von Münchner Löwe | Mai 8, 2025 | basketball, Eishockey, NBA
Blick über den Teich, NBA
Weiter absolut nicht nach Plan und Expertenmeinung läuft die 2. Play-off-runde, zumindest im Osten. Dort erlitten die Boston Celtics die zweite Heimniederlage im TD Garden gegen die New York Knicks. Im Westen dagegen schafften die Thunder gegen die Nuggets den ersten Sieg zu Hause, den ersten Heimsieg in der 2. Runde überhaupt (im 7. Spiel).
(2) Boston Celtics – (3) New York Knicks 90:91 (0:2)
Zweites Spiel, zweiter sehr knapper Erfolg der Knicks, erneut nach einem 20-Punkte-Rückstand noch im 3. Viertel. Doc h im 4. Viertel brachen die Celtics regelrecht ein, trafen auch die einfachsten Würfe nicht mehr (und die Dreier ebenso wenig). Mit einem 21:2-Lauf verwandelten die Knicks ein 68:84 in ein 89:86. Jayson Tatum mit 4 Punkten ließ die Celtics zwar noch einmal kurz hoffen, doch Jalen Brunson stellte 10 Sekunden vor Schluss mit 2 verwandelten Freiwürfen die Weichen auf Sieg: Der letzte Angriff von Boston verpuffte, und die Knicks verlängerten eine eindrucksvolle Serie: Bei den letzten 5 Siegen (3 vs Pistons, 2 vs Celtics) hatten sie nie mehr als 3 Punkte Vorsprung. Und all diese Siege feierten sie auswärts.
Bester Mann
Karl-Anthony Towns: Viele wichtige Punkte (insgesamt 21) und sehr stark an beiden Brettern (13 Rebounds). Der Neuzugang von den T-wolves zeigt seine ganze Klasse.
Stark in der Niederlage
Derrick White: Vor allem in der 1. Halbzeit sehr stark und mit sehr frühen 8 Punkten. Wie bei allen Celtics: der unglaubliche Einbruch im Schlussabschnitt.
X-Faktor
Mitchell Robinson: Eine erstaunliche +/- Bilanz von +19 hatte der Ersatzcenter in dieser knappen Partie. Gnädigerweise musste er nur einmal an die Freiwurflinie – und scheiterte erwartungsgemäß.
Zahlereien
0 von 13: So lautete die erschütternde Bilanz der Celtics im 4. Viertel zwischen 8:40 und 0:58 Minuten auf der Uhr, als die Knicks die Partie drehten. 7 Dreier und 6 Zweier verfehlten dabei das Ziel, hübsch verteilt auf insgesamt 5 Spieler.
Ausblick
Die Serie wandert jetzt nach New York. Im lautstarken Madison Square Garden stehen die Celtics mit dem Rücken zu Wand. Ich würde sie zwar nochn nicht abschreiben, aber sie müssen letztlich beide Spiele gewinnen. Ein gesunder Kristaps Porzingis würde diese Aufgabe erheblich vereinfachen.
(1) Oklahoma City Thunder – (4) Denver Nuggets 149:106 (1:1)
Ein Wunder ist geschehen, nämlich ein Heimsieg. Und am Erfolg der Thunder gab es nie den geringsten Zweifel. Schon nach dem ersten Viertel stand es 45:21 für OKC, und diesen Vorsprung bauten sie im 2. Durchgang auf 87:87:56 aus. Der Rest war Schaulaufen gegen ein auch noch dezimiertes Team, weil sich Denver-Superstar Nikola Jokic früh mit dem 6. Foul verabschiedete (wahrscheinlich hatte er von dem Elend genug). Wenigstens konnt der Serbe so Kräfte sammeln für die nächsten Spiele.
Bester Mann der Sieger
Shai Gilgeous-Alexander: In einem sehr homogenen Team ragte der Kanadier heraus. 34 Punkte sammelte er und hatte grandiose +51, wenn er auf dem Parkett stand.
Stark in der Niederlage
–
🇩🇪👓
Isiah Hartenstein hatte einen mehr als soliden Auftritt: 14 Punkte, 8 Rebounds und 5 Assists standen für den Center zu Buche. Vor allem aber ist der 2,16-Riese auch in den Play-offs genau das fehlende Puzzlestück.
Zahlereien
87 Punkte: So viele hat noch nie ein Team in einer 1. Halbzeit in Play-offs erzielt. Die Milwaukee Bucks schafften das gleiche Kunststück in der 2. Halbzeit 1978 in einer Partie gegen die Denver Nuggets.
Ausblick
Das Schöne und Spannende bei Play-offs: Auch nacextrem herben Niederlagen kann ein Team zjurückschlagen. Allerdings halte ich es doch für ziemlich unwahrscheinlich, dass die Nuggets jetzt gleich zwei Heimspiele gegen diese thunder für sich entscheiden.
Ansetzung heute
Fr., 02:30: Minnesota Timberwolves – Golden State Warriors
Golden State Warriors ohne Steph Curry, der wegen einer Oberschenkelzerrung mindestens eine Woche pausiweren muss
Ansetzungen morgen
Sa., 01:30: Indiana Pacers – Cleveland Cavaliers (2:0)
Sa., 04:00: Denver Nuggets – Oklahoma City Thunder (1:1)
Sa., 21:30: New York Knicks – Boston Celtics (2:0)
NHL
Hier ist ebenfalls die 2. Runde schon voll im Gange. Mikko Rantanen, einer „meiner Finnen“ gelang ein besonderes Kunststück. Im zweiten Spiel hintereinander erzielte er in einem Drittel 3 Tore, das hat es noch nie gegeben.
von Münchner Löwe | Mai 7, 2025 | Allgemein
Blick über den Teich, NBA
5 Spiele sind jetzt in der 2. Play-off-Runde gespielt, und die Heimteams warten immer noch auf einen Sieg. Heikel wird es jetzt für die Cavaliers, die auch die 2. Partie gegen die Pacers verloren auf unfassbare Art und Weise.
Cleveland Cavaliers – Indiana Pacers 119:120 (0:2)
Wieder mal eines der Baskeballspiele, wo ich am Ende staunend über das Ergebnis sinniere. In einer vor allem im 1. Abschnitt unfassbar nervösen und klassearmen Partie (je 5 Ballverluste im 1. Viertel fanden sich die Cavaliers schneller zurecht und zogen auf 32:15 davon. Diese gut zweistellige Führung konservierten sie bis ins 4. Viertel, (98:84). Doch dann begann das große Zittern, als die Pacers am Rückstand kontinuierlich knabberten.
Und doch: 48 Sekunden vor Schluss schienen die Cavs die Partie eingetütet zu haben bei einer 7-Punkte-Vorsprung, doch dann warfen sie die Nerven im Wortsinne völlig weg. Tip Dunk Nesmith, Offensiv-Foul Cavs, Layuzp Siakam, Turnover Cavs.
12 Sekun den vor Schluss, stand es 116:119 aus Pacers-Sicht, als ihr Spielmacher an die Freiwurflinie trat. Den ersten verwandelte er, den zweiten verwarf er zwar (wahrscheinlich mit Absicht!), doch er selbst schnappte sich den Rebound und verwandelte einen schwierigen Dreier zum 120:119 Sieg – die erste Führung seit dem absoluten Beginn des 1. Viertels.
Was ich allerdings nicht unter den Tisch fallen lassen möchte: Den Cavaliers fehlten mit Evan Mobley, Darius Garland und De´André Hunter 3 ganz wichtige Spieler wegen Krankheit oder Verletzung.
Bester Mann des Siegers
Miles Turner in dem sehr ausgeglichenen Pacers Team (erneut 6 Spieler mit zweistelliger Punkteausbeute) Sehr stark in der Defensive (5 Blocks), dazu 23 Punkte.
Stark beim Verlierer
Donovan Mitchell: Grandiose 48 Punkte sammelte er bei einer Wurfquote von 50 Prozent. Wieder allerdings hatte ihn sein Dreier verlassen (1/7). Die Bilanz der beiden Spiele ist indiskutable 2/18).
Zahlereien
2 Punkte standen für Ty Jerome zu Buche, der so vortreffliche Einwechselspieler der Cavs, der diesmal wegen der Verletzungsmisere von Beginn an spielte. 1 von 14 lautete die schauderliche Trefferquote.
Ausblick
Für die Cavs schaut es richtig überl aus. Hoffnung für sie sehe ich nur noch, wenn die fehlenden Spieler in bekannter Stärke wieder zurückkommen. Und sogar dann wird es äußerst kompliziert, bei den heimstarken Pacers (mindestens) 2 Partien zu gewinnen.
Minnesota Timberwolves – Golden State Warriors 88:99
Ein desaströser Auftakt für die Timberwolves, obwohl (oder weil??) sie fast eine Woche Pause hatte, während sich die Warriors in 7 Spielen gegen die Rockets abmühen musste. In der gesamten ersten Hälfte sammelten sie gerade 31 Punkte, das ist der viertgeringste Wert in der Geschichte der Play-offs. Keiner der 15 Dreier-Versuche fand ins Ziel.Im 2. Durchgang lief es in der Offensive zwar etwas besser, aber da war die Entscheidung längst zu Gunsten der Warriors gefallen.
Bester Mann des Siegers
Bobby Hield: Zumindfest, wenn ich die 2. Halbzeit nehme, in der der Scharfschütze nach dem verletzungsbedingten Ausfall Verantwortung übernahm und 22 seiner 24 Punkte markierte.
Stark beim Verlierer
Das große Schweigen
Zahlereien
17,2 Prozent: So lautete am Ende die furchterregende Dreierquote der Wolves. Damit ist in der heutigen dreierlastigen NBA kein Blumentopf zu gewinnen.
Ausblick
Offensiv kann es eigentlich nur besser werden für die Timberwolves. Die Defense hat ja ihren Job erledigt und die Warriors unter 100 Punkte gehalten. Abzuwarten bleibt, ob Steph Curry noch mal in die Serie eingreifen kann, der sich offenbar schwerer verletzt hat. Ein Ausfall wäre extrem schwer zu kompensieren.
Ansetzungen Donnerstagnacht
01:00: Boston Celtics – New York Knicks (0:1)
03:30: Oklahoma City Thunder – Denver Nuggets (0:1)
Ansetzung Freitagnacht
02:30: Minnesota Timberwolves – Golden State Warriors (0:1
von Münchner Löwe | Mai 6, 2025 | Allgemein
Blick über den Teich, NBA
Von wegen klare Sache: Nach der Heimpleite der Clevald Cavaliers gestern gegen die Pacers erlitten auch die beiden anderen Top-Favoriten Celtics (vs Knicks) und Thunder (Nuggets) zu Hause empfindliche Niederlage. Zur Vollständigkeit kopiere ich meinen gestrigen Text zum Cavs-Spiel
Eastern Conference
(1) Cleveland Cavaliers – (4) Indiana Pacers 112:121 (0:1)
Eine auf dem ersten Blick faustdicke Überraschung, auf dem zweiten bestätigten die Pacers, dass sie durchaus ihre Möglichkeiten haben, den cavs wehzutun. Von Beginn an funktionierte ihre Offensive mit trickreichem und sehr schnellen Spiel, das sie auch mit sicheren Abschlüssen veredelten. 36 Punkte sind in einem Play-off-Viertel schon verdammt viel, aber letztlich kein Wunder bei einer Trefferquote von 66 Prozent bei Dreiern und Zweiern. Die Cavs schienen fast überrumpelt; selbst trafen sie unterdurchschnittlich.
Im 2. Viertel kamen sie besser zurecht: Die Defensive zwang die Pacers zu schwierigeren Würfen, und in der Offensive übernahm de eingewechselte Ty Jerome Verantwortung (fast obligatorisch bei ihm in den Play-offs. In ähnlicher Tonart ging es nach der Pause weiter, die Cavs kamen näher und näher heran und gingen Mitte des Schlussabschnitts gar in Führung.
Doch wer geglaubt hätte, die Pacers würden zusammenbrechen, sah sich getäuscht. Gerade Söpielmacher Tyrese Haliburton drehte jetzt auf und führte sein Team auch dank Hilfe des jetzt besonders treffsicheren Andrew Nembhard zum Sieg.
Bester Mann
Tytese Haliburton: Jeder Angriff lief über ihn, 22 Punkte und 13 Assists standen am Ende zu Buche. Dabei unterlief ihm nur ein Ballverlust.
Stark in der Niederlage
Donovan Mitchell: 33 Punkte sammelte er letztlich: Unterirdisch allerdings seine Dreierquote von 1/11.
X-Faktor
Miles Turner: Mir gefällt sein Defensivspiel: 10 Defensiv-Rebounds, 3 Steals und 2 Blocks sammelte er und legte auch noch 13 Punkte auf(darunter sogar ein Dreier)
Ausblick
Die Cavs haben nach dem Durchmarsch in Runde 1 gegen die Miami Heat erheblich gößeren Widerstand. Steigerung fast in allen Bereichen sind notwendig gegen dieses eingespielte Pacers-Team, das stärker wirkt als in der vegangenen Saison. Diese Steigerung ist allerdings absolut möglich, allein die schauderhafte Dreierquote von 23 Prozent im Team und eben insbesondere bei Mitchell.
Boston Celltics – New York Knicks 105:108 OT (0:1)
Von Beginn an eine extrem knappe Partie, in der sich kein Team absetzen konnte. Eines war von Beginn an auffällig: Die Celtics hatten große Prtobleme mit den Dreiern. Dochmmit vielen Offensiv-Rebounds sicherten sie sich einige zweite Chancen.
Mit nach einem 35:20 im 2. Viertel hatte Boston plötzlich eine 16-Punkte-Führung, die sie bis Mitte 3. Viertels auf sogar 20 ausbauten (75:55). Alles schien den erwarteten Lauf zu gehen, zumal Josh Hart und Karl-Anthony Towns bei den Knicks früh in Foulprobleme gerieten.
Doch die Knicks ergaben sich nicht in ihr Schicksal, halbierten den Vorsprung bis Ende des 3. Viertels. Die Aufholjagd ging im Schlussabschnitt munter weiter. In der Endphase wogte die Partie hin und her mit wechselnden Führungen. Jalen Brunson hatte für New York den Sieg auf dern Hand, verfehlte das Ziel – Verlängerung. In dieser erarbeiteten sich die Knicks einen 6-Punkte-Vorsprung, auch weil die Dreier der Celtics weiter nicht und nicht fallen wollten.
Bester Mann
OJ Amunoby: 29 Punkte, 6/11 Dreier, vielleicht der spielentscheidnde in der Overtime. Dazu sehr stark in der Abwehr, weshalb ich ihn ganz knapp vor Jalen Brunson stelle. Geschmackssache.
Stark in der Niederlage
Uneingeschränkt niemand, dafür war die Dreier-Wurfquote von allen zu schlecht. Der wiedergenesene Jrue Holiday war aber eine klare Verstärkung für die Abwehr.
X-Faktor
Die verheerenden Dreier der Celtics: Nur 15 von 60 fanden das Ziel. 45 Fehlwürfe eines Teams hat es nocxh nie in einer Play-off-Partie gegeben. Im 4. Viertel und Overtime trafen sie nur 3/18.
Zahlereien
3 von 10: So lautete die Quote von Knicks-Center Mitchell Robinson – und zwar bei den Freiwürfen! Den wahrscheinlich schlechtesten Freiwurfschützen der NBA bei dieser Übung zuzusehen, verursacht Augenkrebs. Auch die wenigen erfolgreichen finden eher zufällig ihr Ziel.
Ausblick
Auch wenn das erste Spiel verlorenging, sind die Celtics natürlich noch nicht verloren. Aber es wird schwieriger als erwartet, und Spiel 2 in de Nacht zu Donnerstag erneut in Boston schon zur Nagelprobe. Eines scheint klar: Die Dreierquote muss rapide wachsen. Mal sehen, was mit Kristaps Porzingis wird, der ab der 2. Hälfte nicht mehr eingesetzt wurde.
Western Conference
Oklahoma City Thunder – Denver Nuggets 119:121 (0:1)
Wahrscheinlich fragt sich nicht nur ganz Oklahoma, sondern jeder Basketball-Fan, wie diese Partie für OKC noch verlorengehen konnte. Zwar mühevoll, aber selbstbewusst hatten sie sich bis Mitte des 4. Viertels (4:30) einen 11-Punkte-Vorsprung erarbeitet (113:102). Doch solange ein Nikola Jokic für Denver auf dem Parkett ist, gibt sich das Team nicht verloren. Der Serbe schritt zu Tat, sammelte schnell 9 Punkte, und 14 Sekunden vor Schluss vor Schluss stand es nur noch 115:114. Es folgte die schreckliche Schlussphase eines jeden hartumkämpften Basketballspiels, nämlich eine Freiwurf-Orgie. Das zurückliegende Team foult, um die Uhr zu stoppen, damit es selbst noch punkten kann. Werden die Freiwürfe verwandelt, foult das führende Team, damit dem Gegne kein Dreier gelingen kann. Innerhalb von 4 Spielsekunden, die in Realzeit gefühlt ewig dauern wegen Auszeiten und Auswechlungen) sahen die Fans sage und schreibe 8 Freiwürfe. Chet Holmgren der Thunder verpatzte dabei die letzten beiden. 10 Sekunden vor Schluss hatten die Nuggets also noch eine Siegchance, die Aaron Gordon mit einem unglaublichen Dreier auch nutzte zum grenzenlosen Jubel auf Denver-Seite.
Mann des Spiels
Nikola Jokic: In der 1. Runde hatte der beste Basketballer schon eine starke Serie gespielt, jetzt schaffte er das gefürchtete Monster-Spiel: 42 Punkte (allein im letzten Viertel 18!), dazu 22 Rebounds, 6 Assists und 3 Stocks (Steals und Blocks)
Stark trotz der Niederlage
Shai Gilgeous-Alexander: 33 Punkte sammelte der Kanadier, klarer Bestwert der Thunder: dazu 10 Rebounds und 8 Assists, 3 Stocks.
🇩🇪👓
Isaiah Hartenstein: Hatte die eher undankbare Aufgabe, dass er in der Verteidigung gegen Jokic ran musste. Machte seine Sache durdcchaus ansprechend, und sein Block kurz vor Schluss gegen Jokic schien die Partie sogar zu entscheiden. 12 Punkte, 9 Rebounds (4 offensiv) sind mehr als ordentlich.
X-Faktor
Die Thunder-Bank: Trotzn der Niederlage hatten Alex Caruso (+13), Cason Wallace (+15) und Aaron Williams (19) tolle +/- Werte, wenn sie auf dem Parkett standen. Die viel breitere Auswahl von OKC könnte noch wichtig werden in der Serie
Zahlereien
-15: Das ist die desaströse +/–Bilanz von Michael Porter jr. auf dem Parkett – mit Riesenabstand der schlechteste der Starting Five auf Nuggets-Seite.
Ausblick
Wie bei Cavs und Celtics im Osten ist für die Thunder Spiel 2 fast schon ein Pflichtsieg. Die Nuggets brauchen weiter ihren überragenden Jocic und vielleicht noch Hilfe von der Bank, wo außer von Russell Westbrock nichts kommt.
Ansetzungen Mittwoch
01:00: Cleveland Cavaliers – Indiana Pacers (0:1)
03:30: Minnesota Timberwolves – Golden State Warriors (0:0)
Ansetzungen Donnerstag
01:00: Celtics – Knicks (0:1)
03:30: OKC – Nuggets (0:1)
von Münchner Löwe | Mai 6, 2025 | Allgemein
In eigener Sache: Seit Montag bin ich am eiskalten Bodensee ohne Heizung. So intensiv wie in de vewrgangenen Woche wede ich mich jetzt nicht auslassen. Doch gerade der US Sport hält mich schon auf Trab
Blick über den Teich, NBA
Western Conference
(2) Houston Ro ckets – (7) GOLDEN STATE WARRIORS 89:103 (Endstand: 3:4)
Diue Rockets konnten nie das Momentum der letzten 2 Siege mitnehmen und waren am Ende chancenlos. Konnten sie im 1. Viertel noch mithalten, stießen sie danach an ihre Grenzen und lagen zur Pause 39:51 zurück. Das Ergebnis sagt alles: Houston hatte gegen die konsequente Verteidigung über die gesamte Spielzeit enorme Schwierigkeiten und kam kaum zu leichten Punkten.
Dennoch kamen die Rockets noch mal bis auf 3 Punkte heran; die Partie drohte zu kippen, doch dann fanden die Warriors noch einen weiteren Gang und ihre Dreie plötzlich wieder ins Ziel
Bester Mann
Bobby Hield: Trotzn seiner Auszeit im 3. Viertel (0 Punkte in 9 Minuten) kam er auf insgesamt 33 Zähler. Zum Dreierwwefen wurde ewr vergangene Saison geholt, jetzt als es ankam warf er gleich neunmal aus der Ferne in 11 Versuchen, ein irrer Wert.
Stark in de Niederlage
Amen Thompson konnte sich wenigstens ein paarmal durchsetzen und legte immerhin 24 Punkte auf.
X-Faktor
Die Warriors-Verteidigung um Draymond Green, de wie ein Linebacker im Football überall aushal, wo not am Mann war und insbesondere für Alperen Sengün oft ein unüberwindliches Hindernis. Dazu auch in der Offensive mit 16 Punkten durchaus beachtlich.
Ausblick der Sieger
Die Warriors bekommen es jetzt mit den Minnesota Timberwolves zu tun. Die sich gerade fast eine Woche ausruhgen durften. Es dürfte erneut eine enge Serie werden ohne echten Favoriten. Allerdings haben die Wolves doch einige Spieler, die die Warriors in Verlegenheit bringen können, allen voran natürlich Anthony Edwards.
Und die Verlierer?
Die Rockets stehen ganz am Anfang ihrer Entwicklung. Außer Fred van Vleet, sind die meisten Spiele noch. nicht an ihrem Zenith angekommen und dürfrten ihre in dieser Serie zum Teil sehr schwankenden Leistungen konsolidieren. Mit kluger Verstärkung könnten sie ein echter Contender werden.
Eastern Conference
(1) Cleveland Cavaliers – (4) Indiana Pacers 112:121 (0:1)
Eine auf dem ersten Blick faustdicke Überraschung, auf dem zweiten bestätigten die Pacers, dass sie durchaus ihre Möglichkeiten haben, den cavs wehzutun. Von Beginn an funktionierte ihre Offensive mit trickreichem und sehr schnellen Spiel, das sie auch mit sicheren Abschlüssen veredelten. 36 Punkte sind in einem Play-off-Viertel schon verdammt viel, aber letztlich kein Wunder bei einer Trefferquote von 66 Prozent bei Dreiern und Zweiern. Die Cavs schienen fast überrumpelt; selbst trafen sie unterdurchschnittlich.
Im 2. Viertel kamen sie besser zurecht: Die Defensive zwang die Pacers zu schwierigeren Würfen, und in der Offensive übernahm de eingewechselte Ty Jerome Verantwortung (fast obligatorisch bei ihm in den Play-offs. In ähnlicher Tonart ging es nach der Pause weiter, die Cavs kamen näher und näher heran und gingen Mitte des Schlussabschnitts gar in Führung.
Doch wer geglaubt hätte, die Pacers würden zusammenbrechen, sah sich getäuscht. Gerade Söpielmacher Tyrese Haliburton drehte jetzt auf und führte sein Team auch dank Hilfe des jetzt besonders treffsicheren Andrew Nembhard zum Sieg.
Bester Mann
Tytese Haliburton: Jeder Angriff lief über ihn, 22 Punkte und 13 Assists standen am Ende zu Buche. Dabei unterlief ihm nur ein Ballverlust.
Stark in der Niederlage
Donovan Mitchell: 33 Punkte sammelte er letztlich: Unterirdisch allerdings seine Dreierquote von 1/11.
X-Faktor
Miles Turner: Mir gefällt sein Defensivspiel: 10n Defensiv-Rebounds, 3 Steals und 2 Blocks sammelte er und legte auch nnoch 13 Punkte auf(darunter sogar ein Dreier)
Ausblick
Die Cavs haben nach dem Durchmarsch in Runde 1 gegen die Miami Heat erheblich gößeren Widerstand. Steigerung fast in allen Bereichen sind notwendig gegen dieses eingespielte Pacers-Team, das stärker wirkt als in der vegangenen Saison. Diese Steigerung ist allerdings absolut möglich, allein die schauderhafte Dreierquote von 23 Prozent im Team und eben insbesondere bei Mitchell.
Ansetzungen Dienstag (MESZ)
01:00: Boston Celtics – New York Knicks (0:0)
03:30: Oklahoma City Thunder – Denver Nuggfets (0:0)
Mittwoch
01:00: Cleveland cavaliers – Indiana Pacers (0:1)
03:30: Minnesota Timberwolves – Golden State Warriors (0:0)
von Münchner Löwe | Mai 4, 2025 | Wochenvorschau
Halbfinal-Rückspiele im Europapokal, Sinners Comeback in Rom sowie das Finale in der Snooker-WM. Zudem beginnt der Giro dÌtalia – mit 3 Etappen in Albanien.
Englische Festspiele im EC?
In allen 3 Wettbewerben stehen noch englische Teams in den Halbfinali. Die schlechtesten Aussichten auf den Endspieleinzug hat dabei in der Champions League der FC Arsenal, der bei Paris St. Germain die 0:1-Heimniederlage ausbügeln muss. Ein schwieriges Unterfangen, aber bestimmt nicht aussichtslos. Allerdings schmerzen Ausfälle wie die von Kai Havertz.
PSG kann die Rolle als England-Angstgegner veredeln und nach dem FC Liverpool und Aston Villa auch das 3. Team von der Insel in einer K.-o.-Runde eliminieren. Das Team macht sehr viel Freude, nachdem sie ihre Topstars allesamt losgeworden sind. Klar, auch die Franzosen werden von einem Scheich unterstützt, das trübt ein wenig. Doch wenn es allein nach der Finanzierung geht, blieben sehr wenige Teams im Fußball übrig, denen ich vorbehaltlos die Daumen dürcken kann.
Das gilt letztlich auch für Inter und dem FC Barcelona, die den zweiten Teilnehmer des Endspiel am 31. Mai in München ermitteln. Das Hinspiel war ein echtes Fußballfest – mit einem fast außerirdisch gut auftrumpenden Lamine Lamal. Die Elogen danach erhielt er völlig zurecht, doch auf dem Weg zum absoluten Weltstar muss dewr 17-Jährige noch viel konstanter werden. Inter zeigte sich erstaunlicherweise in der Abwehr verwundbar, hat aber viel Angriffsklasse, um daheim in San Siro die Wackelabwehr von Barca auszunutzen. Wie es ausgeht, ist mE völlig offen.
Champions League, Halbfinale Rückspiele
Di., 21:00 Inter – Barca (3:3)
Mi., 21:00: PSG – Arsenal (1:0)
Sehr viel klarer scheinen die Ausgangspositionen in Europa und Conference League. In der Europa League hat Manchester United allerbeste Chancen, Athletic Bilbao rauszuwerfen und deren Traum des Heimfinales. Auch die Tott3enham Hotspur können nach dem 3:1 zu Hause gegen die norwegischen Außenseiter von Dodo Glimt fürs Finale planen. Ein englisches Finale wäre ganz besonders brisant, weil der EL-Sieger ein Startrecht für die Champions League erhält.
Das gilt auch für den FC Chelsea nach dem ungefährdeten 4:1 gei IF Djurgarden. Spannung dagegen versprich die Partie in Florenz zwischen de Fiorentina und Real Betis Sevilla
Europa League, Halbfinale Rückspiele
Do., 21:00: Manchester United – Atheltic Bilbao (4:1)
Do., 21:00: Bodo Glimt – Tottenham (1:3)
Conference League, Halbfinale, Rückspiele
Do., 21:00: FC Chelsea – Djurgarden (4:1)
Do., 21:00: AC Florenz – Real Betis (1:2)
Sinner darf wieder
Über die meines Erachtens viel zu kurze Dreimonatssperre für Jannik Sinner habe ich mich auch hier schon ausgebreitet. Hinzuzufügen habe ich nichts. Ab Donnerstag darf der Italiener also wieder Turniere spielen, passenderweise steht das Heimturnier in Rom an. In der bisherigen Sandplatzsaison hat sich kein absoluter Spezialist herauskristallisiert. Es gibt mindestens eine Handvoll von Sieganwärtern.
Viele Fragezeichen:
– wie hat Sinner die Zwangspause ohne Spielpraxis überwunden.
– Wie hat Carlos Alcáraz seine Verletzung überwunden?
– Kommt Alexander Zverev aus seinem Formtief heraus?
Wir werden sehen und gleichzeitig die Konkurrenz durch die Drapers, Musettis, de Minaurs et all genau beobachten. Nicht dabei ist allerdings Novak Djokovic, der die Teilnahme abgesagt hat. Ob er nach seiner mehr als durchwachsenen Saison sich die French Open antut oder sich gleich auf den Rasen von Wimbledon konzentriert, ist eine weitere offene Frage. Reiner Spekulatius meinerseits …
Klare Favoritin bei den Frauen ist dageben Aryna Sabalenka, die gerade das Turnier in Madrid eindrucksvoll für sich entschieden hat. Erste Herausforderin scheint Coco Gauff, die Sabalenka am Samstag einen engen Fight lieferte.
Wer triumphiert im Snooker – Altmeister oder Jungspund
Mit dem WM-Finale im Snooker Mark Williams gegen Xintong Zhao war nicht unbedingt zu rechnen, um es noch sehr vorsichtig zu formulieren. Hier der Routinier Williams aus Wales, erprobt in vielen Schlachten. Seit 1992 ist er auf der Main tour, dreimal wurde er in Sheffield Weltmeister, dazu gewann er alle sonstigen wichtigen Titel zum Teil mehrmals. Zhao hatte eine großartigen Start in seine Karriere, ehe er sich selbst stoppte. 2023 wurde er wegen illegaler Ergebnisabsprachen 20 Monate gesperrt. Bisher zeigte er sich in Sheffield bärenstark, eliminierte etwa im Halbfinale Rekordweltmeister Ronnie O´Sullivan fast demütigend mit 17:8.
Heute und morgen werden je 2 Sessions á 9 Frames gespielt. Mit Open End wie gehabt am Montagabend Wer als Erster 19 Frames gewonnen hat, ist der neue König von Crucible.
Bayern Meister – jetzt aber wirklich auch rechnerisch!
Durch das Gegentor in letzter Minute beim RB Leipzig sind die Münchner zumindest in der Theorie noch abzufangen. Bei zurzeit 9 Punkten Vorsprung (Bayer Leverkusen tritt heute noch in Freiburg an) und gleich dem um 30 Treffern besseren Torverhaltnis zweifelt niemand am nächsten Titel. Letzte Klarheiten werden die Münchner nächsten Samstag gegen Borussia Mönchengladbach beseitigen.
Hat sich durch Leverkusens 2:2 in Freiburg erledigt. Die Bayern kriegen nächsten Samstag die Schale überreicht.
Giro ohne Topstars
Die Italien-Rundfahrt beginnt am Freitag in Albanien, doch die ganz großen Stars fehlen: Tadej Pogacar, Remco Evenepoel und Jonas Vingegaard konzentrieren sich lieber auf die Tour de Frace, die mittlerweile einen ungleich höheren Stellenwert hat. So ist das Feld relativ offen. Sehr zu beachten auf der enorm anspruchsvollen Strecke mit mehr als 52.000 Höhenmetern und gleich 6 Hochgebirgsetappen ist Primoz Roglic (RedBullTeam). Das Hauptproblem für den Slowenen wird sein, dass er ohne gravierenden Sturz durchkommt. Als schärfster Konkurrent gilt der 22-jährige Spanier Juan Ayoso von Pogacars Team Emirates.
Und sonst?
- Bundesliga: Zwei Spieltage vor Schluss ist zumidest der Kampf um die internationalen Plätze offen. Eintracht Frankfurt hat einen CL-Platz fast sicher, dahinter kämpfen Borussia Dortmund, SC Freiburg und RB Leipzig um den letzten Rang, der das große Geld verspricht. Wenn ich davon ausgehe, dass der VfB Stuttgart gegen Arminia Bielefeld den Pokal holt, bleibt dann nur noch je ein Platz für Europa League und Conference League übrig.
Im Abstiegskampf hat Holstein Kiel durch den Sieg in augsburg Anschluss an Heidenheim gefunden im Kampf um Platz 16. Allein um den dürfte es zwischen diesen beiden Teams gehen, auch wenn davor St. Pauli und Hoffenheim rechnerisch noch nicht gerettet sind. Kiel empfängt am Samstag Leverkusen, Heidenheim muss gleichzeitig zum 1. FC Union. Bochum (vs Mainz) hat nur noch theoretische Chancen auf den Nichtabstieg.
- 2. Bundesliga: Man lese und staune: Mit einem Heimsieg nächsten Samstag gegen Fast-Absteiger Ulm kann der HSV nach 7 Jahren wieder in die Bundesliga aufsteigen. Dahinter gibt es noch ein wüstes Trielle um Rang 2 und Relegationsplatz 4 zwischen Köln, Elversberg und Paderborn.
Fun Fact: Nimmt man sämtliche Unwägbarkeiten und theoretischen Möglichkeiten, stehen bisher nur Hertha BSC, der 1. FC Nürnberg und Darmstadt 98 als Zweitligateilnehmer fest.
- Internationaler Fußball: Nächsten Sonntag kommt es zum Clasico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid. Mit einem Heimsieg kann Barca praktisch alles klarmachen, mit einem Remis hätte das Flickteam auch allerbeste Karten. Real muss also gewinnen. Mal sehen, ob sie sich insgesamt besser benehmen als vor und während des Cupfinals letzte Woche eben gegen Barcelona.
In England geht es nur noch um die internationalen Plätze. Meister Liverpool, der FC Arsenal sind auch rechnerisch in der Champions League, ManCity fast sicher. Dahinter ein wüstes Gerangel um die beiden verbliebenen Plätze, die der FC Chelsea, Newcastle Unitedc, Aston Villa und Nottingham Forest untereinander ausspielen. Als Trostpreis bleiben Europa League und Conference League.
Napoli strebt in der Serie A unaufhaltsam dem Titel entgegen. Sehr fraglich, ob die SSC sich zu Hause gegen Genua eine Blöße gibt. Inter (beim AC Turin) bleibt 3 Punkte zurück nur die Hoffnung auf einen Aussetzer der Süditaliener.
- Handball: Die Füchse Berlin haben weiter den Titel in eigener Hand. Die Aufgabe nächste Woche daheim gegen Eisenach dürfte kein Problem sein. Die Vorentscheidung dürfte dann in 2 Wochen die Heimpartie gegen die MT Melsungen bringen.
- Basketball: 2 Spieltage sind noch zu absolvieren, bevor es in die Play-offs geht. Der FC Bayern würde mit einem Sieg am Sonntag gegen die Telekom Baskets Bonn vorzeitig Platz 1 und das Heimrecht sichern.
- Eishockey: Die WM in Dänemark und Schweden beginnt am Freitag. Die Deutschen spielen ihre Vorrunde in Herning/Dänemark und starten am Samstag gegen Ungarn und spielen Sonntag gegen Kasachstan. Kapitän ist Moritz Seider, der Klasse-Verteidiger der Detroit Red Wings.
- Motorrad: Die WM macht in allen Klassen in LeMans Station. Gefahren wird allerdings nicht auf dem berühmten Langstreckenkurs, sondern auf einer verkürzten Strecke.
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