von Münchner Löwe | Jan. 22, 2026 | Allgemein
Souveräne FavoritInnen
Zwei Runden sind jetzt beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres 2026 gespielt, doch der sogenannte Happy Slam ist bisher eine arg dröge Angelegenheit. Zumindest für diejenigen, für die Überraschungen oder wenigstens Nailbiter-Thriller dazugehören. Davon konnte an den ersten 5 Wettkampftagen nicht die Rede sein. Die Favoriten gerieten noch nicht mal ins Stolpern, geschweige denn fielen sie über die Erst- und Zweitrundenhürden.
In Zahlen ausgedrückt: 15 der Top 16 gesetzten Männer sind noch im Turnier. Felix Auger-Alliasime (7) schied als einziger aus, körperlich angeschlagen gab er auf. In der 2. Runde musste nicht einer der verbliebenen 15 Top-16-Spieler mehr als 4 Sätze gehen, am heutigen Donnerstag gab es nur 3-Satz-Begegnungen. Ob Alcáraz, Sinner, ob Djokovic oder Shelton – sie alle cruisten geradezu durchs Turnier.
Mit am spannendsten machte es noch Alexander Zverev, der sowohl gegen den Kanadier Diallo als auch gegen den Franzosen Muller einen Durchgang abgab. Der Hamburger war aber nie ernsthaft in Gefahr, dass ihn eines seiner berüchtigten frühen Aus‘ ereilen würde.
Bei den Frauen das gleiche Bild. Favoritinnensiege, wohin man sieht. Die Überlegenheit war manchmal schon peinlich. Nur die Schweizerin Belinda Bencic tanzte aus der Reihe: Sie verlor am Donnerstag das wahrscheinlich unterhaltsamste Frauen-Match der ersten beiden Runden gegen die unglaublich aufspielende Nikola Bartunkova; eine tschechische Qualifikantin, die mir bis dato völlig unbekannt war, mich aber mit ihrem abwechlungsreichen (Angriffs)Tennis wirklich begeisterte.
Lags vielleicht am Wetter, das die FavoritInnen so souverän agierten? Die gefürchtete australische Sommerhitze ist bisher jedenfalls ausgeblieben, die Sportlerkörper werdens dankbar aufgenommen haben. Erst für Samstag werden 38 Grad erwartet (und am Dienstag gar 40 Grad).
Stan, the Man
Und doch – völlig vertan war die Zeit via Eurosport respektive Discovery+ mit Tennis Down under natürlich nicht. Dafür sorgte etwa ein (ganz) alter Bekannter. Stan Wawrinka erinnerte in seinen beiden höchst unterhaltsamen Matches zunächst gegen Lajos Drere dann gegen Arthur Gea an glorreiche Zeiten: als er dank seiner so wunderschönen einhändigen Rückhand insgesamt drei Grand Slams gewann, darunter 2014 in Melbourne. Als Dank spendierten die Verantwortlichen dem 40-jährigen Schweizer jetzt nicht nur eine Wild Card, sondern Auftritte auf den großen Plätzen. Wo ihn ein Großteil der Fans stürmisch anfeuerten. Ob das dann auch am Samstag gegen Taylor Fritz reicht – ich setze ein kleines Fragmichzeichen.
Einen vorzüglichen Eindruck hinterließ auch Marin Cilic, mit 37 ist der Kroate geradezu ein junger Hüpfer im Vergleich zu Wawrinka. Er deklassierte nicht nur den Deutschen Daniel Altmaier (zwei Sätze endeten 6:0), sondern eliminierte auch den viel höher eingestuften Denis Shapovalov. Gelernt ist gelernt.
Deutsches Damen-Desaster
Das „Damen“ nur der Alliteration wegen, bei mir sind es „Frauen“, die Tennis spielen. Am traurigen Abschneiden der Deutschinnen ändert das wenig, als Einzige erreichte Laura Siegemund wenigstens die 2. Runde, in der sie nach teilweise quälend langen dreieinhalb Stunden an der australischen Qualifikantin Maddison Inglis scheiterte. Die Australier halten von Miss Inglis so wenig, dass sie diese nicht mal mit einer Wild Card bedachten (die sonst quais jeder Aussie männlich oder weiblich erhält).
Auch ansonsten herrschte nur deutsche Trübseligkeit, obwohl sie alle keineswegs übermächtige Gegnerinnen hatten. Doch eine Olga Selekhmeteva (Ella Seidel), Petra Marcinko (Tatjana Maria), Sofian Cirstea (Eva Lys) erwiesen sich jeweils als zu stark für die deutsche Kontrahentin in der 1. Runde. Keine von den Bezwingerinnen hat übrigens die 2. Runde überstanden …
Und sonst?
- Fallgrube United Cup: Bei der Mixed-WM vor gut 2 Wochen Perth und Sydney spielten vor allem zwei Akteure groß auf. Belina Bencic gewann für die Schweiz alle 6 Einzel und 5 der 6 Mixed-Doppel, Hubert Hurkacz war bei den Männern das Maß aller Dinge, bezwang unter anderem Zverev und Fritz. Jeweils in der 2. Runde war jetzt Schluss mit lustig, zumindest die Einzelkonkurrenz ist jeweils vorbei für vermeintlich gefährliche „dark horses“, die in Wirklichkeit sehr, sehr dunkel blieben. Wahrscheinlich fehlte „Linda Belinda“ der weise Rat des Landsmannes Wawrinka.
- Neuer Geheimfavorit: Dass der Tscheche Tomaz Machac mit dem Schläger umzugehen weiß (wie so viele seiner Landsmänner und vor allem -Frauen), ist bekannt. Dass der 25-Jährige aber die sehr schwierig erscheinenden Kontrahenten Grigor Dmitrov und Stefanos Tsistsipas mit zwei extrem beeindruckenden Vorstellungen geradezu vom Platz scheuchen würde, überraschte mich dann doch. Der zweifelhafte Lohn für ihn: Ich erhebe ihn zu meinem Geheimfavorit. Angesichts meiner brillanten Tipps in einem Turnier-Bracket kann das nichts Gutes bedeuten für den armen Mann (und Gutes für den kommenden Gegner Lorenzo Musetti?).
von Münchner Löwe | Jan. 20, 2026 | Allgemein, Fußball, ski alpin, Wintersport, Wochenrückschau
Ski-Gott Odermatt, deutsches Handball-Glück und Absurdes vom Afrika-Cup
Brignones wundersames Comeback
Es war die Story des Riesenslaloms von Kronplatz, der am heutigen Dienstag ausgetragen wurde. Italiens Ski-Heroin Federica Brignone war nicht ur erstmals seit ihrem Schien- und Wadenbeinbruch im April wieder am Start, sie überzeugte auch durch zwei mehr als ansprechende Fahrten und wurde am steilsten hand der Saison (Neigung zum Teil 65 Prozent) erstaunliche Sechste, fuhr also als beste Italienein sofort wieder mitten in die Weltelite und landete unter anderem vor den Spezialistinnen Paula Moltzan und Valerie Grenier.
Nur mit dem Sieg und auch mit dem Podest hatte sie nichts zu zun. Den sicherte sich erneut Julia Scheib, mit der Österreich in seiner lange schwächsten Disziplin plötzlich eine absolute Siegläuferin hat und Gold-Favoritin fürs Rennen bei Olympia. Scheib raste von Rang 3 kommend noch an Camille rast und Sara hector vorbei und sicherte sich ihren vierten Saisonsieg.
Odi, Herrscher am Lauberhorn
Wenn es denn eine Abfahrt gibt, die Marco Odermatt auf dem Leib geschneidert ist, dann ist es Lauberhorn in Wengen. Obwohl wegen des Windes stark verkürzt (Start direkt am Hundsschopf), war der Schweizer eine Klasse für sich und triumphierte mit 79 Hunderststelsekunden Vorsprung auf Vincent Kriechmayr und den erstaunlichen Italiener Giovanni Franzoni.
Odermatt triumphierte im Schatten der Bergriesen Eiger, Jungfrau und Mönche zum vierten Mal in Folge und löste Landsmann Beat Feuz als Rekordmann ab. „Ich hab fast ein schlechtes gewissen“, bekannte er im SRF. Schon vor einer Woche hatte er in Adelboden eine Rekordmarke eier Skilegende eingestellt, als er zum fünften Mal den Riesenslalom an diesem traiditonshang für sich entschied. Da Odi noch einige Jahre Skifahren vor sich hat, dürfte er auch hier bald ganz allein ganz oben in der Liste der Sieger stehen.
Wenn ich schreibe, „erstaunlicher Franzoni“, bezieht sich das auf den Super-G. Tags zuvor hatte der Italiener in dieser Disziplin für mich reichlich überraschend gesiegt (trotz guter Trainingsergebnisse). Das Rennen war fast 15 Sekunden länger und mit allen Schweirigkeiten der Strecke gespickt, und Franzoni düpierte mit einer Glanzfahrt die Konkurrenz. Zweiter wurde Stefan Babinsky mit seinem besten Karriere-Ergebnis im Weltcup for Franjo van Allmen, der sich vor Odermatt den letzten Podestplatz sicherte.
Im Slalom dominierte ganz klar die norwegische Schiene: Atle McGrath triumphierte vor seinem besten Freund Lucas Braathen (für Brasilien startend) und Henrik Kristoffersen. Wie herzlich Braathen seinem Kumple gratulierte, so sieht Fairness aus. Best of the Rest wurde der Schweizer Weltmeister Loic Meillard, Linus Strasser klassierte sich als einziger Deutscher in den Weltcuprängen und wurde letztlich Elfter, mit 2,65 Sekunden Rückstand auf den Sieger (ohne eklatanten Fehler, die muss er bis zum Olympiarennen in einem Monat finden).
Aichers Triumphfahrt
Sie kann alles (außer Riesenslalom), das wissen alle. Am Sonntag brachte Emma Aicher im Super-G endlich mal wieder eine fast fehlerfreie Fahrt ins Ziel, und siehe da, die grüne „1“ leuchtete auf, und dies sollte an diesem strahlenden Wintertag keiner anderen Läuferin mehr gelingen. Es ist der zweite Saisonsieg der vielseitigen Deutschen mit schwedischen Wurzeln nach dem Abfahrtssieg Mitte Dezember in St. Moritz. Im Gesamtweltcup katapultierte sie sich auf Platz 3, allerdings mit Respektabstand zur Führenden Mikaela Shiffrin. Die hat zwar beschlossen, dass sie keine Abfahrten (und voererst auch keine Super-Gs) mehr fährt, dafür gewinnt sie (fast) jeden Slalom. Wie am vergangenen Dienstag den Nachtslalom von Flachau, als sie vor Landsfrau Paula Moltzan und der Österreicherin Katharina Truppe triumphierte, zum 7. Mal im 8. Saisonrennen.
Handballer plötzlich mit weißer Weste
Die beste Nachricht ereilte die deutschen Handballer schon vorm abschließenden Vorrundenspiel gegen Spanien. Da nämlich hatten die Österreicher Serbien bezwungen, und damit stand fest, dass die Mannschaft um die überragenden Torhüter Wolff und Späth auch mit einem knappen Sieg die Hauptrunde erreichen würde und dies sogar ohne Punktverlust, weil aufgrund der EM-Arithmetik die Niederlage zuvor gegen Serbien aus den Ergebnissen fallen würde.
Die Partie gegen Spanien war dann die erwartet zähe Angelegenheit. Das deutsche Team lag zwar fast die gesamte zeit in Führung, aber nie mit mehr als drei Toren, was im Handball wahrlich kein geruhsames Polster ist. Doch in den entscheidenden Phasen konnten sich die Deutschen auf ihren Schlussmann verlassen (im Gegensatz zu den Iberern auf ihren Mann zwischen den Pfosten). Diesmal war es vor allem der junge David Späth, der mit ein paar Glanzparaden den spaniern den Zahn zog. Am Ende stand es 34:32, das reichte zum Gruppensieg.
In der Hauptrunde ab Donnerstag warten jetzt allerdings mit Dänemark, Frankreich, Norwegen und Portugal durchweg höher einzuschätzende Kontrahenten. Eine gewaltige Steigerung muss also her, soll das Ziel „Halbfinale“ Wirklichkeit werden, dafür wäre nämlich ein Platz unter den ersten zwei notwendig.
Skandal beim Afrika-Cup
Schon vor dem Finale beim Afrika-Cup zwischen Gastgeber Marokko und Senegal ging es hoch her. hier die Mahgreb-Staaten, dort Zentralfrika – mit gegenseitigen Vorwürfen. Einer lautete: Der afrikanische Verband würde alles tun, dass die Marokkaner auch den Titel holen würden.
Zunächst blieb im Finale am Sonntag in Rabat alles im Rahmen, bis sich in der Nachspielzeit der kongolesische Schiedsrichter zu einem der Hauptdarsteller aufschwang. Zunächst verweigerte er aus eher fadenscheinigen Gründen einen Treffer Senegals, und sein verfrühter Foulpfiff machte auch eine Video-Überprüfung unmöglich. Minuten später entschied er nach einem Zupferchen an Real-Star Brahim Diaz nach minutenlanger VAR-Konsultierung auf Strafstoß, mindestens umstritten, für mich indiskutabel. Die Situation eskalierte. Wutentbrannt verließen mehrere Senegalesen das Feld, angestiftet von ihrem Trainer. Ein Spielabbruch drohte – mit ungeahnten Konsequenzen für alle Beteiligten.
In solchen Fällen ist es notwendig, dass zumindest einige Akteure kühlen Kopf behalten. Hier war es Sadio Mané, der senegalesische Kapitän. Er blieb nicht nur auf dem Feld, sondern signalisierte zunehmend vehement, dass bitte auch seine Mitspieler die Wut runterschlucken sollten und die Partie würdig beenden sollten. Manes* Wort ist in Senegal Gesetz (seitdem er das Land vor 4 jahren als Kapitän zum Afrika-Sieger führte), und tatsächlich bequemten sich die Spieler zurück aufs Feld.
Dort begann das nächste Drama, der Elfmeter. Der marokkanische Superstar Diaz sollte es richten, Torschützenkönig des Turniers und einer der besten Spieler. Diaz lief also an im mittlerweile strömenden Regen zu Rabat, und er entschied sich zu einem „Panenka“. Jener unfassbar frechen Variante also, in dem der Ball nur in die Mitte geschlenzt wird ohne Tempo, in der Hoffnung der Torwart werde schon in eine Ecke fliegen. Der Tscheche Antonin Panenka wurde so berühmt 1976 in Belgrad im EM-Endspiel gegen Deutschlands Sepp Maier im Elfmeterschießen, nicht so aber Diaz. Senegals Schlussmann Fernando Mendy nämlich hatte den Braten gerochen, bleib stehen und hatte nicht die geringste Mühe, den Ball abzufangen.
„Alles abgesprochen“, hieß es später in den aszialen Netzen verdrossen, und das war tatsächlich auch mein erster Gedanke. Bis ich in die verzweifelten Augen von Diaz schaute. Verzweiflung darüber, dass er nicht Marokko zum ersten Afrika-Triumph sein 1975 (1975!) geschossen hatte. Wenn das geschauspielert war, dann herzliche Gratulation zum nächsten Oscar!
Also Verlängerung: Es kam fast, wie es kommen musste. Mit einem Gewaltschuss in den Winkel bezwang Senegals Pape Gueye Marokkos vorzüglichen Schlussmann Bono, und dieses eine Tor sollte reichen. Afrika-Triumph für Senegal, der zweite nach 2022.
Immerhin durfte sich Marokko über den Fairnesspreis freuen, und diese Auszeichnung ist mindestens so absurd wie der FIFA-Friedenspokal für Donald Trump. Mit Fairness hatte es nämlich wenig bis nichts zu tun, wie sich Marokko übers (gut organisierte) Turnier gerierte. Den Vogel schossen am Finaltag die Balljungen ab, die mit Unterstützung von Ersatzspielern immer wieder versuchten, das Handtuch von Senegals Torhüter Mendy zu stehlen, damit dieser sich nicht die regennassen Handschuhe abtrocknen konnte. Es ging so weit, das Senegal seinerseit den Ersatztorwart abstellte, der danach nichts anderes zu tun hatte, als die fortwährenden Angriffe auf Mendys Eigentum abzuwehren. Famos bewältigte er diese Aufgabe.
Das mag afrikanisch-folkoristisch klingen (wie wir diesen Afrika-Cup lieben gelernt haben), ist aber schlicht bodenlos und ein katastrophales Zeichen im Hinblick auf die WM 2030, die ja in Marokko, Spanien und Portugal stattfinden wird. Auf keinen Fall daaarf eine derartige Unverfrotenheit mit einem Fairnesspreis bedacht werden, wenn da nicht mein Freund Gianni Infantino seine widerwärtigen Schleimpfoten im Spiel hatte.
von Münchner Löwe | Jan. 19, 2026 | Allgemein
Was für eine Sportwoche! Handball-EM, Australian Open im Tennis (siehe gesondeter Text), Hahnenkammrennen, viel anderer Winter- und Ballsport.
Handball-Cracks droht frühes Aus
Die Deutschen träumen vom EM-Halbfinale, doch schon heute könnte nach dem 3. Vorrundenspiel gegen Spanien das Turnier in Dänemark, Schweden und Norwegen bereits beendet sein. Wenn nämlich Andi Wolff und Co die Partie gegen die Iberer nicht gewinnen. Falls Serbien zuvor gegen Österreich siegreich bleibt, muss der Erfolg sogar mit 3+ Toren Unterschied her. Alles wegen der völlig überflüssigen Niederlage gegen Serbien.
Falls der Hauptrundeneinzug tatsächlich gelingt, warten vier absolute Hochkaräter: neben Co-Gastgeber Dänemark sind das Frankreich sowie wahrscheinlich Norwegen und Portugal. Wenn das mit dem „Man wächst an den Aufgaben“ stimmt, dann steht ausgezeichneten Leistungen nichts mehr entgegen.
Es entbehrt natürlich nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet die von Weltklasseschlussmann als „Anti-Handballer“ beschimpften Ösis den Deutschen das Leben erheblich leichter machen können mit einem Erfolg gegen Serbien vor der eigenen Partie mit Spanien. Ein Sieg, und die Ausgangsposition wäre plätzlich sehr viel einfacher, dann genügt ein schnöder Sieg und man hätte auch schon 2 statt 0 Punkte für die hauptrunde. Ob das Austria gelingt, wage ich allerdings angesichts der bisher gezeigten Leistungen zu bezweifeln, ohne dass ich sie des Anti-Handballs bezichtigen würde …
Ob mit Deutschland oder nicht, das Turnier verspricht hochklassig zu werden, zumindest der „Dänen-Zweig“ eben mit Frankreich und Co. Die Halle in Herning ist stimmungsvoll, wie allerdings schon bei der Eishockey-WM muss an der Spielfläche immer wieder gearbeitet werden.
Ansonsten sind die Färöer mein sentimentaler Favorit. Die Spieler von der winzigen Insel (40.000 Einwohner) feierten am Sonntag den ersten EM-Erfolg überhaupt und haben gute Chance aufs Weiterkommen. Mindestens ein Zehntel der Bevölkerung wird am Dienstag in Oslo live vor Ort die Daumen drücken. Herzerwärmend.
Die Streif – immer noch das Maß aller Dinge
Fragt man ambitionierte Skirennläufer und erst recht die verwegenen Abfahrer: Sie würden wahrscheinlich immer einen Sieg in Kitzbühel am Hahnenkamm allen anderen Erfolgen vorziehen, sogar einem Olympiatriumph. Die Streif ist jedes jahr eine Herausforderung, wer hier gewinnt, bekommt nicht nur eine eigene Gondel am Hahnenkamm, sondern hat den Olymp des Skisport erlangt. „Mausefalle“, „Steilhang“, „Hausbergkante“ sind Streckenabschnitte, die jedem Skifan geläufig sind. Entschieden wird das Rennen allerdings weniger an diesen Herausforderungen, sondern in den eher unspektakulären Gleitstücken, wo man es zwar nicht gewinnen, wohl aber (vielelicht auch durch die falsche Skiwahl) verlieren kann. 40.000 Zuschauer werden am Samstag wieder erwartet samt der österreichischen Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Arnie darf natürlich nicht fehlen.
Dem derzeitigen Herrscher der Alpinen fehlt allerdings noch ein Sieg (und die Gondel). Marco Odermatt kam bisher über zweite Plätze am Hahnenkamm nicht hinaus. Auch jetzt gilt er als Favorit, vor allem auch durch seinen erneuten Fabellauf am Lauberhorn, doch in Kitz wachsen plötzlich Leuten Flügel, die sonst eher die zweite Geige spielen. Wie 2025 der Kanadier James Crawford, der völlig überraschend siegte (und seitdem gar nichts mehr auf die Reihe bekommt).
Eingerahmt wird die Abfahrt am Samstag vom Super-G tags zuvor und dem Slalom am Sonntag. Am Ganslernhang gibt es dem bisherigen Saisonverlauf etwa 20 Kandidaten auf dem Triumph, derTriumphator wird ebenfalls mit einer Gondel bedacht. Ob der Münchner Linus Strasser ausgerechnet hier wieder in die Erfolgsspur zurückfindet, ich habe ernsthafte Zweifel. Gerade die Franzosen und Norweger scheinen eine neue Stufe gefunden zu haben.
Für die Frauen stehen nach 2 Speed-Wochenenden wieder technische Wettbewerbe an. Schon am Dienstag in Kronplatz/Italien ein Riesenslalom, am Wochenende im tschechischen Spindlermühle Riesenslalom und Slalom. Vielfahrerin Emma Aicher lässt allerdings zumindest das Rennen in Italien aus, Riesenslalom ist mit Abstand die schwächste Disziplin der jungen Deutschen. Vielleicht gibt aber in ihrer italienischen Heimat Federica Brignone nach ihrem Beinbruch ihr Saison-Debüt. Zumindest im Hinblick auf Olympia in gut zwei Wochen stehen die Startcancen offenbar sehr gut.
Champions League auf der Zielgeraden
Der 7. und vorletzte Spieltag ist für Dienstag und Mittwoch angesetzt, und es können tatsächlich Vorentscheidungen fallen. So kann der FC Bayern mit einem Heimsieg über St. Gilloise (Mi., 21:00) die direkte Qualifikation fürs Achtelfinale klarmachen. Wichtige Auswärtspartien haben Eintracht Frankfurt bei Quarabag Agdam (Mi., 18:45), Borussia Dortbund (Tottenham) und Bayer Leverkusen bei Olympiakos Piräus (bveide Di., 21:00). Ich erspare mir große Hochrechnungen, wer wann wie weiterkommt in dieser 36er-Tabellenur soviel: Nur volle Siege helfen wirklich weiter.
Auch in der Europa League gibt es am Donnerstag den 7. Spieltag. Der SC Freiburg (vs Maccabi Tel Aviv/18:45) und de VfB Stuttgart (bei AS Rom/21:00) haben noch Chancen au einen Platz unter den besten Acht.
Zeit für die Flieger
Vor Olympia ist noch Skiflug-WM, nämlich in Oberstdorf. Zeit für so manchen Spezialisten, die sich in die Luft legen und wie ein Adler dahinschweben. Die Slowenen sind meist ganz vorn dabei, nicht nur der Saison-Dominierende Domen Prevc, sondern auch Ante Lanisek und Timi Zajc. Die Deutschen haben an den 3 Wettkampftagen auf der Heini-Klopfer-Schanze (Einzel und Team) höchstens Außenseiter-Chancen. Neben Slowenen gilt es vor allem, auf die Österreicher und Japaner zu achten und den einen oder anderen Norweger. Und natürlich immer, ob auch alle Anzüge regelkonform sind (immer wieder ein Aufreger, zuletzt bei Stefan Kraft aus Österreich).
Der Weltrekord von Domen Prevc (255,5 Meter) scheint mir nicht in Gefahr, Flüge über 230 Meter+ sollten aber schon drin sein, wenn Thermik und Anlauf stimmen, immer auch ein Vabanque-Spiel der Veranwtwortlichen.
Und sonst?
- Bundesliga: Topspiel ist die Partie des zweiten borussia Dortmund beim 1. FC Union. Die Berliner schweben als Neunte zwischen den Welten. Zu weit weg von den internationalen Plätzen einerseits, von den Abstiegsrängen andrerseits.
Zündstoff berspricht die partie von Eintracht Frankfurt gegen 1899 Hoffenheim. Die Hessen erstmals ohne Trainer Dino Toppmöller auf der Bank, Hoffenheim ist so etwas wie das Team der Stunde (FC Bayern natürlich außer Konkurrenz). nach 2 heimsiegen gegen Gladbach und Leverkusen.
- England: Topsiiel ist die Partie zwischen Tabellenführer FC Arsenal und Rekordmeister Manchester United. Die Gäste boten zuletzt beim begeisternden 2:0 im Stadtderby gegen City das beste Spiel seit Langem, so entfesselt hab ich Spieler und Fans lange nicht gesehen, und Sir Alex Ferguson sah auf der Tribüne gleich um 10 jahre jünger aus. Arsenal ist also gewarnt, kann alledings angesichts des Vorsprungs von immer noch 7 Punkten einigermaßen beruhigt in die Partie gehen.
- Basketball: Der FC Bayern scheint in der Euroleague konsolidiert, zumindest zu Hause. Zwei Heimspiele stehen diese Woche, und sowohl Partizan Belgrad (Di., 20:30) als auch Valencia (Do., 20:30) erscheinen machbare Gegner. 2 Siege wären acuh notwendig, soll die Aufholjagd in Richtung Play-Ins noch von Erfolg gekrönt sein.
- Wintersport: Nove Mesto hat sich in den vegangenJahren als ein Biathlon Hot Spot erewiesen, auch wenn die TschechInnen nicht ganz vorne mitmischen. Die Stimmung war jedenfalls gigantisch und wird auch ab Donnerstag gigantisch sein (mehr als 30.000 Zuschauer/Tag), wenn Einzel, Single Mixed, Mixed-Staffel und Massenstart auf dem Programm stehen. Es ist das letzte Weltcup-Wochenende vor Olympia, also auch letzte Formüberprüfung und letzte Chance, sich für die Wettbewerbe in Antholz zu qualifizieren.
- US Sport: Die 2 Conference Finals finden am Sonntag statt, in denen die beiden Super-Bowl-Teilnehmer ermittelt werden. Zunaächst empfangen in der AFC die Denver Broncos die New England Patriots (21:00), danach (00:30) in de NFC die Seattle Seahawks die LA Rams. Mehr in einem gesonderten Text am Freitag.
von Münchner Löwe | Jan. 12, 2026 | Allgemein, basketball, bundesliga, Fußball, ski alpin, Tennis, Wintersport, Wochenrückschau
Viel Wintersport, wieder oder weiterhin Fußball und die ersten Zuckungen des Tennisjahres.
Lindsey Vonn – königlich gut
Speedqueen wurde die Amerikanerin in ihren besten Zeiten genannt. Doch was heißt beste Zeiten, wenn ich mir diese Saison so anschaue. Am Samstag in Zauchensee feierte sie bereits den zweiten Sieg, und es tat ihrer Leistung keinerlei Abbruch, dass wegen des Schneefalls (der große Feind aller Wintersport-Organisatoren) die Strecke verkürzt wurde und die Siegerinnen-Zeit nur etwa 65 Sekunden betrug. Keine vermag die schnellen Kurven so gewagt und doch gekonnt zu nehmen. Die US-Amerikanerin behauptet sogar, dass sie gar nicht das letzte Risiko nimmt (das wird erst bei der Olympia-Abfahrt in Cortina am 8. Februar der Fall sein, dann heißt es Sieg oder Akkia …)). Was sie zeigt, das genügt, um die gesamte Weltelite in Schach zu halten. In 4 der 5 Abfahrten diese Saison schaffte sie einen Podestrang, in der Abfahrts-Weltcupwertung führt sie klar mit 340 Punkten vor der Deutschen Emma Aicher (211), die in Österreich den sechsten Platz schaffte. Da winkt die nächste Kristallkugel für die 41-Jährige Vonn, deren Comeback niemand mehr belächeln würde, wie es vor gut einem jahr so viele machten.
Ein bitteres Aus ereilte die junge Österreicherin Magdalena Egger. Die 22-Jährige zog sich bei einem Sturz einen Kreuzbandriss zu und muss ihre Olympiaträume zumindest für 2026 begraben. So erlebte Austria ein Abfahrtsdebakel. Cornelia Hütter landete als Beste auf dem 20. Platz.
Während Zauchensee unter den Bedingungen litt (der für Sonntag geplante Super-G musste abgesagt werden), erlebte Adelboden ein Skifest auf dem berühmt-berüchtigten Kuenichsbärgli. Im Riesenslalom triumphierte der Schweizer Lokalmatador Marco Odermatt. Er gewann zum fünften Mal auf dem Traditionskurs mit dem fantastisch steilen Schlusshang mitten in ein stadion-ähnliches Zuschauermeer und egalisierte die Bestmarke von Ingemar Stenmark, der in der 70ern und 80ern das Maß aller Riesenslalom-Spezialisten war.
Am Sonntag war im Slalombei strahlendem Sonnenschein der Aufsteiger der Saison, Paco Rassat, erfolgreich. Der nach dem 1. Lauf viertplatzierte Franzose fing mit einem fulminanten zweiten Durchgang Henrik Kristoffersen noch ab und landete den zweiten Saisonsieg vor . Linus Straßer kommt einfach nicht in Form, schied diesmal sogar aus und verschlechterte weiter seine Ausgangsposition im Kampf um günstige Startnummern.
Giacomel und die große Geste an den toten Biathlon-Freund
Noch immer steht die Biathlonblase unter dem Schock des Todes vom Norweger Sivert Bakken, der vor zwei Wochen leblos in seinem Hotelzimmer aufgefunden wurde, mit einer Maske für Höhenluft überm Kopf. Sein vielleicht bester Freund im Weltcup ist der Italiener Tommasso Giacomel. Vielleicht höhere Mächte wollten es wohl, dass dieser Giacomel am Donnerstag den Sprint in Oberhof gewann. Als er mit Bestzeit durchs Ziel stürmte, brach es aus ihm heraus. Er grüßte mit dem Trauerflor-umschossenen rechten Arm in den Himmel. „Es ist einer meiner besten Tage im Biathlon und gleichzeitig einer meiner schlechtesten, weil Sivert nicht mehr hier ist. Das macht mich extrem traurig.“ Giacomel gewann dann auch am Samstag den Verfolger nach abstrusen Rennen, wo die Spitzenläufer reihenweise die Scheiben verfehlten. 6 Strafrunden leistete sich Giacomel, und trotzdem reichte es zum Sieg, so ein Kunststück schaffte zuletzt der große Ole Einar Björndalen 2001, wenn ich der menschgewordenen Datenbank Sigi Heinrich Glauben schenekn darf.
Eine faszinierende Männer-Staffel war der sportliche Höhepunkt der tollen Biathlontage im endlich mal wieder verschneiten Oberhof – und das bei Kaiserwetter. Vorm letzten Schießen hatten gleich 5 Staffeln die Möglichkeit zum Sieg. Am Ende hatten mal wieder die Norweger die Nase vorn und setzten sich gegen Frankreich und Schweden durch. Die Deutschen mit Schlussläufer David Zobel schnupperten ebenfalls am Sieg: Am Ende reichte es zwar nur zu Platz 5 noch hinter Italien (und dem furiosen Schlussläufer Giacomel); der insgesamt stark verbesserte Auftritt macht aber durchaus Hoffnungen.
Für die Norweger und Giacomel wird es jetzt stressig. Am Dienstag findet in Norwegen die Beisetzung für Bakken statt, das komplette Team und eben auch der Italiener werden dabei sein, danach geht es umgehend nach Ruhpolding, wo in dieser Woche die nächsten Traditionsrennen stattfinden – hoffentlich in einer ähnlich schönen Winterlandschaft.
Harziger Start ins Bundesliga-Jahr
Schon bevor es am Freitag losging, standen die ersten Hiobsbotschaften fest. Aufgrund des heftigen Wintereinbruchs gerade im Norden mussten die Partien St. Pauli vs Leipzig und Bremen vs Hoffenheim abgesagt werden. Wer ansonsten tatsächlich noch auf eine spannende Meisterschaft gehofft haben sollte, wurde am Sonntag eines Besseren belegt. Der souveräne Tabellenführer FC Bayern fertigte nach 6 Tore in de 2. Halbzeit den inferioren VfL Wolfburg mit 8:1 ab. Wer auf Rost in der Winterpause (und auf Nachwirkungen aufgrund der Club-WM im Sommer) gehofft hatte, sah sich enttäusch. Extrem spielfreudig waren die Münchner mit einem überragenden Michael Olise, dazu wie gewohnt enrom lauffreudig (127 Kilometer).
Die „Verfolger“ patzten dagegen: Borussia Dortmund kam in eine wüsten Partie mit haarsträubenden Abwehrpatzern nicht über ein 3:3 bei Eintracht Frankfurt hinaus. Bayer Leverkusen erlebte daheim gegen den VfB Stuttgart gar ein Desaster: 1:4 verlor der Werksclub, gerade in der 1. Halbzeit wurde der Meister von 2024 geradezu vorgeführt (0:4).
Um die Überlegenheit der Münchner darzustellen: Der Vorsperung auf den zweiten Dortmund beträgt 11 Punkte, das Torverhältnis lautet 63:11 (nach 16 Partien). Die Tordifferenz von +51 ist besser als die aller anderen mit einem ositiven Torverhältnis). Am Mittwoch gehts zum 1. FC Köln, seit 7 Spielen sieglos – noch Fragen?
Polen holt den United-Cup
Dass unser östlicher Nachbar bei der inoffiziellen Tennis-Club-WM in Perth und Sydney ein Wort mitreden würden war angesichts ihrer Einzelbesetzung Iga Swiatek und Hubert Hurkacz zu erwarten gewesen. Nicht allerdings, dass ihr zusammengewürfeltes Mixed-Doppel Katarzyna Zawa/Jan Zielinski die Kastanien aus dem Feue reißen würde oft die Kastanien aus dem Feuer reißen würde. So geschehen im Finale gegen die USA (vs Bencic/Paul), davor aber auch im Halbfinale gegen die USA (Gauff/Harrison). Zweimal musste das Mixed entscheiden, da zuvor Topspielerin Swiatek gegen Bencic und Gauff den Kürzeren gezogen hatte.
An Polen war das deutsche Team schon in der Vorrunde gescheitert (ohne dass das Doppel entscheidn musste). Ein schimpfender Zverev (vs Hurkacz) und eine sich tapfer wehrende Eva Lys (Swiatek, erstmals aber mit Satzgewinn)) hatten ihre Einzel schon verloren.
Sechstligist schmeißt Titelverteidiger raus
Im Mai war Crystal Palace noch strahlender FACup-Sieger nach dem Übverraschungserfolg gegen Manchester City, jetzt musste das Team von Teammanager Oliver Glasner in diesem Wettbewerb eine unglaubliche Schmach erleben. Die Londoner verloren in de 1. Runde beim Sechstligisten Maccelesfield mit 1:2. Seit 1909 war die ein Titelverteidiger an derart unterkassigen Team gescheitert, damals hieß die Überraschungsmannschaft übrigens Crystal Palace … Zwischen Maccelsfield und Crystal Palace liege 117 Plätze, noch nie in der Geschichte des ältesten Fußball-Wettbewerbs der Welt (seit 1863) hat es laut BBC eine gößere Sensation gegeben.
Das frühe Aus im FA-Cup ereilte unter anderem auch Manchester United und Tottenham Hotspur. Wenigstens erfolgen die Heimniederlagen gegen Erstligisten (West Ham und Aston Villa).
Erfolgreiches Comeback von Moe Wagner
Mehr als ein Jahr musste der Berliner im Dress der Orlando Magic nach seinem Kreuzbandriss im Dezember 2024 pausieren. In der Nacht zu Montag kam er in der NBA wieder zum Einsatz. 10 Minuten agierte er beim 128:118-Erfolg über die New Orleans Pelicans, den sich die Magic im Endspurt sicherten, sammelte trotz nervöser Anfangsphase ansprechende 8 Punkte und je 2 Rebounds und Assists. Groß war der Jubel in der Orlando-Halle, als Wagner kurz vor Ende des 1. Viertels das Parkett betrat. Sein jüngerer Bruder Franz fieberte von der Bank aus mit.
Damit ist Wagner rechtzeitig fürs Berlin Game am Donnerstag gegen die Memphis Grizzlies fit, ob das auch für Franz gilt, bleibt abzuwarten. Glänzend in Form zeigte sich de dritte Deutsche im Orlando-Team: Tristan da Silva sammelte 16 Punkte und verwandelte alle 4 Versuche jenseits der Dreierlinie.
Und sonst?
- Super-Cup an Barca: Im Finale siegten die Katalanen mit 3:2 gegen Real Madrid. Der abwechslungsreiche Clasico fand in Dschidah/Saudi-Arabien statt – wo halt die meisten
Peseten Euronen Perodollars gezahlt werden. Für Barca-Trainer Hansi Flick war es der achte Finalsieg in seinem achten Finale – bemerkenswert.
- Serie A: Das Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Inter und Meister Napoli endete 2:2. zweimal waren die Mailänder in Führung gegangen, zweimal glichen die Gäste durch den Schotten McTominay aus. 4 Punkte beträgt nun der Vorspung von Inter auf Neapel, dazwischen liegt noch der AC Mailand, das bei Letzten Florentina nicht über 1:1 hinauskam.
- Skispringen: Nach dem souveränen Sieg von Domen Prevc trat beim Weltcup in Zakopane ein anderer Slowene in Erscheinung: Anti Lanisek war im Einzel vom großen Bakken nicht zu schlagen und schaffte vor den Österreichern Jan Hörl (endlich mal wieder Zweiter wie schon in der Tournee-Gesamtwertung 25 und 26) und Manuel Fettner den ersten Saisonerfolg. Prevc landete nur auf Rang 27.
Im Teamspringen (Zweiermannschaften) hatte der Slowene eine Pause erhalten. Weine Landsleute Timi Zajc (endlich mal mit regelkonformen Anzug) und Ante Lanisek kamen hinter Österreich (Jan Hörl/Stephan Embacher) auf dem zweiten Platz.
- Hockey: Österreichs Männer gewannen die Hallen-EM in Heidelberg: Im Finale setzte sich Austria nach Siebenmeterschießen gegen Polen durch. Rekordeuropameister Deutschland war schon im Halbfinale an den Polen gescheitert.
- Tennis: Turniersiege holten sich die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka aus Weißrussland in Adelaide, die Ukrainerin Lena Switolina in Auckland sowie bei den Männern der Russe Daniil Medwedew in Brisbane und Alexander Bublikin aus Kasachstan in Hongkong. Der Osten lebt auf.
von Münchner Löwe | Jan. 6, 2026 | Allgemein
Fußball, Wintersport, Tennis und natürlich viel Ballsport national und international. Anmerkung: Auf die 1. Play-off-Runde der NFL werde ich gesondert eingehen.
„Jagd“ auf die Bayern wird fortgesetzt
Die Unterbrechung war so kurz, dass ich gar nicht von Winterpause sprechen will. Schon am Freitag öffnet die Bundesliga für den 16. Spieltag ihre Pforten, mit der durchaus ansprechenden Partie zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund. Die Hessen wollen ihre Chancen auf einen Champions-League-Pass wahren, die Dortmunder nach viel Theater im Umfeld (Adeyemi, Missbrachsskandal) wieder sportliche Taten sprechen lassen. Es ist ein sogenanntes Free-TV-Spiel, das heißt, dass neben Sky auch Sat.1 am Ball ist.
Der souveräne und höchstwahrscheinlich nicht mehr einzuholende Tabellenführer FC Bayern ist erst am Sonntag dran, mit der eher einfachen Aufgabe VfL Wolfsburg. Das nominelle Topspiel des Spieltages bestreiten am Samstag (18:30) Bayer Leverkusen und der VfB Stuttgart, eine Partie, die zuletzt viel Spektakel bot (wenn ich an das Pokal-Halbfinale der vergangenen Saison denke zum Beispiel).
Im WM-Jahr unter anderem im Faschisten-Staat USA werden die Termine knapp. Deshalb gibt es gleich eine englische Woche, ehe am übernächsten Woche tatsächlich die Rückrunde beginnt.
Domen Prevc vor Gesamtsieg
Wie üblich wird die Vierschanzentournee am Dreikönigstag in Bischofshofen entschieden. Mit einer klaren Führung geht Domen Prevc ins letzte der vier Springen. Falls ihn der verpasste Sieg in Innsbruck (und damit der verpasste Grand Slam) aufgewühlt oder geärget hat, so hat er dies glänzend überwunden. In der Qualifikation gestern war er wieder klar der Beste. Wenn er keinen wirklich gravierenden Fehler macht bei seinem Harakiri-Absprung (und sein Team mit dem Springeranzug keinen Blödsinn), dann ist dem Slowenen der Tourneesieg nicht mehr zu nehmen. Favoriten auf den Tagessieg sind neben Prevc vor allem die mannschaftlich starken Österreicher, bei denen sich Stephan Embacher und Jan Hörl einen beinharten Kampf um den 2. Tourneerang bieten. Embacher, der Shooting Star. Hörl, schon im vergangenen Jahr Zweiter der Tournee hinter Landsmann Daniel Tschofenig, der seineseits nicht zu unterschätzen ist.
Nach dem Tourneestress gibt es übrigens für die Athleten keine Ruhe. Schon am Wochenende sind in Zakopane 2 Wettbewerbe von der Großschanze angesetzt. Traditionell allerdings nehmen sich einige Springer eine freiwllige Pause, um die Akkus wieder aufzuladen.
United Cup geht in die K.-o-.Phase
Allerdings ist zum Zeitpunkt des Entstehens dieser Zeilen die Vorrunde der inoffiziellen Mixed WM in Perth und Sidney noch gar nicht abgeschlossen. So steht auch noch nicht fest, ob das deutsche Team mit Alexander Zverev, Eva Lys und Doppelspezialistin Laura Siegemund überhaupt das Viertelfinale erreichen. Gegen Polen setzte es ein 0:3 (nach dem 3:0 über Holland zum Auftakt). Es bleibt nun abwarten, ob diese Ergebnisse reichen (ich erspare mir eine (Hoch)-Rechnerei, auch weil ich den Wettbewerb bisher erfolgreich ignoriert habe). Kompliziert wirds allemal.
Zumindest die 3 Perth-Gruppen sind abgeschlossen. Dort haben die Gruppensieger Schweiz, USA, Belgien sowie Argenitinien das Viertelfinale erreicht. In Sydney steht Griechenland (mit einem verbessert wirkenden Stefanos Tsitsipas) als Viertelfinalist fest.
Auftakt des Slalom-Monats
Der Januar, das ist seit vielen Jahren die Zeit der Slalom-Artisten. Morgen in Madonna (dem siebten Männerrennen in Italien hintereinander!) geht es los, es folgen in enger Abfolge die Veranstaltungen in Adelboden (So.), Wengen (19.), Kitzbühel (26.) und der Nachtslalom Schladming vor 40.000 (besoffenen) Zuschauern (28.), bevor der olympische Ruhm lockt mit dem fast traditionell letzten Alpin-Wettbewerb. Echte Favoriten oder gar einen Seriensieger vermag ich nicht auszumachen. Die Norweger um Timon Haugen und Hendrik Kristoffersen wirken sehr stark, auch der brasilianische Einzelkämpfer Lucas Pinheiro Braaten. Aus deutscher Sicht mischt nur Linus Straßer ganz vorne mit, aber beim Skilöwen funktionierte es in den ersten Rennen des Winters noch nicht nach Wunsch. Allerdings ist der Abstand zu absoluten Söitze aufholbar, das gilt aber insgesamt für etwa 20 bis 25 Fahrer, von denen jedermann jederzeit aufs Podest fahren kann (aber halt auch nur auf Platz 20). Und bei jedem Tor droht das Einfädler-Aus
Für die Frauen steht nach dem Techniker-Quadrupel am Semmering und in Kranjska Gora wieder ein Speed-Wochenende in Zauchensee an mit Abfahrt (Sa.) und Super-G. Zeit für Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann?
Und sonst?
- Wintersport: Biathlon in Oberhof. Ab Donnerstag mit je 3 Wettbewerben für Männer und Frauen (Sprint, Vefolgung, Staffel). Sogar mit ein bisschen Naturschnee, wie es scheint (Neuschnee, der bei der Präparierung bei Pisten und Loipen allerdings eher stört).
- Internationale Fußball-Ligen, England: Am Donnerstag ein echtes Spitzenspiel, wenn der FC Arsenal den FC Liverpool empfängt. Hier der Tabellenführer aus London, dort der Titelverteidiger, der seine ganz große (Ergebnis)krise trotz Rückschläge (2:2 in Fulham) offenbar überwunden hat. Die große Frage für deutsche Fans: Kann Pools Florian Wirtz seinen leichten Aufwärtstrend (2 Treffer in den letzten 3 Spielen) fortsetzen?
Am Wochenende folgt dann die erste FA-Cup-Runde, Überraschungen sind eingepreist beim ältesten Club-Wettbewerb der Welt.Italien: 2 Spieltage (Di., Mi. und am Wochenende. Am Sonntag (20:45/DAZN) kommt es im Mailänder SanSiro-Stadion zum direkten Aufeinandertreffen der Titel-Kandidaten Inter und Napoli. Mit einem Sieg könnte sich Inter schon um 5 Zähler vom amtierenden Meister absetzen, das wäre schon eine Vorentscheidung.
- Afrika-Cup: Heute stehen die letzten zwei Achtelfinali an (Algerien – vs Kongo und Elfenbeinküste vs Burkina Faso). Bisher haben sich die favorisierten Teams mehr oder weniger souverän durchgesetzt, auch Gastgeber Marokko mit einem mühsamen 1:0 über Tansania. Den stärksten Eindruck von allen Teams macht Nigeria (4:0 vs Mosambik), eine Auswahl also, die beim WM-Spektakel im Sommer fehlen wird.
Ich wage keine großartigen Prognosen, aber ich glaube, langsam lohnt sich das Einschalten (Sportdigital1+, wer das auch noch hat aus World-Series-zeiten im Baseball).
- Basketball: Von Dienstag bis Freitag 2 Spieltage in der Euroleague. Der FC Bayern hat mit dem neuen alten Trainer Svetislav Pesic gegen Maccabi tatsächlich nach 8 Partien wieder gewonnen. Am Mittwoch empfangen die Münchner Baskonia Baskets aus Spanien, am Freitag müssen sie nach Griechenland zu Olympiakos. Wenn sie überhaupt noch in den Kampf um die Play-Ins eingreifen wollen, helfen nur 2 Siege.
Zum Wochenausklang wartet noch die BBL-Heimaufgabe am Sonntag gegen die Telekom Baskets Bonn, das sollte für den souveränen Tabellenführer machbar sein.
- Handball: Die deutschen Männer stecken mitten in der Vorbereitung auf die EM ab nächster Woche. 2 durchaus knackige Tests gegen die starken Kroaten warten auf die Auswahl: am Donnerstag in Zagreb, am Sonntag in Hannover.
von Münchner Löwe | Jan. 5, 2026 | Allgemein
Der Sonntag war nichts für die Seriensieger in dieser Winteersportsaison. Weder für die Slalom-Ausnahme Mikaela Shiffrin, noch für Skispinger Domen Prevc und auch nicht für Langläufer Johannes Klaebo. Und doch dürften sie trotz ihrer verpasten Siege nicht unzufrieden sein mit ihren Leistungen.
Camille Rast – schlicht die Bessere
Als Mikaela Shiffrin ihren fulminanten 2. Durchgang beim Slalom von Kransjka Gora beendete, war ich mir sicher, obwohl Rast noch folgen würde: Das ist der Sieg. Denn der Amerikanerin war ein glänzender Lauf gelungen – trotz einer kleinen Unsicherheit kurz vor dem Ziel. Klare Laufbestzeit mit Riesenabstand auf die Zweite (Wendy Holdender). Das kann doch eine Camille Rast trotz ihrer Klasse niemals toppen. Ähnlich wie ich dachten auch die Eurosport-Expertin Martina Lechner und Wole nadvornig am Mikro. Und dann kam Camille Rast. In der Tat auf jeder Passage noch ein bisschen aggressiver, noch direkter, noch weniger Fehler; sprich: noch schneller. Sie toppte nicht nur die Gesamtzeit, sondern auch die Bestzeit im zweiten Durchgang. Zunächst schien das auch die mit sich äußerst zufrieden wirkende Shiffrin kaum wahrhaben zu wollen, geradezu ungläubig riss sie die Augen auf, nachdem feststand, dass sie tatsächlich in ihrem sechsten Saisonslalom tatsächlich geschlagen war. Nicht wegen eines stupiden Fehlers der Slalom-Gigantin (5 Saisonsiege), sondern weil eine andere schlicht und ergreifend die Bessere war.
Rast und Shiffrin fuhren in einer anderen Welt. Die Dritte, Rasts Schweizer Landsfrau Wendy Holdener, lag 1,83 Sekunden hinter der Siegerin. Als beste Deutsche klassierte sich Emma Aicher als Achte.
Bei Camille Rast ist nach Weihnachten so was von der Knopf aufgegangen. Vor einer Woche am Semmering wurde sie in Riesenslalom und Slalom jeweils Zweite, jetzt in Kranjska Gota landete sie einen Doppelsieg. Denn tags zuvor hatte sie die Weltelite schon im Riesenslalom besiegt und ihren ersten Weltcupsieg in dieser Disziplin geschafft. Die Bilanz: 4 Rennen, 2 Siege, 2 zweite Platze=360 Punkte; da tut sich eine echte Anwärterin auf den Gesamtweltcup auf, für den sich bisher eher wenige beworben haben.
Prevc verpasst den Grand Slam
Die Berg-Isel-Schanze in Innsbruck wurde mal wieder ihrem Ruf als komplizierteste Anlage der Saison gerecht. Ihrem Ruf als Grand-Slam-Verderberin mit ihrem ungewönlich kurzen Schanzentisch. Jetzt erwischte es Domen Prevc, der die beiden ersten Springen der Vierschanzentournee in Oberstdorf und Garmisch völlig ungefährdet entschieden hatte. Doch dass er mit der Olympiaschanze von 1976 nicht so zurecht kam, deutete sich früh an. In der Qualifikation wurde er nur 30., nach dem ersten Durchgang war er ohne echten Fehler nur Vierter. Zwar steigerte sich Prevc im 2. Durchgang mit der Bestweite, doch für den Sieg wollte es nicht reichen. Den schnappte sich der Japaner Ren Nikaido – mit gerade mal 0,5 Punkten Vorsprung auf Prevc und 0,7 auf den jungen Österreicher Stephan Embacher. Und doch wird Prevc zufrieden sein: Denn dem Tourneesieg ist er ein großes Stück nähergekommen, sein Vorsprung auf den zweiten Jan Hörl beträgt vor dem Springen am Dienstag in Bischofshofen 41,4 Punkte, dass sollte trotz der ebenfalls tückischen Paul-Ausserleitner-Schanze allemal reichen. Sollte er dort gar gewinnen, ist er der Springer, der den Grand Slam (Sieg in allen Tourneeorten) am knappsten verpasst hat.
Toursiege für Diggins und Klaebo
Die Tour de Ski in Olympiajahren – das ist ein Kapitel für sich. Viele Top-Athleten scheuen die Mühsal zwischen den jahren, weil sie Kräfteverscheiß fürchten fürs Top-Ereignis des jahres. So fehlten einige der starken Norweger und die Schwedische Ausnahmeläuferin der vergangenen Saison, Stina Nilsson.
Der Norweger Johannes Klaebo war indes dabei, und folgerichtig holte sich der überragende Skilangläufer unserer Zeit auch den Gesamtsieg. Mit fast anderthalb Minuten Vorsprung war er in den abschließenden Massenstart gegangen, und beim teilweise mörderischen Aufstieg zur Alpe Cermis (teils 26 Prozent) brauchte er auch diesen Vorsprung. Er litt beträchtlich, rettete dann aber als Etappen-Zwölfter letztlich noch komfortable 30,1 Sekunden auf seinen Landsmann Mattis Stenshagen ins Ziel.
Bei den Frauen war die Amerikaner Jessie Diggins eine Klasse für sich. Mehr als 2 Minuten hate sie am Ende der Tour de Ski Vorpsrung auf Theresa Stadlober aus Österreich. Auch die letzte Etappe hätte sie um haaresbreite gewonnen, aber ihre stürmische Aufholjagd beim Bergauf-Parforceritt reichte nur zum 2. Platz hinter der Norwegerin Karoline Simpson-Larsen. Sie wirds verschmerzen, denn sie kassierte reichlich Weltcuppunkte.
Arsenal wieder in der Spur – und 2 Trainer-Rauswürfe
Die Londoner dürfen sich als klare Sieger der englischen Woche fühlen. Sie gewannen am Dienstag das Verfolgerduell gegen Aslton Villa dank einer rauschaten 2. halbzeit mit 4:1, und ließen am Samstag ein harterkämpftes 3:2 in Bornemouth folgen. Vorbei damit auch die Zweifel, dass die ganz große Form vm Oktober/November dahin wäre. Extrem versüßt wurden die Erfolge, dass der einzig verbliebene ernsthafte Verfolger patzte: Manchester City kassierte gegen den Club-Weltmeister FC Chelsea einen Treffer in der Nachspielzeit zum 1:1 und ließ 2 wichtige Punkte liegen. Jetzt beträgt der Rücktand des Guardiola-Teams wieder vier Punkte.
Chelsea wiederum bescherte seinem Interims-Coach McFarlane einen erfolgreichen Einstand. Zuvor hatten die Londoner Enzo Maresca gefeuert – nicht einmal ein halbes Jahr nach dem WM-Triumph in den USA.
Auch Manchester United nutzte die so gar nicht friedliche Weihnachtszeit für einen Rausschmiss der Sportlichen Führung. Manager Ruben Amorim durfte sich am heutigen Montag die Papiere holen: Nur enen Tag nach dem 1:1 bei Leeds United, ein weiterer Rückschlag gegen ein weit schlechter eingestuftes Team. Ausschlaggebend waren aber eher nicht die enttäuschenden Ergebnisse, sondern die Tatsache, dass der Portugiese die Clubführung angegangen hatte wegen fehlerhafter Kaderzusammenstellung und undurchsichtiger Aufgabenverteilung. Da reagiert man bei ach so feinen Traditionsclub in Manchester äußerst dünnhäutig. Das mussten schon sehr viele Nachfolger des 2014 zurückgetretenenen Sir Alex Ferguson erfahren.
Und sonst
- Darts: Luke Littler war bei der WM im Ally Pally unantastbar. Noch nicht einmal Pfiffe der Fans noch die schon legendäre Pally-Wespe vemochten ihn aufzuhalten. Im Finale demontierte der Engländer den aufstrebenden Holländer Gian van Veen gleich mit 7:1 und verteidigte seinen Titel – mit gerade mal 18 Jahren. Wenn nicht alles täuscht, dürfte Littler und van Veen in Zukunft noch öfter in WM-Endphasen aufeinandertreffen, und dann wird der Hlländer hoffentlich nicht wie erschlagen von der Fianl-Atmosphäre sein.
- Internationaler Fußball, Spanien: Der FC Barcelona zieht unaufhaltsam seine Kreise. Im Stadtderby bei Espanyol gewann Barca durch zwwei späte Tore von Dani Olmo und Robert Lewandowksi mit 2:0 und verteidigten ihren 4-Punkte-vorsprung auf Real madrid. Immerhin scheinen die Königlichen ihre Form gefunden zu haben. Trotz des Ausfalls von Ky.ian Mbappé demontieren die Madrilenen den FC Sevilla mit 5:1 und zeigten endlich wieder eine souveräne Leistung. Als Torschütze in die Bresche sprang Gonzalo Garcia, der gleich dreimal erfolgreich war.
Italien: Im Kampf um die Meisterschaft zeichnet sich mittlerweile ein Dreikampf ab: Nach dem 17. Spieltag führt Inter mit 39 Punkten vor Stadtrivale Milan (38) und der SSC Napoli). Milan verpflichtete zur Jahreswende den deutschen Nationalspieer Niclas Füllkrug, der zuvor bei West Ham United überhaupt nicht zur Geltung gekommen war und sich nun mit guten Leistungen fürs Nagelsmann-Team aufdrängen will. Mit seiner Kopfballstärke könnte er tatsächlich ein entscheidneder Faktor zu Gunsten der Milanesen sein, wenn er denn nicht seine Form völlig verloren hat.
England: Im Schatten von Arsenal sucht Titelverteidiger FC Liverpool seine Form. Allerdings reichte es am Sonntag beim FC Fulham mit Bernd Leno nur zu enem 2:2. Immerhin war erneut Florian Wirtz erfolgreich, der die Abwesenheit von Mo Salah wegen des Africa-Cups zu seinem 2. Treffer im Trikot der Reds nutzte.
- Tennis: Sieg und Niederlage fürs deutsche TEam beim United Cup in Australien, die inoffizielle Team-Mixed-Weltmeisterschaft. Dem klaren Erfolg über Holland folgte eine ebenso klare Niederlage gegen Polen. Eva Lys schlug sich gegen Iga Swiatek zwar mehr als achtbar (so gut wie noch nie in einem direkten Aufeinandertreffen), letztlich musste sie sich abe doch in 2 Sätzen beugen. zuvor hatte ein zeternder und heulender und shclagerwerfender Alexander Zverev in Hubert Hurcacz seinen meiser gefunden.
- NBA: Schwerer Rückschlag für die Denver Nuggets. Ihr überragender Center Nicola Jokic wird dem Team wegen einer Knieverletzung mindestens 4 Wochen fehlen. Offenbar ist der dreimalige MvP damit noch glimplich davongekommen.
Neueste Kommentare