Für die Pacers läuft es desaströs

Blick über den Teich, NBA

 

Gut eine Woche spielen die Teams jetzt und haben  4 oder 5 Partien absolviert. Noch viel zu früh für eine teifschürfende Analyse, aber zumindest ein paar Trends vermag ich auszumachen.

 

Pacers schon im Tank-Modus?

 

Im Gegensatz zu vielen Experten habe ich den Indiana Pacers eine vernünftige Saison (samt Play-off-Aussichten) zugetraut trotz des Ausfalls von Tyrese Halburton und des Weggangs von Myles Turner. Doch ein unglaubliches Verletzungspech zum Sgtart lässt meinen Optimismus dahinschwinden. Von der vermeintlichen Starting Five fehlten zuletzt: Andrew Nembhard, Obi Toppin, Bennedict Mathurin (und TJ McConnell). Einzig Pascal Siakam und Aaron Nesmith waren zuletzt dabei, viel zu wenig. Die Folge: als einziges Team neben den indiskutablen Brooklyn Nets und New Orleans Pelicans noch sieglos.

 

Die Kings: gute Spieler, kein Team und erst recht kein Ergebnis-Team

 

„Meine“ Mannschaft: Aber eigentlich bin ich jetzt schon so weit, dass ich die Saison abschreibe. Ich sehe durchaus gute Spieler (Sabonis, Schröder, LaVine, die zum Teil auch richtig schönes Basketball zeigen. Aber leider null Winning mentality, die Puzzleteile passen nicht zusammen. dem Gegner reichen ein paar gute Minuten, um die Kings völlig auseinanderzunehmen.
1:4 lautet die Bilanz: In jeder dieser Partien hatten sie sehr gute Phasen, sogar beim Titelträger Oklahoma City Thunder. Doch am Ende fehlte auch hier die Konzentration, das Dagegenhaltenwollen, aber schlicht und ergreifend auch defensive Qualität. Wahrscheinlich werden die Kings ein paar höchst erstaunliche Siege landen, aber sehr viel mehr (weniger erstaunliche) Niederlagen. Ich kann nur noch positiv überrascht werden.

 

Die Thunder-„Pferde“: 

 

Sprich: nur so hoch springen, wie es sein muss. ein gefährliches Unterfangen, denn schon zweimal musste der Titelverteidiger in die Overtime, und sogar gegen die Kings lag man noch bis ins vierte Viertel zurück. Und doch: eine makellose 5:0-Bilanz auch ohne Co-Star Jayden Williams und zuletzt Chet Holmgren, dafür mit einem alles überragenden Shai Gilgeous-Alexander.

 

Bulls – top im Osten

 

Noch ist es viel zu früh, an die glorreichen 90er mit Jordan und Pippen und Kukoc und Rodman zu erinnern, aber ich sehe ein durchaus wettbewerbsfähiges Team, gerade im schwachen Osten. 4 Siege (0 Niederlage) stehen erst mal in der Bilanz immerhin auch gegen höher eingeschätzte Teams wie die  Magic,  Pistons und  Hawks. Was das Wert ist, wissen wir nächste Woche angesichts der kommenden Aufgaben zweimal Knicks, 76ers, Bucks und Cavaliers. Extrem gut gefällt mir Josh Giddey (ders allen Kritikern zeigen will) und Matas Burzelis (top-talentiert) sowie der unverwüstliche Nikola Vucevic.

 

Wemby-Zirkus on Stage

 

Die San Antonio Spurs waren das dark horse. Extrem jung, extrem talentiert. Und bisher sehr erfolgreich (5:0). Dank des Außerirdischen Victor Wembanyama, der aufregende Zahlen auflegt (31 Punkte, 12,8 Rebounds, 4,8! Blocks). Alles natürlich noch auf kleiner Grundlage basierend. Doch die Spurs sind eben nicht nur Wemby. Im Team sind auch auregende Spieler wie Stephon Castle, Darius Vassell und Rookie Dylan Harper. Wohin das führt bleibt abzuwarten.

 

Und sonst

 

  • Überragender Markkanen: auch dank des Finnen stehen die Utah Jazz it einer 2:2-Bilanz da (die beiden Niederlagen waren zudem extrem knapp und unglücklich). Markkanens Meisterstück. Gegen die Suns legte er gleich 51 Punkte auf.
  • Wagner-Spiele: Solide, würde ich sagen, noch keine Festspiele. Mal fällt der Dreier besser, mal gar nicht. Ob man sich drauf verlassen kann? Insgesamt sind die Orlando Magic etwas harzig gestartet.
  • Triple Jokic: 4 Spiele, viermal ein Triple Double (zweistellige Werte in 3 Kategorien). Im Schnitt sind das dann nach 4 Partien. 20,3 Punkte, 14,4 Rebounds, 11,3 Assists, dazu kommen 2 Blocks/Spiel. Schöne Momentaufnahme und wahrscheinlich nicht nur die.

 

Der NBA-Cup

 

Ab heute geht es in ausgesuchten Partien um eine zweite Trophäe, die dann im Dezember in Las Vegas überreicht wird. Der Modus ist der gleiche geblieben, das heißt. Insgesamt 6 Gruppen à 5 Teams (je drei pro Conference). Die Gruppensieger steigen ins Viertelfinale auf und auch der „beste“ Gruppenzweite jeder Conference. Da könnte durchasu das Korbverhältnis entscheiden, ansonsten völlig irrelevant.
An 8 Spieltagen (die kommenden 5 Freitage, zweimal Dienstag und einmal Mitwoch) gibt es die direkten Duelle (mit einem besonderen Parkettboden, von ausgesuchter Hässlichkeit, wenn ihr mich fragt. Am 9/10. Dezember die Viertelfinale (je 1. vs 4. und 2. vs 3.) und das Final Foul in Las Vegas mit den Halbfinaeli (13. Dezember und Finale (16. Dezember). Alle Partien bis auf das Finale zählen auch für die reghuläre NBA-Saison.

Folgende Gruppen wurden nach (vermeintlicher) Stärke ermittelt aufgrund der letztjährigen Saison.

 

East, Gruppe A

Cavaliers
Pacers
Hawks
Raptors
Wizards

 

Gruppe B

Celtics
Pistons
Magic
Nets
76ers

 

Gruppe C

Knicks
Bucks
Bulls
Heat
Hornets

Gruppe B scheint sehr prickelnd, weil die als schwach eingestuften Sixers sehr gut in die Saison gekommen sind

 

WEST, Gruppe A

Thunder
Wolves
Kings
Suns
Jazz

 

Gruppe B

Lakers
Clippers
Grizzlies
Mavs
Pelicans

 

Gruppe C

Nuggets
Rockets
Warriors
TrailBlazers
Spurs

Gruppe C scheint die „Hammergruppe zu sein“, während ich jetzt schon rein nach Gefühl dem 2. der Gruppe A (Thunder/Wolves) sehr gute Chancen einräume angesichts der 3 anderen Kontrahenten. Gott sei Dank gibts auch in der NBA Überraschungen

 

Freude in Cleveland, Sorgen bei im Milwaukee

Blick über den Teich, NBA

 

Gut eine Woche spielt die beste Basketball-Liga. Natürlich noch viel zu früh, um den weiteren Saisonverlauf oder gar die Play-offs zu prognostizieren, aber zumindest einige Tends zeichnen sich doch ab. Ich werde die für mich wichtigsten und signifikantesten Teams beleuchten.

Die Unbesiegten

Einen sehr starken Eindruck machen auf mich die Cleveland Cavaliers, im Osten allein noch ohne Niederlage und sechs zumeist klaren Siegen. Das kommt nicht unerwartet, denn ds Team blieb weitgehend zusammen, ist dementsprechend eingespielt. Mit Donovan Mitchell haben sie einen herausragenden Scorer, der auch genug Hilfe erfährt (Evan Mobley).
Die Oklahoma City Thunder (4:0) haben shcon jetzt gezeigt, dass sie im Westen das Team to beat sind. Das wirkt doch sehr flüssig und eingespielt, was die Mannschaft um Starspieler Shay Gilgeous-Alexander zeigt. Andererseits waren die Gegner bisher nicht die Stärksten.

Die Contender

Auch wenn die Boston Celtics in Indiana eine Niederlage bezogen, sie wirken kein bisschen schlechter als bei ihrem Titelgewinn. Der Dreier fällt zum Teil extrem gut, Jayson Tatum ist bisher einer der 3 Top-Spieler der Liga. Ansonsten haben im Osten nur noch die New York Knicks eine positive Bilanz. Alle anderen Teams suchenn noch ihren Rhythmus.
Im Westen sind die alten Bekannten gut aus den Startlöchern gekommen. Phoenix Suns und Golden State Warriors haben erst eine Niederlage auf dem Konto, und auch die Lakers haben besser angefangen, als ich es erwartet habe, vor allem Dank der Altmeister Anthony Davis und LeBron James.

Die Sorgenkinder

Vor allem der ganz schwache Start de Milwaukee Bucks ist auffallend. 1:4 lautet die Bilanz, und alle 4 Niederlagen waren mit zweistelligem Unterschied. Die Abwehr ist ein mittleres Desaster, vorne ist Giannis Antetokuonpo oft allein auf sich gestellt. Nicht viel besser ergeht es den Philadelphia 76ers (1:3), die gar gegen Nachzügler wie die Detroit Piston und Toronto Raptors den Kürzeren zogen.
Im Westen haben die LA Clippers fast schon erwartungsgemäß eine negative Bilanz (2:3). Fast noch schlimmer für die Franchise: Nocht nicht einmal beim Eröffnungsspiel war der 2-milliarden-Dollar teure neue Inuit Dome ausverkauft. Die die da waren, schwärmen allerdings. Das kann dennoch eine ganz bittere Saison werden.

Die Anspruchslosen

Die Utah Jazz sind als einziges Team überhaupt noch ohne Sieg (0:5). Achtungserfolge feierten die Detroit Pistons (vs 76ers), aber auch die Portland TrailBlazers, denen Überraschungssiege gegen die New Orleans Pelicans und LA Clippers gelangen und insgesamt besser auftreten als allgemein erwartet.

🇩🇪 🇦🇹 👓

Dennis Schröder hatte schon eine Gala-Vorstellung, als ihm für die New Jersey Nets 32 Punkte gegen die Memphis Grizzlies gelangen.
Bei den Orlando Magic sind drei Deutsche dabei: Franz Wagner legte bisher 17,6 Punkte/Spiel auf. Sein Dreier ist zwar besser  geworden, wackelt aber immer noch bedenklich. Sein Bruder Moritz bringt wie gewohnt viel Energie von der Bank, leistet sich aber recht viele Ballverluste.
Tristan da Silva durfte heute Nacht zum ersten Mal länger ran (20:08 Minuten), und gab mit 17 Punkten und 5 Rebounds eine ansprechende Talentprobe, auch wenn in der Defense noch nicht alles stimmte.
Jakob Pöltl ist einer der besten Rebounder der Liga. Vor allem am offensiven Brett schnappt er sich außergewöhnlich viele Bälle (4,3/Spiel)

Die Auffälligsten Stats

Das erste 50-Punkte-Spiel lieferte Paolo Banchero beim Sieg der Orlando Magic gegen die Pacers. Allein in der 1. Hälfte sammelte er 37 Zähler. Bitter für die Magic: Mit einem Bänderriss fällt er mindestens 4 Wochen aus.
Karl-Anthony Towns hatte für sein neues Team New York Knicks ein Highlightspiel gegen gegen die Miami Heat mit 44 Punkten.
Victor Wembanyama schaffte ein sehr seltenes 5×5-Spiel, also in 5 Stats-Wertungen mindestens 5: 25 Punkte, 9 Rebounds, 7 Assists je 5 Blocks und Steals. Da freut sich der Fantasy Manager mit dem Franzosen im Team 😀.
Die Punktewertung führt Anthony Davis an (31,8/Spiel).

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