von Münchner Löwe | Mai 14, 2025 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA (NHL folgt)
(1) Cleveland Cavaliers – (4) INDIANA PACERS 105:114 (Endstand: 1:4)
Die Überraschung ist perfekt, das Debakel des Favoriten vollendet. Und für mich als Basketball-Fan bleibt eerneut die Erkenntnis, dass hohe Vorsprünge in der 1. Hälfte nichts besagen.
Bis zu 19 Punkte erarbeiteten sich die Cavaliers bis Mitte des 2. Viertels, doch dann übernahm Tyrese Haliburton und ließ die Halle von Minute zu Minute mehr vestummen. 4 schwierige Dreier nahm er und versenkte sie mit seiner unnachahmlichen und auch nicht nachamenswerten Wurfbewegung, sodass die Pacers bis zur Pause wieder auf 4 Punkte herankamen.
Das Drama schien dann seinen Lauf zu nehmen mit einem abenteuerlich schlechten 3. Viertel der Cavaliers, als sie in 7 Minuten nicht einen ihrer insgesamt 13 Versuche aus dem Feld trafen und in diesem Zeitpunkt einen 2:21-Run hinehmen mussten.
Doch Vorsprünge, ihr wisst schon. Mit Ty Jerome, der jetzt trotz seiner Verletzung als letzter Notnagel ins Rennen geworfen wurde, kam es zur nächsten Wende. Er verwandelte schnell 2 Dreier, und auch Donovan Mitchell fand urplützlich seinen Distanzwurf, nachdem er zuvor jenseits der Dreierlinie 8 Fahrkarten erworben hatte. So kamen die Cavs noch mal heran, als Mitchell gut 2 Minuten vor Schluss die Nerven versagten und er gleich 3 Freiwürfe in Folge verballerte. Mit Geschick und feinem Teambasketball brachten die Pacers den Vorsprung über die Zeit.
Bester Mann der Sieger
Tyrese Haliburton: Nicht nur, aber vor allem aufgrund seiner Dreier-Explosion im 2. Viertel. Insgesamt legte der Spielmacher 31 Punkte, 6 Rebounds und 8 Assists auf, und auch die 4 Ballverluste können die Bilanz kaum trüben.
Stark in der Niederlage
Trotz allem Donovan Mitchell, mit 35 Punkten der Top-Scorer der Partie. Aber seine Dreierschwäche, die sich schon die gesamte Serie hinzog, und vor allem die vergebenen Freiwürfe (nur 15/21) gaben letztlich mit den Ausschlag fürs Auscheiden. Allerdings war er am Ende auch gehandicapt nach eine kurzen Behandlungspause in der Kabine.
X-Faktor
Myles Turner: Zum einen wegen seinem insgesamt herausragenden Defensivspiel (4 Blocks), vor allem zwei ganz wichtigen Offensiv-Aktionen in der Schlussphase (starker Rebound, 1 Dreier).
Zahlereien
6/12 zu 6/6 Freiwürfe: So lautete die Bilanz von Cleveland und Indiana im Schlussviertel. Angesichts eine so knappen Partie ist so etwas halt entscheidend.
0/9 Trefferquote: Das ist die Bilanz von Max Strus und steht sinnbildlich fürs Ausscheiden der Cavs. Im so furchtbaren 3. Viertel probierte er es gleich sechsmal, als wolle er es erzwingen
Ausblick der Gewinner
Die Pacers sind zum zweiten Mal in Folge in Conference Final im Osten, das gelang ihnen zuletzt 2013/14. Sie werden auf jeden Fall erneut auswärts antreten, dürfen sich aber sowohl gegen die Kncks als auch gegen die Pacers sehr gute Chancen ausrechnen. Sie sind sehr eingespielt, allerdings kam zumindest in Spiel 5 relativ wenig von der Bank.
Und die Verlierer?
Die Cavs haben eine für sie fast märchenhafte Saison einfach weggeworfen (im wahrsten Sinne des Wortes). Sie waren im Osten das mit Abstand beste Team der regulären Saison, doch in dieser Serie kamen sie außer in Spiel 3 nie auf Touren. Das lag natürlich auch an de Verletztenmisere (Garland, Mobley, Jerome), die leider in den Play-offs immer eine Rolle spielt. Insgesamt passt das Team gut zusammen, große Umbrüche sehe ich nicht und sind auch überhaupt nicht notwendig, allenfalls Feinjustierungen.
(1) Oklahoma City Thunder – (4) Denver Nuggets
Was für ein fantastisches und bis zum Ende spannendes Spiel. Ihr wollt jemanden für Basketball und für die NBA begeistern, zeigt diese Partie mit sehr vielen Höhen, allerdings auch einigen Tiefen. Nicht zu vergessen waren auch die beiden wohl besten Spieler der Welt (Gilgeous-Alexander, Nikola Jokic) viel von ihrem sehr großen Können.
Die Nuggets hielten erneut sehr gut mit, und das ist noch untertrieben. Sie lagen nach einem Blitzstart von OKC (10:2) ab Mitte des 1. Viertels durchgehend in Führung, allerdings nie mit mehr als 12 Punkten.
Letztlich führte die klare Leistungssteigerung von SGA die Entscheidung herbei. das letzte Viertel ging mit 34:19 an die Thunder. Einmal mehr schwanden bei Denver ein wenig die Kräfte, auch weil ihre Bank dünner besetzt ist als die von Oklahoma. Und nicht einmal ein unglaublicher Jokic kann das alleine ausgleichen.
Bester Mann der Sieger
Shai Gilgeous-Alexander: 31 Punkte, allein 10 im Schlussabschnitt. Wenn ich etwas kritisieren darf, dann seine Ungefährlichkeit jenseits der Dreierlinie (nur 3 Versuche mit einem Erfolg).
Stark trotz der Niederlage
Nikola Jokic: Da war es, das Monsterspiel, und die bloßen Zahlen geben die Ausnahmeklasse des Serben gar nicht komplett wieder. Die beeindruckend genug waren mit 44 Punkten, 15 Rebounds und 5 Assists. Die Trefferquote von 68 Prozent (davon 5/7 faszinierende Dreier zum Teil aus größter Bedrängnis) ist sogar für ihn außegewöhnlich.In der 2. Halbzeit spielte er die kompletten 24 Minuten. Eine Szene beeindruckte mich sehr, als er schlangengleich an Isaiah Hartenstein vorbeiglitt und elegant via Glas vollendete.
X-Faktor
Lou Dort: Besser gesagt Lou Dort im 4. Viertel, als der Guard drei ganz wichtige Dreier versenkte, die OKC erst herankommen ließen.
Zahlereien
1/15: Das war die trostlose Trefferbilanz der Nuggets-Spieler im Schlussabschnitt, rechne ich Jokic heraus. Von der Dreierlinie gingen 10 Versuche daneben.
🇩🇪 👓
Isaiah Hartenstein hätte ich ebenfalls als X-Faktor auswählen können. Allein wegen seiner aufopernden Defensivarbeit gegen Jokic. Aber auch in der Offensive war er effektiv (und effizient) mit 15 Punkten und 7 Rebound. Ein einhändinger Slamdunk nach Alley-Hoop-Anspiel ist jedes Posterbild wert.
https://www.nba.com/stats/events?CFID=&CFPARAMS=&ContextMeasure=FGM&EndPeriod=1&EndRange=7200&GameID=0042400225&PlayerID=1628392&RangeType=1&Season=2024-25&SeasonType=Playoffs&StartPeriod=1&StartRange=0&TeamID=1610612760&flag=3&sct=plot§ion=game
Ausblick
Geht es nach der Statistik und meiner Meinung (naja), spricht alles für die Thunder, das das Team, das das 5. Spiel beim Stand von 2:2 gewinnt, zu gut 80 Prozent die nächste Runde erreicht. Doch die Nuggets haben gezeigt, dass sie OKC weh tun können. Hilfreich wäre natürlich mehr Unterstützung von de Bank, damit der Starting Five nicht wie in dieser Serie so oft am Ende die Luft ausgeht.
Ansetzungen heute
Do., 01:00: Boston Celtics – New York Knicks (1:3)
Die Celtics müssen ihre Aufholjagd ohne Jayson Tatum angehen, der mit einem Achillessehenriss (die OP am Dienstag verlief offenbar erfolgreich) für den Rest der Saison (und noch viel länger) ausfällt. Das macht die Aufgabe natürlich noch schwerer gegen ein extrem verbissenes Knicks-Team, das zudem zeigt, dass es auch in sehr engen Phasen in der Schlussphase die Nerven behält. Wenn die Celtics überhaupt eine Chance haben wollen, müssen ihre Dreier besser fallen. Hilfreich wäre auch ein Plan B, aber den blieb Trainer Joe Mazulla bisher schuldig. Starke Spieler gibt es indes noch mehr als genug; Jaylen Brown, Derrick White und co werden allesamt mehr Verasntwortung übernehmen müssen, haben aber schon oft ihre Extraklasse gezeigt.
Do., 03:30: Minnesota Timberwolves – Golden State Warriors (3:1)
Auch hier fehlt dem zurückliegendem Team der Superstar. Steph Curry wird nicht rechtzeitig fit und fehlt auch das vierte Spiel in Folge.Ohneihn wird es für die Warriors schwierig bis unmöglich, noch eine Wende zu schaffen. Zumal die Timberwolves mit feinstem Team-Basketball nicht abhängig sind von Wundertaten eines einzelnen, die ihr Star Anthony Edwards trotzdem erbringen kann und schon erbracht hat.
Ansetzung morgen
Fr., 02:30: Denver Nuggets – Oklahoma City Thunder (2:3)
von Münchner Löwe | Mai 13, 2025 | Wochenvorschau
Die Sportwelt schaut nach Italien. GIro, Tennis-Masters in Rom, Formel 1 in Imola. Ind die Serie A hat von den großen Ligen als einzige noch einspannendes Titelrennen zwischen Napoli und Inter, die 2 Spieltage vor Schluss gerade mal ein Punkt trennt.
Wems gefällt: Natürlich nicht verpasst werden darf der ESC, der diese Woche in Basel stattfindet. Qualifikation am Dienstag und Donnerstag (jeweils One), Entscheidung (sicher mit Deutschland, das durch ein Ösi-Duo vertreten wird), am Samstag wie gehab in de ARD, zum zweiten Mal ohne Legende Peter Urban.
Einrollen für die Berge
Nach dem dreitägigen Absteche in Albanien ist der Giro in Italien angekommen. Es geht zunächst in den Süden, die ganz schweren Etappen kommen wie gehabt bei der zweitwichtigsten Radrundfahrt erst in der letzten Woche. Die Favoriten haben sich bisher keine Blöße gegeben, liegen alle nahe beieinander.
Simmer beim Heimspiel noch im Rennen
Die Favoriten sind beim letzten Masters-Turnier auf Sand allesamt noch im Rennen. Jannik Sinner scheint seine dreimonatige Zwangspause wg Doping gut überstanden zu haben und hatte in seinen ersten beiden Runden wenige Probleme. Auch Alexander Zverev gewann seine beiden Partien gegen Ugo Garbelli und Gaubas ohne Satzverlust. Zurzewit regnet es in Rom. So musste die Partie zwischen Lorenzo Musetti und Daniil Medwedew bei Matchball Musetti abgebrochen werden – das könnt eine sehr kurze Fortsetzung werden.. Wo ist ein Dach, wenn man es braucht?
Piastri erneut der Favorit
Die Formel 1 macht am Wochenende zum ersten Mal in dieser Saison in Europa Station. In Imola geht es um den Großen Preis von San Marino. Wer schlägt die McLaren, ja wer schlägt den vierfachen Saisonsieger Oscar Piastri?, lautet die alles beherrschende Frage. Stand jetzt können das die orangenen Renner nur selbst erledigen, zu überlegen scheint das Auto zurzeit. Vor allem das enorme Reifenschonen (Reifenflüsterer!) hat die Konkurrenz längst noch nicht enträtselt. Da hilft brillantes Qualifying von Max Verstappen letztlich wenig.
Napoli oder Inter?
In Italien eine Glaubensfrage. 2 Spieltage stehen noch aus, und alle Partien werden zum gleichen Zeitpunkt angepfiffen, nächsten Sonntag um 20.45 Uhr. Inter hat zwar ein Heimspiel, gegen Lazio allerdings die schwierigere Aufgabe als Napoli in Parma. Zumal die Römer noch um einen Champions-League-Platz kämpfen punktgleich im Fernduell mit Juventus. Bei Punktgleichheit würde im übrigen ein Entscheidungsspiel anstehen.
BVB vorm Happy End
Das hätte kaum jemand noch geglaubt, aber Borussia Dortmund hat es tatsächlich in der eigenen Hand, Platz 4 und somit die Champions-League-Qualifikation noch zu schaffen. Ein Sieg mit mindestens 2 Toren Unterschied gegen Holstein Kiel, und die Dortmunder wären auch nächstes Jahr in der Königsklasse dabei. Dann gäbe es ein direktes Duell zwischen dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt, die Breisgauer brauchen einen Sieg, um die Hessen zu überflügeln. Verliert der BVB oder spielt Remis, wären beide Teams dabei.
2. Major im Golf
In Quail Hollow/North Carolina finden die PGA Championships statt. Mit viel Rückenwind kommt der Österreicher Sepp Straka, der vergangene Woche in Philadelpha ein sogenanntes Signature Turnier gewann, die 2. Kategorie hinter den 4 Majors. Doch ihn deshalb aufs Favoritenschild zu hjeben, wäre sehr optimistisch. Wie immer kämpfen 20, 30 Top-Spieler um den Titel. Befreit dürfte Rory McIlroy antreten, nachdem ihm endlich der Masters-Sieg gelungen ist. Sephan Jäger und Martin Kayme vertreten die deutschen Farben. Kaymer ist noch wegen seines Triumphes 2015 startberechtigt.
Und sonst?
- Bundesliga: Im Abstiegskampf ist praktisch alles entschieden. Kiel und Bochum müssen in die 2. Liga, Heidenheim in die Relegation, es sei denn die Albstädter holen gegen Hoffenheim 3 Punkte und 6 Tore auf.
- 2. Bundesliga: Hier kämpfen hinter Aufsteiger noch eine Hanvoll Teams um die begehrten Plätze. Dem 1. FC Köln reicht gegen Kaiserslautern ein Remis, um Platz 2 und das Oberhaus zu sichern. Verlieren die Kölner können sie von Elversberg (auf Schalke) und/oder Paderborn (in Karlsruhe) abgefangen werden. Düsseldorf und Lautern haben noch theoretische Chancen auf Platz 3, aber da müsste die Spitze patzen (was in dieser 2. Liga allerdings wahrlich nicht überraschend käme.
Im Abstiegskampf gibt es einen Dreikampf gegen den Relegationsplatz. zwischen Braunschweig, Münster und Fürth. In der Relegation würde der betreffende Verein gegen den 3. der 3. Liga antreten müssen, der zwischen Energie Cottbus und dem 1. FC Saarbrücken ermittelt wird.
- Internationaler Fußball: In Wembley steht am Samstag (17:30) das englische Cup-Finale an zwischen Manchester City und Crystal Palace. Die Londoner unter Trainer Oliver Glasner sind die Überraschungsmannschaft und können ihre fantastische Saison mit dem ersten Titel der Vereinsgesc hichte krönen. Für City wäre der FA Cup bestenfalls ein Trostpflaster nach de durch und durch enttäuschenden Saison.
Der FC Barcelona kann mit einem Sieg gegen Villarreal den Titel auch rechnerisch festmachen. Das spektakuläre 4:3 vergangenen Sonntag gegen Real war mehr als eine Vorentscheidung.
- Handball: In der Männer-Bundesliga stehen noch 6 Spieltage an. Die Füchse Berlin sind punktgleich mit der MT Melsungen an der Spitze. Während die Hauptstädter mit Eisenach eine leichte Heimaufgabe haben, müssen die Melsunger beim Dritten Hannover-Burgdorf antreten. In Lauerstellung ist noch der SC Magdeburg, das nur einen Minuspunkt mehr hat als das Spitzenduo, aber noch drei Nachholspiele absolvieren muss.
- Basketball: Play-Ins in der BBL. Der 7. Alba Berlin ind der 8. MBC spielen um den direkten Einzug in die Play-offs. Dem Verlierer bleibt am Donnerstag zu Hause gegen den Sieger der Partie des 9. Oldenburg gegen Rostock (10.) eine zweite Chance. Am Wochenende beginnen dann auch schon die Play-offs, in denen die Top 6 eingreifen.
- Eishockey-WM in Schweden und Dänemark: Die Deutschen können nach 3 Siegen in 3 Spielen schon fürs Viertelfinale planen. Jetzt stehen allerdings die schwierigeren Partien an gegen die USA, Tschechien, die Schweiz und Co-Gastgeber Dänemark.
von Münchner Löwe | Mai 13, 2025 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
(3) New York Knicks – (2) Boston Celtics 121:113 (3:1)
Spiel verloren, Tatum verloren – schlimmer hätte es für die Celtics im Madison -square Garden kaum kommen können. Etwa 5 Minuten vor Schluss knickte der Star der Cetics böse um und musste mit dem Rollstuhl abtransportiert werden. Noch steht die Schwere der Verletzung nicht fest, doch schon in der Nacht zu Donnerstag steht die nächste Partie in Boston an.
Dabei hatte es für die Celtics glänzend begonnen. Schnell führten sie zweistellig, 64 Prozent der Dreierversuche fanden im 1. Viertel das Ziel, ein besserer Wert als bei den Freiwürfen (57,1), Derrick White war gar perfekt (4/4). Mit einer 11-Punkte-Führung ging es in die Halbzeitpause.
Doch die Knicks gaben sich nicht auf, warum auch eingedenk der beiden erfolgreichen Aufholjagden in den Spielen 1 und 2. Kurz vor Ende des 3. Viertels gingen sie gar in Führung. Danach ging es hin und her, bevor sich die Knicks absetzten, und Tatums Verletzung genau 2:58 Minuten vor Schluss besiegelte letztlich die Niederlage des Titelverteidigers.
Bester Mann der Sieger
Jalen Brunson: Seine 18 Punkte im 3. Viertel brachten die Wende. Und obwohl er in seinen gut 40 Minuten Einsatzzeit an praktisch jedem Angriff der Knicks beteiligt war, unterlief ihm nur ein Ballverlust. Am Ende hatte der Spielmacher 39 Punkte, 12 Assists und 5 Rebounds.
Stark bei Verlierer
Jayson Tatum: 42 Punkte, 8 Rebounds, 4 Assists und Steals sowie 2 Blocks. Vorne und hinten der stärkste Spieler der Celtics. Zumindest in der 1. Hälfte unterstützte ihn Derrick White glänzend mit 17 Punkten und 5 Dreiern.
X-Faktor
Mikal Bridges: Bisher hielt der Neuzugang sich mit dem Punkten eher zurück, diesmal schaffte er 23, davongleich 10 im 4. Durchgang.
Zahlereien
50/25: So lautete die Dreierquote der Celtics in der 1./2. Hälfte. Noch Fragen, warum sie verloren haben?
Ausblick
Seit 5 Jahren hat kein Team mehr einen 1:3-Rücksatand aufgeholt (damals die Denver Nuggets gleich zweimal beim coronabedingten Bubbleturnier in Disneyland). Schoin mit Jayson Tatum steht der Titelverteidiger an der Wand. Sollte er nicht mehr zum Einsatz kommen können, wird es ein fast unmögliches Unterfangen. Letztlich brauchen die Celticsw auf jeden Fall eine erheblich bessere Dreierquote. Die Knicks wirken auf mich viel leidenschaftlicher. Allerdings kommt ziemlich wenig Unterstützung von der Bank.
(7) Golden State Warriors – (6) Minnesota Timberwolves 110:117 (1:3)
Zweieinhalb Viertel war es eine absolut ausgeglichene Partie mit mehreren Führungswechseln und geteiltem Spielstand, dann entschied ein 17:0-Run der Wolves innerhalb von gut 4 Minuten die Partie und wahrscheinlich die ganze Serie.
Bei den Warriors wurde der verletzte Steph Curry und vor allem seine unglaublichen Dreier schmerzlich verletzt, und weder Jimmy butler noch Buddy Hield konnten in die Bresche springen.
Minnesota überzeugte durch schönen Team-Basketball, teilweise lief der Ball großartig durch die Mannschaft (nur wurde manchmal bei allem großartigen Kombinationsspiel der Abschluss verpasst).
Bester Mann der Sieger
Julius Randle: Der Forward spielt seine beste Plasy-off-Serie. Nach dem Triple Double in Spiel 3 legte er jetzt 31 Punkte auf. Kongenial war Anthony Edwards mit 30 Zählern un d der sehr guten Dreierquote 6 von 11..
Stark trotz der Niederlage
Jonathan Kuminga: Erneut kam er nur von der Bank, war aber erneut ein belebendes Element. 23 Punkte waren der klare Höchstwert im Team.
Zahlereien
34 Ballverluste leisteten sich die beiden Teams, 19 die Wolves, 15 die Warriors.. Manche waren extrem haarsträubend. Gerade Naz Reed zeichnete sich in dieser Disziplin aus, als der den Ball mehrere Male direkt und ohne Bedrängnis in die Hände des Gegners beförderte.
Ausblick
Ich sehe schwarz für Golden State. Noch mehr als die Celtics von Tatum hängen die Warriors von Steph Curry ab, und es ist immer noch nicht klar, ob er schon in Spiel 5 in der Nacht zu Donnerstag eingreifen kann (ohne ihn sehe ich absolut keine Chance im Target Center). Die Wolves haben die Auftaktniederlage gut überstanden und mit Anthony Edwards sowie Julius Randle zwei Spieler, gegen die die Warriors kein Mittel finden.
Ansetzungen heute
Mi., 01:00: Cleveland Cavaliers – Indiana Pacers (1:3)
In Spiel 4 wurden die Cavaliers von den Pacers von Beginn an förmlich überrannt und lagen teilweise mit mehr als 30 Punkten zurück. Wie sie sich von diesem Auftritt erholen, bleibt die große Frage. Ganz abschreiben möchte ich sie noch nicht, beim Spiel in eigener Halle sehe ich sie als leichte Favoriten.
Mi., 03:30: Oklahoma City Thunder – Denver Nuggets (2:2)
Im anfangs abenteuerlich schlechten Spiel 4 (insgesamt 25 Punkte im 1. Viertel sind negativer Rekord) und abenteuerlich grausamen Wurfquoten (insgesamt 1/25!) hat sich OKC mit Müh und viel Not den Heimvorteil zurückerobert. Wie wohl alle Basketball-Fans warte ich auf ein absolutes Top-spiel der beiden Topspieler der Liga. Sowohl Shai Gilgeous-Alexander (OKC) als auch Nikola Jokic spielen zwar ordentlich, aber alles andere als überragend. Aber gerade Denver bräuchte jetzt absolute Ausnahmeleistungen ihres serbischen Centers.
Ansetzungen morgen
Do., 01:00: Boston Celtics – New York Knicks (1:3)
Do., 03:30: Minnesota Timberwolves – Golden State Warriors (3:1)
Texaner haben Grund zur Freude – Nummer 1 und 2 der Picks gehen an die Mavs un d Spurs
Diese Nacht war die Draft-Lottery, und das große Los des Nummer-1-Picks zogen die Dallas Mavericks. Deren Chancen dafür lagen bei 1,8 Prozent. Das ganze Tanken, also absichtliche Verlieren, hat sich also für die ganz schlechten Teams nur bedingt gelohnt., denn der zweite Pick geht an die San Antonio Spurs, ebenfalls ein Team, das zumindest bis zur Verletzung von Victor Wembanyama ernsthaft um die Play-offs spielte. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr ist dieser Jahrgang extrem hoch bewertet, die Top-Talente könnten tatsächlich Franchise-Player werden, also ihr Team für die nächsten Jahre prägen.
von Münchner Löwe | Mai 11, 2025 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Nach den jeweils dritten Spielen steht fest: Es wird keinen Sweep gehen, alle Serien gehen über mindestens fünf, manche höchstwahrscheinlich über sechst, vielleicht sogar sieben Partien. Die Freitagsspiele lasse ich jetzt allerdings schnöde aus.
(3) New York Knicks – (2) Boston Celtics 93:115 (2:1)
Wie in den beiden Partien in Boston erarbeiteten sich die Celtics früh eine Führung, doch diesmal ließen sie nichts anbrennen und brachten sie sogar in ihrem bisher so vermaledeiten 4. Viertel sicher nach Hause. Das lag auch daran, dass sie endlich ihre Dreier trafen, im ersten Viertel trafen 6 von 7 Versuchen das Ziel. Auch wenn diese überirdische Quote in der 2. Halbzeit irdisch wurde, am Ende standen satte 50 Prozent Quote.
Bester Mann der Sieger
Jayson Tatum: Der Spiritus Rector mit 22 Punkten, 7 Assists und 9 Rebounds.
Stark beim Verlierer
Jalen Brunson (27 Punkte) und Karl-Antony Towns (21 Punkte, 15 Rebounds) wehrten sich nach Kräften, fanden aber zu wenig Unterstützung.
X-Faktor
Peyton Pritchard: Endlich aus Celtics-Sicht gab der beste sechste Mann der regulären Saison Input, vewandelte 5 seiner 10 Dreier und steuerte 23 Punkte bei.
Zahlereien
0: Nicht einen Korbrrfolg aus dem Feld schaffte Kristaps Porzinigis von den Celtics. Lediglich 5 Freiwürfe traf er, sammelte dafür in nur 18 Minuten gleich 5 Fouls.
Ausblick
Noch sind die Knicks im Vorteil, aber der Titelverteidiger scheint den Ernst der Lage erkannt zu haben. Spiel 4 am Montag dürfte die Serie entscheiden.
(7) Golden State Warriors – (6) Minnesota Timberwolves 97:102
Ein durchgehend enges Spiel, das letztlich die breiter aufgestellten Gäste für sich entscheiden konnten. Es bleibt müßig zu spekulieren, ob die Warriors mit Steph Curry, der wegen seiner Oberschenkelzerrung fehlte, die Partie gewonnen hätten.
Bester Mann der Sieger
Anthony Edwards: Nach schwacher 1. Halbzeit (8 Punkte) drehte der Antman auf. Die gesamten 24 Minuten in Durchgang 2 stand er auf dem Parkett, und praktisch jeder Angriff lief über ihn m Ende standen 36 Punkte für ihn zu Buche, davon 10 in der Cruchtime..
Stark trotz der Niederlage
Jimmy Butler hatte eines seiner tollen Spiele, die ihn zu Heat-Zeiten zum Play-off-Jimmy machten. Letztlich legte er 33 Punkte und je 7 Rebounds und Assists auf. Doch in der Schlussphase verließen ihn ein wenig die Kräfte. In den Vordergrund spielte sich Jonathan Kuminga mit 30 Zählern
Zahlereien
6: Nur ein halbes Dutzend Spieler punktete zweistellig, je drei pro Team. Ein erstaunlich geringer Wert
Einen furchtbaren Tag erwischte Donte DiVienco von den Wolves, der in 15 Minuten Einsatzzeit einen Plus/Minus-Wert von – 14 hatte.
Ausblick
Letztlich verlief die 3. Partie wie erwartet. Spiel 4 ist ein Must Win für die Warriors, die allerdings erneut auf Curry verzichten müssen. Wenn sich allerdings deben dem Trio Butler, Kuminga und Bobby Hield noch ein vierter guter Schütze findet (Branden Podziemski?) und Drymond Green seine dummen Fouls sein lässt, gibt es auch dank des Heimvorteils Chancen.
Ansetzungen heute
So., 21:30: Denver Nuggets – Oklahoma City Thunder (2:1)
Für mich die spannendste Serie. Von Denver in 5 bis OKC in 7 ist da alles drin. Ich favorisiere ja immer noch die Thunder, die mindestens eines der beiden verloren gegangenen Partien hätten gewinnen müssen. Wenn sie allerdings heute verlieren, könnte es das schon gewesen sein.
Mo., 02:00: Indiana Pacers – Cleveland Cavaliers (2:1)
Die Cavaliers sind eindrucksvoll zurückgekommen nach den beiden doch recht klaren Heimpleiten. WQas halt auch daran lag, dass die angeschlagenen Evan Mobley und Darius Garland wieder mitspielen konnten. Die Pacers empfinde ich allerdings als stark genug, das 2. Heimspiel für sich entscheiden, aber dafür muss ein Tyrese Haliburton sehr viel besser abliefern als Freitagnacht.
Ansetzungen morgen
Di., 01:30: New York Knicks – Boston Celtics (2:1)
Di., 04:00: Golden State Warriors – Minnesota Timberwolves (1:2)
von Münchner Löwe | Mai 9, 2025 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
Minnesota Timberwolves – Golden State Warriors 117:93 (1:0)
Überspitzt gesagt war die Partie nach 3 Minuten des 1. Viertels entschieden, als es schon 13:0 für die Timberwolves stand. Den Warriors ohne den oberschenkel-verletzten Steph Curry gelang der erste Korb erst nach 5 Minuten durch Jimmy Butlers Dreier zum 3:13. Diese zweistellige Führung hielt in den Zehnern hielt bis Mitte des 3. Drittels, als die Warriors noch mal eine Aufholjagd starteten und bis auf 7 Punkte herankamen. Doch mit einem 20:5-Run in diesem Abschnitt beseitigten die Gastgeber im Target Center alle Zweifel am Sieg (soweit sich das in diesen irren Play-offs sagen lässt).
Bester Mann der Gewinner
Julius Randle: Er stellte mit starken 16 Punkten im 1. Durchgang die Weichen auf Sieg, insgesamt war er dann mit 24 Zählern Topscorer der Partie, dazu gab er 11 Assists und 7 Rebounds.
Stark trotz der Niederlage
Jonathan Kuminga: Von der Bank kommend stabilisierte er die anfangs so furchtbare Warriors-Offensive. 18 Punkte gelangen ihm.
X-Faktor
Nikkel Alexander-Walker: Mit seinen wichtigen 6-Punkten war er maßgeblich beteiligt am letztlich entscheidenden Run der Wolves am Ende des 3. Viertels. Mit 20 Punkten und gleich 4/6 Dreiern wertvolle Ergänzung von der Bank.
Zahlereien
3:18 Minuten: So lange stand Startspieler Mike Post von den Warriors auf dem Parkett ohne eine statistisch relevante Aktion (nicht mal ein Foul) oder Ballverlust. Dann nahm ihn Coach Steve Kerr vom Feld, und er ward nicht mehr gesehen.
Ausblick
Es stehen jetzt 2 Heimspiele für die Warriors an. Eines davon müssen sie auch ohne ihren Superstar Curry gewinnen, wollen sie ihre Chance erhalten. Wie das gegen das ausgeglichene und devensivstarke T-Wolves-Team gelingen soll, wird die große Frage sein (mir fehlt fast dfie Fantasie dafür). Klar wenn Play-off-Jimmy Butler und Buddy Hield ihre Dreier übernatürlich versenken, ist viel drin, aber viel spricht für die Timberwolves.
Ansetzungen heute
01:30: Indiana Pacers – Cleveland Cavaliers (2:0)
04:00: Denver Nuggets – Oklahoma City Thunder (1:1)
Ansetzungen morgen
21:30: New York Knicks – Boston Celtics (2:0)
02:30: Golden State Warriors – Minnesota Timberwolves (1:1)
NHL
Die Edmonton Oilers haben den 6. Sieg in Folge in den Play-offs eingefahren und auch das 2. Spiel in Las Vegas bei den Knights für sich entschieden. Leon Draisaitl war in der Overtime zur Stelle und besiegelte nach herrlichem Zuspiel von Conor McDavid nach 15:20 Minuten den Sieg.
Mitentscheidend war die 4. Reihe der Oilers: Normalerweise ist das die Aufräumer-Truppe, jetzt erzielten sie gleich 2 Tore.Kurios: Erneut drehten die Oilers einen Rückstand.
Mit zwei Heimsiegen in Edmonton könnten die Kanadier die Serie bereits gewinnen, aber so einfach ist es in NHL-Play-offs äupßerst selten.
Im Osten egalisierten die Washington Capitals mit einem 3:1 gegen die Carolina Hurricanes die Serie auf 1:1.
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