gesagt nicht geglaubt. Dennis Schröder überflügelte mit seinen 30 Punkten sogar Dirk Nowitzki bei einem deutschen WM-Spiel. Maodo Lo blühte gerade noch rechtzeitig auf, Daniel Theis war in der Defensive eine Bank. Man darf also hoffen, dass es tatsächlich sehr weit gehen kann. Das Viertelfinale ist zumindest ganz nah, denn dafür dürften Siege gegen Finnland und die Kap Verden reichen, die mit allem Respekt zu bezwingen sind. Und dann? Ist alles möglich. Wobei für mich Kanada und die USA noch ein Stückerl besser einzuschätzen sind.

Frankreich dagegen ist schon draußen. Auch wenn ich sie nicht im Viertelfinale gesehen habe, mit so einem frühen Aus und einer Niederlage gegen Lettland war nicht zu rechnen. Sie werden sich hoffentlich steigern für Heim-Olympia 24.

Unglück im Übermaß

Eine Warnung für die Basketballer: Auch die Volleyballerinnen sind mit zwei Siegen in die EM gestartet, und dann folgte das Desaster. Niederlagen gegen die als schwächer eingeschätzten Tschechinnen und Schwedinnen. Chancenlos gegen die Türkei und Polen. Und schwere Verletzungen bei den Zuspielerinnen Hanna Ortmann und Anne Hölzig. Ein Turnier zum Vergessen und leider sehr trübe Aussichten, was eine Olympia-Qualifikation betrifft. Aber auch hier: faszinierende Spiele und Lust auf mehr im Viertelfinale, auch ohne die Deutschinnen.

Rubiales nervt tierisch

Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich Egomanen an ihren Ämtern festhalten und einfach nicht wissen, wann genug genug ist. Siehe Luis Rubiales, Chef des spanischen Fußball-Verbandes. Eigentlich müsste Spanien auf einer Wolke der Glückseligkeit schweben nach dem WM-Triumph der Fußballerinnen vor einer Woche. Stattdessen debattiert das Land über den auf- und ausfälligen Rubiales, der Jenni Hermoso auf den Mund küsste und unmittelbar neben seiner Königin (und deren Tochter) sich ans Gemächt fasste. Das ist schon schlimm genug. Aber wie er jetzt gegen die nahezu komplette spanische und auch internationale Öffentlichkeit weiter an seinem Posten klebt, ist schon fast wieder bewundernswert. War doch nicht so schlimm, sie wollte es doch auch. Immer wieder ungern gehört sind diese Ausflüchte. Rubiales plant sogar eine Klage gegen Hermoso, die Anwälte wird es freuen. Doch sogar die FIFA hat von dem Gebahren genug und suspendierte Rubiales. Hilft alles nicht. Er will weitermachen. Sollen die verdammten Spielerinnen doch streiken, egal was die Regierung sagt und die männliche Fußballprominenz um Xavi und Xavi  und Real und Barca. Immerhin: Die Mama hält noch zu ihm und ist wegen der unmöglichen Behandlung ihres Sohnes in den Hungerstreik getreten. Ach ja. Kalle findet es auch nicht schlimm. „Wenn man Weltmeister wird, ist man emotional. Und was er da gemacht hat, ist – sorry, mit Verlaub – absolut okay“, sagte der 67-Jährige jüngst am Rande des „Sport-Bild-Awards“. Was man bei derlei Anlässen halt von sich gibt an Chauvi-Sprüchen.

Ein Großer tritt ab

Wirklich große Titel hat John Isner nie gewonnen, und doch dürfte in den vergangenen 15 Jahren kaum ein Spieler im Wortsinn so großen Eindruck hinterlassen wie der 2,06-Meter-Rise aus den USA.  Jetzt hat er bekannt gegeben, dass er nach heute startenden  US Open dem aktiven Profitennis Good bye sagen wird. Unfassbare 14 000 Asse hat er laut ATP geschlagen, so viele wie kein anderer. Die retteten ihn oft ins Tiebreak. Und für die Ewigkeit ist das Duell mit Nicolas Mahut in Wimbledon. 70:68 im 5. Satz, das wird es nicht mehr geben. Ein eigener Wiki-Eintrag für ein einzelnes Match. Muss man auch erst mal schaffen.. https://de.wikipedia.org/wiki/John_Isner_%E2%80%93_Nicolas_Mahut_(Wimbledon_2010)

Geldregen für Hovland

Und noch ein erfolgreicher Norweger nach den Leichtathleten Ingebrigtsen und Warholm. Dieses Volk ist unglaublich. Golfprofi Viktor Hovland sicherte sich beim PGA-Finale in Atlanta die Fedex-Wertung der PGA. Versüßt wird dieser Triumph mit insgesamt 18 Millionen. Zweiter wurde Xander Schauffele, Amerikaner mit deutschen Wurzeln (man greift nach allem, was möglich ist). Bester Deutschsprachiger aus DACH war der Österreicher Sepp Straka.

Ein Rekord für Verstappen

Neunter Formel-1-Sieg in Folge für Max Verstappen, und das vorm heimischen holländischen Publikum in Zandvoort. Das ist dann doch einer Erwähnung wert in einer sonst ziemlich langweiligen WM. Der Red Bull ist natürlich das beste Auto, aber die PS so konstant auf die Straße zu bringen, das ist grandios. Man sieht das ja an Teamkollegen Sergio Perez, der mit dem gleichen Auto manchmal weit hinterherfährt. Verstappen wird Weltmeister, darüber gibt es schon jetzt keine ernsthaften Zweifel mehr. Zwei Fragen bleiben offen: Gewinnt Red Bull alle Rennen der Saison, und wie hoch wird die Sieges-Rekordmarke von Verstappen sein? Ach ja: Haudegen Fernando Alonso sorgt als Zweiter noch für einen sportlichen Höhepunkt für Spanien.

Das wird die Woche, die wird

Am heutigen Montag beginnen die US Open. Ich habe dann doch zugegriffen und mir das Ticket bei sportdeutschland.tv besorgt für letztlich 20 Euronen. Verheißungsvoll:  Man kann die Spiele offenbar ohne Spoiler auch relive sehen, das macht die Nachtspiele interessant. Mehr zum Tennis in einem gesonderten Post heute oder morgen. Heute am 17 Uhr steht u. a. die Partie Thiem vs Bublik auf dem Programm, ich ahne nichts Gutes für den Österreicher.

Basketball-WM geht weiter mit dem dritten Vorrundenspiel und dann zwei Zwischenrunde-Partien. Für D schaut es wie geschrieben sehr gut aus. Magenta Sport überträgt jede Partie, gegebenenfalls mit englischen O-Ton.

Die Volleyball-EM der Frauen hat die entscheidende Woche mit der K.-o.-Runde ab Viertelfinale. Trotzdem oder deshalb?) toller Sport

Liga satt in den europäischen Fußball-Ligen. Und auch ein Blick nach Amerika zu Messi und die MLS dürfte sich lohnen. Bisher schießt er alles kurz und klein.

Rückspiele in der Qualifikation der europäischen Wettbewerbe. Eintracht am Donnerstag gegen Levski Sofia, Hinspiel 1:1.

 

Was vom Tage übrig blieb

Die (fast) übersehende Weltmeisterin

Vier WM-Triumphe – und (fast) keiner bekommt es mit. Das ist das Los der Randsportler und -innen nicht nur in Deutschland. Deshalb sei hier als Erste die Sportgymnastin Darja Varfolomeev erwähnt. Die 16-Jährige gewann bei der WM in Valencia vier Titel in allen Einzelkonkurrenzen, also Keulen, Band, Ball und Reifen. Am Samstag steht noch die Entscheidung im Vierkampf an, vielleicht erbarmt sich ja ein Sender …

Eine Hockey-Enttäuschung

Die deutschen  Frauen waren bei der EM in Gladbach souverän ins Halbfinale gekommen mit klaren zu Null-Siegen. Doch nach dem 0:1 gegen Belgien bleiben nur Tränen ob des verpassten Titels. Morgen ist noch die Partie um den dritten Platz gegen England, aber der wäre ein schwacher Trost. Belgien trifft im Finale auf Holland

Bereits heute treten die deutschen Männer im Halbfinale gegen England an. Die zweite Partie lautet Belgien vs Holland. Noch Fragen, wer die vier führenden Hockey-Nationen in Europa bei Männlein und Weiblein sind?

Rehabilitation für die Holländerin

Jetzt hat Femke Bol ihren WM-Titel, den sie zuvor in der 400-m-Mixed-Staffel nach einem Sturz kurz vor dem Ziel weggeworfen hat(im Wortsinn, denn der Stab flog allein über die Ziellinie). Über 400 m Hürden wurde die Holländerin ihrer klaren Favoritenrolle gerecht und siegte mit starken 51,70 Sekunden. Sie profitierte natürllich von der verletzungsbedingten Absage von Weltrekordlerin und Titelverteidigerin Sydney-McLaughlin. Wir dürfen uns jetzt schon auf Olympia 24 freuen.

Zwei Goldmedaillen gingen am Donnerstag nach Jamaika. Antoine Watson gewann über 400 m in 44,22 s vor dem Briten Hudson-Smith und Quincey Hall aus den USA. Danielle Williams war über 100 m Hürden in 12,43 s nicht zu schlagen.

Einen Zwischenfall gab es vor dem Halbfinale über 200 m der Männer. Das Golfwagen, der unter anderem Noah Lyles und der Jamaikaner saßen, stieß mit einem anderen Wagen zusammen. Lyles blieb unverletzt, doch Hudson trug eine Augenverletzung davon. Er startete dennoch, verpasste zwar sportlich das Finale, wurde aber nachnominiert. Gut, dass die Anlage neun Bahnen hat. Mal sehen, in welcher Verfassung er heute ist.

Schwere Lose in New York

Eine knifflige Aufgabe wartet auf Sascha Zverev in der 1. Runde. Alexander Vukic aus Australien ließ zuletzt in Toronto mit siegen über Gael Monfils und Borna Coric aufhorchen. Au h dewr weitere Weg hat es in sich. In einer 3. Runde könnte er auf Andy Murray oder Grigor Dimitrov treffen, im Achtelfinale auf Jannik Sinner, mit dem es wiederum Yannick Hanfmann bereits in der 1. Runde zu tun bekommt. Ein noch härterer Brocken wartet da auf Dominic Köpfer, der es mit Carlos Alcaraz zu tun bekommt.

Tatjana Maria trifft in Runde 1 auf die Kroatin Petra Martic, Anna-Lena Friedsam auf Elena Svitolina. Laura Siegemund und Eva Lys können sich noch über die Qualifikation ins Hauptfeld spielen.

Gute Ausgangsposition für die Eintracht

Die Frankfurter erreichten bei Lewski Sofia ein 1:1 und können nächste Woche im heimischen Waldstadion den Einzug in die Gruppenphase der Conference League klarmachen.Kolo Muani (wer sonst?) traf bereits nach 5 Minuten, doch in der Nachspielzeit gelang den Bulgaren noch der Ausgleich. Chance gewahrt.

Das steht heute an:

LA-WM: Der 1. Tag der Zehnkämpfer hat begonnen mit den deutschen Medaillenkandidaten Neugebauer und Kaul. Außerdem 4 Entscheidungen: Männer: 200 m. Frauen: Dreisprung, Speerwerfen und 200 m.

Fußball: 2. Bundesligaspieltag beginnt mit Leipzig vs Stuttgart.

Und dann darf man gespannt sein, ob Spaniens Verbandspräsident Rubiales die Konsequnz aus der Kussaffäre und wie kolportiert wird heute zurücktritt. Um Entschuldigung gebeten hat er, aber das reicht natürlich nicht. Mal schauen, was mir im Laufe des Tages noch einfällt. Rummenigge fand es nicht so schlimm. Blöder alter Mann.

Basketball: Die Deutschen beginnen das WM-Unternehemn mit der Partie vs Japan (14:10). Außerdem u. a. der Schlager der Medaillenkandidaten Kanada vs Frankreich (15:30).