- Bundesliga: Ach Gott, der Abstiegskampf: Das Trio Heidenheim (12 Punkte), Kiel (10) und Bochum (8) hat sich mit Niederlagen gegen Dortmund, Bayern und Freiburg weiter nach unten abgesetzt.
Der VfB Stuttgart musste nicht nur das Champions-League-Aus durch das gruslige 1:4 gegen Paris verkraften, sondern auch eine sehr bittere Bundesliga-Heimniederlage gegen Burussia Mönchengladbach - Internationaler Fußball: Debakel für Manchester City: Der englische Meister verlor das Verfolgerduell beim FC Arsenal gleich mit 1:5, die höchste Liga-Niederlage, seitdem Ppe Guardiola dort Trainer ist (2016). Ein Desaster gab es auch für Brighton und dem jungen Coach Fabian Hürzeler, dsas bei Nottingham Forest gleich mit 0:7 unterging. Der FC Liverpool zieht vorne einsam seine Kreise, diesmal ein eher schmuckloses 2:0 in Bormemouth
In Italien setzt sich das Fernduell um den Scudetto zwischen Napoli und Inter fort. Während die Neapolitaner in der Nachspielzeit bei der Roma noch den Ausgleich kassierten, schaffte Inter ebenfalls in der Nachspielzeit noch das Unentschieden im Mailänder Stadtderby gegen Milan. Damit bleibt es beim 3-Punkte-Rückstand von Inter, den es im Nachholspiel am Donnerstag gegen die Fiorentina aufholen kann
Rückschlag für Real: Nicht nur verlor der spanische Rekordmeister bei Expanyol, sondern auch den deutschen Nationalverteidger Antonio Rüdiger durch Verletzung. Atlético (2:0 gegen Mallorca) und Barca (1:0 vs Alaves) finden wieder Anschluss. - Wintersport: Während der Woche gab es die letzten Weltcups vor der WM ab heute in Saalbach. In Schladming gab es zwei norwegische Siege durch Alexander Steen-Olsen im Riesenslalom und Timon Hauge im Slalom. Linus Straßer belegte nach Laufbestzeit im 1. Durchgang den 4. Platz und ärgerte sich maßlos über den eigenen Kurssetzer Stefan Kogler, der die Tore seiner Meinung nach viel zu kompliziert für ihn gesetzt habe. Nicht das erste mal, wie sich herausstellte.
Die deutschen Skispringer im Formtief: Bei den Heimspringen in Winterberg gab es als beste Ergebnisse die ernüchternden Plätze 13 (Philipp Raimund/Samstag) und 12 (Andreas Wellinger/Sonntag). Pius Paschke verpasste am Sonntag gar den 2. DurchgangDie Siege holten sich der Norweger Johann Andre Forfang und der Österreicher Daniel Tschofenig, der die Weltcupwertung ganz überlegen anführt. - Tennis: 1. Runde im Daviscup. Das deutsche Team ohne Alexander Zverev und Jan-Lennard Struff setzte in Vilnius sich ungefährdet gegen Israel durch. Österreich bezwang zu Hause Finnland, große Überraschungen blieben aus. Turniersiege holten sich Ekaterina Alexandrowa in Linz, Elise Mertens in Singapur sowie Felix Auger-Alliasime in Montpellier.
- Begonnen haben die 6 Nations im Rugby: Dabei deklassierte Frankreich Wales mit 43:0, Irland schaffte erst im Endspurt einen Erfolg über England und Schottland gewann gegen Italien mit 31:19
Die 2. europäische Garde trägt die EM aus, gleichzeitig auch WM-Qualifikation. Das deutsche Team ging dabei in Rumänien mit 10:48 unter. Die 2. Halbzeit endete dabei desaströs mit 0:35.
Football: Der ProBowl der NFL fand in Orlando statt, wie gehab ohne die Spieler der Super-Bowl-Teilneher aus Kansas City und Philadelphia, also noch mehr Muster ohne Wert. Das Team der AFC gewann gegen das der NFC mit 76:63, ein lächerlich hohes Ergebnis geschuldet dem Nicht-Verteidigen, das eigentlich dazugehört. Wems dennoch gefällt … - Golf: Rory McIloy gewann das mit 20 Millionen dotierte Top-Turnier in Pebble Beach. Der nach der 3. Runde Führende Sepp Straka aus Österreich fiel noch auf Platz 7 zurück, trotzdem ein Top-Ergebnis.
Hängepartien bis ganz zum Schluss
Nicht geht mehr: Seit Montag 18 Uhr ist Transferschluss – bis im Januar der Wechselwahnisnn von Neuem ausbricht. Der sogenannte Deadline Day, eine Errungenschaft, die unter anderem auch den Transfer“Jourmalisten“ hervorgebracht hat, brachte noch mal Spektakuläres, nicht alle Teams sind wunschlos glücklich. Glücklich all jede allerdings, die den Kaufrausch der entlischen Premier League für sich nutzten.
Das Beste (Teuerste!) kam zum Schluss
Schon seit Langem spekulierte Alexander Isak mit einem Wechsel von Newcastle United zum FC Liverpool. Der schwedische Stürmerstar, einst auch bei Borussia Dortmund, trat in den Streik. Und am letzten Tag klappte es tatsächlich noch mit dem Transfer. Für schlappe 150 Millionen wechelst der Angreifer zum englischen Meister. Der damit eine irre Off-Season geradezu würdig beschloss. Die 150 Millionen sind der geldfließendste Transfer dieser Saison (nur PSG gab von Jahren mehr für die beiden Spieler Neymar (222 Mios) und Kylian Mbappé (180) aus. Pool vollendete damt einen Irrrsinns-Ausgabesommer. Zuvor hatten unter anderem Florian Wirtz (140 Mios) und Hugo Ekitiké (95 Mios) der Bundesliga in Richtung FReds den Rücken gekehrt. Von „Schnäppchen“ wie Jeremy Fringpong und ein paar andere Transfers in mittleren zweisteligen Mio-bereich fange ich erst gar nicht an. Der amerikanische Besitzer Fenway Group, dem auch die Baseballer der Boston Red Sox gehören, hatte sehr weite Spendierhosen an.
Milliardenliga Premier League
Insgesamt wechselten Profis für mehr als 3 Milliarden Pfund nach oder innerhalb Englands. Die unfassbaren Fernseheinahmen machen es möglich, dass auch Aufsteiger wie Sunderland (Granit Xhaka) oder gar Zweitligisten wie Leeds United mehr ausgeben können als das Gros sogar der Spitzenclubs auf dem Festland. Was die Preise ins Unermesliche steigen lässt: Profitioet hat dabei unter anderem der VfB Stuttgart, der für Nick Woltemade 85 Millionen (plus möglciher Boni) kassiert, die Newcastle vergangene Woche im Vorgriff auf die Isak -Mios ohne mit der Wimper zu zucken auf den Tisch der Schwaben blätterte (man möchte sich das bildlich vorstellen). Eine Summe, die Uli Hoeneß schwachsinnig hielt, aber letztlich nur den Marktgesetzen folgte..
Last-Minute-Käufe der Bundesliga
Kommt er jetzt oder kommt er nicht. Bis sogar nach Montagabend war nicht völlig klar, ob Nicolas Jackson zum FC Bayern wechselt. Dabei schien Freitag alles klar, als Jackson nach München flog, um dort den medizinischen Test zu absolvieren. Am Samstag aber verletzte sich Chelsea-Stürmer Delap, und die Londoner gaben plötlich Rotes Licht. Vermeintlich „endgültig“, doch da Jackos unbedingt zu den Münchnern wollte, verhandelte deren Sportvorstand Max Eberl weiter, und tatsächlich schaffte er den Transfercoup (der dann heute, jetzt aber wirklich endgültig!“, bestätigt wurde. Jacson wird aun die Münchner ausgeliehen, für stolze (viele sagen: aberwitzige) 16 Millionen. Dazu gibt es eine Kaufverprlichtung 2026, wenn gewisse Bedingungen, die jedoch erstaunlicherweise nicht durchgestochen wurden, erfüllt sind. Damit wären wir bei den 80 Millionen, die die Münchner „unter keinen Umständen!“ an die Stuttgarter für Woltemade zahlen wollten.
Und sonst
- nutzten die Buli-Club den 1. September weidlich (Auszug):
– RB Leipzig gibt Stürmer Luis Openda an Juventus ab, holt dafür Conrad Harder von Sporting Lissabon.
– Bayer dünnt weiter aus: Vertriediger George Hincapié get zum FC Arsenal, Stürmer Victor Bonifache zu werder Bremen, und Gustavo Puerta fix zu Racing Santander. Dafür kommt noch Ezequiel Fernández aus Saudi-Arabien
– Der HSV holt Leihweise Sambi Kokonga (3 Millionen) und Fabio Vieira (leihweise vom FC Arsenal. Vieiera ist der Sohn des 98er-Weltmeisters Patrick.
– Leo Scienza verlässt Heidenheim in Richtung Leeds United für 10 Millionen, großer Seufzer an der Ostalb ob des Verlusts ihres Freistoßgenies. - Und noch europäische Top-Transfers (Auszug)
– Kolo Muani leihweise von PSG zu Tottenham
– Manchester United gibt Anthony (Real Betis/245 Mios) und Jadon Sancho (Aston Villa/Leihe) ab.
– Olympique Marseille lässt Adrien Rabiot zur AC Milan ziehen. Jener Verteidiger also, der in eine üble Kabinenschlägerei bei OM verwickelt war.
Zu schlechter Letzt: Bayers Rekordrauswurf
Den Deadline Day nutzte Bayer Leverkusen und feuerte Chefcoach Erik ten Hag nach nur 2 Spieltagen und einen Punkt. Offenbar sah die Clubführung um Sportdirektor Simon Folfes keine Chance mehr auf einen Kit. Erst am 1. Juli hatte der Holländer sein Amt beim Ex-Meister angetreten, nachdem Meistercoach Xabi Alonso in Richtung heimatliches Real Madrid entfleucht war.
Ein millionenschweres Missverständnis, das die Bayer-Crew schnellstmöglich aus der Welt haben wollte. Gewiss, der Trainer äußerte sich vielleicht nicht immer kollegial und im Sinne des Vereins, als er einen Weggang nach dem anderen zu kommentieren hatte und den Aderlass nicht gerade diplomatisch kritisierte. Natürlich: Auf dem Platz herrscht Konfusion und wenig Ordnung. Zu bestaunen war das am Samstag in Bremen, als sich Patrik Schick und Ezequeiel Palacios minutenlang stritten, wer einen Folulefmeter treten darf.
Und doch bleibt bei mir als grundsätzlicher Bayer-Sympathisant ein ganz übler Beigeschmack: Das ten Hag ein wunderbares Opfer der völlig missglückten Personalpolitik ist und dass der eigensinnige ten hag höchstwahrscheinlich von vornehrein der falsche Mann für den kompletten Neuaufbau war.
Natürlich war klar, dass ein Florian Wirtz nicht zu halten sein dürfte, dass der eine oder andere Spieler (Frimpong) den Club ebenfalls verlassen würde. Aber dass praktisch das komplette Meisterteam 2024 (nicht 2014) den Abflug machen würde, das konnte keiner ahnen. Die gesamte Achse Hradecky, Tah, Xhaka, Wirtz fiel weg, dazu wichtige Akteure wie Frimpong und Adli plus jetzt am Ende gar noch Boniface und Hincapié. So einen komplett-Ausverkauf eines Spitzenteams der Bundesliga hat es noch nie gegeben. Und da soll der Trainer der Alleinschuldige sein? Der zutreffend bekannte, er müsse Houdini oder wenigstens Harry Potter sein, um das zu lösen. Ohne Achse, ohne Mannschaftsrat, ohne Hierarchie im Team, dafür mit umso schlaueren Leuten wie jetzt auch Mittelfeldmann Robert Andrich, der den Trainer gleich noch den letztern Stoß über den Jordan gab, als er weder eine Ordnung durch den Trainer sah und jedwede Taktik vermisste („Jeder machte seins“)
Wahrscheinlich auch durch die Hetzjagd des „Kicker“ schon nach dem 1. Spieltag (hat der betreffende Redakeur auf ten Hag als ersten Bundesliga-Rauswurf viel Geld gewettet?) blieb jetzt tatsächlich nichts anderes übrig, zumal wegen der Länderspiele ein wenig Ruhe einkehrt. Alles auf Null stellen und dann irgendwie versuchen, das gute Dutzend Neuzugänge zu einem großen Ganzen zu formen. Man will den Verantwortlichen (und dem armen Trainertropf) alles gute wünschen, ja wenn es nicht der Pillenclub wäre),
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