von Münchner Löwe | Feb. 9, 2026 | Winterspiele 2026
Natürlich komme auch nicht nicht um Lindley Vonn herum. Aber ich möchte die Erfolgreichen in den Vordergrund stellen, anders als so viele Zeitungen, sogar diejenigen, die sich Qualitätsmedien nennen.
Wackelfahrt zur Medaille
Das Wort Traumlauf fällt mir jetzt nicht auf Anhieb ein, wenn ich an Emma Aicher denke. Am Anfang wurde sie herumgeschleudert, als wäre sie in eine Waschmaschine geraten und auch danach hatte sie gerade bei den Sprüngen einige Unsicherheiten. Doch das Wichtigste: Die Ski zeigten immer abwärts, und wenn denn eine Abfahrtstrecke Fehler verzeiht, dann die die Tofana hinunter.
Extrem anspruchsvoll zeigte sie sich, eine echte Herausforderung. Als Erste von den Top-Fahrerinnen nahm Breezy Johnson die Fahrt auf und schnell Fahrt auf. Einmal verlor sie allerdings ziemlich die Linie, doch gerade in den kurvigen Teil hatte sie den perfekten Kurs genommen. Hier erarbeitete sie sich den Vorsprung, der letztlich zu Gold reichen sollte. Hier schließt sich der Kreis, denn 2002 hatte sich Johnson auf der Tofana so schwer verletzt, dass sie Olympia streichen musste
Emma Aicher: Ihre Fahrten schauen ja nie sehr schnell aus. Aber in der Ruhe, die sie offenbar von ihrer schwedischen Mutter mitgekommen hat (ich lasse auch kein Klischee aus) liegt nicht nur Kraft, sondern Schnelligkeit. Am Ende fehlten vier Hundertstelsekungen – es ist völlig unsinnig die Fahrt jetzt nach dieser Winzigkeit abzusuchen. Als ich die Zeitlupenaufnahmen sah, fiel mir der wehene Zopf auf, und ich stellte mir die Frage: Muss das in Zeiten sein, wo Aerodynamiker bei Anzug, Stöcke und Ski auch nach den allerkleinsten Verbesserungsmöglichkeiten suchen.
Aicher gebührt jedenfalls Gold für den besten Spruch des Tages: Ich bin ja eigentlich nie nervös und im Ziel jetzt heute – brutal. Also ich ging mir selber schon auf den Sack, weil ich einfach nervös war.“
Fast die größte Hochachtung habe ich vor Sofia Goggia. Sie musste die endlose Pause nach Vonns Sturz ertragen, vielleicht hat sie ihn sogar mitangesehen und die Schreie gehört. Die beiden verstehen sich ja sehr gut. Selbst hat die Italienerin ja auch schon schwere Sturzverletzungen erlitten, weil sie allzu viel Risiko nahm (auch in Cortina). Doch diesmal gelang Goggia eine für ihre Verhältnisse fast ereignisloser Lauf und belohnte sich völlig zurecht mit der Bronzemedaille. Jahrelang war sie ja nach Vonns Rücktritt die beste Abfahrerin im Skizirkus.
Das Drama um Lindsey Vonn
Für die Abergläubischen. Vonn fuhr mit Startnummer 13 und ihre Fahrt war nach 13 Sekunden zu Ende. Schrecklich die Bilder, wie sie es in die Luft stellte und im Schnee liegenblieb. Dass die Ski nicht aufgegangen waren, konnte nichts Gutes verheißen. Die Diagnose lautet Bruch des Unterschenkels, noch glimpflich, wenn ihr mich fragt. Sie wurde bereits zweimal operiert, die Karriere dürfte unwiderruflich zu Ende sein.
Soviel zu den dürren Fakten, und alle stellen sich jetzt die Frage. Konnte das mit gerissenem Kreuzband überhaupt gut gehen, und war es nicht verantwortungslos von den Betreuern, die überehrgeizige Vonn fahren zu lassen. Dazu gebe ich zu bedenken: Lindsey Vonn ist nicht die mit Abstand besten Abfahrerin aller Zeiten geworden, als dass man (etwa ihr Trainer Aksel Lund Svindal) ihr die Fahrt ihres Lebens hätte ausreden können. Auf das sie zwei Jahre hingearbeitet hat: Allein der Umstand, dass die olympische Abfahrt auf der von ihr geliebten Tofana (12 Weltcup-Siege) stattfinden würde, hat sie angeblich erst zu ihrer Rückkehr bewegt.
Zudem: Die Ärzte gaben ihr medizinisches Okay, wenngleich mit Bauchgrimmen. Es wurde ja auch in allen Medien von Medizinern bestätigt, dass diese Fahrt ohne Kreuzband zwar risikobehaftet sei, aber durchaus möglich, auch weil Vonns Beine außergewöhnlich gut trainiert waren. Und machte sie nicht in den Trainings einen guten Eindruck, im Gegensatz etwa zu Emma Aicher, die in einem Lauf mehrere Tore verpasste?
Es sollte der Lauf ihres Lebens werden. Es war klar, dass sie nicht nur dabei sein wollte, sondern gewinnen (wenigstens eine Medaille). Ich hatte ja prophezeit: Sieg oder Akkia (Hubschraubertransport), und sehr viele, die sie überehrgeizig am Start sahen, ahnte, dass ein Sturz sehr wahrscheinlich war. Der ja unglücklich zustandekam, weil sie ein Tor zu eng nahm und mit der Schulter daran hängen blieb und ersten Analysen zufolge nichts damit zu tun hatte, dass ihr Knie ohne Kreuzband und deshalb instabil war. Vielleicht war es sogar ein Glück, dass sie mit vergleichsweise geringer Geschwindigkeit stürzte und nicht mit 130 Sachen nach dem Tofana-Sprung.
Ich finde die Medien extrem heuchlerisch. Die eigentlich Frau Vonn dankbar sein müssten, weil die Amerikanerin sie eine Woche, ach was: fast 2 Jahre lang lang mit Stoff versorgte. Jetzt zu schreiben, sie hätte gar nicht starten dürfen, finde ich heuchlerisch. Genau wie die Berichterstattung zum Sturz. Dem „Spiegel“ war das eine sofortige Push-Nachricht wert, lange bevor das Rennen zu Ende war. Auch in allen Nachrichtensendungen ging es erst um den Sturz und erst dann um die grandiose Emma Aicher; wer gewonnen hatte, erfuhr man eher beiläufig. Sogar „meine“ SZ kommentierte natürlich Vonns „Irrsinn“. Die Medien gieren nach Sensationen, und Vonn, mit dem Medienzirkus bestens vertraut, „lieferte“.
Wer Vonn kritisiert, kritisiert eigentlich die Disziplin Abfahrt. Nämlich den kompletten Irrsinn, sich mit weit mehr als 100 Sachen eine zum Teil vereiste Piste runterzustürzen. Je mehr Risiko, desto gut. Bei Abfahrtsolympiasieger Franjo van Allmen hält man automatisch die Luft an, so verwegen rast er hinunter. Vor zwei Jahren, als Cyprien Sarrazin mit unfassbarem Risiko einen Doppel-Triumph in Kitzbühel schaffte, da bekannte der damals 32-jährige Vincent Kriechmayr, er sei doch nicht verrückt, so zu fahren. Knapp 10 Monate später stürzte Sarrazin in Bormio so schwer, dass sein Leben ernsthaft in Gefahr war. Es ist sehr fraglich, ob er auf die Abfahrtspisten zurückkommt.
Nicht falsch verstehen: Ich selbst bin von der Abfahrt fasziniert. aber von den Typinnen und Typen auf den schmalen Brettern von Vernunft geleitete Entscheidungen zu erwarten, wäre wirkllich vermessen.
Jetzt wünsche ich Lindsey Vonn nur, dass sie wieder gesundet. Sie hat das Unögliche versucht und dafür teuer bezahlt. Aber wenigstens nicht mit dem Leben oder einer dauernden körperlichen Schaden.
Bronze trotz der Waschmaschine
Die deutschen Biathleten atmen auf. Schon im ersten Wettbewerb schafften sie die ersehnte Medaille, der Rest ist Zugabe. Es war ein Rennen, das wie so oft erst am letzten Schießen entschieden wurde. Die Französin Julia Simon setzte in Rekordzeit einen Treffer dem anderen – Gold. Lisa Vitozzi machte es ihr als italienische Schlussläuferin gleich – Silber. Drama beim Zweikampf um Bronze zwischen der Deutschen Franziska Preuß und der Norwegerin Maren Kirkeeide. Fehler blinkten auf – hier wie dort, und das erstaunlich oft. Am Ende musste Preuß einmal in die Strafrunde, und wirkte sich jur deshalb nicht nachteilig aus, weill ihre Kontrahentein zweimal in die zusätzlichen 50 Meter musste.
Die „Waschmaschine“ habe sie gehabt, berichtete Preuß hinterher. So nennen die Biathleten das Zittern in Beinen und dem ganzen Körper, das sie manchmal ereilt, wenn sie am Schießstand zu lange stehen müssen.
Unfassbar die Schießleistungen der anderen Deutschen, die nicht eine Scheibe verfehlten. Justus Strelow, Philipp Nawrath und Vanessa Voigt trafen alle 10 Scheiben – wie übrigens auch Franzi Preuß beim Liegendschießen.
Und sonst?
- Rodel-Gold: Vier Fahrten, viermal Bahnrekord. Max Langenhan setzte Maßstäbe. Der Deutsche siegte klar vor dem Österreicher Jonas Müller und Dominik Fischnaller aus Italien.
- Ösi-Gold: Snowboarder Benjamin Karl wiederholte seinen Triumph von Paking im Parallel-Riesenslalom. Nach seinem Sieg im Finallauf gegen den Koreaner Sang-Kyum Kim entblätterte er sich wie angekündigt. Gleich vier Schichten musste er abragen, bis der 40-Jährige seinen Adonis-Oberkörper präsentieren konnte. Wie leicht hatte es da Diskusriese Robert harting, der nur ein dünnes Shirt zerfetzen musste.
Den österreichischen Triumph machte Sabine Payer perfekt, die sich erst im Finale der Tschechin Zuzana Maderova geschlagen geben musste, über ihre Silbermedaille hocherfreut war.
von Münchner Löwe | Feb. 8, 2025 | Allgemein, ski alpin
Alpine Ski-WM in Saalbach, IV
Die Abfahrt ist die Königsdisziplin jeder alpinen Ski-WM – bei Frauen und Männern. Am Samstag siegte etwas überraschend die Amerikanerin Breeze Johnson, die damit erneut belegte, dass die US Girls und Boys gerade bei Großereignissen über sich hinauswachsen. Während Mirjam Puchner als Zweite bereits das dritte Edelmetall im dritten Speedrennen für Österreich gewann, erlebten die mitfavorisierten Fahrerinnen aus Italien und der Schweiz ein mittleres Debakel.
Am Sonntag steht dann die Abfahrt der Männer an, ein ausverkauftes Haus wird erwartet.
Abfahrt der Frauen
Das Rennen
Gleich mit der Startnummer 1 setzte Breeze Johnson eine Richtmarke, an der sich die gesamte Konkurrenz die Zähne ausbeißen würde (was zu dem Zeitpunkt natürlich niemand wissen konnte). Der Amerikanerin war ein soweit erkennbar fehlerloser Lauf gelungen, viel schneller als in den Trainings, in denen sie immer vorne zu finden war. Erstes kleines Augenbrauenhochziehen, als Ester Ledecka mit der 5 hitner Johnson blieb. Dasselbe galt Österreichs vermeintlich beste Abfahrerin Cornelia Hütter. Als dann Lara Gut-Behrami an einem Tor vorbeifuhr (und Gottseidank auf den Skiern blieb und auch die im Training topfahrende Mirjam Puchner 15 Hundertstelsekunden hinter der Amerikanerin blieb, durfte diese zumindest mit einer Medaille liebäugeln. Aus der Medaille wurde nach und nach Gold, weil die Italienerinnen Sofia Giggia und Federica Brignone weit hinterherfuhren und auch Super-G-Weltmeisterin Steffi Venier sich eine Sekunde draufpackte.
Zwei Landsfrauen wurden noch gefährlich, doch Lauren Macuga und Lindsey Vonn brachten ihre gute Zwischenzeiten nicht ganz ins Ziel. Gleiches galt auch für Emma Aicher, im Training glänzende Dritte, obwohl sie nicht voll fuhr. Auf sie galt es zu warten. Bis zur Mittelstation war sie klar schneller als Johnson, doch dvon Zwischenzeit zu Zwischenzeit verlor sie Zehntel, sodass es „nur“ zum 6. Platz reichte. Ein Top-Ergebnis für die Bayerin, aber bei einer WM zählen leider nur die Medaillen wirklich.
War es ein Startnummern-Rennen? Der glänzend präparierten Piste sah ich kein Nachlassen an. Aber es ist schon auffällig, dass in den bisherigen drei Speedrennen ehe die vorderen StarterInnen siegten. Jetzt lautete die Reihenfolge: Nummer 1 vor Nummer 9 und Nummer 5. Wenn man dann noch bedenkt, dass die besten Fahrerinnen des Winters zwischen 6 und 15 kommen, kann ich schon auf doofe Gedanken kommen: Doch es bleibt reine Spekulation, ob etwa eine Emma Aicher mit eine vordereren Nummer noch besser abgeschnitten hätten. Auf jeden Fall schdet eine frühe Nummer nicht.
Die Medaillengewinnerinnen
Breeze Johnson ist mit ihren 29 Jahren gefühlt schon eine Ewigkeit im Skizirkus dabei. Tatsächlich sind es genau 12 Jahre, in der sie im Weltcup siebenmal auf dem Podest landete, abe keinen einzigen Sieg schaffte. Guter Zeitpunkt fürs Debüt.Wegen dreiier verpasster Dopingtests war Johnson die gesamte vergangene Saison gesperrt und erst seit Dezember wieder startberechtigt. So bereitete sie sich allein auf die WM-Saison vor, rückte aber nach guten Leistungen schnell wieder ins Team. Die eher kurvenrecihe Abfahrt taugte ihr, die auch abseits der Strecke von sich reden macht. Sie ist Athletensprecherin und outete sich vor drei Jahren als bisexuell und sieht sich als Sprachrohr der queeren Szene(ihr Präsident wird also die helle Freude an ihrem Triumph haben). Noch während der WM verwies sie auf die katastrophalen Bedingungen bei der gleichzeitig stattfindenden Para-WM in Maribor, wo die Speedrennen dem fehlendem Schnee zu Opfer fielen. „Unsere Trainingsstrecken sind besser als dort“, monierte sie.
Mirjam Puchner ist eine dieser Pechmaries, die es im Skisport so viele gibt. Sehr talentiert, warf sie eine Verletzung nach der anderen zurück. Diese Saison lief grauenvoll, und ihr glück war, dass das gesamte österreichsische Team der Musik hinterherfuhr, so dass sie einen Startplatz ergatterte. Vom ersten Trainingslauf zeigte sie, dass sie und die Strecke perfekt zusammenpassten, sodass leichte Medaillenhoffnungen aufkeimten. Dass sie jetzt mit ihren 32 Jahren ihr erstes Edelmetall bei einem Großereignis holte, ist nur der veerdiente Lohn des immer wieder Aufsthens.
Ester Ledecke: Jetzt hat die Tschechin tatsächlich ihre alpine Medaille. Schon das wäre jede Nachricht wert, doch Ledecka ist das Unicorn des Wintersports, denn sie beschränkt sich nicht auf wilde Abfahrten und Super-Gs, sondern sucht ihr Glück auch im Snowboard, wo sie auch schn einige Erfolge sammelte. 2018 gelang ihr das einmalige Kunststück und holte in Pyeongchang Olympia-Gold im Super-G (alpin) und Parallel-Riesenslalom auf dem Snowboard. Insgesamt sammelte sie bei Snowboard-WMs zweimal Gold und einmal Bronze, jetzt kam ihr erstes Alpin-Bronze hinzu.
Stimmen
Breeze Johnson: Jeder sagte mir, wie gut ich in Saalbach sein werde. Vielleicht liebt mich dieser Berg.
Mirjam Puchner: Hier habe ich mich vom ersten Tag an wohlgefühlt. Jeder hat gesagt, dass mir die Strecke liegt, aber fahren muss ich ja auch erst einmal.
Die Enttäuschten
Schweizerinnen und Italienerinnen hatten die bisherigen Speedrennen der Saison dominiert, jetzt gingen sie leer aus. Beste Schweizerin war Corinne Suterauf P.atz 7, Lara Gut-Behrami schied nach Fahrfehler im Mittelteil aus. Abgeschlagen landeten Malorie Blanc un d Priska Ming-Nufer auf den Plätzen 19 und 21.
Nie viel besser erging es den Azzurri, die von Beginn an mit der Strecke haderten. Nicol Delago (mit der 3, siehe auch Startnummernrennen) wurde Siebte (für sie persönlich ein tolles Ergebnis), Super-G-Zweite Federica Brignone wurde Zehnte. Noch schlechter erging es der Speed-Queen Sofia Goggia auf dem für sie indiskutablen 16. Rang mit fast 2 Sekunden Rückstand.
Die (übrigen) Gastgeberinnen
Conni Hütter verfehlte als Vierte erneut nur ganz knapp eine Medaille, zu der ihr 13 Hundertstel fehlten. Ersatzfahrerin Ariane Rädler (für Ricarda Haaser) hatte als 17. erwartungsgemäß nichts mit der Entscheidung zu tun.
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Nach dem Debakel im Super-G betrieb Kira Weidle-Winkelmann Schadensbegrenzung und wurde letztlich Zwölfte, allerdings mit dem Respektabstand von 1,64 Sekunden.
Ergebnis
Gold: Breeze Johnson (USA) 1:41,29
Silber: Mirjam Puchner (AUT) 0,15 zur.
Bronze: Ester Ledecka (TCH) 0,21
4. Cornelia Hütter (AUT) 0,34, 5. Lauren Macuga 0,38, 6. Emma Aicher (D) 0,48, … 9. Steffi Venier 0,99, 10. Federica Brignone (ITA) 1,19, 12. Kira Weidle-Winkelstein (D) 1,64
Abfahrt der Männer, Sonntag, 11:30, ARD, Eurosport, ORF1
Favoriten
Erneut an erster Stelle nenne ich Marco Odermatt, so grandios und überlegen war der Schweizer im Super-G an gleicher Stelle. Ansonsten läuft es im Schweizer Team noch nicht perfekt, das könnten allerdings Franjo van Allmen und vor allem Alexis Monney ändern.
Der Österreicher Vincent Kriechmayr hat seine Knieverletzung offenbar gut überstanden, zeigte im Abschkluzsstraiunig trotz Bremsschwungs im Zielhang auf.
Und weil ich die frühen Startnummern besonders beachte, sei vor allem auf den Startläufer Mattia Casse verwiesen, obwohl die Italiener allesamt im Super-G enttäusxchten
Sehr zu beachten
Die Nordamerikaner, you know? Gibt es ein männliches Pendant zu Breeze Johnson aus den USA oder Kanada? Warum nicht der Titelverteidiger James Crawford oder der Super-G-Siebte Ryan Cochran-Siegle.
Und da ist auch noch der Norweger Adrian Smitheth Sejersted. Der Draufgänger, der reichlich überraschend Bronze im Super-G holte.
Echtes Dark Horse
Durch gute Leistungen hat sich der Slowene Miha Hrovat in die erste Startnummer gefahren, die er mit der Nummer 15 beschließt. Wer wetten will, die Quoten sind sicher gut …
Startliste
1 Mattia Casse
5 Ryan Cochran-Siegle
7 James Crawford
8 Alexis Monney
9 Vincent Kriechmayr
11 Franjo van Allemen
12 Dominik Paris
13 Marco Odermatt (TV)
17 AD Sejersted
18 Daniel Hemetsberger
19 Romed Baumann
35 Luis Vogt
WM 2023 in Courchevel
1. Marco Odermatt (Schweiz)
2. Alexander Aamodt-Kilde'(Norwegen)
3. Cameron Alexander (Kanada)
WM 1991 in Saalbach
1. Franz Heinzer (Schweiz)
2. Peter Rungaldier (Italien)
3. Daniel Mahrer (Schweiz)
Die Höchstrafe der Gastgeber. Der Schweizer Erzrivale holt den Titel u nd Platz 3, für Austria bleibt nur Blech (Platz 4 für den amtierenden Olympiasieger Leonhard Stock). Der damals 28-jährige Heinzer feierte mit WM-Gold seinen größten Karriere-Erfolg. Insgesamt gewann er 17 Welcup-Abfahrten und sicherte sich dreimal hintereinander die Weltcupwertung in der Abfahrt (1990 bis 1992), den die Aktiven selbst höher einschätzen als den eher zufälligen Einzeltriumph.
Auch für den Italiener Rungaldier war Silber das einzige Edelmatall bei einem Großereignis. Zweimal siegte er in einem Weltcup-Super-G, in der Abfahrt blieb er ohne Erfolg und wurde dreimal Zweiter. 1995 holte er sich die kleine Kristallkugel im Super-G.
Daniel Mahrer schließlich war lange Zeit Fixpunkt einer damals unglaublich starken Abfahrtsmannschaft, die etwa 1987 im heimischen Crans Montana einen Fünffacherolg feierte.. Insgesamt 8 Weltcupsiege verbuchte er, darunter 1989 in Itzbühel und 1991 bei der WM-Generalprobe Garmisch, wo er auch 1993 die Weltspitze düpierte..
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